Multiples Myelom

    hi, ich komm grad gar nicht mehr klar mit meinen leben und bin nur noch am verzweifeln.


    ich bin leistungssportlerin und wir haben grad sommerpause, dadurch verliere ich oftmals ein paar kilos, fühl mich ein bisschen müde und unausgeglichen. hab mir also keinen kopf gemacht.


    vor einiger zeit, war ich zum ersten mal in meinen leben an der uni blutspenden. war alles zum guten zweck. zwei tage später flatterte ein brief ins haus, ich dachte, dass ich jetzt eindlich meinen blutspendeausweis bekomme. und was musste ich lesen!!!


    "wir haben unregelmäßigkeiten in ihrem blutbild gefunden" und allerlei fachterminie mehr.


    "bitte melden sie sich bei ihrem behandelten arzt"


    naja ich mir noch nicht so richtig sorgen gemacht, denn aufgrund meines sports unterliegen wir eiegntlich regelmäßig blutkontrollen, also was wirklich schlimmes konnte es ja dann nicht sein.


    uich also zum arzt: hab den brief mitgehabt und der hat mich durchgecheckt. und was bekomme ich als antwort. "multiples myelom" ich wusste zunächst ja nichts damit anzufangen.


    aber ich hab mich nach dem gespräch mit dem arzt und der überweisung, (*hab aufgrund meiner damaligen gefühlslage nicht soviel mitbekommen*) im internet schlau gemacht. und was muss ich da lesen???die krankheit kann nicht geheilt werden. ich meine ok, ne chemo, dass werde ich irgendwie überstehen, aber ich mach mir so viel sorgen, ich will doch meinen sport auch weiterführen. ich bracuh dringend hilfe, kennt sich jemand damit aus, oder hat er erfahrung. ich bin doch erst 18 *heul*

  • 25 Antworten

    Hallo Sportlerin87

    ich habe da eine Seite im Internet entdeckt,vielleicht hilft sie Dir ja weiter,ich selbst kenne mich zu dem Thema leider nicht aus :


    http://www.multiples-myelom.de


    oder versuche es mal beim Krebskompass,da gibt es auch ein Frum,das sehr gut besucht ist und wo Dir bestimmt jemand Rat geben kann,ich wünsche Dir alles alles Gute und viel Kraft.


    Tanni

    Hab das gefunden, ich weiß nicht ob dus schon kennst.


    http://www.meb.uni-bonn.de/cancernet/deutsch/200281.html


    Da steht aber nicht, dass es nicht heilbar ist. Es kommt auf dein Stadium an. Ich wünsch dir alles alles Gute und viel Kraft, schau immer nach vorne.


    Und lass dir von einem Arzt mal alles ganz genau erklären und sagen, gib nicht nach bis alle deine Fragen beantwortet werden.


    Ich hab nur nachgesehen, weil meine Mutter einen Blutkrebs hatte und ich glaubte, das sei der gleiche, ist aber ein anderer.

    Hallo alle zusammen,


    erstmal es ist ziemlich lieb von euch, das ihr auf meinen Beitrag geantwortet habt, dass hat mir schon einmal sehr viel Mut zugesprochen. Auch, wenn ich es jetzt erst lesen kann, aber immerhin weiß ich, dass vor den letzten Behandlungen, noch mehr Leute an mich denken, sogar solche, die ich nicht mal kenne. Ich bin immer bei euch, auch wenn ich den Kampf gegen den Krebs noch verlieren kann. Aber ich werde auch dann, immer als funkelnder Stern vom Himmel runterblinzeln, und auf alle ein Auge werfen. Ich habe mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Tod beschäftigt, aber ich werde weiterkämpfen, schließlich will ich die quälenden Gedanken so schnell wieder loswerde, wie die Krankheit kam.


    Ich meine, ich hatte ja nicht viel Zeit, ich hab an dem einen Tag erfahren, dass ich ziemlich krank bin und am nächsten Tag war schon die Operation anberaumt. Ok, ich muss sagen, kam mir alles ziemlich ungelegen, denn ich hatte schon alles für meinen Mountenbike-Urlaub Ende August geplant. Aber wie Gott es halt so will!


