Darmkrebs: Wie sind die Heilungschancen?

    Hallo allerseits...


    Habe heute erfahren, dass die (50jährige) Mutter meines Freundes Darmkrebs hat. Bin ziemlich untendurch/traurig und durcheinander und suche einfach ein bisschen Info und Rat... Begonnen hat das ganze folgendermaßen: Meine "Schwiegermutter" hatte seit einiger Zeit Blut im Stuhl und hat sich schlussendlich zu einer Darmspiegelung überwunden. Bis jetzt wissen wir noch nichts genaues, aber fest steht, dass der Tumor bösartig ist, dass er recht fortgeschritten ist und dass sich möglicherweise bereits metastasen gebildet haben. Montag wird sie operiert, danach wird man sehen wie es weitergeht. Das ganze kommt ziemlich hart auf hart, denn auch der Opa meines Freundes kämpft derzeit gegen den Darmkrebs und auch mein Opa ist seinerzeit an Darmkrebs gestorben.


    Ich weiß dass ihr jetzt vielleicht sagen werdet, dass man derzeit noch nicht wirklich etwas dzau sagen kann, da ich noch nichts genaueres erzählen kann, aber ich würde mich über allgemeine Infos sehr freuen..vielleicht könnt ihr mich etwas beruhigen :-(... Wollte prinzipiell wissen, wie gut die Heilungschancen bei Darmkrebs stehen, insbesondere bei einer Frau in ihrem alter (das seh ich jetzt als relativ jung an)..beziehungsweise wie gut man mit künstlichem Darmausgang leben kann, wie sehr das ganze den Alltag beeinträchtigt.. Kennt irgendwer von euch vielleicht alternative Heilmethoden (bzw. Diäten), die die Beschwerden verringern könnten? ... ich quatsch euch hier zu.. sry.. aber bin irgendwie echt so richtig durcheinander und kA ... hilfe! :-(


    lG

  • 18 Antworten

    Ich könnte gleich mitheulen. Mir kommt's so vor, als ob immer mehr Leute an Darmkrebs


    erkranken :-( Aber das bilde ich mir sicher nur ein. Beruhig Dich erstmal und schlaf'


    drüber. So eine OP am Darm ist wirklich nicht lustig und wenn Du sagst, dass es a)


    bösartig, b) im fortgeschrittenen Stadium und c) evtl. schon gestreut hat, dann muss


    man prinzipiell mit allem rechnen. Doch hey, Du sagst ja selbst, ganz genau ist das


    Alles noch nicht. Vielleicht verläuft die OP super und es ist doch nicht ganz so schlimm.


    Soweit ich weiß, sind die Heilungschancen ziemlich gut, wenn es frühzeitig erkannt wird.


    Tja, das ist dann immer so eine Sache... Vielleicht kennt jemand Paul Hunter oder


    Ulrich Mühe - zwei traurige und berühmte Beispiele für die, die es nicht geschafft haben.


    Aber dann gibt's da auch so viele, die es geschafft haben... Also ich drück Euch die


    Daumen und denke mal, dass sich noch einige User ausführlicher zum Thema melden werden.


    (zum künstlichen Darmausgang: soll gar nicht so schlimm sein und das nimmt man doch


    gern in kauf, wenn man dafür noch einige jahre in gesundheit leben kann, oder?)

    @ MTL,

    nur mal so nebenbei, Ulrich Mühe hatte keinen Darmkrebs, sondern Magenkrebs.v Also für Dich, Gefallener Engel, ein Negativbeispiel weniger. Ich wünsche Dir bzw. Deiner Schwiegermutti alles erdenklich Gute!!!

    Hallo gefallenerengel,


    Die Hoffnung stirb zuletzt. Wobei man ja ehrlich sein muss und so wie du erzählst schaut es ja nicht gut aus. Sei einfach für deinen Freund da und rede mit ihm. Das ist das beste.Auch sollte er jetzt viel Zeit mit seiner Mutter verbringen wenn sie gut auskommen.


    Man muss eben auch in betracht ziehen das es bald zu ende sein kann und deshalb sollte man sich auch damit auseinandersetzen um Abschied nehmen zu können.Das ist finde ich sehr wichtig wenn man dazu die Möglichkeit hat.


