Warum sich aussichtlos quälen lassen müssen?

    Hallo Allerseits,


    mit einem ähnlichen Erstbeitrag bin ich bereits in einem anderen derartigen Forum gesperrt worden, wobei das keine Aufforderung zur Selbsttötung ist:


    Da einen tödl. verlaufende Erkrankungen in ganz besonderer Weise für die leider gegebenen restriktiven Rechtsstrukturen instrumentalisieren, ist es ein zentrales gesundheitspolitisches Thema, sich einstellenden Qualen und der Unterbindung eigenständigen Lebens auf Wunsch qualfrei entziehen zu können.


    Für Alle, die das wollen, hat per techn.-wiss. Erkenntnisstand ein dafür geeignetes Produkt zur Verfügung stehen zu können.


    Das kann z.B. durch eine behördliche oder gerichtliche Bezugsgenehmigung unter Vorlage der Bescheinigung geschehen, an einer tödlich verlaufenden Erkrankung zu leiden.


    Eine 'Rezeptverschreibung' durch Mediziner ist also völlig unnötig.


    Warum sollten das Mediziner tun müssen? Nein, es ist mein Grundrecht, das mir vom Staat zu gewährleisten ist.


    Legal ein geeignetes Produkt zu erwerben und völlig unabhängig von medizinischen oder sonstigen Personen anzuwenden oder auch nicht anzuwenden, ist mein Grundrecht, es ist eine Grundanforderung an jede Gesundheitspolitik.


    Ich fordere hiermit keineswegs zum Suizid auf.


    Ebenso wenig darf das Gesundheitswesen eine Aufforderung sein, sich ausweglosen Qualen auszuliefern.


    Über die Zumutbarkeit von Qualen haben ausschließlich die willensfähigen Erkrankten zu befinden, weder Ärzte noch Angehörige.


    Die Politik darf mir keine Methode verweigern, womit ich mich ggf. nach freiem Willen von Qualen und von der Auslieferung an das mir völlig intransparente Dafürhalten über mich Befindender schützen kann.


    Ich kann nichts dafür und werde noch ausführen, daß mir diese Erkrankung u.U. von außen zugeführt wurde - so man mich läßt.


    Auch über die Strukturen, die verhinderten, daß sie im heilbaren Stadium rechtzeitig erkannt hätte werden können, würde ich mich hier noch verbreiten.


    Ich bin kein Gegner von Ärzten, sondern Opfer einer Krankheit, die mich leider ziemlich unglaublichen Umständen instrumentalisiert.


    Auch für diese Umstände kann ich nichts.


    Ich habe das Recht, mich diesen Umständen dann schmerzfrei entziehen zu können, wenn ich sie nicht mehr erdulden will.


    Wer es erdulden will, hat nicht das Recht, dies auch Anderen zuzuweisen.


    vG - Unrettbarer

  • 33 Antworten

    Hallo?


    An welcher krankheit leidestdu wenn ich fragen darf? Wie alt bist du? Hast du selbstmord gedanken? Denn das ist das einzige was ich aus deinem text herauslesen kann, das du sehr verzweifelt bist und entlich von deinen schmerzen befreit sein möchtest. Weiters verstehe ich nun aber nicht was du uns mitteilen möchtest. LG

    Bin über 50, habe ein NHL, das lt. Aussagen aller Experten zum Tode führt. Der Körper begeht Selbstmord, der durch z.B. terrorartige Hochdosis-Therapie nur noch verlängert wird.


    Diesem künstlich verlängerten Zeitlupenselbstmord will ich mich dann entziehen können, wenn ich es für angemessen halte.


    Dazu benötige ich die Bevorratung einer optimalen Methode.


    Ich bin momentan weder verzweifelt noch schmerzbehaftet und will ja gerade deswegen eigenverantwortlich Vorsorge treffen, mich diesem mir aufgezwungenen Selbstmord rechtzeitig entziehen zu können.


    Niemand darf mich dazu zwingen, mich dem Selbstmord dann immer weiter aussetzen zu müssen, wenn ich das nicht mehr will.


    Ich will mitteilen, daß jeder von derartigem Selbstmord bedrohte Mensch das Grundrecht hat, über sein Ende selbst zu befinden.


    Oft wird ja von Angehörigen über den elenden körperlichen Selbstmord Betroffener geklagt.


    Doch nie liest man darüber, ob das den Betroffenen überhaupt genehm ist, derart elend zu sterben. Nie machen sich Angehörige Gedanken über das Grundrecht der Erkrankten, darüber mit zu bestimmen, wie sie sterben - also entweder durch den medizinisch flankierten Selbstmord ihres Organismus oder durch Selbsterlösung.


    Wer wirklich selbst betroffen ist, wird mich sehr wohl sehr gut verstehen.


