• Tumor im Kleinhirn, ich hab solche Angst

    Hallo zusammen *:) Wer meinen anderen Beitrag über Angstzustände und Panikattacken verfolgt hat, weiß bereits, worum es ging. Für die andren nochmal eine Kurzzusammenfassung: Seit April diesen Jahres hatte ich häufig einen Drehschwindel, der immer stärker wurde. Dazu kamen die Panikattacken. Zu guter letzt lief alles darauf hinaus, dass die Ärzte es auf…
  • 189 Antworten

    @ Lila

    Zitat

    Ich habe selbst 2 OPs hinter mir und diese sehr gut überstanden.

    Möchtest Du denn sagen, was es bei Dir war? Wenn nicht, versteh ich das auch. Bin momentan nur neugierig, weil ich mich einfach vorab informieren will.

    Ich hatte einen Tumor (ziemlich weit fortgeschritten) hinter der rechten Stirnhälfte. Man sah auf dem MRT, dass er bösartig sein muss, aber nicht genau, um welchen Typ es sich handelt. Das kam dann bei der pathologischen Untersuchung (nach der OP) raus. Die zweite OP 1,5 Jahre später ergab dann, dass das (im Kontroll-MRT) verdächtige Gewebe nur Narbengewebe war. Ich habe so gesehen seit 3 Jahren Ruhe vor dem Tumor, muss aber alle 3 Monate zum Kontroll-MRT, damit ein mögliches Rezidiv frühzeitig erkannt werden kann.

    Schön zu hören, dass es Dir seitdem gut geht. Sonst hört man meistens nur die negativen Dinge...


    Aber ich weiß einfach nicht, ob ich noch die Kraft für all das hab. Ich fühl mich einfach so am Ende.

    Man wächst an seinen Aufgaben (habe ich selbst erlebt; war zuerst auch ziemlich verzweifelt und hatte Angst - weniger vor der OP, denn von der bekommt der Operierte ja nichts mit - vor den Nachbehandlungen. Aber als es bei mir dann hieß: "Das muss sein." habe ich es auch überstanden. Bei dir ist doch noch noch gar nicht klar, ob der Tumor überhaupt bösartig ist, mach dich bitte nicht so verrückt! @:)

    Warum machst du dich so verrückt, du hast doch noch gar keine Diagnose? Wie schon gesagt wurde ist Tumor ja nicht gleich Krebs. Man weiss es einfach nicht.


    Es kann alles sein, darum hilf den Ärzten lieber eine klare Diagnose zu stellen indem du mitarbeitest und dich nicht verweigerst. Warum pickst du dir Informationen aus dem Netz die aus dem Zusammenhang gerissen sind die du nicht verstehst? Obwohl der Neurochirurg der das schrieb sicher wusste wie er es meinte finde ich die Formulierung "Es gibt keinen Hirnkrebs" sehr fragwürdig.


    Es gibt sehr wohl aggressive tödliche Tumore die vom Hirngewebe ausgehen. Sicher haben Hirntumore einige Alleinstellungsmerkmale die sie von anderen unterscheiden, aber jede Tumorart hat ihre Besonderheiten. Was stimmt ist dass Hirntumore aus verschieden Gründen (über die die Experte streiten) keine Metastasen machen, ausserdem kommt im Schädel der Platzmangel hinzu der selbst gutartige Raumforderungen gefährlich werden lässt. Aber das ändert nichts an der Tatsache dass es Krebs im Gehirn gibt, der dort seinen Ausgang hat, tödlich und unheilbar ist, es ändert also für den Patienten nichts.

    @ Aeskulapa,

    warum er sich so verrückt macht? Schonmal nen Hirntumor gehabt? Es ist die Ungewissheit, die er jetzt aushalten muß, bis er morgen genau weiß, womit er es zu tun hat.


    Sorry, ist nicht böse gemeint.@:)


    Als ich erfuhr, daß ich nen Hirntumor habe, habe ich auch mit dem Schlimmsten gerechnet. Erst als die Ärzte im Krankenhaus von "gutartig" sprachen, wußte ich, daß ich nicht gleich sterben muß.

    Soweit ich weiß, gibt es nur 1 Hirmtumor, der zwangsläufig innerhalb von 6-9 Monaten zum Tod führt, woran auch eine OP nicht viel ändern kann, und das ist das Glioblastom. Dies ist aber kein Kleinhirntumor! Mit vielen andern Tumoren kann man, auch wenn sie bösartig sind, jahre- oder jahrzehntelang leben, erst recht, wenn sie operabel sind!

    Zitat

    Warum machst du dich so verrückt, du hast doch noch gar keine Diagnose?

