Wie kann man am besten einem Chemopatienten helfen ?

    Hallo,


    was mich mal interessieren würde, wie kann man unterstützend als Außenstehender, Helfen wenn jemand díe schwere Zeit einer Chemo durch macht.


    Es ist sicher schwer, als außenstehender zuzusehen wie der andere mit sämtlichen Nebenwirkungen leidet.


    Über einige gute Tips, würde ich mich freuen, da es schwer ist diese Situation nachzuvollziehen und so unterstützend zu reagieren .


    Gruß G.

  • 10 Antworten

    Das kann man pauschal eigentlich nicht sagen... kommt auf die Person drauf an... der eine freut sich, wenn er fast "bemuttert" wird, der andere fühlt sich dadurch nur noch schlechter....


    Vielleicht kannst du einfach mal fragen und signalisieren, dass du da bist!


    Auf jeden Fall solltest du phrasen wie "ach... wird schon wieder" vermeiden... wenn jemand angst hat daran zu sterben, hilft ein ehrliches gespräch mehr... was nicht heißen soll, dass wenn die aussichten eher schlecht sind, ihr zusammen schon die beerdigung besprecht....


    Ich hoffe du verstehst, was ich damit sagen will!


    Liebe Grüße


    Loreley

    Hallo loreley


    danke für Deine Anregung. Es ist nämlich wirklich nicht leicht mit der Sache umzugehen. Er selbst wiegt sich immer in der Aussage, wird schon wieder, aber wenn man ihm dabei in die Augen sieht, sagen diese genau das Gegenteil aus. Dies macht die Situation sehr schwer für mich.


    Auf alle Fälle hast Du mir eine gute Anregung gegeben.


    Danke


    Gruß G.

    hallo


    Also was mir damals geholfen war, auch wenn es hart klingt ! Meine Eltern waren öfters streng zu mir auch wenn ich nichts essen wollte zu Hause, haben sie gesagt dann fahren sie mich ins KH und da muss ich dann alleine bleiben! Klar, das war total schwer für sie (habe später mit ihnen drüber geredet) aber so haben sie mich zum essen teils "gezwungen" was auch gut so ist! Ich weiß ja nicht, was dein Freund für "probleme" hat (ob essen, gute laune oder so)! Mir hat es auch geholfen, wenn man mich einfach ganz normal behandelt hat und ich nicht immer eein extra-wurst bekommen hab... bin oft draußen spazieren gegangen (im rollstuhl das ganze, dann geht das schon) um einfach auch was von der außenwelt mitzubekommen ! weiß ja nnicht inwiefern er verhindet ist sowas zu machen !


    Denke auch, dass es daas beste ist mit ihm mal zu reden... ! aber nimm es ihm nicht übel, wenn er böse wird oder sagt er möchte gar keine hilfe oder sonst was... er meint es sicher nicht so !


    Viel glück und alles gute für deinen Freund !!!

    hallo Trauerklos,


    danke für deine Tipps.


    Du meintest am besten wäre es mit ihm zu reden. Wo ich mir nur unsicher bin, ob ich das Thema anschneiden soll, oder warten bis er das Bedürfnis hat zu reden.


    Ich denke mir ,sicher tut es ihm und seiner Familie auch gut mal von was anderem zu sprechen wie Krankheit, aber ich weiß nicht ob es gut ist ,das Thema zwanghaft von ihm fern zu halten.


    Einige aus dem Bekanntenkreis versuchen immer so schnell wie möglich vom Thema weg zu kommen, nicht aus Uniteresse, sondern mit der Motivation der Ablenkung und Normallität. Ich bin aber der Meinung, wenn er von sich aus das Bedürfnis hat, über seine Krankheit und Ängste zu sprechen , dann ist es wichtig ihm zuzuhören.


    Ich hoffe ich denke da richtig.


    Gruß G.

    Hey...


