• Vaginalkarzinom

    Guten Tag Meine Schwägerin hatte ursprünglich Gebärmutterhalskrebs. Das wurde operiert. Dann, ein Jahr später, wurde ein Vaginalkarzinom festgestellt. Und es wurde von einem Blasentumor gesprochen. Sie bekam 3 (!) Bestrahlungen. Dann hiess es das der (Einzahl) Tumor weg sei. Aber nun hat sie permanent extrem starke Bauchschmerzen, übergibt sich…
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    Da sie lieber einer Heilpraktikerin vertraut, ist sie z.Zt. nicht in Behandlung.

    Tja, das war dann wohl ihre Entscheidung, mit der sie nun leben muss.


    Scheinbar scheint ihr alle aber nicht wirklich informiert, daher auch diese Konfusion in den Erzählungen. Muss jeder selber wissen, aber dann eben auch die Konsequenzen tragen.

    Also jetzt jemanden eine Schuldzuweisung in die Schuhe zu schieben ... muss auch nicht sein.


    Das verworrene Thema mit Heilpraktikern könnte man meines Erarchtens ganz einfach durch Gesetze lösen - nur meine Meinung.


    Man tritt nicht auf jemanden ein, der bereits am Boden liegt. Keine Vorhaltungen gegenüber deiner Schwägerin, das schadet mehr, als du denkst.


    Zu deiner Schwägerin, deiner Fam. und dir: Ich wünsche euch nun alles Liebe, viel Kraft und hoffe, dass ihr füreinander da seid!


    Thema Krebs hin und her, welche Informationen nun falsch oder nicht wiedergegeben wurden, ist irgendwie auch nicht wichtig. Jetzt ist nur noch wichtig, dass man ihr eine würdige, möglichst schöne und gute letzte Zeit verschaffen kann.

    Es geht nicht um Vorhaltungen (wozu auch), sondern um Eigenverantwortlichkeit. Wer sich allem widersetzt, was einem angeraten wird an Therapie, wer sich null informiert und sich mit solcher Naivität einer offensichtlich inkompetenten Person anvertraut, der muss eben auch mit den Konsequenzen leben.


    Das ist das Leben, das ändert auch kein Verständnis oder salbungsvolle Worte.


    Jeder kann entscheiden, was er möchte, aber jeder ist auch für seine Handlungen verantwortlich. Wenn sie es so wollte, ist es doch ok so.

    Also ich kann mir kaum vorstellen, dass sie wollte, was jetzt ist. Das will keiner und es ist auch mächtig unfair sowas zu behaupten ...


    Thema Therapie bei so aggressiven Erkrankungen wie Krebs ist eben gar nicht so einfach. Bei all der Hetzerei von jeder Seite auch kein Wunder - mal ist das der optimale Weg und xy sind die "Bösen", dann ists wieder die Schulmedizin usw. ...


    Ich verweise nur mal kurz auf das Thema MMS und Schwarze Salbe ... da dreht sich bei mir auch alles um, und so viele Leute "schwören" drauf und was weiß der Teufel nicht alles ...


    Schwarz - Weiß gibts hier nicht. Und ja ... das ist leider das Leben - es endet irgendwann ;-) Entscheidend ist, wie es endet ... das hat nicht mit "salbungsvollen" Worten, Vorhaltungen, Naivität, Inkompetenz oder schlichter Eigenverantwortung zu tun.


    Was bleibt ihr auch anderes übrig, als es jetzt zu ertragen und es hinzunehmen? Nichts. Von sich widersetzenden Patienten ggü. üblicherer Verfahren und Eigenverantwortung zu sprechen ist - für mich - jetzt fehl am Platz.


    Wer weiß schon, was geschehen wäre, hätte sie weiter Ops, Chemos und Bestrahlungen bekommen? Das hilft auch sehr sehr oft nicht ;-) Bittere Wahrheit.


    Keine Naivität hat sie dahin getrieben, sondern schlicht der harte Schlag des "Zufalls" und, ich nehme stark an, eine große Portion Verzweiflung + Hilflosigkeit.

    Es bringt doch nichts sich jetzt die Köpfe einzuschlagen. Das ist eine erwachsene frau und sie hatte sich entschieden ihre Gesundheit dem HP anzuvertrauen, und der HP hat sich entweder maßlos überschätzt ider absochtlich so verhalten.


    Aber es ist jetzt egal. Sie hat sich freiwillig in diese behandlung Begeben. Jetzt ist es so wie es ist und das einzige was jetzt zählt, das sie die letzte Zeit die ihr bleibt möglichst schmerzfrei und so lebenswert wie es irgendwie geht verbringen kann und das sie eine Familie hat die hinter ihr steht und ihr noch Liebe und Zuwendung zukommen lässt.