    Wer nicht betroffen ist, darf Betroffenen keinesfalls zuweisen, den medizinisch verlängerten Selbstmord zu erdulden.


    Zur Heilbarkeit: erst in den letzten Jahren hat man erkannt, daß ganz jungen Menschen sehr viel an Chemie zuzumuten ist, womit deren Heilungschancen gewaltig steigen. Und, daß älteren Menschen weit weniger zumutbar ist, daß die also an schwerer Chemie und Bestrahlung noch eher zu Grunde gehen - daß konditionierte fremde Stammzellen mit eigenen koexistieren können.


    Wieso hat das so lange gedauert?


    Wieso liegt die embryonale SZ-Forschung darnieder?


    In 20-30 Jahren gibts mein Problem nicht mehr.


    Ich leide also unter katastrophalem Versagen des Gesundheitswesens insgesamt.


    vG

    Wieso liegt die embryonale SZ-Forschung darnieder?


    aus ethischen Gründen


    ehrlich gesagt ist mir Dein Problem nicht ganz klar, wer zwingt Dich denn, Dich irgendwelchen Therapien zu unterziehen?

    Ich verstehe ihn sehr gut. Er möchte wenn seine krankheit vorangeschritten ist sterben bevor er elend zu grunde geht und er möchte sich eigentlich nurvorberreiten so lange er noch handlungsfähig ist. Richtig?


    Mein bruder nahm sich das leben mit 19 vor 3 monaten. Er hatte zucker persöhnlichkeitsstörug und schitzofrenie. Ein sachbearbeiter hätte in zuckunft über sein leben bestimmt. Das konnte er nicht ertragen und begann selbstmord. Ich konnte ihn verstehen. Das war seine eigene entscheidung und die muss man akteptieren. LG

    agnes, der körperliche Selbstmord zwingt mich, ihn hinausschieben zu wollen, also mir zumutbar erscheinende Therapien in Kauf zu nehmen, so lange ich das eben will.


    Ich darf hingegen keinesfalls dazu gewzungen werden, elend sterben zu müssen. Zwar kann ich Therapien ablehnen, aber das alleine nützt mir rein gar nichts, was ja wohl klar sein dürfte.


    Mir nützt nur etwas, das mich von künstlich verlängertem oder unverlängertem körperlichen Selbstmord bewahren kann.


    Nichts und niemand darf mich dazu zwingen, dies auskosten zu müssen.


    Egal, ob ich mich immer weiter behandeln lasse oder nicht: ich nehme nicht an, daß mir hier jemand zumuten will, elend sterben zu sollen, oder?


    Wers mir dennoch zumgemutet sehen will, der/die möge das bitte klar sagen.


    Also: auch Behandlungen abzulehnen bedingt die Wahl, jederzeit qualfrei gehen zu können. Um diese Wahlfreiheit gehts.


    Soll ich qualvoll sterben oder darf ich rechtzeitig qualfrei gehen?


    Niemand darf mir zuweisen, was ich zu erdulden habe. Aber wirklich nichts und niemand. Das ist mein Grundrecht.


    vG

    Zitat

    der körperliche Selbstmord zwingt mich, ihn hinausschieben zu wollen,

    Bist Du verwirrt oder paranoid? Sinn macht dieses Statement nicht.

    Zur embryonalen SZ-Forschung und zum Ethik-"Argument": z.B. die jüdische Religion findet sie keineswegs unethisch, auch nicht der Islam. Dort greift der Begriff menschl. Lebens erst mit der Einnistung in die Gebärmutter.


    Wenn befruchtete embryonale Zellen in einer Umgebung existieren, in der sie nicht zum Menschen reifen können, so wird das dort nicht als menschl. Leben betrachtet, sondern als Vorform, so wie unbefruchtete Eizellen und Spermien.


    Generell wird derartige Grundlagenforschung massiv behindert, auch die Mittel werden massiv zweckentfremdet.


    Nach meiner Ahnung als nichtmedizinisch techn.-wiss. Ausgebildeter könnte Krebs längst besiegt sein, hätten wir das SZ-Problem im Griff. Denn jede Krebsart ist SZ-bedingt bzw. per einschlägigen fremden SZ's heilbar.


    dk29, mir geht es darum, daß die Erkrankten die optimale Methode zur Verfügung haben, damit sie nicht aus Verzweiflung an elenden Methoden sterben.


    Freitod ist nicht strafbar. Aber es ist sträflich, daß diesen Menschen die optimale Methode vorenthalten wird. Es ist ein Vertroß gegen die Grundrechte.


    Wenn etwas nicht strafbar ist, dann hat es die Möglichkeit geben zu müssen, dies gemäß dem Bedarf optimal abhandeln zu können.


