Umgang mit krebs

    Hi leute :-)


    Ich hab mal eine Frage wie würdet ihr damit umgehen wenn ihr erfahrt das eure Mutter einen bösartigen Tumor im kopf hat und das sie jeden Tag sterben könnte :-( und ihr könnt nicht in ihrer Nähe sein weil ihr im Ausland seit...?? Die Ärzte haben alles versucht ihr zu helfen aber egal was die Ärzte auch an Therapie gemacht hhabn es hat rinfach nichts mehr angeschlagen, weil man ihn zu spät entdeckt hat. :-( :-( und ich bin in den Flitterwochen und hoffe das sie noch lebt wenn ich in drei Wochen wiederkomme. Aber wenn meine Mutter jetzt während der Flitterwochen stirbt wwerd ich natürlich dde Urlaub abbrechen umd so schnell wie möglich zurück nach Dertschland fliegen das ist klar aber ich hoffe einfach das das nicht nötig ist.

  • 20 Antworten

    Och Mia :-|


    Es ist so schade, dass der Tumor beibdeiner Mama so spät entdeckt wurde.


    Wie ich damit umgehen würde? Hmm...


    Da feststeht, dass deine Mutter leider nicht mehr lange da ist, versuche noch Zeit mit ihr zu verbringen. Redet über alles Mögliche. Sagt euch, dass ihr euch lieb habt oder unternimmt etwas Schönes (falls das möglich ist). Schaffe noch ein paar schöne Erinnerungen mit deiner Mama und wichtig ist, dass du dich später von ihr verabschieden kannst.


    Ich konnte es bei einem Familienmitglied damals nicht und ich muss oft noch daran denken dass "etwas offen" ist.


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und dass du dennoch deinen Urlaub etwas genießen kannst. Tanke ganz viel Kraft und dann sei für deine Mama da :)*

    Mia Muffin

    Zitat

    Ich hab mal eine Frage wie würdet ihr damit umgehen wenn ihr erfahrt das eure Mutter einen bösartigen Tumor im kopf hat und das sie jeden Tag sterben könnte :-( und ihr könnt nicht in ihrer Nähe sein weil ihr im Ausland seit...??

    Ist die Diagnose so neu? Sie muss ja schon länger krank sein.

    Zitat

    und ich bin in den Flitterwochen und hoffe das sie noch lebt wenn ich in drei Wochen wiederkomme.

    Ich würde die Zeit mit meiner Mutter verbringen - Hochzeitsreise hin oder her.

    Zitat

    Aber wenn meine Mutter jetzt während der Flitterwochen stirbt wwerd ich natürlich dde Urlaub abbrechen umd so schnell wie möglich zurück nach Dertschland fliegen das ist klar aber ich hoffe einfach das das nicht nötig ist.

    Wenn ich nicht bei meiner Mutter bleiben kann, würde ich schauen, dass ich sie zu mir hole, sofern sie das will und es gesundheitlich geht. Wenn nicht, habe ich dann zumindest die nächsten 3 Wochen mit ihr verbracht.

    Damals war es kurz vor Ostern, als mein bester Freund die Diagnose Leukämie erhielt. Wir wohnten 3h Autofahrt voneinander entfernt. Wir stellten häufig einen Besuch in den Raum, der sich immer wieder nach hinten verschob. Dann kam der Sommer, den er teils daheim verbringen konnte. Dann kam der Herbst, der kalt war. Und dann die Nachricht, dass ein Treffen vorerst nicht möglich sei, da seine Transplantation vor der Tür stünde. Er wachte danach nie wieder auf. Bis heute mache ich mir Vorwürfe. Nicht, weil ich "keine Zeit" hatte, sondern weil ich meine Prioritäten falsch setzte.


    Ich stand vor 2 Jahren erneut vor einem ähnlichen Problem. Meine Oma hatte 1 Jahr mit einem offenen Bein zu kämpfen. Es folgten unzählige Krankenhaus- und Pflegeheimaufenthalte. Wir besuchten sie regelmäßig, aber sie baute dennoch deutlich ab. Als ich sie einmal allein besuchte, war sie im Delirium, mit dem ich nicht umgehen konnte, sodass ich bereits nach 10 Minuten wieder die Flucht ergriff. Sie warf mir eine wunderschöne Geste zu, der ich damals nichts beigemessen hatte. Heute denke ich, sie hatte sich damit bereits bei mir verabschiedet. Zwei Wochen später wollte ich zu ihr weder ins KH, aber schob es auf den nächsten Tag. Das Sofa war gerade gemütlich und draußen war es nass. Am nächsten Tag ergab sich keine Zeit, weil ich den Tag darauf zu meinem Freund fahren wollte. Ich schob den Besuch also auf 1 Woche später; wenn ich zurück gewesen wäre. Als ich im Zug zu meinem Freund saß, verstarb meine Oma; allein.


    Wenn ein Mensch stirbt, hat er keine Zeit zum Warten. Auch wenn deine Mutter es wollen würde, dass du deine Flitterwochen genießt, wirst du sie im Inneren nicht genießen können. Heute würde ich alle Zelte abreißen, wenn ich weiß, dass ich die Chance hätte, ein paar schöne Erinnerungen zu sammeln. Vielleicht horchst du einfach mal in dich hinein und setzt anstelle von 'keine Zeit haben' einfach 'keine Priorität haben'. Wichtige Entscheidungen, wie du sie in der Zukunft noch tragen wirst, lassen sich vllt dadurch besser filtern und schneller in Taten umsetzen, die du später nicht bereust. Ich wünsche dir alles Gute @:)

    Zitat

    Die Ärzte haben alles versucht ihr zu helfen aber egal was die Ärzte auch an Therapie gemacht hhabn es hat rinfach nichts mehr angeschlagen, weil man ihn zu spät entdeckt hat.

