Prostatakrebs Rezidiv

    Hallo zusammen,


    mein Vater hat vor rund ungefähr 6 Jahren die Diagnose Prostatakrebs bekommen, weshalb zunächst die Prostata entfernt wurde und im Anschluss bestrahlt wurde. Nun ist es leider so, dass er wohl einen Rückfall hat. Mir wurde dies Anfang des Jahres eröffnet, er weiß es wohl schon ein halbes Jahr länger. Der PSA Wert steigt seitdem stetig leicht an (Februar: 0,13 heute: 0,18).


    Sein Arzt sagt, dass bei einem geringen Wert (und dem wohl konstant langsamen Anstieg) vorerst nichts getan werden kann (zumal auf Ultraschall momentan auch nichts zu erkennen ist. Mein Dad war auch schon auf verschiedenen Vorträgen, wo dies wohl die durchgehende Meinung war. Sollte sich der Wert erhöhen sollte wohl eine Kombination auf Hormontherapie und Chemo anliegen.


    Mir als Sohn fällt es sehr schwer das zu akzeptieren. Da der mögliche Rückfall wohl früh erkannt wurde, die private Versicherung vorhanden sind die Voraussetzungen meines Erachtens nicht so schlecht. Jetzt schon seit einem Jahr einfach nur zusehen wie die Werte steigen und sich der Krebs womöglich noch ausbreitet kann ich kaum mitverfolgen. Am liebsten würde ich ihn direkt in einer Onkologie in Behandlung sehen - bzw. in Untersuchungen (MRT, Knochenuntersuchung oder was weiß


    ich)


    Habt ihr Erfahrungen mit so einem Rückfall? Kann man da wirklich nichts tun (der Arzt sagt, dass man in Kliniken unter diesen Voraussetzungen: "niedriger PSA" nicht mal angehört wird)? Außerdem erachtet mein Vater den Besuch von anderen Ärzten oder einer Klinik als Vertrauensbruch gegenüber dem behandelnden Arzt - das kann ich grundsätzlich verstehen aber es geht ja immerhin um sein Leben..