für eure lieben die gehen mußten :)-




    hi sweet missy

    Zitat

    Was soll jetzt gemacht werden, seid ihr bei Spezialisten oder nur normales KH, wie ist sie versichert?

    sie wird im örtlichen kh behandelt, chemo (Gemcitabin) ab morgen früh


    1.block


    1xmal wöchentlich 7 wochen,2 wochen pause


    und dann 1xmal wtl. 3 wochen,2 wochen pause


    und dann weiter mit 3 wochen blöcken.


    1. kontrolle nach 2-3 monaten.


    sie ist gesetzlich versichert.


    ich habe von allen befunden kopien,und wollte mich erstmal an heidelberg wenden,wegen einer zweitmeinung.


    da soll auch eine studie laufen für ein neues mittel.




    so langsam hat sich der erste schock gelegt, ich bin anfangs tagelang rumgelaufen,und mir lag so ein großer stein auf der brust, ich konnte kaum atmen.


    jetzt geht es schon besser.


    wir reden auch sehr offen über alles.ab und zu auch mit ein bißchen galgenhumor.


    anders könnte man das wahrscheinlich gar nicht ertragen.


    es fällt mir trotzdem immernoch schwer zu glauben das sie so schwer krank ist,sie ist so fit, eigentlich hat sie nur die doofen rückenschmerzen(tumorschmerzen ?)


    ich hoffe sie verträgt die chemo einigermaßen gut,der arzt meinte gemcitabin ist relativ gut verträglich.


    ich schlage mich momentan mit dem ganzen papierkram rum, patientenverfügung und vollmachten etc.


    ich bin froh das sie sich nicht zurückzieht, sie will noch viel unternehmen, auch mit den enkelchen.


    ich werde ihr in den nächsten tagen ein glasherzchen mit einem 3d laserfoto von den 2 kleinen anfertigen lassen,als glücksbringer und begleiter in schweren zeiten,ich hoffe das hilft ihr ein wenig.

    Hallo gemcitabin hatte meine Mama auch, hatte auch gut gewirkt und tatsächlich ging es ihr damit sehr gut, ihr müsst aber auf die Blutwerte achten, sie rechen igrendwann weg, sie hat zusätzlich aber noch orale Chemo Erlotinib erhalten, dies ist seit 2007 auch speziell für BSD-krebs zugelassen und schlägt in Kombination gut an.


    Meine Mutter war in der Filderklinik in Stuttgart, die haben ein integratives Onkologisches Zentrum, es ist sehr gut dort. Allerdings der Chef (Dr. Müller-Hübenthal) ist jetzt nicht mehr dort, er ist eine Koriphäe und hat auch langzeitmäßig gute Resultate. Man kann unterstützend viel machen, z.B. für die Metastasen Hyperthermie und natürlich Mistelspritzen, es gibt auch noch viele Enzym- und vitaminpräparate, die man nehmen sollte, um das Immunsystem zu unterstützen, auch zwecks Blutbildung,dies wird in kleinen Khs völlig unterschätzt, denn wenn das Blut nicht mehr mitmacht, dann muss die Chemo abgesetzt werden und bei BSD-Krebs ist das ganz schlecht. Auch viele gesetzliche Krankenkassen zahlen diese Dinge, es hat bei meiner Mama seht gut geholfen.


    Das A und O ist, dass Deine Mama weiterhin bei Kräften bleibt und sie sich gut fühlt, es ist gut, wenn ihr offen damit umgeht und auch alles regelt, weil im Extremfall steht man sonst blöd da, aber zeweifelsohne ist es eine harte Zeit bis zur ersten Kontrolle und bis man sieht, ob es anschlägt.


    Ich wünsche Euch viel Kraft und drücke alle Daumen :)* @:)

    @ sweetmissy

    die wartezeit jetzt ist gar nicht so schlimm.


    zumindest wars vorher schlimmer.


    jetzt bekommt sie chemo,und man weiß es wird was getan.


    gestern haben wir uns mit der krankenkasse rumgeschlagen.


    ich find es unmöglich das man erst 1 jahr die krankheit haben muß,bevor man eine zuzahlungsbefreiung bekommt.

    Hallo spooky79.


    Ja, einen geliebten Menschen gehen lassen zu müssen, ist wahnsinnig schwer – fast unvorstellbar. Mein Vater war auch sehr lange krank, bevor er gehen durfte. Ja, es war am Schluss ein "Dürfen". Er sagte uns, dass er nicht weg sein werde, er gehe voraus zu denen, die ihn einst liebten und warte dort auf die, die ihn jetzt lieben. Seine letzten Worte an mich waren: "Ich hab' Dich lieb!" Ich hatte grosse Schwierigkeiten, ihn gehen zu lassen, aber ich hatte keine Wahl – ER war bereit zu gehen. Ich bin sehr froh, dass wir noch einige Zeit zusammen verbringen konnten. Vielleicht gibt es auch Dinge, die Du mit Deiner Mutter noch zusammen machen kannst und die ihr beide mögt?


    Ich wünsche Deiner Mutter, dass sie ihren Weg, den sie zu gehen hat, mit wenig oder besser keinen Leiden zurück legen kann. Und Dir und Deinen Lieben wünsche ich, dass Ihr sie dabei begleiten und dann loslassen könnt – so als ob sie in ein Flugzeug für eine Reise steigt. Ich für mich bin mir sehr sicher, dass wir alle uns eines Tages wieder sehen werden – in welcher Form auch immer. Und solange ein Mensch in den Herzen der anderen ist, ist er nicht wirklich tot.


