Tötet Morphin?

    Hallo, mein Onkel leidet immer noch (kleinzelliges Bronchialkarzinom) - es ist zum Verzweifeln. Seit nunmehr drei Wochen liegt er im Krankenhaus und kämpft gegen sein Sterben an. Er bekommt als Dauermedikation per Infusion 20 mg Morphin und 10 mg Diazepan alle 12 Stunden. Zusätzlich soll er mittags und abends noch 20 mg Morphin in Tablettenform einnehmen. Die furchtbaren Symptome sind dadurch erheblich gelindert, da das Morphin ja zentral wirkt und ihm den Hustenreiz nimmt. Aber - er weigert sich die Tabletten zu nehmen mit dem Argument, dass diese ihn umbringen würden. Er versteckt die Tabletten, spuckt sie aus etc. - es ist so schwierig für uns. Abgesehen von einem Zustand des "Zugedröhntseins" ist er geistig noch völlig klar, aber man kann förmlich zusehen, wie das Leben Tag für Tag etwas mehr aus seinem Körper entweicht. Wie ernst sind seine Aussagen zu nehmen, stimmt sein Körpergefühl? Sollen wir ihm zureden, die Tabletten zu nehmen, damit er nicht so leiden muss oder sollen wir seine Wahrnehmung respektieren? Wir wissen nicht mehr weiter... Bringt ihn das Morphin tatsächlich um?

  • 23 Antworten

    Nein,

    das Morphin tötet ihn nicht! Es ist sogar wichtig, daß er das regelmäßig einnimmt, da ansonsten noch zusätzlich zu den Schmerzen Entzugserscheinungen hinzu kommen können, d.h. er darf auf gar keinen Fall das Morphin eigenmächtig und plötzlich absetzen! Ich habe bei meiner Mutter erlebt, die auch u.a. an Bronchialkrebs erkrankt war, daß wenn nicht alle 6 Stunden (im Endstadium) das Morphin gegeben wurde, sie total unruhig wurde, mit Ängsten zu kämpfen hatte und starke Schmerzen bekam.

    ab welcher dosis fällt er ins koma?

    Danke für eure Rückmeldungen. Gestern hatten wir auf Wunsch meines Onkels ein gemeinsames Gespräch mit dem Arzt. Dieser hat uns den Verlauf so erklärt, dass mein Onkel keine Chance mehr hat nach Hause zu kommen, da er sich definitiv im Endstadium befindet. Die Dosis Morphin würde jetzt kontinuierlich gesteigert. Irgendwann würde er ins Koma fallen und dann sterben - leiden müßte er nicht wenn er das Morphin in der vorgeschriebenen Dosis einnimmt. Der Arzt hat das Ganze natürlich ausführlicher und behutsamer erklärt, aber die Fakten sind diesselben. Kennt ihr solche Situationen? Wie seid ihr damit umgegangen.? Normalerweise wird das Thema Sterbeprozess und Tod tabuisiert. Mein Onkle spricht ganz offen mit uns darüber - dass ist zwar einerseits schön, weil man nicht heucheln muss, aber ich finde es auch teilweise emotional sehr belastend. Niemand weiß genau wann der Zeitpunkt gekommen ist, es ist wirklich ein Warten auf den Tod - auch für die Angehörigen. Der Arzt sagt, dass es nicht mehr sehr lange dauern wird, da die Lunge nicht nur durch den Tumor sondern auch sonst weitestgehend zerstört ist. Er kann aber natürlich keine konkrete Aussage treffen, wie lange "nicht mehr lang" sein wird - wie soll er auch. Auch für uns ist die Situation sehr belastend, weil man jeden Tag damit rechnet und doch hofft, dass es noch lange dauern wird. Habt ihr Erfahrung damit, ab welcher Dosis Morphin das Ende der Fahnenstanstange erreicht sein könnte?

    so funktioniert das nicht

    Die tödliche Dosis von Morphium hangt davon ab, wie stark die Schmerzen sind (mit starken Schmerzen kann man mehr vertragen) und wie lange man schon wieviel davon genommen hat.