    Was für ne überflüssige Frage?:-o Und vorallem sehr taktlos:(v


    Klar hat sie ne Diagnose- sie hat einen Tumor im Kopf, der operiert werden muss. Reicht das nicht, um Angst zu haben? Bisschen mehr Anstand und Mitgefühl würde nicht schaden, glaub ich.

    starlight

    meine Cousine bekam vo3 Jahren diese Diagnose. Auch bei ihr sah man im MRT einen Tumor. Sie wurde dann operiert und es stellte sich herraus,dass der Tumor gutartig ist.


    Sie lag gar nicht sooo lange in der Klinik, anschließend war sie noch zur Kur und seither gehts ihr wieder gut.


    Vorher hatte sie immer Kopfweh, Schwindel und Übelkeit.


    Ich wünsch dir alles Gute@:)@:)@:)@:)

    Auf jeden Fall, sag es Deiner Mutter! Mütter müssen und wokllen auch solche Nachrichten zuerst erfahren. Egal wie es ist - sie wird dir beistehen. Mütter sind stark! Also, sag es und du wirst dich auch direkt besser fühlen. Bin auch eine Mutter! :)^


    Ich wollte das unbedingt von meinem Sohn wissen, damit ich ihm sofort zur Seite stehen kann und helfen könnte!


    Wünsch Dir alles Glück der Welt! hatte im mai eine Brust-OP - war ein Knoten drin. Nach 3 Tagen kam die Nachricht - es ist alles gutartig gewesen - und ich bin vor Angst bald gestorben!


    Kopf hoch und bitte sag es Deiner Mutter! :)_


    ganz löiebe Grüße und laß Dich mal drückne! "Alles wird gut!" :)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*

    hallo Rotbäckchen!*:)

    Zitat

    warum er sich so verrückt macht? Schonmal nen Hirntumor gehabt?

    Ja hatte ich, einen gutartigen, ich wurde medikamentös behandelt. War ein Adenom.

    Zitat

    Es ist die Ungewissheit, die er jetzt aushalten muß, bis er morgen genau weiß, womit er es zu tun hat.

    Ja, das versteh ich vollkommen. Aber man muss dabei helfen an der Ungewissheit was zu ändern. Für alle ist die MRT Röhre bedrückend, das war sie auch für mich. Wenn man wirklich Panikpatient ist sollte man das mit dem Arzt vorher in Ruhe besprechen, man ist da sicher nicht der Erste und Einzige. Ich bin sicher das da Erfahrungswerte vorliegen und man ein Beruhigungsmittel oder eine leichte Narkose geben kann.


    Das fehlende Kontrastmittel hat die MRT Diagnostik hier quasi wertlos gemacht weil man keine klare Aussage treffen kann. Jetzt muss es nochmal gemacht werden, wahrscheinlich mit einem verträglicheren Kontrastmittel. Wenn man das vorher mit dem Arzt bespricht hätte man das andere Mittel gleich besorgen können. So etwas halt.

    Zitat

    Sorry, ist nicht böse gemeint.

    Ich weiß dass Du es nicht böse meinst.


    Du hast ja auch vollkommen recht! @:)

    Zitat

    Als ich erfuhr, daß ich nen Hirntumor habe, habe ich auch mit dem Schlimmsten gerechnet. Erst als die Ärzte im Krankenhaus von "gutartig" sprachen, wußte ich, daß ich nicht gleich sterben muß.

    Genau das fällt mir manchmal schwer zu verstehen. Das ist ja zunächst noch gar nicht raus. Der Begriff "Tumor" ist für die Prognose erstmal nichtssagend. Da ist es schlecht sich zu früh Sorgen zu machen. Ich finde aber auch dass da manche Ärzte zu leichtfertig sind mit angsteinflößenden Begriffen um sich werfen und vielleicht zu wenig erklären, das stimmt schon... :-/

    @ Lila

    Ja, ich weiß, will mich ja nicht unnötig verrückt machen. Aber Fakt ist ja, egal ob gut- oder bösartig, der Tumor muss ja raus. Und davor hab ich schon Bammel...

    @ aeskulapa

    Zitat

    Warum machst du dich so verrückt, du hast doch noch gar keine Diagnose? Wie schon gesagt wurde ist Tumor ja nicht gleich Krebs. Man weiss es einfach nicht.

    Also für mich ist "Tumor im Kleinhirn linksseitig d. Kleinhirnwurms" schon eine Diagnose. Ob Krebs oder nicht spielt für mich da keine Rolle, denn trotz allem muss es behandelt werden. Und das ist für mich Grund genug, um Angst zu haben!

    @ Rotbäckchen68

    Zitat

    warum er sich so verrückt macht? Schonmal nen Hirntumor gehabt? Es ist die Ungewissheit, die er jetzt aushalten muß, bis er morgen genau weiß, womit er es zu tun hat.