    Naja zur Operation und der Entfernung der Tumore, kann ich nicht wirklich viel sagen, denn da war ich ja narkotisiert. Als ich aufgewacht bin, hab ich erstmal nach Essen gefragt. Ich weiß, dass hört sich ziemlich komisch an, aber ich hatte einen schrecklichen Kohldampf. Hatte ja seid der Diagnose am Vortag nichts mehr gegessen. Zum einem, weil ich auf den Schock nichts mehr runter bekommen habe, zum anderen, weil ich ja dann eine bestimmte Zeit vor der Operation nichts mehr essen durfte.


    Kurze Zeit später ging es dann auch schon los mit der Chemotherapie. Also mir wurden 4 Chemozyklen aufgebrummt von der Klinik. Diese habe ich nun endlich hinter mir. Die ersten zwei waren innerhalb anderthalb Monate. Und ich muss sagen, mir ging’s echt scheiße. Und ich hatte übels Schiss vor den nächsten beiden Zyklen. Ich hatten einen ziemlich starken Brechreiz, konnte kaum auf die Toilette gehen, weil sogar dass urinieren total brennt. Manchmal denke ich mir, dass das Zeug von der Chemo, meinen ganzen Körper von innen auffrisst. Es fühlt sich zumindest so an, als ob die ganze Adern, Venen etc. zerspringen würde, oder besser gesagt verätzt wird. Manchmal hab ich das Gefühl, als ob die Behandlung schlimmer ist, als die Krankheit. Muss dazu sagen, dass ich mich eigentlich ziemlich gesund gefühlt habe, bevor diese Diagnose gestellt wurde. Ok, während den Ruhephasen war ich schon immer ziemlich Müde gewesen, wollte einfach nur schlafen.


    Jetzt habe ich zumindest den schlimmsten Teil der Behandlung überstanden. Aber egal wie schlimm es noch werden wird, ich versuche mir immer wieder selber Kraft zu geben, dass übergeben ist nicht gerade angenehm, aber ich werde es schaffen. Ich denke mir jedes Mal, dass ich den Krebs einfach auskotze!!!! Ich weiß, dass hört sich komisch an, aber mich motiviert es ungeheim. Schließlich muss das Abgestorbene, ja irgendwo hin.


    Was ich ziemlich doof finde ist, dass wenn man wirklich so krank ist, sieht, wer die wahren Freunde sind. Ok, mancher wird sich jetzt wundern, ist doch eigentlich gut, wenn so eine natürliche Auslese getroffen wird, und man weiß auf wen man sich wirklich verlassen kann. Aber ich muss sagen, wenn es einen so scheiße geht, wie mir jeden Morgen, dann will man eigentlich an so einen Tag nicht noch wissen, wer einen die Freundschaft gekündigt hat. Denn im tristen Klinikalltag freut man sich über jeden, der einen besucht.


    Aber ich muss hier erstmal denjenigen danken, die sich immer wieder um mich kümmern, besuchen etc. machen und besonders dem Martin. Ich weiß, dass es ziemlich schwer ist, mich so daliegen und hinvegetieren zu sehen, aber ich werde dir es nie vergessen, dass du mich jeden morgen, vor dem Studium, und auch danach immer wieder besuchen kommst. Ohne dich hätte ich den Kampf bestimmt schon aufgegeben. Und immerhin gibt es jetzt noch ne jüngere Person als du, die noch weniger Haare auf dem Kopf hat. *ich hab dich unheimlich dolle lieb und ich find deine kleinen, jetzt schon etwas lichteren Haarstellen ziemlich süß*


    Du bist einfach der liebste Bruder den es auf der Welt gibt.