    Wenn es schon so weit ist, wurde die Diagnose sicherlich schon vor den Flitterwochen gestellt. In diesem Fall hätte ich die Flitterwochen abgesagt und wäre gar nicht geflogen. Das ist zwar hart, aber ich könnte auch niemals die Flitterwochen genießen, wenn ich ständig daran denken müsste, dass meine Mutter jeden Tag sterben könnte. Wie soll ich da fröhliche Flitterwochen haben?


    Selbst wenn ich tatsächlich gerade erst geflogen wäre und hätte dann die Kunde bekommen, dass binnen Tagen die Diagnose aufgestellt wurde, keine Therapie möglich ist und es jeden Tag soweit sein könnte: dann würde ich zurückkommen, aus den gleichen Gründen wie oben genannt. Die Flitterwochen wären vorbei.

    Ihr könnt sie ja nachholen.


    Bei einer schweren Erkrankung eines Familienmitglieds zahlen auch üblicherweise die Reiserücktrittsversicherungen (für den Fall, dass du dir wegen dem Geld Gedanken machst).

    Wenn es mir so schlecht gehen würde, würde ich es auch ziemlich unangemessen finden wenn meine Tochter jetzt aber erstmal einen Urlaub (und Flitterwochen sind nichts anderes) wichtiger finden würde als bei mir zu sein.


    Anders herum würde ich mir ewige Vorwürfe machen wenn ich im den Flitterwochen gewesen wäre, wärend meine Mutter im Sterben liegt.


    Also am Besten sofort abbrechen und irgendwann nachholen.

    Ich würde offen mit meiner Mutter sprechen und fragen, was Sie sich wünscht...


    Persönlich würde ich die Flitterwochen aber wohl abbrechen; auch wenn meine Ma sagen würde, dass ich "mein Leben leben solle". Denn es ginge mir letztlich nicht um mein Leben. Sondern darum, ob ich langfristig mit meiner Entscheidung leben könnte. Die Flitterwochen wären bei mir eh gelaugen stummungsmäßig und ich könnte nicht damit leben, sie nicht nochmal gesehen zu haben; nicht für sie da gewesen zu sein.


    Und selbst wenn man davon ausgehen muss, dass solche zeitlichen Prognosen längst nicht immer stimmen und es sowohl schneller gehen als auch viel länger dauern kann: Man weiß es nicht und das JETZT zählt. Für mich zumindest.

    Sunflower_73

    Zitat

    Persönlich würde ich die Flitterwochen aber wohl abbrechen; auch wenn meine Ma sagen würde, dass ich "mein Leben leben solle". Denn es ginge mir letztlich nicht um mein Leben. Sondern darum, ob ich langfristig mit meiner Entscheidung leben könnte. Die Flitterwochen wären bei mir eh gelaugen stummungsmäßig und ich könnte nicht damit leben, sie nicht nochmal gesehen zu haben; nicht für sie da gewesen zu sein.

    Sehe ich ähnlich. Das eine ist, was sich die Mutter wünscht und das andere, was jemand subjektiv für sich möchte. Mein Vater hatte damals auch zu meiner Mutter und mir gesagt, wir sollen nicht so oft ins Krankenhaus kommen. Die anderen bekämen ja auch nur einmal die Woche Besuch. Wir haben das nicht nur für ihn gemacht, sondern weil wir schlicht die Zeit noch mit ihm verbringen wollten. Es hätte mir nach dem Tod meines Vaters nicht genützt, hätte ich dann erst Gedanken wie "hätte ich doch ...." zu denken. Ich wollte die Zeit nutzen, die wir hatten, allerdings finde ich, ist es besser, damit schon vorher anzufangen. Die "Diagnose Tod" hat doch jeder von uns. Der eine früher, der andere später.

    Zitat

    Und selbst wenn man davon ausgehen muss, dass solche zeitlichen Prognosen längst nicht immer stimmen und es sowohl schneller gehen als auch viel länger dauern kann: Man weiß es nicht und das JETZT zählt. Für mich zumindest.

    Sehe ich auch so.

    Wobei man sich angesichts der Fragen der TE ein wenig fragt, ob das alles echt ist... Mal so am Rande angedeutet.


    ??Eine Freundin von mir ist auf einen anderen Kontinent ausgewandert, obwohl der Vater seit Jahren schwerkrank war. Sie hat dort ein Auslandsjahr verbracht, dann zwei Jahre überlegt. Die Frage, ob man es machen soll, stand schon vor dem Auslandsjahr im Raum. So als Anhaltspunkt für die Dauer der Erkrankung des Vaters. Sie ist dann ausgewandert; hatte ihre Familie 6 Monate nicht mehr gesehen. Erhielt dann den Anruf, dass es schlecht um den Vater steht. Sie ist innerhalb von 8 Stunden losgeflogen, aber die Reise dauerte fast 40 Stunden. Ziemlich in dem Moment, in dem sie in D aus dem fLeiger stieg, starb ihr Vater. Sie hat lange gebraucht, darüber hinweg zu kommen. Und das in einer Situation, wo nach über 4 Jahren die Erkrankung Alltag geworden war...??

    Ja das Problem ist das meine Mutter es mir erst an dem Morgen gesagt hat als wir in die Flitterwochen unterwegs waren. Und ich weiß nicht ob wir eine Reiserücktrittsversicherung haben wie kann ich das rauskriegen


    Kann mir das einer Sagen


    ???

    Ja das Problem ist das meine Mutter es mir erst an dem Morgen gesagt hat als wir in die Flitterwochen unterwegs waren. Und ich weiß nicht ob wir eine Reiserücktrittsversicherung haben wie kann ich das rauskriegen


    Kann mir das einer Sagen


    ???