Liebe Katstrophe,


    ach klar hast du Angst und klar gehen dir auch schlimme Gedanken durch den Kopf :°_ , wäre ja auch verwunderlich, wenn dem nicht so wäre.


    Aber versuche deine Gedanken auf die Heilung und das Leben nach der Krankheit zu fokussieren.... ich weiß das ist nicht leicht. Aber vielleicht kannst du dir, wenn die angstmachenden Gedanken kommen, dir ganz bewusst eine gute Zukunft für deinen Kleinen deteilliert ausdenken...sozusagen als Ablenkung ;-)


    Die Daumen sind gedrückt und immer erstmal in kleinen Schritten denken, das naheliegende sozusagen ... die OP und da habt ihr doch ein gutes KH und einen guten Arzt :)^


    Ich hoffe, ich habe dir nichts falsches geschrieben (ich kann natürlich deine Ängste und Sorgen verstehen), aber ich will dir Mut machen :)z

    viel mehr "Mutmachworte" hab ich leider auch nicht auf Lager %:| aber ich wünsche euch alles Liebe und Gute der Welt und schicke euch ganz viele :)* :)* :)* :)* Es wird alles gut werden, davon bin ich überzeugt.Die Sterne standen bisher gut und so wird es bleiben :)* :)* :)*

    Ich schließe mich an, ich verstehe deine Ängste vollkommen, aber schau mal, theoretisch können wir morgen vom Auto überfahren werden. 100%ige Sicherheiten gibts doch nie im Leben und es sieht bislang alles so gut aus bei eurem kleinen Kämpfer :)z


    Auch hier fest gedrückte Daumen für einen weiteren positiven Verlauf und in diesem Faden hast du immer offene Öhrchen für alle großen und kleinen Nöte :)_


    Ansonsten bin ich ganz bei Flamechen, ich bin auch felsenfest davon überzeugt, dass der Lütte wieder ganz gesund wird :)*

    Danke für eure lieben Worte. :)_


    Wir haben nun den OP-Termin. Am 26.02. ist es soweit.

    @ Xirain

    Ich rede mir auch häufig ein, dass es was mit den Metastasen und mit der hohen Rate an Inoperabilität des Tumors liegt. Trotzdem ist die Rezidivrate einfach enorm und macht mir Angst. Und bei deiner Schwester sieht man ja, dass es nach fünf Jahren nicht vorbei ist. :(v


    Was macht eigentlich dein Magen-Darm-Problem?

    @ wintersonne

    Was Falsches kann man eigentlich nicht schreiben. Ich fokussiere mich oft auf die Zeit danach, das Problem ist, dass ich unser "altes Leben" vergessen habe uns daher nicht weiß, wie es danach sein wird.


    Klingt komisch, ich weiß. Aber es ist alles so weit weg. Dabei mochte ich unsere Normalität immer...

    @ Flamechen

    Dankeschön. @:)


    Ja, bisher standen die Sterne gut. Manchmal macht mir sogar das Angst. Es lief bisher so gut, manchmal denke ich, dass es doch irgendwann mal doof sein muss. Aber vermutlich reicht Krebs allein schon aus und ist halt einfach doof genug.

    @ Johanna

    Danke auch dir für deine lieben Worte. @:)


    Lieber würde ich morgen überfahren werden, als dass meinem Sohn etwas passiert. :°( Natürlich gibt es keine Sicherheit, aber ein gesunder Mensch hat halt eben größere Chancen, ein hohes Alter zu erreichen als ein Kranker. Klar, es gibt immer Ausnahmen, aber leider sind wir in der Situation, wo diese Angst viel zu real ist. Das heißt, ich kann mir ausnahmsweise nicht einreden, dass die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwas passiert, verschwindend gering ist. Sie ist einfach real. Das macht mir noch mehr Angst. Klar rede ich mir viele Dinge schön, errechne mir meine eigenen Wahrscheinlichkeiten, welche durchweg schön sind. Aber dann ist da halt eben noch die Realität. Und die ist nicht extrem scheiße, aber könnte eben auch besser sein. Verstehst du, was ich meine?