    Danke für die Unterstüztung. Die Ungewissheit ist wirklich schlimm.


    PS: Bin übrigens ein Mädchen :=o (Du hast in Deinem Beitrag "er" geschrieben ;-)

    @ Amely79

    Zitat

    Sie lag gar nicht sooo lange in der Klinik, anschließend war sie noch zur Kur und seither gehts ihr wieder gut.

    Das macht mir doch Hoffnung. Danke!

    @ Bluebella

    Zitat

    Kopf hoch und bitte sag es Deiner Mutter!

    Hab ich vor ner Stunde gemacht. Sie ist erstmal total zusammengebrochen. Ich musste wirklich sehr genau abwägen, ob ich es ihr sage. Aber wie Du schon schreibst, eine Mutter will sowas wissen.


    Jetzt muss ich es nur noch meinem Vater sagen. Der wohnt leider so weit weg, dass ich das nur telefonisch machen kann :-(

    @ aeskulapa

    Zitat

    Das fehlende Kontrastmittel hat die MRT Diagnostik hier quasi wertlos gemacht weil man keine klare Aussage treffen kann. Jetzt muss es nochmal gemacht werden, wahrscheinlich mit einem verträglicheren Kontrastmittel. Wenn man das vorher mit dem Arzt bespricht hätte man das andere Mittel gleich besorgen können. So etwas halt.

    Ich hätte das schon mit dem Arzt besprochen. Allerdings hab ich erst Freitag nachmittag erfahren, dass ich montag früh zum MRT muss. Da war kein Arzt mehr da am Freitag, mit dem ich hätte sprechen können.


    Und als ich es gestern beim Vorgespräch gesagt hab, meinten sie, dann machen sie es erstmal ohne.


    Und nachdem ich dann schon 20 Minuten in der Röhre lag (mit etlichen Panikattacken), wollte ich nicht nochmal da rein. Ich hätte mir auch was zur Beruhigung geben lassen, aber ich war ohne Begleitung da und musste 100 km allein nach Hause fahren. Das wäre mit Beruhigungsmittel nicht gegangen.

    Zitat

    Ich finde aber auch dass da manche Ärzte zu leichtfertig sind mit angsteinflößenden Begriffen um sich werfen und vielleicht zu wenig erklären, das stimmt schon

    War bei mir ja auch so. Er meinte nur, es sieht aus, als wäre er vielleicht gutartig, aber genau könne man es nicht sagen. Und als ich dann gesagt hab, ich würde mir Sorgen machen, meinte er, das wäre bei so einer Diagnose ja auch angebracht. Und dass man definitiv entweder operieren oder bestrahlen muss.

    @ Amely

    Zitat

    Was für ne überflüssige Frage? :-o Und vorallem sehr taktlos :(v

    Ich bin nicht taktlos. Vielleicht war mein post nüchtern, aber wenn man viele Jahre in einem neurochirurgischen Krankenhaus in der Krebsforschung gearbeitet hat, lernt man Dinge nüchtern zu analysieren. Und als Wissenschafter sowieso. Da sieht man nämlich vieles. Junge Mütter um die 30 mit tödlichem Hirntumor, die ein kleines Kind zurücklassen, Hochschwangere deren Tumor erst in der Schwangerschaft entdeckt wird da sie unter Krämpfen zusammenbrechen...

    Zitat

    Klar hat sie ne Diagnose- sie hat einen Tumor im Kopf, der operiert werden muss.

    Nochmal: Das ist keine Diagnose. Das heisst nur "da ist was größer als normal". Das kann eine Gefässveränderung sein die viele Leute haben ohne sie je bemerkt zu haben.

    Zitat

    Reicht das nicht, um Angst zu haben? Bisschen mehr Anstand und Mitgefühl würde nicht schaden, glaub ich.

    ich spreche niemand das Recht ab Angst zu haben, um Gottes willen, selbst wenn sie "nur" ein gebrochenes Bein hätte das operiert werden müsste würde ich völlig verstehen wenn sie Angst hätte vor der O.P.


    Für mich liegen einfach Welten dazwischen ob es sich um einen bösartigen Tumor handelt oder eine nichtssagende Veränderung, das meinte ich halt.


    Über meinen "Anstand" urteile bitte nicht.

    @ Aeskulapa

    Zitat

    Nochmal: Das ist keine Diagnose. Das heisst nur "da ist was größer als normal". Das kann eine Gefässveränderung sein die viele Leute haben ohne sie je bemerkt zu haben.

    Könntest Du das für mich bitte mal genauer erklären? Heißt das, es muss gar nicht unbedingt ein Tumor sein?