    Für jemanden ohne Schmerzen, der es noch nicht hatte, können 20 mg (oder weniger) tödlich sein. Für jemanden mit Schmerzen, dessen Dosis graduell erhöht wurde, können 200 mg nicht genug sein, um ihm auch nur müde zu machen.

    Überdosiert tötet Morphin!


    Mit der richtigen Dosis kann der Patient über 100 Jahre alt werden. Allerdings darf diese Dosis nur langsam - bei stärker werdenen Schmerzen - gesteigert werden.


    Was allerdings viele Patienten als unangenehm empfinden sind die Nebenwirkungen:


    Müdigkeit je nach Dosis - kann sich nach längerer Einnahmezeit verringern


    Euphorie - kann sich nach längerer Einnahmezeit verringern


    Übelkeit - hier wird oft zusätzlich Paspertin verordnet


    Verstopfung - auch hier werden zusätzliche Medikamente benötigt


    Allerdings finde ich es sehr wichtig,


    DASS DEIN ONKEL SELBST DIE ENTSCHEIDUNG TRIFFT, OB UND WIEVIEL ER (in der richtigen Dosierung) NIMMT!!!


    Bei einer richtigen Schmerztherapie wird sowenig wie möglich gegeben um eine Schmerzminderung bzw. Schmerzfreiheit zu erzielen und soviel wie unbedingt nötig!


    Ich wünsche Dir und deinem Onkel von ganzem Herzen alles Gute! @:) @:) @:) @:)

    Jetzt habe ich noch etwas vergessen

    bei langsamer Steigerung von Morphin, ist dieses Medikament meist nicht tödlich. Wenn der Körper allerdings einer - nicht gewohnten - hohen Dosierung ausgesetzt wird, dann schon!

    mach das, was dein Onkel will

    Lass deinen Onkel selbst entscheiden. Wenn er lieber die Schmerzen ertragen will oder ob er schmerzfrei sein will und dafür dann ein bißchen oder mehr im klar denken eingeschränkt ist, das muss er wissen. Behandle ihn auch nicht wie ein kleines Kind. Es geht ihm zwar schlecht, er ist aber immer noch ein erwachsener Mensch. Wenn er das Morphium absetzen will, bekommt er Entzugserscheinungen, Depressionen und natürlich auch Schmerzen. Aber er kann entscheiden, was er möchte.


    Und denk dran, sterben ist was natürliches. Es gehört zum Leben. Wenn du so ängstlich damit umgehst, machst du ihm u.U. noch zusätzliche Angst davor. Man kann sich absolut seelisch auf den Tod einstellen und damit abfinden. Das macht das Sterben leichter.

    Mein Mutter hatte Krebs, CUP Syndrom, d.h. Metastasen aber ohne den primär Tumor (so ist es schwierig die richtige Behandlung zu finden, da man nicht weiss von wo der Krebs kommt.)


    Zuerst fand man nur Metastasen in der Leber, doch da war den Ärzten schon klar, es ist unheilbar. Die Metastasen haben sich durch die Chemo jedoch sehr stark zurück gebildet, womit die Ärzte nicht gerechnet haben. Zwei, drei Monate später fand man Metastasen in der Lunge. Meiner Mutter ging es aber noch immer gut, blieb jedoch im Spital. Sie hatte auch von der nächsten Chemo keine Nebenwirkungen und auch sonst keine Schmerzen. Sie hatte nur etwas Angst, da Lungen Metastasen immer mit Atemnot verbunden sind. Jedoch war es ausgeschlossen, das sie ersticken konnte.


    Plötzlich ohne jegliche Verschlechterung ihres Zustands begann man mit Morphin Pflastern, die jedoch meiner Meinung nach zu keiner Veränderung führten, plötzlich begann man zusätzlich mit Morphin Tabletten.


    Über Weihnachten kam meine Mutter nach Hause, doch fühlte sich nicht so wohl, da sie immer etwas Angst hatte beim Schlaf nicht genügend Luft zu erhalten und sie sich darum im Spital sicherer fühlte. Sofort als sie wieder im Krankenbett lag, verabreichte man ihr per Infusion Morphin.