    Wünsch euch allen alles gute und Kopf hoch !

    Hallo von einem bekannten der vater (85 jahre alt !!) hatte ganz schlimmen Darmkrebs ! Er wurde Operiert und dann nach vielen wochen wurde der darm rückoperiert und nun... der Mann ist wieder Fit wie ein turnschuh und macht alles was man sich nur vorstellen kann , alle haben gedacht er würde sterben ,grade auch weil er so alt ist aber nix da er lebt is putzmunter ! Also viel GLÜCK und alles alles GUTE Liebe Grüsse:-):)*

    http://www.med1.de/Forum/Krebs/280760/


    Mein Vater geht auf die 80 zu und wir dachten schon, er hätte es komplett geschafft, doch nun geht es wieder von vorne los.


    Den Darmkrebs als Primärtumor hat er gut in einer ersten OP überstanden. Dann Chemo, dann Leber-OP und Not-OP wegen Darmverschluß. Dann künstliches Koma, Wasser in der Lunge und schließlich Reha und langsame Genesung bis er wieder top fit war. .. Und jetzt der Rückschlag. Aber wir hoffen immernoch, daß es eine Behandlungsmethode gibt, die erneut die Heilung bringen kann.


    Es bleibt für deine Schwiegermutter zu hoffen, daß sich noch keine Metastasen ausgebreitet haben und wenn dann nur - wie üblich - auf die Leber beschränkt bleiben. Denn dann gibt es auch noch gute Heilungsaussichten.

    Ich habe in diesem Zusammenhang eine Frage.


    Leider ist eine gute Bekannte von mir ebenfalls an Darmkrebs erkrankt. In welchem Stadium sie ist kann ich nicht genau sagen, aber ich weiß auf jeden Fall, dass sich schon leichte (zumindest was man bisher sehen konnte) Metastasen gebildet haben.


    Sie soll auf jeden Fall operiert werden, Termin steht noch nicht fest.


    Sie geht momentan davon aus (ist wohl auch eine Art Schutzmechanismus), dass sie "schnell" die Operation hinter sich bringt, sich ein bisschen erholt und nach spätestens einem Monat wieder in die Arbeit gehen kann.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie derart schnell wieder fit ist - bzw. ist es nicht so, dass an so eine schwere Operation oft auch eine Kur oder so etwas anschliesst?


    Erschwerdend kommt bei ihr noch hinzu, dass auch be der Gebärmutter etwas gefunden wurde (ob bösartig oder gutartig ist noch nicht klar) und auch das wahrscheinlich operiert werden muss.


    Was meint ihr?

    EmmaMarie,

    ich denke, daß die Folgen der OP vor allem durch die Heilung der Narben bestimmt sein wird. Mit einem Monat ist die Zeit vielleicht etwas knapp bemessen aber durchaus möglich - so meine eigene Meinung. Vor allem dann, wenn keine Chemotherapie vorausgegangen ist, die die Bluteigenschaften verändert.


    Kritischer sehe ich Deine Aussage bzgl. der Metastasen. Wo befinden die sich und wie groß sind sie? So weit ich mich belesen habe, sind Metastasen ein Ausdruck dafür, daß der Primärtumor bereits eine Größe erreicht hat, in der er eigene Blutgefäße gebildet hat und damit leider auch in die Lage kommt überhaupt streuen zu können. Wovon es abhängt, ob er das auch tut, ist mir nicht bekannt. Er kann aber muß nicht. Bei meinem Vater war es anfangs allein auf die Leber begrenzt. Leider wurde nun letzten Freitag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Verdacht bestätigt, daß er nun auch in der Lunge eine Metastase hat. Dort kann man kaum operieren (in seinem Alter). Jede Lungen-OP ist risikoreich.