    Hi, ich wollte mich auch endlich mal wieder melden. Wir waren eine halbe Woche weg - zur Mainzer Fassenacht! War richtig schön!


    Kathastrophe, ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen und ich denke, diese Angst wird dich noch lange, wenn nicht für immer begleiten. Sicher ist es richtig, nicht den Fokus darauf zu legen und sich davon nicht lähmen zu lassen, aber rein logisch betrachtet hast du ja leider reicht - das Risiko deines Sohnes ist sicher zumindest in den nächsten Jahren erhöht. Irgendwie werdet ihr mit dem Gedanken leben müssen und ich bin sicher, ihr werdet das auch schaffen.


    Bei dir klingt es immer ein bißchen, als ob du der Meinung bist, daß du etwas falsch machst, wenn du solche Gedanken hast - das stimmt nicht. Ich finde, du gehst sehr gut um mit deinen Ängsten und ich glaube es ist auch wichtig, sich selber da ernst zu nehmen. Denn die Angst ist ja nicht irreal (was schon schlimm genug wäre) sondern sie basiert auf einer realen Gefahr. Gibt es im Umfeld der Klinik die Möglichkeit, sich als Eltern psychologisch betreuen zu lassen? Vielleicht nicht jetzt, wo grade so viel auf einmal ist und euer Adrenalinspiegel vermutlich ständig hoch, eher in einem halben Jahr, wenn der große sichtbare Streß hinter euch liegt. Ich glaube, bei mir würde das dann erst richtig rauskommen, wenn nach außen alles wieder normal aussieht.

    Zitat

    Und bei deiner Schwester sieht man ja, dass es nach fünf Jahren nicht vorbei ist. :(v

    Meine Schwester hatte aber massive Metastasen und einen sehr großen Grundtumor ^^" Bei ihr wurde der Tumor sogar vor der Chemo operiert, weil er so groß und an einer beschissenen Stelle war.


    Sie hatte schon im ganzen Körper Metastasen und trotzdem war sie dann 7 Jahre krebsfrei! (Nach der OP gab ihr ein Assistenzarzt sogar nurnoch 48 Stunden zu leben :°( Das sagte er damals so meinen Eltern. Es stand sehr sehr schlecht um sie schon am Anfang der Ersterkrankung. Und das alles schon vor der allerersten Chemo... Bei euch ist der Tumor ja schon geschrumpft und keine Metastasen da, also eine viel viel VIEL bessere Ausgangssituation!)


    Die sind da heute wirklich sehr sehr weit! Und selbst wenn es zurück kommt, habt ihr eine sehr viel bessere Ausgangssituation, weil bei euch die Hochdosischemo nicht gemacht wird. Das heißt er wird weitaus weniger Folgeschäden haben von der Chemo und es bleiben dann auch noch Behandlungsoptionen offen. (Bei meiner Schwester war es so, dass sie nach der Hochdosis eine Blutbildungsstörung hatte. Sie hatte unheimlich hohe Eisenwerte und musste deswegen zum Aderlass und sowas...)

    Zitat

    Was macht eigentlich dein Magen-Darm-Problem?

    Dem gehts momentan ganz gut. Die Protonenpumpenhemmer scheinen zu helfen...


    Nur hab ich jetzt ein Problem mit meinen Zähnen und meiner massiven Zahnarztangst %-| Ich hab ne entzündete Wurzel... nich so toll... vor allem in der Kombi mit meiner Zahnarztphobie... Mal schauen...

    Zitat

    Bei dir klingt es immer ein bißchen, als ob du der Meinung bist, daß du etwas falsch machst, wenn du solche Gedanken hast - das stimmt nicht.

    Das find ich auch. Deine Ängste sind real und NORMAL! Ich hoffe meine Beiträge kommen nicht so rüber als würd ich das nicht so empfinden, ich will dir ehrlich eher Mut machen.... :-/ Vielleicht bin ich darin grad auch nicht gut.