    Da aus unerklärlichen Gründen nie ein Arzt zu sprechen war, wendete ich mich an die Oberschwester. Sie erklärte mir, das es normal sei, den Patienten im Endstadion Morphin zu verabreichen. So durcheinander und unwissend wie man in solchen Situationen ist, nahm ich dies zur Kenntnis, lies aber die Dosis verringern, was auch der Wunsch meiner Mutter war. Der Zustand meiner Mutter verschlechterte sich jedoch immer stärker, seit sie das Morphin erhielt. Sie war wie weggetreten, immer müde, ass nur noch wenig. Schon nach einigen Tagen, war meine Mutter fast nicht mehr ansprechbar und das schlimmste sie brachten ihr nicht mal mehr zu Essen!!


    Endlich konnte ich mit einem Arzt besprechen, ich bat Ihn sofort die Dosis runter zu setzen. Er versuchte uns noch ein schlechtes Gewissen zu machen, das wir unsere Wünsche nicht über die unserer Mutter zu stellen, nur weil wir mit Ihr sprechen möchten, sollen wir sie nicht leiden lassen (Sie hatte jedoch KEINE Schmerzen!). Das Morphin, nehme ihr die Angst vor der Atemnot. (Jedoch führt Morphin unter anderem zu Atemdepression/Atemstillstand.)


    Er teilte uns mit das Meine Mutter nur noch einige Tage zu leben hat, doch an was sie sterben wird konnte er uns nicht sagen. Auf unseren Wunsch wollte er die Dosis ab dem nächsten Morgen verringern. Doch bereits in dieser Nacht verstarb meine Mutter. Meiner Meinung nach: Morphin Tod!


    Ich weiss nicht wie lange meine Mutter schon mit dem Krebs lebte, ohne Beschwerden. Von der Diagnose an war es noch ca. ein halbes Jahr, in dem es ihr trotz der Chemo und den Metastasen super ging. Die Metastasen in der Leber haben sich fast alle zurück gebildet und in der Lunge waren die Metastasen am Anfang, also kaum sichtbar. Aber von dem Moment an als man ihr Morphin verabreichte lebte sie noch 8 Tage.


    Wir waren bei so viele versch. Ärzten im In und Ausland, wir haben zudem alles in der Alternativmedizin und Naturheilung versucht, wir habe, sie hat gekämpft. Ich weiss nicht wie lange sie gelebt hätte ohne das Morphin. Sie wäre bestimmt nicht gesund geworden, das ist mir klar, der Krebs war unheilbar.


    Aber eins weiss ich, Morphin tötet!

    Zitat

    Aber eins weiss ich, Morphin tötet!

    Sorry, aber das kann man auf keinen Fall so stehenlassen:


    Morphin ist ein sehr wertvolles Medikament in der Behandlung von Schmerz und Atemnot bei Krebserkrankungen und bei sinnvoller Dosierung auch sicher. Natürlich sterben viele Patienten in zeitlichem Zusammenhang mit Morphingabe - man gibt es ihnen ja schließlich, *weil* es ihnen schlechter geht. Gegen Atemnot in der Sterbephase z.B. ist Morphin sehr gut wirksam und wird deswegen häufig gegeben. Es kann im Einzelfall den Eintritt des Atemstillstands beim Sterben etwas beschleunigen, aber das nimmt man in dieser Situation gerne in Kauf. Genauso kann es aber die Sauerstoffversorgung sogar verbessern, weil es die (bei Atmnot beschleunigte) Atmuing verlangsamt und dadurch effektiver macht.


    Der einzige Punkt, in dem Morphin möglicherweise tatsächlich negative Auswirkungen hat, ist noch nicht geklärt: Im Tierversuch kann Morphin durch eine Schwächung der Immunabwehr bei langfristiger Gabe das Tumorwachstum fördern. Ob das auch beim Menschen zutrifft, ist noch nicht klar -allerdings gibt es die vermuteten Mechanismen in ähnlicher Weise auch beim Menschen. Sollte sich das bestätigen, wird Morphin zwar sicher seinen Stellenwert in der Sterbephase behalten, aber ansonsten in der Schmerztherapie durch andere Opiate ersetzt werden müssen, die diese Effekte wahrscheinich weniger bisgar nicht haben. Aber wie gesagt, das sind alles noch aktuelle Forschungen, das muss sich erst noch rausstellen.