    Zum Äußeren kann ich eigentlich nur sagen, dass ich den Haarverlust ziemlich locker genommen habe. Man muss einfach damit leben können. Und so schlecht sieht es nun auch nicht aus. Ok, ich hatte mein ganzes Leben über blonde lange Haare, aber ich wollte sie mir schon immer mal kürzen lassen, nur den Mut hatte ich einfach nicht. So hat sich das Problem einfach mal von selber aufgelöst. *bitte versteht meinen schwarzen Humor nicht falsch, aber manchmal brauche ich solche Zitate, um mich selber wieder aufzubauen*


    Durch die Krankheit habe ich erst einmal gelernt, dass man viel zu unsachte mit seinen Leben umgeht, und dass man vieles besser machen könnte.


    Außerdem gibt es so viele Dinge, warum ich den Krebs einfach besiegen muss, schließlich bin ich wahrscheinlich der größte weibliche Autofan-Freak-Bastler (habe schon immer am Auto meines Kumpels mitgebaut) und deswegen kann ich nicht von der Erde weggehen, ohne meinen Führerschein fertig gemacht zu haben. Bin zwar jetzt schon 4 Monate nicht mehr Auto gefahren, aber ich wird so bald es wieder geht meinen Führerschein fertig machen. Also es gibt so viel was ich noch erreichen will, außerdem hatte ich mich für Oktober ja fürs Studium angemeldet, und das ist mein großes Ziel. Ok, ich hab zwar jetzt schon 2 Monate verpasst, aber das wird schon irgendwie klappen, lese ja jetzt schon total viele Bücher und der Martin hilft mir so lieb, alle Aufgaben abzuholen.


    Ach was ich fast vergessen habe, ich will meinen Trainer auch noch über alles danken und meinen Team natürlich auch. Ihr seid neben meiner Familie der größte Halt. Ich war so freudig überrascht, als ich in der Zeitung las, dass ich trotz meiner Krankheit im Kader und in der Mannschaftsaufstellung, sowie in der Länderauswahl stehe. Obwohl ihr alle wisst, dass diese Saison ich wahrscheinlich ziemlich sicher kein einziges Spiel absolvieren werde. Aber ich weiß wofür ich kämpfe, und zwar dafür, dass ich für das Sommertraining 2006 wieder fit bin. Und mein nächstes großes Ziel ist euer letztes Heimspiel in diesen Jahr, wo ich einen Sieg sehen will, denn bis dahin, bin ich hoffentlich wieder fit genug, dass ich 3 Stunden an der Bande euch zuschauen kann. Ich werde es schaffen, auch wenn ich jetzt nicht so aussehe. Besonders körperlich. Denn was der Krebs auf jeden Fall mitbringt, er zerfrisst nicht nur meinen Körper von innen, die Chemo zerfrisst auch meinen ganzen Muskelaufbau. Ich habe jetzt bereits 20 Kilo abgenommen, weil ich einfach den ganzen Scheiß wieder auskotze. Und es gibt nicht wirklich viel was ich morgens essen kann.


    Aber ich werde es schaffen, ich hoffe wir lesen uns bald alle wieder. Ob ich den Krebs dann endgültig besiegt habe, wird sich ja erst später rausstellen, ob nichts mehr nachwächst. Drückt mir die Daumen!!!

    Hallo Sportlerin,

    ich bin sehr berührt von Deinen Zeilen,kann gar nicht viel sagen.Hut ab,dass Du Dir so eine positive Lebenseinstellung und auch die Einstellung der Krankheit gegenüber zugelegt hast,das ist sicher das Beste,was Du machen kannst.


    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen,auch wenn ich Dich nicht kenne,alles Liebe und Gute und dass Du Deinen Kampf gewinnen wirst.Halte uns auf dem Laufendem,es gibt hier viele,denen das Schicksal anderer nicht egal ist und die mit Euch Betroffenen fühlen.


