• "Sie haben nur noch wenige Monate zu leben"

    Genau das wurde heute meiner Mama gesagt.... Ich kann nicht mehr! Was soll ich tun? Wie soll ich mit ihr umgehen? Ihr geht es (körperlich) total gut.... Ohne sie kann ich doch nicht leben :°( :°( :°(
  • 40 Antworten

    Liebes Sonnenscheinchen38


    es tut mir leid, daß Du jetzt eine solche schmerzhafte Erfahrung erfahren mußt.Aber ich denke, das was Du getan hast, nämlich da zusein, ist das einzige, was Du noch tun kannst. Ich wünsche DIr alles Gute und drücke DIch ganz lieb Deine Peggy47

    @ Sonnenscheinchen:

    :)_


    Meine Oma hatte dasselbe.


    Einer der schlimmsten Augenblicke meines bisherigen Lebens war, als mein Vater zu mir ins Wohnzimmer gekommen ist und gesagt hat: "Deine Oma hat nur noch 4-6 Monate zu leben!"


    Das war so schlimm für mich... und ich kann daher gut nachfühlen, wie es dir / euch geht.


    Das wünscht man keinen!! Wenn man die Angehörigen so leiden sieht, man hilfslos daneben steht und doch nichts machen kann :°(


    Meine Oma hat zum Schluss Morphium bekommen und vom eigentlich Sterben gar nichts mehr mitbekommen.


    Meine Tante und meine Mutter waren bei ihr. Das fand ich schön... So musste sie den Weg nicht alleine gehen.

    Hallo Desperados!Tut mir leid dass euch da so ein Schock versetzt wurde.Aber ich glaub man sollte sich nicht so schnell geschlagen geben.Hatte 2002 selbst Lymphdrüsenkrebs und gelte nach Chemotherapien,Stammzellentransplantation und Bestrahlungen als geheilt.Freu mich dass bei deiner Mutter die Chemo so gut geholfen hat,das ist sicher ein gutes Zeichen.Und wenn es heißt,es könnte noch was im Körper sein heißt das noch lange nicht dass es so sein muß.Laßt euch vielleicht auch psychologisch betreuen,das ist sehr hilfreich und wird von den meisten beansprucht.Wünsche euch alles Gute evamaria

    Liebes Sonnenscheinchen!Tut mir so leid dass ihr so eine schwere Situation habt.Es klingt so hart,aber wenn es aussichtslos ist ist es sicher leichter wenn ein Mensch nicht monatelang dahinleiden muß.Wünsche euch von Herzen viel Kraft und trotz allem wieder viele Lichtblicke alles liebe evamaria

    liebe desperados84,


    ich kann dich gut verstehen. Auch ich war mit meiner Erkrankung bzw. als die Diagnose feststand alleine. Mein Mann konnte mir nicht helfen. Weder im zuhören noch mich in den Arm nehmen. Besonders das letztere und natürlich das zuhören war wichtig. Ich hatte hier gott sei dank liebe Bekannte ( hier lernt man Menschen ganz neu kennen) die mir zu gehört haben.


    Den "Kampf" kämpft man alleine. Die unterschiedlichen Aussagen der Ärzte sind schon fast unverschämt. Ich habe mal im medizin. Beruf gearbeitet und konnte schon damals die schnoddrigen Aussagen nicht verstehen. Gut das hilft Dir nicht weiter. Gerne kannst Du mit mir Kontakt aufnehmen auch telefonisch wenn Du magst. Im Gespräch kann man vieles noch besser und auch schneller klären. Ich hätte viele Fragen an Dich um Dir Tipps zu geben, denn ich bin eine Kämpferin und lasse mich von Aussagen nicht so einfach herunter ziehen. Auch alternative Behandlungen, Nahrungsergänzungen können viel bewirken. Ein guter Bekannter von mir hat seit Jahren MS er hörte hier immer auf seine Ärzte und nahm keine Nahrungsergänzung. Seit 9 Monaten nimmt er nun 1 Produkt und hat mehr Lebensqualität, kann wieder Sport machen, ist nicht mehr so müde etc. Seine MS wird dies nicht heilen, aber Lebensqualität ist wichtig. The Secret ein tolles Buch und eine DVD, die aufzeigen Glaube kann Berge versetzen. Ich bin immer noch eine sehr optimistische Person und gehe die Dinge auch so an. Wenn Du magst schreibe mir und ich gebe Dir meine Telefonnummer, mit meinem Optimismus kann ich vielleicht auch Dir wieder mehr Lebensmut geben, dieser kommt dann Deiner Mama zugute und ihr könnt die Zeit besser geniessen. Gib nicht auf!!!!!! Und ganz wichtig denke auch an Dich.