    Jedenfalls ist es *nicht* so, dass Morphin am Ende des Lebens schädlich wäre (richtiger Umgang damit natürlich vorausgesetzt)!


    Grüße

    Hallo,

    Zitat

    Morphin ist ein sehr wertvolles Medikament in der Behandlung von Schmerz und Atemnot bei Krebserkrankungen

    Morphin ist ein Analgetikum was Schmerzen (stark bis sehr stark) lindern soll.


    Ich bin der Meinung das es bei Atem- oder Luftnot (Dyspnoe) verabreicht, nur schaden kann - Ja, es sediert und man bekommt vielleicht die Atemnot nicht richtig mit, aber ich bezweifle das es der richtige Weg ist, um dieses Symptom zu behandeln. Am besten noch zusammen mit Midazolam/Dormicum (wie es oft in der Praxis gemacht wird) halte ich für aktive Sterbehilfe (auf langsame und "heimliche" Weise)! Zumal es oft ohne richtige Aufklärung und Einverständnis verabreicht wird.


    Außerdem ist Morphin gar nicht als Medikament bei Dyspnoe zugelassen!


    Ich finde Ärzte gehen viel zu leichtfertig mit den Nebenwirkungen dieses Medikaments um. Oder nehmen die Gefahren einfach in Kauf, weil sie den Patienten eh schon abgeschrieben haben!

    Zitat

    Ich bin der Meinung das es bei Atem- oder Luftnot (Dyspnoe) verabreicht, nur schaden kann

    Deine Meinung sei Dir unbenommen – sie steht allerdings in krassem Widerspruch zu den Erkenntnissen sämtlicher Palliativmediziner der Welt, allen lehrbüchern und vielen Studien zu dem Thema.

    Zitat

    aber ich bezweifle das es der richtige Weg ist, um dieses Symptom zu behandeln

    Dann hast Du sicher eine bessere Idee?

    Zitat

    Am besten noch zusammen mit Midazolam/Dormicum (wie es oft in der Praxis gemacht wird) halte ich für aktive Sterbehilfe

    Vielleicht solltest Du Dich erst mal über die Sachlage informieren, bevor Du solche verleumderischen Behauptungen aufstellst und die Leute verunsicherst:


    Morphin (und alle anderen Opioide) dämpfen das Atemzentrum im Stammhirn und setzen dadurch den Atemantrieb herab. Der Patient mit Atemnot will mehr Luft haben, als er sufgrund seiner Situation kriegen kann, deswegen entsteht dieses oft sehr quälende Symptom (für Außenstehende am besten an der schnelleren Atmung erkennbar). Das Morphin sorgt in dieser Situation dafür, dass der Atemnantrieb wieder in Übereinstimmung mit dem gebracht wird, was die Lunge hergibt: Mit anderen Worten: Das Stammhirn ist mit der eingeschrnkten Sauerstoff- (bzw. vermehrten CO2-) zufriedener, das subjektive Gefühl der Atemnot nimmt ab.


    Bei korrekter Dosierung ist also das Risiko einer Verstärkung der Atemdepression sehr gering. Im Gegenteil: Dadurch, dass die Atmung wieder auf ein normales Maß verlangsamt wird (Atemnot führt automatisch zu schnellerer Atmung), kann der Patient wieder tiefer atmen und hechelt nicht mehr nur sein Totraumvolumen hin und her (einer der Gründe, warum Morphin z.B. ein Standard-Notfallmedikament beim Lungenödem ist).


    Selbst wenn man sich mit der Dosierung verschätzn würde und der sterbende patient etwas schneller aufhören würde zu atmen, hat das mit "aktiver Sterbehilfe" nichts zu tun: Es ist ethisch und rechtlich völlig klar, dass man eine Behandlung auch dann durchführen kann, wenn sie gewisse Risiken hat. Die Medikamentengabe zur Linderung von Symptomen am Lebensende mit dem Ridiko der Beschleunigung des Todeseintritts hat der Bundesgerichtshof in einem bahnbrechenden Grundsatzurteil ausdrücklich als rechtens erklärt – selbst dann, wenn die beschleunigung des Todes unvermeidlich wäre, was aber, wie oben angeführt, in der Regel nicht der Fall ist. Der juristische Begriff dafü lautet "indirekt aktive Sterbehilfe" und ist etwas unglücklich gewählt, weil er mit "aktiver Sterbehilfe" (also dem bewussten Töten von Patienten) nichts zu tun hat.