    Alles Liebe und viele Grüße


    Antonia

    so heute wieder ein paar zeilen von mir.


    die letzten tage habe ich mich ziemlich gut gefühlt. schon wieder 10 kilo zugenommen!!! hatte erst bedenken, dass das vielleicht zu schnell geht, aber der arzt meinte es wäre ok!!


    hunge habe ich derzeit ziemlich viel, obwohl ich nicht wirklich alles drinne behalten kann, da die magenschleimhäute noch sehr gereizt sind. aber probieren kann man es ja trotzdem.


    gestern war ich mit ein paar leuten walken (die leute waren alle fast 40 jahre älter) aber dafür hatte ich mächtig mühe dran zu bleiben.


    mache jetzt jeden abend 30 min leichten muskelaufbau. also ein paar mal die beine hoch etc. was ganz einfaches.


    für das nächste jahr, habe ich mir vorgenommen, endlich mal die uni zu besuchen:-)


    und für alle, wünscht mir ganz viel glück, ich hab morgen meine führerscheinprüfung. hab jetzt schon richtig bammel davor.

    leider konnte ich letzte woche meine fahrprüfung nicht ablegen, weil es wieder mal so ein tag war, wo es mir einfach nur schlecht ging. ich hab gemerkt, dass ich einfach noch nicht bereit bin, irgendein fahrzeug zu führen. naja eigentlich schade, wäre ein schönes weihnachtsgeschenk gewesen.


    über weihnachten hab ich mich erstmal erholt und heute habe ich erneut anlauf genommen und meine fahrprüunf geleich beim ersten mal bestanden. ich bin so stolz auf mich.


    das sind auf jeden fall augenblicke, an denen er sich lohnt weiter zu arbeiten.


    ich werde den krebs besiegen. morgen muss ich erstmal wieder zum arzt. mal sehen, zur nachuntersuchung, davon hängt ab, ob in nährer zunkunf nochmal eine chemo angesetzt werden muss.

    @ :) Herzlichen Glückwunsch! @:)

    Klasse dass Du nun den Führerschein hast! Da hat sich die Mühe doch gelohnt, oder? Ich weiß noch als ich damals die Fahrprüfung gemacht habe - mensch ich war so aufgeregt und fühlte mich dann mit einem mal soooo erwachsen!


    Alles Gute für morgen, ich hoffe Deine Nachuntersuchung ist ok und Du hast das alles überstanden!


    Liebe Grüße


    Kathy

    hi @ all,


    die nachuntersuchung hab ich prima überstanden *freu*


    die ganzen "bösartigen" zellen sind weg und der rest hat sich nicht weiter ausgebreitet.


    so konnte ich auch super ins neue jahr feiern.


    und natürlich den geburtstag meines freundes genießen.


    lg sportlerin87

    Hallo

    Ich bewundere deinen Lebensmut. Ich hab deine Geschichte im Sommer gelesen und finde es einfach klasse von deinem Lebensmut zu lesen. Du denkst so postiv und hast einfach eine gesunde Einstellung und läßt dich nicht unterkriegen.


    Schön, dass die Ergebnisse so positiv waren und Herzlichen Glückwunsch zum Führerschein. Also da kann ich echt nur den hut ziehen, wie du in deinen jungen jahren das alles so "wegsteckst" und dich dem kampf stellst. Finde ich wirklich toll. Ich werde weiter verfolgen wie es dir geht. ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg fürs neue Jahr und natürlich einen schönen Geburtstag mit deinem Freund. Alles gute für dich


    LG

    hi @ all,


    danke für die lieben worte, der geburtstag mit meinen freund war wunderschön, natürlich auch der rutsch ins neue jahr. einfach nur klasse.


    ich bin ziemlich froh, dass ich so schnell so viele fortschritte machen. habe immerhin schon fast wieder "ideal"-gewicht, zumindestens was man so als ideal-gewicht nach so einer krankheit erwarten kann. habe mich jetzt schon auf 51 kilo-gramm hoch gekämpft, weil die chemo war echt hart.


    manchmal denke ich, dass ich das nur alles überstanden habe, weil ich so einen lebensmut habe. und weil ich so viele leute hatte die mich unterstützt hatten.


    die mich jeden tag im krankenhaus besucht haben und natürlich die neue liebe.


    denn soetwas motiviert unendlich. habe meinen jetztigen freund in einer phase der tiefsten depression kenngenlernt.