    Doch genau das ist im existenziellsten Bereich unterbunden, in der Beendigung des eigenen Lebens. Dort ist es untersagt, die nicht Strafbarkeit eines Vorgehens optimieren zu können.


    Doch genau das folgt aus der Straflosigkeit eines Vorgehens: es optimieren zu können!

    agnes, doch: der körperliche Selbstmord zwingt mich, ihn hinausschieben zu wollen.


    So lange ich das mir eben zugemutet sehen will. Ich wäre ein Psychopath, würde ich es nicht bis zu einem gewissen Grad zulassen. Dann wäre ich psychisch krank.


    Hätte ich keine Initialtherapie zugelassen, dann wäre ich längst tot. Dazu hat mich der körperliche Selbstmord mit Namen NHL gezwungen. Was denn sonst?


    Offenbar ist Ihnen noch völlig unklar, worüber Sie hier schreiben.


    Statt die Opfer tödlicher Erkankung anzugreifen, sollten Sie sich mal auf ein höheres Argumentationslevel bequemen.

    Um mal Klarheit darüber zu schaffen, worum es geht - was ich eigentlich vorausgesetzt habe:


    Auch die Behandlung unheilbarer Krankheiten ist eine von außen zugeführte Methode, die zum Tod führt.


    Hierbei geht es um die Verlängerung eines qualvollen, unabänderlichen körperlichen Selbstmords.


    Dieser Selbstmord wird also qualvoll und u.U. langwierig flankiert.


    Wobei Menschen auch an den unmittelbaren Folgen dieser Flankierung sterben.


    Warum sollen Menschen nicht freiwillig an Methoden sterben können, die diese Qualen erübrigen?


    Qualvoll flankierte Selbstmordverlängerung hat die Alternative qualfreier Selbstmordverkürzung zu erhalten.


    Eine unheilbar tödlich verlaufende Krebserkrankung ist einem aufgezwungener Selbstmord!


    Das ist doch völlig klar. Der Körper bringt sich selbst um. Das IST Selbstmord!

    Altern ist ein langwierig ablaufender Selbstmord, der gottseidank häufig rel. qualfrei endet. Auch dort wird humane Selbsterlösung sicher in dem Maße enttabuisiert, in dem die Menschen immer mündiger und anspruchsvoller werden.


    Ich thematisiere hier den per tödl. Erkrankung rel. altersunabhängig aufgezwungenen Selbstmord.


    "Geistiger Selbstmord" ist eine Begriffsverfremdung, die mit physischem Selbstmord nicht zu tun hat. Wobei dieser Begriff sicher völlig nebulös beliebig anwendbar ist. Damit läßt sich z.B. jede Ideologie benennen, so das jemand will. Ist im Themenzusammenhang abwegig, weils hier um konkrete organische Fakten geht.


    Ethik ist ein sittliches Verständnis, das sich mit menschlichem Handeln befaßt. Also ist embryonale SZ-Forschung höchst ethisch, da sie die Rettung von Menschen bezweckt. Die Embryonen können als noch nicht menschl. Wesen betrachtet werden, legen verschiedene große Religionen nahe.


    Wer diese Forschung behindert, macht sich des qualvollen Sterbens sehr vieler Menschen schuldig.


    Und es ist absolut ethisch, sich bei freiem Willen diesen Qualen entziehen zu können.


    Ich bin also nicht nur Opfer des erkrankungsbedingten körperlichen Selbstmord-Prozesses, sondern auch der Forschungsbehinderer und möglicher Verursacher und Nichterkenner.


    Und ich bin Opfer Aller, die bisher die optimale Selbstmordverkürzungs-Methode verweigern.


    Wie kann sich ein Mensch anmaßen, Anderen Methoden zuzuweisen, die zu einem qualvoll verzögerten Selbstmord und sogar dazu führen, daß man an diesen Methoden elend stirbt?


    vG

    Auf einen eben privat erhaltenen Hinweis möchte ich meine Antwort auch hier veröffentlichen:


    In der CH ist man weiter: dort können Ärzte eine humane Methode verschreiben.


    Doch wieso überhaupt dazu Ärzte einschalten?


    Gegen Nachweis einer tödl. Erkrankung habe ich in D Zugang zur optimalen Methode zu bekommen, wozu ich doch keinen Arzt benötige.


    Ich kann ja verstehen, daß kein Arzt derartige Rezepte verordnen will.


    Warum soll ich mich aber deswegen quälen lassen müssen - vom Körper und von Behandlungen?

    Ist hier bitte kein ebenfalls Betroffener?


    Ich will mich nicht von dem Instrumentalisierungsirrsinn zwangsvereinnahmen lassen: das Ständezeugs erklärt einen zum Handlungsunfähigen und betreibt Kontrollübernahme über Erwerbsobjekte - als ob ich ein Zooaffe wäre.