    Ich habe schon vielen Patienten Morphin und andere Opiate gegen Atemnot geben – manchmal warens Stunden, manchmal Monate. Und ich würde es in jedem einzelnen Fall wieder so machen.

    Zitat

    Außerdem ist Morphin gar nicht als Medikament bei Dyspnoe zugelassen!

    Na und? Informiere Dich doch erst mal, was "Zulassung" bedeutet. Es ist völlig normal und erlaubt, dass Medikamente außerhalb der Zuöassung (off-label) eingesetzt werden. Weite ereiche der Medizin wären ohne off-label-use kaum möglich.

    Zitat

    Ich finde Ärzte gehen viel zu leichtfertig mit den Nebenwirkungen dieses Medikaments um. Oder nehmen die Gefahren einfach in Kauf, weil sie den Patienten eh schon abgeschrieben haben!

    Ich finde, manche Nutzer gehen viel zu leichtfertig mit dem Internet um. Oder sie nehmen Diffamierungen ganzer Therapierichtungen und Verunsicherung leidender Menschen einfach in Kauf, weil sie eh anonym sind.

    hallo,das ist ja wirklich ein zweischneidiges thema.ich arbeite im ambulanten pflegedienst und erlebe wie schwer kranke pat.sich nach erlösung sehen.ist es nicht ein "glück" das man solch leidenden menschen,das ganze erleichtern kann??


    und vielleicht sollte man auch einmal darüber nach denken,wie es den ärzten und schwestern damit geht?


    man begleitet diese menschen einen langen schweren weg ...und hilft inen das leiden zu verkürzen.


    ich denke es ist den pat.meist doch bewußt und es wird aufgeklärt das morphin einen sanften übergang zum tod bringt.


    es ist sicherlich schwer für die ,die zurück bleiben..... ":/

    @ Laina:

    Du weißt nicht, wie es Deiner Mutter OHNE Morphium ergangen wäre – vielleicht hat es überhaupt keinen Einfluss auf den Krankheitsverlauf gehabt!


    Ansonsten:


    Morphin tötet in Überdosierung, ist aber ein sehr wertvolles Medikament. Man kann froh sein, wenn Ärzte es in ausreichender Menge verordnen (und nicht mehr, wie früher, extrem geizen). Da es dem Betäubungsmittelgesetzt unterliegt, wird jede Verordnung sorgfältig überwacht.


    Ansonsten kann ich mich nur the-caver anschließen.

    Die Leute welche hier schreiben, dass Morphium nicht tötet, haben das alles selber noch nicht erlebt! Genau das Gleiche wie die FS habe ich bei meiner Mutter erlebt. Die brachten einfach kein Essen mehr. Als ich meine Mutter fragte, ob sie etwas essen möchte, war sie so geschwächt, dass sie nichts mehr essen konnte. Ist ja logisch, wenn man sonst schon geschwächt ist und noch Morphium bekommt, welches jedwelchen Appetit hemmt, dass dann ein Mensch zugrunde geht. Oder könntet Ihr noch leben ohne zu essen???


    Als ich auf den Arzt los ging und ihn fragte wieso so man meiner Mutter so viel Morphium gab, bekam ich die Antwort: "Ja wissen Sie es geht halt eben so schneller, ansonsten ist der Sterbeprozess viel langsamer"!! Am Liebsten hätte ich diesen Arzt verzeigt, doch hatte ich einfach keine Kraft mehr.


    Desweiteren warum nur, wenn Morphium so unschädlich sein sollte, wird es nicht rezeptfrei verkauft?? Ebenso mein Vater: Er hat nie Medikamente eingenommen, war ein Gegner davon. Als er im Krankenhaus war, gab man ihm eine Dosis. Von dieser einen Dosis bekam er Herzstillstand!! Ergo: Morphium hat den Herzstillstand herbeigeführt. Nun soll mir noch Einer hier sagen, dass Morphium unschädlich ist!!! [...]