    das war kurz nach meiner entlassung. ich durfte nichts machen, nur liegen und ausruhen. konnte nicht lange wach bleiben, habe fast nur geschlafen und essen konnte ich auch nicht wirklich etwas.


    man denkt einfach, dass wenn man aus den krankenhaus endlich raus ist, dann ist man eigentlich fast gesund. doch bei mir ging danach gar nichts mehr. ich konnte weder zur uni, noch irgendetwas anderes machen. zu diesem zeitpunkt habe ich mich echt gefragt, warum ich noch weiter leben möchte, wenn ich doch eh nur rum vegitier.


    es ahben mich zwar trotzdem viele leute besucht, nur es gab einfach keinen fortschritt.


    und dann kam der 20.10.2005.


    ich war wie zu diesen tag fast täglich im unikum, zur untersuchung, weil einfach kein gramm fett auf den körper drauf wollte. und da stand er im flur des krankenhauses. er hatte grad seinen opa ins krankenhaus gefahren, wegen einer untersuchung. und es war einfach liebe auf dem ersten blick, von beide seiten, auch wenn man das sich bei meiner erscheinung nicht wirklich immer glauben will. aber es war so und seid dem geht es auch nur noch bergauf. ich werde langsam fitter und nehme zu und die haar wachsen langsam nach, bin übrigens schon bei knapp 3 cm *freu* da kann man dann bald zum friseur gehen, und eine ordentliche friur schneiden lassen.


    p.s.: ich war letzte woche donnerstag zum ersten mal an der uni *noch mehr freu*

    Großen Respekt..

    ...habe ich vor dir. Habe heute erst deinen Eintrag gelesen. Ich finde es echt bewundernswert, wie du in deinem Alter mit der Krankheit umgehst und den Mut nicht verloren hast. Ich finde von dir können sich so viele Menschen eine Scheibe abschneiden. Und es hat mich unglaublich gefreut zu lesen, dass du einen Freund hast. Wenn dir ein Mensch in dieser Situation beisteht, dann ist es sicherlich die wahre Liebe. Ich wünsche euch beiden alles Gute für die Zukunft. Was studierst du denn?


    Viele Liebe Grüße


    Kleine

    hi,


    also am anfang, wars nen bissl kompliziert mit der beziehung.


    war nur die ersten zwei wochen.


    weil ich hatte ja vorher schon nen freund (3 1/2 jahre), hat mich übrigens wegen der krankheit verlassen, naja und ich bin nen typ, der sehr lebensfroh und aufgeschlossen ist.


    naja und mein neuer freund, hatte vorher noch ni ne freundin, weil er immer das gefühl hatte, dass er bei ner beziehung ne frau verletzen könnte, wenn es mit der beziehung klappt. da gabts am anfang viele gespräche, das hat sich zum glück geklärt und alles läuft super.


    ich studiere übrigens jura. und ich bin voll im stoff und hoffe, das ich alle prüfungen bestehen werde. (erste ist am 08.02) hab ja viel gelernt und auch viel hilfe von nen kumpel, der mir immer alles besorgt hat an stoff etc.

    hi @ all,


    heute habe ich mich zum ersten mal getraut ohne kopftuch in der öffentlichkeit rum zu laufen. mittlerweile knapp 3,5 cm haare wieder auf dem kopf *freu*. bald kann ich endlich zum friseur. und erste ansätze von augenbrauen. ich weiß ja nicht wie es bei euch nach der chemo war, aber irgendwie wollen die nicht so richtig nachwachsen. naja vielleicht muss ich mir auch einfach mehr zeit geben und nicht alles mit einmal haben wollen.


    zur zeit gehe ich 3 tage in der woche an die uni - das reicht erstmal, belastung ist doch ganz schön hoch, besonders wenn man es gar nicht mehr gewohnt ist, sich so lange zu konzentrieren.


    aber es wird mit jeden tag besser. übrigens gestern habe ich mir ein auto gekauft, endlich habe ich mir meinen traum erfüllt. ist ein honda civic. jetzt muss es auch vorwärts gehen, schließlich muss ich noch ganz viele kiolmeter in meinem leben autofahren *freu*