• Vaginalkarzinom

    Guten Tag Meine Schwägerin hatte ursprünglich Gebärmutterhalskrebs. Das wurde operiert. Dann, ein Jahr später, wurde ein Vaginalkarzinom festgestellt. Und es wurde von einem Blasentumor gesprochen. Sie bekam 3 (!) Bestrahlungen. Dann hiess es das der (Einzahl) Tumor weg sei. Aber nun hat sie permanent extrem starke Bauchschmerzen, übergibt sich…
  • 321 Antworten

    Ich würde auch mal sagen, das ganze gehört in die Hände der Palliativmedizin. Ihr solltet euch da mal schlau machen und ggf etwas in die Wege leiten

    Zitat

    Gibt es bei Euch eine palliativmedizinische Abteilung, die man hinzuziehen kann?

    In Münster gibt es mehrere Anlaufstellen wg. Palliativmedizin. Ihr könnt euch in der Klinik erkundigen; in der Uniklinik (und auch in den anderen Kliniken) gibt es z.B. dafür den Sozialdienst, der euch weiterhelfen kann. Bei Google findest Du weitere Informationen, z.B. diesen Link

    Die palliative Begleitung halte ich auch für essentiell.


    Und auch die Weiterersorgung sollte geklärt werden, falls sie noch mal heim kann. Denn über kurz oder lang wird sie viel Pflege brauchen.


    Der Sozialdienst der Klinik kann auch Kontakte zu Hospizen herstellen.


    Alles Gute!

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    Zitat

    Keine Heilung, nur Linderung der Schmerzen...


    Scheiss Heilpraktikerin...

    BITTE meldet diese fahrlässige Heilpraktikerin beim Gesundheitsamt. Ihr gehört sofort die Lizenz entzogen. Heilpraktiker dürfen solche Krankheiten wie Krebs nicht alleine behandeln und müssen die Patienten zum Arzt schicken. Lediglich unterstützend dürfen sie tätig sein.


    Man hört sowas ja leider immer öfter von Heikpraktikern...die dollsten Heilversprechen werden gegeben, es kostet einen Haufen Geld und man hat am Ende oft nichts davon.

    Ich wünsche euch ganz viel Kraft für die kommende Zeit.


    Will deine Schwägern die Chemo usw denn haben? Es klingt ja ziemlich aussichtslos, was soll da noch die Chemo bringen außer Nebenwirkungen?


    Meine Tante, erkrankt an Ovarial-Ca mit Lebermetastasen, wollte damals auch unbedingt noch behandelt werden obwohl es aussichtslos war...das Ende vom Lied, sie wurde zu Tode operiert und bestrahlt, hat die letzten Wochen im KH verbracht statt zu Hause im Kreise der Familie...

    http://www.med1.de/Nutzer/l9ocb/


    Der Oberklopper:


    Meine Schwägerin sagte gestern:


    "Dann hat der HP ja doch recht gehabt. Der hat gesagt das es nicht dazu kommen wird das ich einen künstl. Ausgang bekomme."


    Ich war sprachlos.


    Klar, der HP sagte das sie keinen Ausgang bekommt, weil er "wusste" das der Krebs nicht gestreut hätte.


    Er meinte aber mit Sicherheit nicht das die Ärzte nichts mehr machen können.


    Traurig...


    Wir fahren morgen wieder zu ihr. Ist jedesmal 1,5 Std. Fahrtzeit.


    Da ich selber auch sehr krank bin, ist das momentan sehr belastend.


    Aber wahre Freunde sind in der Not füreinander da.


    Zudem hält sie große Stücke auf mich, weil ich relativ belesen bin.


    Gestern fragte sie mich:"Was meinst du, muss ich sterben?"


    Und:"Was hälst du von dieser Klinik?"

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    Zitat

    Gestern fragte sie mich:"Was meinst du, muss ich sterben?"

    Mich würde interessieren, was Du ihr darauf geantwortet hast.


    Menschen, die eine infauste (unheilbare) Diagnose erhalten, durchlaufen im Anschluss mehrere Stadien bzw. das sollten sie eigentlich. Wenn sie in einem Stadium verharren, zum Beispiel dem der Ignoranz oder des Zorns, dann erfolgt keine Weiterentwicklung und somit keine Chance auf Gespräche mit Angehörigen, Regelung von Versorgung etc.


    Wenn sie nun fragt, ob sie nun sterben muss, so könnte das (endlich und hoffentlich) ein Zeichen dafür sein, dass sie bereit ist, die Krankheit zu akzeptieren.


    Dennoch müsst ihr Euch Gedanken machen über ihre weitere Versorgung. Sie wird über kurz oder lang nicht mehr alleine bleiben können.

    Hallo.


    Frage:


    Sie bekommt über den Tropf künstl. Nahrung (Elektrolyte usw.)


    Sie bekommt als Nahrung Brei und klare Süppchen.


    Aber die Magensäure wird abgepumpt.(Warum? Dafür ist Bauchspeicheldrüse zuständig, oder?)


    Der Urin wird auch abgepumpt.(Ist dunkel, fast bräunlich)


    Der Oberarzt sagte:"Der Darm hat die Arbeit eingestellt."


    Die Funktion solle aber mit der Chemo wieder in Gang gebracht werden...


    Er sagte das die in etwa 3 Wochen mit der Chemo beginnen wollen.


    Ist das alles realistisch??


    Wird da im Endeffekt auf den Tod gewartet?

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    Es liest sich, als ob man sich nicht eingestehen will, daß sie im Sterben liegt. Sind ihre Schmerzen unter Kontrolle?


    Es ist höchste Zeit, einen Palliativmediziner einzuschalten.

    Agnes, die Patientin will das nicht sehen und wenn sie und die Angehörigen weiterhin auf Behandlung bestehen, dann wird das eben auch gemacht.


    Hatten wir hier doch jetzt schon so oft.


    TE: Du hast hier viele gute Tipps schon bekommen.


    Wie siehst Du denn die Lage?

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    Das kann gut sein.


    Dennoch würde ich Euch dringend raten, sich bzgl. der Wohn- bzw. Pflegesituation nach Krankenhausaufenthalt etwas einfallen zu lassen.


    Denn wenn sie soweit einigermaßen stabil ist, wird sie ggf. entlassen werden (müssen).


    Hat die Klinik auch eine Palliativstation?


    Habt Ihr schon Kontakt mit dem Sozialdienst aufgenommen?

    Möchte sie denn zu Hause sterben? Es liest sich, als ob ein Hospiz oder Palliativstation die angemessenere Lösung wäre. Mit all den Schläuchen zu Hause klarzukommen, wäre eine Herausforderung. Hat sie Kinder? Einen Mann?


    Gibt es Leute, die sie nochmal sehen will? Dinge, die sie noch regeln muß?

    @ icelady:

    Es ist gut, wenn Du immer alles glasklar siehst, was mit Dir und um Dich herum geschieht. Da ist aber nicht jedem gegeben, erst recht, wenn es auf's Ende zugeht.

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