    @ Grognor

    weil hpv auch blasenkrebs verursachen kann.


    man sollte immer die Ursache behandeln statt nur die Symptome.

    Zitat

    man sollte immer die Ursache behandeln statt nur die Symptome

    Du hast die Beiträge aber schon alle gelesen?


    Ich vermute ja nicht, denn sonst wüsstest du das man bei der Schwägerin vom TE nicht mehr an Ursachen behandeln kann, denn sie sitzt voller Metastasen und hat nicht mehr viel Zeit.


    Da ist es wohl scheiß egal ob sie nun irgendwann mal HPV hatte oder nicht :-|

    Hallo.


    Aktueller Zustand:


    Es wurden "Schatten" auf dem Beckenknochen festgestellt.


    Könnte das auf Knochenkrebs hindeuten?


    Und die Heilpraktikerin haut einen Klopper nach dem anderen raus.


    Nun sagt sie das der Krebs nicht gestreut hätte. Und die bisherige Behandlung der Ärzte sei vollkommen falsch gewesen.


    Ich könnte kotzen vor Wut... :(v

    Wer sagt das jetzt? Die HP oder deine Schwägerin, die ihr das nachplappert?


    Vielleicht sollte man die HP mal höflich auf ihre Pflichten und Rechte hinweisen ...

    Zitat

    4. Heilpraktiker dürfen laut HWG für Fernbehandlungen nicht werben. Bei einer Durchführung könnte sich ein Verstoß gegen die medizinische Sorgfaltspflicht ergeben. Eine Fernbehandlung liegt u.a. dann vor, wenn Heilpraktiker den Kranken nie gesehen noch untersucht haben.


    Es entspricht ebenso nicht der medizinischen Sorgfaltspflicht Diagnosen zu stellen und Arzneimittel oder Heilverfahren zu empfehlen, wenn ausschließlich die Ergebnisse von eingesandtem Untersuchungsmaterial wie Blut, Urin oder andere Unterlagen zur Verfügung stehen.

    Und ich wette, sie hat sonst keine Befunde u.ä. von deiner Schwägerin.


    Sie sollte sich mal in der Klinik über begleitende alternative Methoden informieren - die werden sehr häufig angewandt und bringen gute Linderung/Besserung der Beschwerden.

    Zitat

    Könnte das auf Knochenkrebs hindeuten?

    Da muss man halt abwägen auch. Es war ja schon bekannt, dass sie Metastasen hat. Auch wenn man jetzt noch andere entdecken würde, hätte das leider wohl kaum einen Einfluss auf die Prognose...


    Welche Form von (palliativer) Behandlung erhält deine Schwägerin momentan?

    Hallo.


    Aktuell:


    Meine Schwägerin km gestern von einer Untersuchung.


    Der Arzt hätte ihr gesagt das beide Nieren schwarz wären.


    Ich denke das es ihre Art ist zu sagen das es Krebs ist.


    Kann das sein?


    Wie sind da die Prognosen.


    Sie war übrigens extrem gelb im Gesicht und an den Händen...

    Möchtest du wirklich eine seriöse Prognose in diesem Laienforum? Selbst Ärzte werden keine genaue Vorhersage treffen.


    Glaubst du an Gott? Nur ER weiß, wie lange sie noch zu leben hat.


    Glaubst du nicht an Gott? Nur das Schicksal /nur der Zufall weiß, wie lange sie noch zu leben hat.


    Nach dem, wie du hier berichtest, sollten sich aber alle auf das Schlimmste vorbereiten. Viel Zeit wird nicht mehr sein.

    Die Hautverfärbung (Ikterus) kann unterschiedliche Ursachen haben, meistens ist es aber ein Problem mit der Leber. Das betrifft aber den ganze Körper und ist kaum auf einzelne Regionen begrenzbar.


    Mich würde interessieren, was deine Schwägerin hört, versteht und dann wiedergibt. "Nieren sind schwarz" find ich persönlich keine sonderlich fachlich zufriedenstellende Formulierung. Gerade wenn es von einem Arzt kommt.


    Bezüglich einer Prognose muss sie den behandelnden Arzt fragen, aber auch der wird sich hüten. Prognosen sind schwierig und unzuverlässig. Aus meiner Erinnerung heraus wurde ihr aber schon gesagt, dass deine kurative Behandlung mehr möglich ist, oder?

    Hallo Grognor.


    Ja, so ganz raff ich die Aussagen von ihr auch nicht.


    Sie hätte den Arzt gefragt ob Spenderniere, OP oder ähnliches möglich wäre.


    Er hätte dann nur gesagt das da nichts mehr zu machen wäre.


    Insgesamt scheint es so als wenn sie wüsste was passiert, aber es irgendwie verdrängt.