Gestern Nacht hat das Elend begonnen, er ist nur noch am erbrechen. Nun muss er ins Krankenhaus, da es nicht aufhört. Ich bin am Arbeiten und kann nicht bei ihm sein :( es ist echt schwer für mich, kann mich kaum noch aufs Arbeiten konzentrieren. Ich will ihm doch eine Stütze sein. Doch ich selbst leide so, versuche immer stark zu sein, doch es kommt öfters über mich und ich heul. Kennt sich jemand mit einem onkopsycholog aus?

    du musst den spagat finden,zwischen zu ihm gutsein-aber auch zu dir gutsein


    es ist schwer-aber machbar.


    das tut nicht nur dir gut,sondern ihm auch-such dir was,was dir freude macht,dich entspannt,dann bist du belastungsfähiger


    baba


    marion

    In den meisten grösseren Kliniken gibt es Onkopsychologen. Die sind auch für Angehörige krebskranker Patienten da. Wenn du jemanden zum Ausheulen brauchst, für Gespräche und Tipps, dann frage den Arzt deines Freundes ob du einen Termin bei einem Onkopsychologen kriegen kannst.



    Ich hatte zwei mal einen Termin da mein Partner an Krebs erkrankt ist und es hat mir geholfen, da die angestauten Gefühle abzuladen. Die Heulerei kommt immer wieder, lass es zu. Aber Versuche bei Besuchen im Spital deinem Freund Ablenkung, Liebe und Aufmunterung zu bringen.


    Ich wünsche gute Besserung.

    Zitat

    Krebs ist doch unbesiegbar. Wer kann da schon sagen man ist geheilt, doch alles blödsinn. :(

    Nunja, die Lymphom-Heilungsrate liegt ja zwischen 80 und 100%. Ich (damals 65) hatte meine Chemo (R-CHOP-14) wegen NHL im Jahr 2009. Zugegeben, ein wahrer Spaß war das nicht, besonders als es in die letzte Behandlungsphase ging, ABER: Nach Chemo-Ende und bei jeder nachfolgenden Kontrolluntersuchung keine Auffälligkeiten mehr zu entdecken. Ob Du das als "geheilt" oder "inaktiv" bezeichnest, macht für mich keinen Unterschied. Ich führe ein normales Leben und hoffe, dass diese Normalität bei Euch auch bald wieder einkehrt. @:) :)* :)* :)* @:)

    Bei allem Verständnis und Mitgefühl: Bitte bedenke auch, dass sich eine negative Einstellung auf den Kranken übertragen kann. Versuche wirklich den Kopf oben zu behalten; noch ist alles möglich, und, doch: Heilungen gibt es.

    Hatte nun mein Termin, aber immer noch alles im Alten. Ich müsse warten, bis ich 2 Wochen den Medikamenten Termin hätte um es zu wechseln. Ich hatte das Gefühl, die Therapeutin, wollte mich nicht verstehen, es hat doch keinen Sinn, wenn das postive nur das Schlafen ist. Es sollte mich doch auch in der Psyche stützen.