    Es wird gemauert und abgewehrt, nicht und fehl-informiert.


    Diese Leute erklärten z.B. bei Christiansen im TV etwas von ihrer "sozialen Unerwünschtheit" bzgl. Realisierung eindeutig zum Tode führen wollender Patientenverfügungen.


    Mediziner oder sonstige Helfer brauchen mit meinem humanen Abgang rein gar nichts zu tun haben. Mediziner haben zudem Erwerbs-Befangenheit.


    ****


    ARD 21.45 Mi. 13. Juni Gesellschaftsreportage ARD-exclusiv "Schmerzfrei und geborgen - Sterben zuhause"


    Der 72-jährige Werner Hinzmann hat nur einen Wunsch - er möchte zuhause sterben. Nach unzähligen Operationen und der Diagnose, unheilbar an Krebs erkrankt zu sein, will er den letzten Lebensabschnitt in seiner gewohnten Umgebung und zusammen mit der geliebten Familie verbringen. Sein Krankenbett steht schon im Wohnzimmer zwischen Bücherregal, Fernseher und Blumentöpfen, mitten im Geschehen. Dass das überhaupt möglich ist, verdanken die Hinzmanns dem Palliativ-Team aus Leer, einer ostfriesischen Kreisstadt. "Palliativ" bedeutet zu lindern, wo heilen nicht mehr möglich ist.


    ****


    Ich will kein Team, sondern private Handlungssouveränität mit der optimalen Methode.


    Wenn ich sterbe, will ich niemanden um mich haben, weder Professionelle noch jammernde Angehörige mit deren Zwangsvorstellungen, wobei Letzteres gottseidank entfällt.


    Ich will ebenfalls fernab von Medizinern aber auch von Helfershelfern sterben können. Letzteren will ich schon erst mal gar nicht in die Fänge geraten.


    Methodenzugang, freie eigene Wahl des Zeitpunkts, alleine und dabei kein Erwerbsobjekt sein. Das ist mein Grundrecht.


    Ein Wahnsinn, unter Beisein von Fremden den Todeszeitpunkt festgelegt zu bekommen. Das ist irre. Nicht mit mir. Was tun da ähnlich erkrankte Ärzte?


    Die Ständler wollen mir keine statistischen Daten über völlig gleich gelagerte Fälle geben, obwohl die seit Jahrzehnten existieren.


    Die Studiendaten sind für mich nicht zugänglich, Wahnsinn.


    Jederzeit kann sich nach Rückfrage mit Betroffenen alles zum Üblen wenden. Da will ich gewappnet sein.


    Falls ich eine Hochdosistherapie elend qualvoll überleben würde, dann krepiere ich garantiert an der kurz Darauffolgenden, so auch Betroffene am Telefon.


    Klar wird zuvor eine weitere mehrjährige Antikörpertherapie angegangen, womit ich angebl. immer noch autark handeln kann.


    I.d.R. wirken Rezidive refraktär. Das wird heikel und ich benötige bereits jetzt Vorsorge.


    Die lebensrettende SZ-Forschung liegt darnieder und die Zwangsabgaben versickern im fehlallokierenden und fehlstrukturierten Gesundheitsunwesen, in Pfründen und in Lobbyunwesen.


    Forschung erfolgt so in Zeitlupe: noch immer ist ein DDR-Medikament für meinen Fall das Optimum gewesen - es ist über 20 Jahre alt!


    Ja, Du lieber Himmel, was ist denn verflucht nochmal stattdessen im Westen gelaufen? Wobei ich "Wessi" bin und immer den DDR-Wahnsinn abgelehnt habe, unter dem Verwandte litten.


    Mind. 50mal größere Population und viell. 300mal soviel Kapital im damaligen Westblock! Und nix! Sogar in den USA hat das DDR-Mittel Furore gemacht. Katastrophe.


    Hustenpillen und Juckpulver rentieren sich beser, das ists!


    Gibts hier bitte keine NHL-Betroffenen?


    vG

    Aber hallo, gerade hab ich einen Ausschnitt aus der Mittwochssendung gesehen. Das ist ja wie mit Dignitas in der CH, wie schon öfter im TV gebracht.


    Plötzlich gehts. Wieso mußten sich dann Sterbenskranke teuer in die CH quälen?


    Also: UNBEDINGT ANSEHEN, oder?


    Noch nie kam aktiv herbeigeführtes Sterben in einem deutschen Wohnzimmer!!!!!


    Im Rahmen der Gesetze ist viel mehr möglich, als es von den Ärzten zugegeben bzw. eingeräumt wird, kann das sein?


    Statt an einer Morphin-Überdosis läßt sich auch an der CHer Methode human ableben. Letztere erfordert keinen Termin, keine fremden Zuschauer. Dieser weitere Schritt ist für D noch zu gehen.


    vG