    Nun zu dem zweiten Verdacht. Da stellt sich mir die Frage welche Lage der Darmtumor wohl haben mag. Bei meinem Vater war es auf der rechten Seite der Dickdarm, also unterhalb der Leber. Es kann also sein, daß die angesprochenen Metastasen sich dort finden, wo der zweite Verdacht besteht. Angenommen es wäre so (muß natürlich nicht sein) dann stellt sich die Frage, ob in einer OP beides operiert werde kann oder ob man das in zwei OP's tun muß. In jedem Fall würde ich die OP entsprechend schwer einschätzen, und somit wird die Rehabilitierung im Anschluß an die OP(s) entsprechend länger dauern.


    Wenn sich deine Meinung nach "was meint ihr" auf den Monat bezog, halte ich es angesichts der vermuteten Lage für zu kurz. Für die Psyche wäre es ihr aber zu wünschen, daß ihre Planung funktioniert. Nur eines sollte ihr in jedem Falle klar sein: Weitermachen wie bisher ist nicht mehr drin. Es fängt damit an, daß man seine Nahrung anders zusammenstellen und mit mehr Zeitaufwand bereiten und einnehmen muß. (Öfters und kleinere Mengen)


    EmmaMarie, ich hoffe Dir mit meinen Aussagen etwas geholfen zu haben die Lage richtig zu erkennen. Und ganz wichtig: Mut und Hoffnung, die sollte man nie aufgeben. Dazu wünsche ich allen, die hier vorbeikommen und dies lesen, viel Kraft.

    Hallo Tänzer,


    sorry, dass ich mich erst jetzt melde.


    Gelesen habe ich deinen Beitrag schon vor längerem.


    Das ganze gestaltet sich jetzt doch anders, als zunächst angenommen. Erst letzten Freitag hat sich entschieden, ob operiert wird oder eine Chemotherapie durchgeführt wird.


    Die Wahl ist auf die Chemotherapie und Bestrahlung gefallen. Operativ wird zunächst nur ein künstlicher Darmausgang gelegt, damit eine im Darm befindliche Fistel trocken gelegt werden kann.


    Ich kenne mich nun mit Krebs nicht so gut aus (glücklicherweise war bislang im Familien- oder Freundeskreis noch niemand betroffen), denke aber, dass es doch eher ein sehr schlechtes Zeichen ist, wenn keine Operation durchgeführt wird.


    Bzw. dass das ganze dann wohl schon so weit fortgeschritten ist, dass eine reine Op nichts mehr bringt.


    Wie groß die Metastasen bereits sind und wo sie sich befinden, kann ich nicht sagen. Ich weiß jedenfalls, dass der Tumor im Darm wohl schon in die Scheide durchgebrochen ist (die Blutungen sind auch von dort ausgetreten) und dass sich wohl auch an der Gebärmutter ein Tumor gebildet hat. Unklar ist aber, ob dieser mit dem im Darm in Zusammenhang steht.


    Der Arzt hat ihr jetzt die Info gegeben, dass sie wohl etwa 3 - 4 Monate arbeitsunfähig sein wird.


    Schätzt ihr diesen Zeitraum realistisch ein? Bzw. sagen einem die Ärzte überhaupt die Wahrheit, wenn sie eine Heilung für eher ausgeschlossen halten?


    Lieben Gruß, EmmaMarie


    ich denke, daß die Folgen der OP vor allem durch die Heilung der Narben bestimmt sein wird. Mit einem Monat ist die Zeit vielleicht etwas knapp bemessen aber durchaus möglich - so meine eigene Meinung. Vor allem dann, wenn keine Chemotherapie vorausgegangen ist, die die Bluteigenschaften verändert.


    Kritischer sehe ich Deine Aussage bzgl. der Metastasen. Wo befinden die sich und wie groß sind sie? So weit ich mich belesen habe, sind Metastasen ein Ausdruck dafür, daß der Primärtumor bereits eine Größe erreicht hat, in der er eigene Blutgefäße gebildet hat und damit leider auch in die Lage kommt überhaupt streuen zu können. Wovon es abhängt, ob er das auch tut, ist mir nicht bekannt. Er kann aber muß nicht. Bei meinem Vater war es anfangs allein auf die Leber begrenzt. Leider wurde nun letzten Freitag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Verdacht bestätigt, daß er nun auch in der Lunge eine Metastase hat. Dort kann man kaum operieren (in seinem Alter). Jede Lungen-OP ist risikoreich.


