Hallo!


    Das kenn ich. Ich glaube, daß du dich unterbewußt mit der Möglichkeit auseunandersetzt, daß das passieren könnte. Aber einerseits willst du es ja nicht, weil du immer wieder fragst "kommt er zurück"?


    Wann geht denn die Chemo jetzt los?


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    Ist es ein Druck ,wie daß du das Gefühl hast du versinkst immer weiter in einem Loch? Nichts kann diesen Abrutsch stoppen?


    So hab ich mich damals gefühlt. Der Abrutsch hat dann erst mal aufgehört, als wir eine endgültige diagnose hatten und wußten woran wir sind (Therapiemöglichkeiten, Prognose,...). Dann hab ich angefangen, mich langsam aus diesem Loch wieder herauszuarbeiten. Die Situation so zu akzeptieren wie sie ist. Und seit ein paar Tagen bin ich komplett raus aus dem Loch. Am Donnerstag hat uns der Arzt gesagt, daß die Tabletten ihre volle Wirkung entfaltet haben. Er gilt somit wieder als komplett gesund, auch wenn er die Tabletten sein Leben lang nehmen muss.

    also meine kleine Schwester ist 2004 mit 6 Jahren an Leukämie erkrankt...


    es war wirklich eine harte Zeit, in der wir alle an unsere Grenzen gestoßen sind.


    Wir hatten noch das Glück, dass mein Vater und ich die Blutgruppe 0 negativ haben, so standen wir für eine Spende zur Verfügung...


    das war für mich aber auch ziemlich hart, da ich Spritzen extrem hasse und auch regelmäßig ohnmächtig wurde (ich war damals 12), aber wenn man dann den kleinen Knopf auf dem Krankenbett liegen sah, musste ich einfach die Zähne zusammenbeißen...


    Insgesamt hat der Klinikaufenthalt 13 Monate gedauert und meiner lieben schwester geht es mittlerweile wieder recht gut.


    Einzige negative Folge war, dass sie seitdem stark übergewichtig ist, da die ganzen Medikamente sie ziemlich in die breite haben gehen lassen.


    Ansonsten muss ich sagen, dass dieses Schicksal unsere Familie stark zusammen gewachsen hat lassen.


    Ich wünsche euch ganz viel Glück für die nächsten Monate, ich denke an euch =)

    Er hat diese Art Krebs noch immer, da es ja wegen eines Gendefektes (Spontanmutation) so gekommen ist. In seinem Fall sprich tman vonchronischer Leukämie, obwohl die Bezeichnung dafür auch nich trichtig ist, aber da ordnen die Ärzte sie ein.


    Irgendwann geht es bei dir auch wieder bergauf, da glaub ich fest dran.


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    Ach so, ja ich hoffs das es bald einmal bergauf geht. Obwohl vergangene Nacht war schlimm, konnte nicht schlafen, war völlig aufgelöst, weinte die halbe Nacht, es wollte kein Ende nehmen. Ich kämpfte mit Gedanken, warum, wiso? Oder eben, wen er plötzlich weg wäre, was ja eigentlich nicht so sein kann, oder? Leider wirds von Tag zu Tag schlimmer mit meinen Gefühlen. Ich hoff ich hab das bald einmal im Griff >:(

    Hey,


    also bevor du dich in Selbstmitleid verlierst – immerhin geht es dir noch gut, aber nicht deinem Freund – versuche für ihn dazu sein.


    Dieser Satz hört sich zwar böse an, aber ich spreche aus Erfahrung.


    Mein kleiner Bruder erkrankte mit 21 Jahren auch an Leukämie. Anstatt ihm zu helfen, bin ich zusammengebrochen und habe mein Leben bejammert. Im Nachhinein habe ich mich sehr dafür geschämt, denn nicht ich, sondern er hätte eine Hand gebrauchen können, an der er sich festhalten konnte.


    Also, so schwer es für dich momentan ist: Freu dich deiner Gesundheit und sei für deinen Freund da!!!


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft!


    LG

    Hallo, ich bin es wieder einmal. Jetzt sind einige Wochen/ Monate vergangen, die Chemo läuft immer noch. Nun steht die letzte grosse bevor. Er muss dabei 4 Wochen ins Krankenhaus. Weil es sonst zu gefährlich wäre. Ich aber komme immer weniger klar mit der Situation, ich weiss nicht mehr weiter. Ich kann nicht mehr. Ich will doch für ihn da sein, aber.. Ich hab absolut niemand, der mir beisteht und mich aufbaut. Mir geht es so schlecht, dass ich mir das Leben nehmen wollte. Ich befinde mich in einer Psycho therapie, erfolglos, sie könne mir nicht helfen, sie verstehen mich nicht. Sie kennen sich mit Krebs nicht aus, können mir daher keinen Ratschlag usw geben. Ich bin verzweifelt, was soll/kann ich noch tun???Ich brauch hilfe, aber von wo? Ich schaff das nicht mehr, die Gedanken ihn zu verlieren machen mich kaputt...

    ihr beide habt jetzt die letzten monate so viel geschafft,


    jetzt noch 4 wochen+dann ists (hoffentlich)wieder gut.


    tröstet dich der gedanken nicht,das meiste des weges schon geschafft,hinter euch zu haben?


    baba


    marion

    Liebes,


    denk einmal... wenn dein Freund wieder gesund wird... und du dir dann das Leben genommen hast, weil du es nicht aushältst.. dann wird er sich genauso fühlen wie du jetzt. Vllt machen ihn die Gedanken, dass er dich verloren hat, auch kaputt...


    Ihr habt schon so viel gemeinsam durchgestanden.. wirf das doch nicht einfach so weg... wenn du dir das Leben nimmst, dann lässt vllt die Angst nach um ihn. Aber was tauschst du dafür ein? Eine Zukunft mit ihm, eine schöne Zukunft.


    Die Angst wird so oder so nachlassen, wenn es ihm besser geht. Halte noch ein bisschen durch.


    Und du hast hier Ohren, bei denen du dich ausheulen kannst so oft du willst :)_


    Hast du noch Eltern? Du kannst da bestimmt auch hinkommen und einfach mal nur heulen und dich in den Arm nehmen lassen. Keiner erwartet von dir, dass du das alles allein auf den Schultern trägst. Geh zu Freunden und heul dich aus, Freunde sind für dich da. Aber trag das Päckchen nicht allein mit dir herum.


    :)* :)_

    Mit meine Eltern hab ich kein gutes Verhältnis, daher kein Zufluchtsort zum aus heulen. Meine Freunde können das nicht verstehen, die ganze Geschichte, da fühl ich mich fehl am Platz. Daher ist es für mich auch so schwer. Ich wünschte mir nichts anderes als, Freunde die für mich da sind. Doch seit mein Freund krank ist, haben Sie sie zurück gezogen, und was heisst das? Es sind keine wahren Freunde, oder sie sind überfordert. Es ist echt noch ne lange Zeit, bis alles durch ist. Ich hab solche Angst. Krebs ist doch unbesiegbar. Wer kann da schon sagen man ist geheilt, doch alles blödsinn. :(