    1natascha:)z:)z:)z

    Hallo,


    was ich hier lese kommt mir alles sehr bekannt vor.


    Mir ging es nicht anders als man meinem Pa im August 97 mitteilte er habe Mastdarmkrebs. Die nächsten Wochen und Monate waren nicht einfach. Ich stand damals ganz allein da. Klar ich hatte meinen Bruder. Aber der ging anders damit um und hatte seine Freundin. Aber ich hatte niemanden. Mit meiner Mutter konnte ich nicht reden weil sie das selber belastet hat.


    Es war nicht einfach. Ich machte nach seinem Tod im Mai 98 eine Gesprächstherapie um alles verarbeiten zu können.


    Vielleicht ist so was auch ne Lösung. Mir hat die Gesprächstherapie sehr gut geholfen.

    Hey zusammen!


    Mein Papa ist am Montag gestorben. Innerhalb 14 Tagen ist er einfach


    nicht mehr da......Du bringst ihn ins Krankenhaus und kommst mit


    Plastiktüten wieder nach Hause......


    Ich kann nicht mehr denken. Mein Kopf ist völlig leer. Ich finde keine


    Worte um mich auszudrücken. Seit der Beerdigung steh ich völlig im


    "Dunkeln".


    Bin nur froh, daß ich die letzten 5 Nächte bei Ihm verbracht habe. das


    nimmt mir keiner mehr. Letztendlich hat er am Montag morgen auf meine


    Mama "gewartet" und ist in ihrem Beisein einfach eingeschlafen.......


    Ich weiß, daß im viel Leid erspart geblieben ist, denn für Gallengangskresbs


    gibt es nunmal keine Chance. Trotzdem ist die Trauer undendlich groß....


    Wie gesagt, ich finde keine Worte, aber er fehlt mir unendlich....

    LIebes Sonnenscheinchen38,


    ich möchte Dir mein tiefes Mitgefühl aussprechen. Es war sehr gut, daß Du die letzen Nächte bei ihm warst.


    Es ist eigentlich sehr schnell gegangen. Eigentlich ist es eine Gnade, daß er sich nicht noch länger hat quälen müssen. Ich umarme Dich. Machs gut und denke dran, unsere Angehörigen gehen uns nur voraus, diesen Weg gehen wir alle mal. L.G. Peggy47

    Ach sonnenscheinchen, ich nehm Dich mal virtuell in den Arm :°_ ....kenne diese unendliche Trauer und Leere, und auch, dass der Gedanke, dass einem geliebten Menschen viel Leid erspart blieb, nicht wirklich tröstlich ist....denn man fühlt sich im wahrsten Sinne des Wortes in der ersten Zeit nach diesem Verlust untröstlich :°_


    Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit :)*:)*:)* und liebe und verständnisvolle Menschen in Deiner Nähe...

    Hallo du


    ich habe durch Zufall deinen Beitrag geselen und bin total ergriffen.


    Alles erlischt und die Eltern waren/sind das Wichtigste im Leben. Es ist so grausam, was da geschehen ist:-(


    Du bist mir so sympathisch, wenn du dich sch... fühlst würd ich dir auch meine msn adresse geben.


    DRÜCK DICH GANZ DOLL

    Hallo,


    meine Mama war damals auch immer regelmäßig zur Vorsorge. Bei den Abstrichen wurde auch nie was auffälliges gesehen. Erst nachdem sie ganz schlimme Blutungen bekommen hatte und die nicht aufhörten wurde Gebärmutterhalskrebs festgestellt. Ihr wurde dann die Gebärmutter und die Hälfte der Eierstöcke entfernt.


    LG Simone