Mein Freund hat mir erzählt, dass er Stammzellen spenden müsse, so dass er nach der letzten Chemo, diese wieder bekommt, dass er wieder auf den Damm kommt. Nun würde mich interessieren, sind Stammzellen das gleiche, wie Blutplädchen? Was sind Stammzellen eigentlich? Kann diese auch ein gesunder Mensch spenden? Müsste man dafür nur die gleiche Blutgruppe haben?

    stammzellen sind nicht das selbe wie die blutplättchen


    http://de.wikipedia.org/wiki/Stammzellen


    ja kann jeder mensch spenden-z.b. werden auch stammzelltransplantationen gemacht.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Stammzelltransplantation


    also kranker patient bekommt megatherapie-knochenmark kaputt-fremde passende stammzellen.


    aber das hat nix mit der blutgruppe zu tun,sondern ein möglichst gut genetisch passender spender muss es sein.


    du wirkst aber recht uninformiert wie mir scheint


    erklären euch denn die ärzte zu wenig,was weiter passiert?


    würd denen mal auf die füsse treten


    baba


    marion

    Du musst Dich dringen besser informieren!


    Blutplättchen sind Blutplättchen, d.h. ein Blutbestandteil.


    Stammzellen sind was völlig anderes – und dass ein Erkrankter die für sich selber spenden kann, habe ich noch nie gehört. Stammzellen werden von Angehörigen oder auch fremden Personen entnommen, paralle wird beim Patienten das Immunssystem komplett zertstört durch eine spezielle Chemo. und dann bekommt er diese Stammzellen, damit daraus gesunde weiße Blutkörperchen werden. Vereinfacht ausgedrückt.


    Schau mal hier:


    http://www.dkms.de/home/de/


    und auch sehr hilfreich:


    http://www.krebsinformation.de/ Ruf' da wirklich mal an und lass' Dir Infomaterial schicken!!!

    doch doch auch patienten können für sich selber spenden


    allerdings wundert mich das auch,so kurz nach der leukämieerkrankung bzw.gleich nach der letzten therapie


    bei leukämie sehr unüblich-


    bei tumorerkrankungen OHNE knochenmarkbefall gang+gebe bei uns


    =autologe stammzelltransplantation


    baba


    marion

    Ja, dass ist leider tatsächlich so, dass wir nicht genügend informiert werden. Leider bin ich bis jetzt auch nie dabei gewesen, da nur seine Familie mit ging.


    Er hat bis jetzt 6 Chemotherapien gehabt, also Infusionen. Jetzt müsse er nochmals eine Chemo machen, welche die Stammzellen löst, danach werden diese gesammelt oder wie man dem sagen will. Danach wird eine Chemo durchgeführt, die 4 Tage dauert, im Krankenhaus. Da wird das Immunsystem auf null hinunter gefahren. Und dann bekommt er die Stammzellen wieder. So hat er es mir erklärt. Und somit muss er ca. 1 Monat im Krankenhaus bleiben, weil es zu Hause zu gefährlich wäre.


    Mehr weiss ich leider nicht. Ob nach dem alles vorbei ist, wurde nicht gesagt, was mich total nervt. Daher will ich jetzt nun, einen Termin vereinbaren, und mit ihm dort hin zu gehen und nochmals alles detailliert zu erklären.

    Ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor. Denn Leukämiepatienten bekommen nicht ihre eigenen Stammzellen, sondern benötigen eine Spende eines gesunden und passenden Spenders.


    Der Rest mit der Chemo etc. klingt aber stimmig.

    eine chemo löst keine stammzellen-die macht sie kaputt


    erst wenn dann,nach der chemo sein knochenmark wieder arbeitet-also wieder eigene stammzellen produziert,dann kann man sie sammeln.


    allerdings bei leukämien nochdazu sozusagen in behandlung ein sehr untypisches vorgehen.


    dann bekommt er eine megatherapie-die alles knochenmark kaputt macht,danach die stammzellen die sich dann den weg im körper selber suchen+das knochenmark sozusagen wieder aufbauen.


    in dieser zeit ist er besonders gefährdet,braucht viele konzentrate+sein immunsystem ist im keller.drum muss er im spital bleiben


    danach wäre die behandlung abgeschlossen


    baba


    marion

    Und es MÜSSEN die Zellen im Blut aggressiv zerstört werden, damit nirgendwo eine Krebszelle überleben und sich dann wieder vermehren kann. Daher normalerweise die Zufuhr FREMDER Stammzellen, nachdem durch hochaggressive Chemo die eigenen Zellen platt gemacht wurden.


    Informiere Dich wirklich genauer!

    ja-dein freund muss sich mal genauer informieren


    kann ja nicht angehen,sich so einer behandlung zu unterziehen+so wenig infos zu fordern.


    ist ja wirklich kein schnupfen-sondern mit vielen problemen,nebenwirkungen....behaftet


    baba


    marion

    Wenn man mit einem geschwächten Immunsystem zu leben hat, soll man ja möglichst Ansteckungsquellen wie große Menschenansammlungen meiden. Schwimmbäder wären demnach nicht zu empfehlen. Die beste Entspannung ist zu schlafen. Weiter alles, was keine körperliche Kraft kostet: Lesen, Fernsehen, liebe Freunde. Ich konnte zwar mit Auto und Katamaran auf dem Anhänger ohne Schwierigkeiten aus dem Kölner Raum zur Ostsee fahren, war aber dann nicht mehr in der Lage, den Trailer abzuhängen - das hat dann der Hotelier für mich erledigt.

    schwimmbad ist eine so garnicht gute idee+zeigt eigentich,dass ein enormer informationsmangel vorliegt.


    nach einer chemotherapie ist das immunsystem im keller,man schnappt sich jeden keim auf,ist superanfällig für infektionen,da ist es ja garnicht klug,sich menschenmassen auszusetzen+sich zu gefährden.


    nochdazu wo ja demnächst die megatherapie ansteht+die stammzellinfusion.


    weisst du inwischen näheres darüber?


    ist das jetzt geklärt welche stammzellen er bekommt?


    sonne sollte man in dieser phase dringend vermeiden-sollte der gedanke an ein freibad bestehen.


    entspannung ist für jeden anders-manche gehen gern spazieren,andere lesen gerne,andere wiederum haben andere vorlieben-das muss dein freund selber herausfinden,was ihn entstresst.


    baba


    marion