    :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

    nun meld ich mich auch mal wieder.


    zu ostern sind wir zusammen zu einer freundin von ihr gefahren.


    ich war entsetzt was die schmerzen mit ihr anrichten,obwohl ich sie vorher ja auch tagsüber oft gesehen hab.


    aber am tag ist es nicht ganz so schlimm wie in der nacht.


    das morphium wirkt gar nicht.


    am freitag letzter woche wurde sie mit dm rtw ins krankenhaus gebracht,weil sie vor schmerzen nur noch liegen konnte,und selbst das war kaum auszuhalten.


    jetzt wirds sie neu eingestellt.


    jetzt gehts ihr wieder besser,und sie läuft schon wieder rum.


    allerdings bin ich sehr unzufrieden mit dem behandelnden arzt.


    die chemo wurde einfach abgebrochen ohne grund.


    der erste zyklus sollte 43 tage gehen, sie ist erst bei der hälfte.


    die blutwerte sind aber gut,ich hab nachgefragt bei der schwester.


    weiteres weiß ich nicht,der arzt ist nicht zu erreichen und laut schwester erst am mittwoch wieder im krankenhaus.


    naja alles in allem geht es ihr eigentlich blendend wenn sie keine schmerzen hat.


    und doch hab ich das dumme gefühl das wir dieses weihnachten nicht mehr gemeinsam erleben dürfen.


    die letzte reise hat schon längst begonnen,die frage ist nur wie lange der weg zum entgültigem ziel dauert.


    wir werden sie so gut wie möglich auf diesem letzten weg begleiten.

    :)*


    du bist auf dem richtigen Weg!!! Dein Umgang mit eurer Geschichte finde ich sehr gesund und vernünftig, trotz dass es sehr viel Kraft braucht und es an manchen Tagen den Glauben an das Gute einbüßt.

    spooky79 – Ja, es ist sicher eine intensive Zeit, wo man vieles nicht wirklich versteht. Vielleicht kannst Du eine Nachricht für den behandelnden Arzt hinterlassen und ihn fragen, wann er denn zu sprechen sei? Er könnte seinerseits die Antwort ja dann bei der zuständigen Station beim Pflegepersonal deponieren und wenn Du dort nachfragst, Bescheid geben. Oder geht das nicht bei Euch – hier wird das öfter so gemacht.


    Ich wünsche Dir und auch den anderen Deiner Familie und des Freundeskreises viel Kraft und gute Momente miteinander.


    :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

    Zitat

    trotz dass es sehr viel Kraft braucht und es an manchen Tagen den Glauben an das Gute einbüßt.

    das stimmt,und es ist erstaunlich wieviel kraftreserven man doch hat,obwohl man schon manchmal meint an der grenze zu sein.




    heute wird mama entlassen,endlich vernünftig eingestellt.


    mittwoch haben wir dann einen termin im kh,für den ganzen papierkram ,patientenverfügungen usw.


    da werden wir uns auch nochmal den arzt vorknöpfen.


    ansonsten hoffe ich das ihr zustand vorerst erstmal so bleibt.


    am 8.5. wird dann ne große sause zu ihrem geburtsatg gemacht.

    Zitat

    das stimmt,und es ist erstaunlich wieviel kraftreserven man doch hat,obwohl man schon manchmal meint an der grenze zu sein.

    Das stimmt. Ich mache nun seid 9 Monaten einen ähnlich belastenden Verlauf mit meinem Vater durch – allerdings kein Krebs. Jeden Tag glaubt man es geht nicht weiter und man rafft sich auf und dann geht es doch irgendwie.


    Ich habe letztens eine "Weisheit" gelesen, die irgendwie passte:


    "You never know how strong you are until being strong is the only choice you have"


    Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit.

    Hallo,


    Gegen die Nebenwirkungen der Chemo gibt es verschiedene Heilpilze, sie helfen, die Chemo besser zu vertragen. Es heißt auch, dass manche direkt den Krebs beeinflussen, ich kann das leider nicht beurteilen. Auf jeden Fall werden sie die Lebensqualität verbessern.


    Auf der Seite (hier wird nichts verkauft, nur kostenlos beraten (auf Wunsch), bekommt man genaue Infos zu vielen Krankheiten. Der Inhaber der Seite hatte selber Krebs, durch die Heilpilze hat er alles, auch die Chemo gut überstanden.


    http://www.heilenmitpilzen.de/


    Auf meinem Blog gibt es ein paar Artikel zum Thema Krebs.


    Ich wünsche Dir und Deiner Mutter alles, alles Gute............


    Ganz liebe Grüße, Ina

    gestern wurden auch noch knochenmetastasen festgestellt. :-(


    man dieser scheiß krebs.


    jetzt bekommt sie oxaliplatin und gemcitabine.


    sie sagt aber wenn sie es schlecht verträgt hört sie mit der chemo auf.

    Erst einmal mein persönliches Beileid zu dieser Diagnose.


    Vor Jahren ist der Opa von meiner Freundin an BSD Krebs gestorben. Morphium und andere Schmerzmittel wirkten da schon gar nicht mehr. Wenn man dann mitbekommt wie ein Mensch dermaßen leidet, wünscht man sich schon die aktive Sterbehilfe herbei. Leider ist das ja in Deutschland verboten und die bekommen das nicht auf die Kette es zuzulassen.


    Ich wünsche Euch viel Kraft.