    Nun zu dem zweiten Verdacht. Da stellt sich mir die Frage welche Lage der Darmtumor wohl haben mag. Bei meinem Vater war es auf der rechten Seite der Dickdarm, also unterhalb der Leber. Es kann also sein, daß die angesprochenen Metastasen sich dort finden, wo der zweite Verdacht besteht. Angenommen es wäre so (muß natürlich nicht sein) dann stellt sich die Frage, ob in einer OP beides operiert werde kann oder ob man das in zwei OP's tun muß. In jedem Fall würde ich die OP entsprechend schwer einschätzen, und somit wird die Rehabilitierung im Anschluß an die OP (s) entsprechend länger dauern.


    Wenn sich deine Meinung nach "was meint ihr" auf den Monat bezog, halte ich es angesichts der vermuteten Lage für zu kurz. Für die Psyche wäre es ihr aber zu wünschen, daß ihre Planung funktioniert. Nur eines sollte ihr in jedem Falle klar sein: Weitermachen wie bisher ist nicht mehr drin. Es fängt damit an, daß man seine Nahrung anders zusammenstellen und mit mehr Zeitaufwand bereiten und einnehmen muß. (Öfters und kleinere Mengen)


    EmmaMarie, ich hoffe Dir mit meinen Aussagen etwas geholfen zu haben die Lage richtig zu erkennen. Und ganz wichtig: Mut und Hoffnung, die sollte man nie aufgeben. Dazu wünsche ich allen, die hier vorbeikommen und dies lesen, viel Kraft.


    Tänzer46

    Heilung bei Darmkrebs

    Hallo GefallenerEngel!


    Also, bei meiner Ma haben sie vor ca. 6 Monaten Darmkrebs festgestellt. Sie ist lange Zeit nicht zum Arzt gegangen bis mein Vater gesagt hat, sie soll da endlich mal hingehen. Sie hat auch ca. 25 Kilo abgenommen, da sie ständig Durchfall hatte. Sie haben dann einen 7 cm großen Tumor festgestellt, der endlich entfernt wurde. Jetzt hat sie einen künstlichen Ausgang.


    Darmkrebs soll zwischen 90 und 100 % heilbar sein.


    Leider haben die Ärzte bei meiner Ma jetzt Leberkrebs festgestellt und der ganze Scheiß geht wieder von vorn los mit Chemo etc.


    Ich bin derzeit auch ganz schön am Boden zertört, weil ich angst habe, dass sie noch mehr feststellen. :°(


    LG


    Steffi2308

    Hallo Steffi2308,

    unter http://www.med1.de/Forum/Krebs/280760/1/ habe ich das Schicksal meines Vaters beschrieben. Auch bei ihm fing es mit Gewichtsverlust (6kg) an, den er sogar zum Anlaß nahm zum Arzt zu gehen. Leider hat der aber vollkommen falsch diagnostiziert, so daß wertvolle Zeit verstrichen ist. Dann, als der Darmtumor festgestellt wurde, war er schon auf die Größe von ca 5cm herangewachsen, konnte aber in einer OP entfernt werden. Er hatte insofern Glück, als es die rechte Seite des Dickdarms war, die aufsteigende Seite, so daß kein künstlicher Darmausgang notwendig war. - Ja, Darmkrebs hat wohl wirklich gute Chancen auf vollständige Heilung. Anders ist es mit den Metastasen. Ich hoffe sehr für deine Mutter, daß sie nur auf die Leber beschränkt bleiben, wie es wohl aktuell auch den Anschein hat. (Leber und Lunge sind wohl die ersten bevorzugten Orte für Metastasen.) Wurde bereits auf Chemotherapie entschieden oder ist das eher Deine Vermutung, wie es nun weitergehen soll? Wie alt ist Deine Mutter? Und hat sie irgendwelche Risikofaktoren (Rauchen, Diabetes, Allergien,...)? Wie ist ihr Allgemeinzustand? Ich könnte mir gut vorstellen, daß die Therapie ähnlich wie bei meinem Vater verlaufen könnten: Mit Chemotherapie zuerst die Größe der Metastasen reduzieren bis man gut operieren kann. Die Leber ist ein wunderbares Organ, es ist als nahezu einziges in der Lage sich zu regenerieren. Und es reicht ein verbleibender funktionsfähiger Rest von ca 1/4 bis 1/3, um die lebenswichtige Funktion der Blutreinigung und -entgiftung aufrecht erhalten zu können. Wenn man operieren kann, wird man es wohl auch tun wollen. Und selbst eine Transplantation hätte sehr gute Erfolgsaussichten.