    Wenn er von selbst das Thema anspricht, würde ich diesem auf keinen fall aus dem wege gehen!Das weckt bei ihm so eine Art "die anderen interessieren sich nicht für mich" wenn er darüber reden möchte, dann rede auch darüber mit ihm !Das ist sehr sehr wichtig..!

    hallo gironimo!


    mein vater hat im laufe seiner krebserkrankung auch mehrere chemotherapien mitgemacht.


    wir haben es so gehalten, dass wir ihm von unterwegs eigentlich immer irgendwas mitgebracht haben, über das er sich freuen kann.


    ich weiß nicht, ob das in deinem fall auch angebracht ist... aber im grunde freut man sich ja immer, wenn jemand an einen denkt.


    mein vater hat auch einen heilpraktiker aufgesucht, um die nebenwirkungen der chemo in den griff zu kriegen. ich weiß nicht genau, was der heilpraktiker gemacht hat - aber es hat geholfen.


    auch hat mein vater mistelspritzen (verschreibt der hausarzt) bekommen, die die übelkeit sehr gut bekämpft haben.


    ich selbst bin "zum glück nur" als angehörige betroffen und kann nichts darüber sagen, wie man als krebspatient empfindet.


    MIR hat es damals und auch hute noch, am meisten geholfen, wenn ich mich vernünftig mit jemandem unterhalten konnte. vernünftig und sachlich...


    vielleicht ist das ein deinem fall ja auch so.


    wenn der betroffene mal von selbst auf seine krankheit oder die chemo, etc. zu sprechen kommt, könntest du ihn ja fragen, wie er damit zurecht kommt oder ggf. auch vorschläge machen.

    Blutkrebs mit 6 Jahren :-(

    Hallo,


    meine Tochter war krank, wir mussten im Krankenhaus bleiben. Weil auf keiner anderen Station ein Zimmer frei war, mussten wir auf die Kinderkrebsstation. Zuerst hatten wir ein Einzelzimmer, aber dann wurden wir in ein Zimmer mit einem kleinen Mädchen (grad mal 6 Jahre alt) gesteckt. Sie hat Blutkrebs und kriegt eine Chemo. Es war ganz schön furchtbar das mit anzusehen. Sie wollte keinen Besuch oder andere Aufmunterungen... sie wollte einfach nur ihre Ruhe haben... und war fast nur bockig. Nun sind wir wieder zu Hause und dieses kleine Mädchen geht mir einfach nicht aus dem Kopf... Ich würde ihr gern eine Freude machen, was schenken oder so...


    Weiß jemand, ob man bei Blutkrebs Knochenmark spenden kann und wie das abläuft?

    Hallo an Alle!


    mein bruder ist vor 2 jahren an einem bösartigen hirntumor erkrankt.


    die strahlentherapie hat bei ihm nichts bewirkt. auch die stärkste chemotherapie war auch kein sichtbarer erfolg.


    vor 4 monaten erlitt er einen rückfall.


    durch die opperation wurden zellen beschädigt, die für die linke körperhelfte zuständig sind.


    er kann gehen und auch die linke hand bewegen...


    jedoch ist es eine lehmung im linken bein.


    es ist schwer für uns alle mit dieser situation zu leben und natürlich vor allem für meinen bruder.


    ich bin jeden tag für ihn da und wir versuchen aus der situation das beste zu machen.


    ich nenne es glück im unglück das er noch lebt.


    zu der jetztigen situation kann ich folgendes sagen :


    er bekommt eine chemotherapie die ihm direkt in die hirnflüssigkeit gespritze wird.


    hat von euch jemand eine schöne idee mit der ich meinen bruder überraschen könnte damit er zumindest für den moment sie sorgen vergisst?


    Liebe Grüße @:) Karo

    Hey Karo!


    So konkret kann man das doch nicht sagen! Hier kennt doch niemand deinen Bruder und weiß ob er gern liest,Musik hört, Filme schaut oder sich über einen Ausflug - je nachdem, was sein Gesundheitszustand zulässt- freuen würde?!