    ** Xirain: ich mag Zahnärzte auch nicht, aber hattest du schon mal richtige.....also wirklich richtige Zahnschmerzen??? Wenn nicht- glaub mir, geh bevor es zu welchen kommt {:( %:|


    Bei uns gibt es einen guten ZA, der auf Angstpatienten spezialisiert ist. Googel mal, bestimmt gibt es das bei euch auch.

    Katastrophe

    Ich seh es auch so, lass die Gedanken zu. Sie stehen dir zu! Ich bin leider am OP Tag und bis Donnerstag auf Lehrgang in Bayern und weiß nicht, ob ich Empfang habe, aber ich fiebere mit und ich denk an euch und ich hoffe auf gute Nachrichten was den OP Verlauf betrifft...ich werde versuchen online zu gehen... #


    Ich wünsche mir so oft die Unbeschwertheit unserer Kinder.


    Gestern abend hab ich mit meiner Tochter gekuschelt und ich weiß nicht,wie sie drauf kam (es scheint sie also doch auch zu beschäftigen)...die sagte "oh Mama ich hatte jetzt schon 2 Ops an meinem Kopf.....zum Glück hab ich es hinter mir, die Spritzen waren echt nicht schön.


    Ich dachte nur "ich hoffe so sehr, dass du das nie wieder durchmachen musst" Solche Momente brechen mir das Herz.


    Und mir geht es wie dir, ich weiß nicht, wie die Zukunft aussehen soll.

    Hallo zusammen!


    Also, heute hatten wir Aufklärung die OP. Uns wurden die verschiedenen Rekonstruktionstechniken gezeigt. Wir haben uns für die entschieden, die nicht immer wieder operiert werden muss, weil wir das momentan für die beste Lösung halten. Die Chirurgen sind da auch auf unserer Seite, weil ja nur eine Rippe komplett entfernt werden muss, zwei mindestens teilweise, vielleicht sogar ganz, erhalten bleiben. Sollte sich die Wirbelsäule verformen, kann man aber noch mit den Stahlstreben "nachrüsten". Wir würden gut aufgeklärt und erstaunlicherweise bin ich recht ruhig und positiv gestimmt - noch.


    Wir sind auch noch zu Hause, Sonntag "checken wir ein", zwischen 9 und 10 Uhr geht es los.


    Mehr schreib ich die Tage nochmal, muss erstmal den Wusel ins Bett bringen.

    Auch wenn ich mich gerade rar mache (bin in der 39 Woche schwanger und hab noch 1000 Dinge zu erledigen) denk auch ganz oft am euch ... viel Kraft für die nächsten Tage und Wochen ... alles Gute für euch ...

    Katastrophe ich wünsche deinem Sohn alles erdenklich gute für die OP und euch als Eltern starke Nerven :)* er kämpft so toll bisher, da schafft er diese schwierige Hürde auch noch! :)_ :)* Ich bin in Gedanken bei euch.

    Ich drück natürlich auch die Däumchen! :)^ :)^ :)^


    Wirst du mit im Krankenhaus bleiben dann?


    Weißt du schon wie lang euer Kleiner Mann bleiben muss?


    ??@Flamechens: ich mag Zahnärzte auch nicht, aber hattest du schon mal richtige.....also wirklich richtige Zahnschmerzen Wenn nicht- glaub mir, geh bevor es zu welchen kommt??


    ??Das schlimme ist: Doch hatte ich. Richtig richtig schlimm. Monatelang immer wenn ich erkältet war. Und erst als ich Wände hochging tagelang ging ich zum Zahnarzt...War damals ne 2-3cm Zyste unter dem Zahn. Übrigens genau diese Zyste hat wohl meinen jetzigen Zahn gekillt, weil er äußerlich total in Ordnung innerlich aber tot war...*seufz* Und was soll ich sagen: Meine Angst ist sehr viel größer als meine Schmerzen...bzw meine Schmerztoleranz wächst dann ins unendliche...??