    Deine Ängste, daß am Ende mehr festgestellt werden könnte, kann ich nur zu gut verstehen und nachvollziehen. Es war bei mir nicht anders. :°_ Leider werde ich sie dir nicht nehmen können, die Angst wird bleiben, auch wenn alle Therapien Erfolg haben. - Wir hoffen jetzt alle, daß bei meinem Vater sich bei einer Nachuntersuchung die Diagnose bzgl. der Metastase in der Lunge nicht bestätigen wird und eine Operation dann immer noch möglich sein wird. Die Hoffnung sollte man nie aufgeben!!

    Liebe EmmaMarie,

    unsere Erfahrung mit den Ärzten - zumindest denen aus den Krankenhäusern - sind sehr gute. Wenn man die Wahrheit hören will und danach fragt, geben sie einem auch (ungeschönt) Auskunft. Sie werden sie einem aber nicht aufdrängen - wer möchte schon Hiobsbotschaften mitteilen müssen, Ärzte sind schließlich auch nur Menschen. Man sollte also ein offenes Gespräch suchen. Auch und besonders die Angehörigen sind hier gefragt aktiv zu werden!


    Ich kann dir nur den guten Rat mit auf den Weg geben aus der Art der Behandlung nicht auf Lebenszeitprognosen zu schließen! Es wird oft erst mit Chemotherapie behandelt und dann erst operiert, weil einerseits die Tumoren dadurch schrumpfen und andererseits Metastasenbildung im Keim erstickt werden soll. Es muß aber auch gesagt werden, daß sowohl Chemo also auch Bestrahlungen sehr schwänchend wirken. Es ist also Mut, Hoffnung und Durchhaltevermögen notwendig, um damit Erfolg zu erzielen. Das Schlimmste bei der Chemo soll wohl sein, daß der Appetit dabei verloren geht und die Blutwerte sich in Richtung kritisch verändern. Ständige Kontrollen sind also Weg begleitend.

    EmmaMarie,

    es sollte natürlich "schwächend" heissen.


    Eines habe ich noch vergessen: Wenn die Gebärmutter wirklich operiert werden muß, z.B. eine Entfernung, dann wird deine gute Bekannte sehr viel psychische Hilfe brauchen, denn das ist für eine Frau mit Sicherheit auch ein seelisches Problem, daß u.U. stärker wirkt als jede andere Operation. Da kannst Du ihr aber eine Stütze sein und sie davon überzeugen, daß dieses Organ nicht entscheidend ist, daß sich eine Frau als Frau fühlen kann. Es besteht hoffentlich ohnehin kein Kinderwunsch mehr!?

    Keine Heilung bei meiner Ma

    :(v:°_


    Ich könnte nur heulen. Ich habe euch ja geschrieben, dass es bei meiner Ma mit Darmkrebs losging und sie jetzt Leberkrebs festgestellt haben. Sie war nun heute zum Arzt und dort hat man ihr gesagt, dass sie keine Chance mehr hat. Ihre Leber ist einfach zu voll mit Metastasen, dass sie nicht mehr operieren können. Sie beginnen nun diesen Donnerstag mit der Chema, aber wohl zwei Arten. Die eine bekommt sie ambulant und die andere dauert 24 Std. Muss am nächsten Tag dann wieder zum Arzt hin. Sie haben ihr auch gleich gesagt, dass sie wieder Durchfall bekommen wird und ihre Haare werden auch ausfallen. Es ist alles einfach nur zum Kotzen. Sie wird am 2. Dezember erst 53Jahre.


    Ich weiß nicht, wie viel Zeit uns noch bleibt.