Sorge um Angehörige - Schilderung glaubhaft?

    Einem Familienmitglied wurde vor ca. einer Woche ein Knoten/Geschwür (nagelt mich nicht auf die Bezeichnung fest) entfernt. Es befand sich an der Hüfte. Für mich als Laien sah es aus wie eine entartete Warze. Bei der Größe durfte es sich um 1cm³ gehandelt haben. Also etwa so groß wie ein Würfel. Vielleicht auch etwas größer. Ich bin da nicht 100%ig up to date.

    Nach einer Untersuchung beim Hautarzt entscheid dieser, dass das Geschwür vorsorglich entfernt und untersucht werden sollte.

    Heute kam also der Befund. Angeblich hätte man nicht genau sagen können, ob es sich um malignes Gewebe handelt, weil das Gewebe wohl irgendwie zu "verwachsen" (?) gewesen sei. Irgendetwas in der Art. Jetzt soll noch im umliegenden Gewebe mehr entfernt werden, um ganz sicher zu gehen. Das findet dann nächste Woche statt. So wurde es mir zumindest erzählt.

    Mir kommt das irgendwie spanisch vor und ich mutmaße, dass mir da etwas vom Pferd erzählt wurde, damit ich mir keine Sorgen mache. Ist es realistisch, dass man bei einer solchen Untersuchung nicht feststellen kann, ob es sich um gut- oder bösartiges Gewebe handelt?

    Ich wollte da jetzt nicht nachbohren. Entsprechende Person wird sich selbst genug Sorgen machen und wohl einen Grund haben, nicht die (ganze) Wahrheit zu erzählen. Zumal ich ja nicht einmal weiß, ob es überhaupt geflunkert ist.

    Was sagt ihr dazu?

  • 5 Antworten

    Das ist schon üblich und keine sonstwie geartete Vorgehensweise.


    Es dient dem Ausschluss von Bösartigkeit. Es gibt Zellen, die sind tatsächlich schon so degeneriert, dass man weiter untersuchen muß. In alle Richtungen.

    Tatsächlich? Das hätte ich nicht erwartet. Da war ich dann vielleicht etwas zu misstrauisch.

    Ich kann mir einen degenerativen Vorgang, der gut- von bösartigen Zellen nicht oder nur schwer unterscheidbar macht, gar nicht so recht vorstellen.

    Immerhin steht auf der Haben-Seite, dass weiter gesucht wird, oder?

    Dann vertraue ich den Ärzten mal und hoffe auf's Beste.

    Danke für die Aufklärung.

    Nun, ob bösartig oder nicht, wird eben die weitere Untersuchung zeigen. Aber man ergreift ja Maßnahmen, wie die ausgehen, ist in die Glaskugel guck.


    Wird sich zeigen.


    Meine Tochter hatte mit 13 Jahren ein bereits fast schwarzes und wie ein Blumenkohl aussehendes Gewächs am Oberschenkel. Ich wußte nichts davon, sah es aber, als sie mal aus der Dusche kam. Ich bin sofort mit ihr zum Hautarzt, der kreischte und am nächsten Morgen wurde das Teil entfernt. Auch da mußte noch mal nachgearbeitet werden, weil die Zellen eine Vorstufe von Bösartigkeit ergaben. Und eben alles völlig degeneriert war.


    Aber alles war dann gerade noch rechtzeitig. Das Kind geht munter auf die 50 zu..... Nie wieder so etwas gehabt....

    • Neu

    Huhu,

    ich habe es ähnlich erlebt. Man sagt einem tatsächlich nicht sofort was es ist, bevor nicht wirklich einiges ausgeschlossen werden kann. Abgesehen davon werden manche Dinge unterschiedlich kategorisiert, so ist es auch in meinem Fall.

    Gibt es denn etwas Neues von deinem Familienmitglied?


    Lieben Gruß!