Ich habe hier auch irgendwo einen Faden eröffnet. Eben um zu zeigen, dass nicht jeder große Lymphknoten gleich MH ist.

    @ Plüschbiest:

    Leider gibt es Ärzte, die bei einem vergrößerten Lymphknoten gleich von Krebs reden. Und die machen dann alle schön verrückt.


    Mein Lymphknoten war 4,5 cm groß und beginnend beim Radiologen hat jeder Arzt von Krebs geredet. Bis ich im KH bei der HNO ankam und die sich gewundert haben, warum sogar schon ein Staging gemacht wurde. Sie meinten, eh sie bei einem vergrößerten Lymphknoten an Krebs denken würden fallen ihnen 8 andere Dinge ein. Mein Hausarzt, der mich eigentlich nur zum CT geschickt hatte, weil ich vorher gestürzt war und er ein Hämatom ausschließen wollte, meinte, dass am Ende sicher raus kommt, dass es eine chronische Lymphadenitis (Entzündung) ist.


    So war es letztendlich auch.


    Unabhängig vom Blutbild sollte ein Ultraschall gemacht werden. Am besten von einem HNO. Wenn du weisst, dass er wächst, dann scheint das ja schon gemacht worden zu sein. Gibt es Angaben wie viel?


    Der nächste Schritt wäre dann eine Entnahme. Bei einer Feinnadelbiopsie ist das Risiko recht hoch, dass man nur gesunde Zellen erwischt und dennoch kranke da sein können. So eine Entnahme ist absolut nicht wild. Ob dies allerdings überhaupt nötig ist kann der HNO entscheiden.


    Und ja, das Blutbild sagt hier in der Tat recht wenig aus.


    Ich hatte mich vor zwei Jahren sehr ausgiebig damit auseinander gesetzt, weil es ja vier Wochen lang hieß, dass ich das haben würde. Es war schrecklich, aber es ist ein wirklich sehr gut heilbarer Krebs, das hat mir ein wenig die Angst genommen.

    Du, das habe ich falsch verstanden! Entschuldige.


    Dann hat der Arzt also auch das Wachstum festgestellt, nehme ich an, und ganz gewiss wird er jetzt Untersuchungen veranlassen. Hat er einen Verdacht in Bezug auf Krebs geäussert?¨


    Vielleicht bekommst Du nun Ultraschall und/oder eine Biopsie. Ultraschall tut nicht weh und Biopsie ziept ein bisschen. Manchmal gibt es auch eine Lidocain-Spritze vor der Biopsie, wenn anzunehmen ist, dass der Knoten weit innen ist.


    Hast Du schon Termine bekommen? Wenn Verdacht besteht, sollte zügig abgeklärt werden.

    Also der Arzt hat mir viel Blut abgenommen gestern und non-hodgkin-lymphom sowie morbus hodgkin sind ebenfalls im Gespräch.


    Er macht ein großes Blutbild mit test auf toxoplasmose HIV und vieles mehr.


    Erstmal zieht er alles in Betracht. Sollte das Blut in Ordnung sein geht es weiter mit ultraschall und ct...

    Ich drücke Dir beide Daumen und hoffe, dass alles nicht halb so schlimm kommt, wie es in Deinem Post tönt. Dass der Arzt alles in Frage kommende testet ist gut, denn die Diagnose wird das sein, was nach Ausschluss anderer Krankheiten übrig bleibt.


    Halte mich bitte auf dem Laufenden. Wenn ich in einem Faden schreibe, nehme ich echt Anteil - auch wenn mir die Person unbekannt ist.

    Den ersten Post von PiMa habe ich erst jetzt gesehen. Diese Geschichte macht Mut!


    Das Vorgehen, was PiMa beschreibt war auch bei mir so: zuerst der Ultraschall, dann die Biopsie und erst danach, als sich der Krebsverdacht erhärtete, die ganzen Blutuntersuche.


    Bei mir wurde aus den Gründen, die PiMa beschrieb, keine Feinnadelbiopsie gemacht, sondern eine andere. Den Fachausdruck weiss ich nicht. Ich bekam eine schmerzlindernde Spritze, dann wurde ein 1-cm-Schnittchen in die Haut gemacht und zuerst eine Art Hülse bis zum Tumor vorgeschoben. Durch diese Hülse hindurch entnahm der Arzt 3 Gewebestückchen an verschiedenen Stellen von diesem ca.1cm-grossen Tumor und zwar am Anfang, in der Mitte und am Ende. Die Hülse deshalb, damit Krebszellen nicht aus den Gewebestückchen während des Herausziehens der Nadel abgehen können und weitere Herde bilden. Die kleine Wunde wurde geklebt, nicht genäht.


    Hast Du in dieser belastenden Zeit liebe Unterstützung von Deinen Angehörigen, Freunden und Bekannten?

    Das zu lesen macht mich sehr betroffen - lass Dich in den Arm nehmen! Zwischen den Zeilen lese ich die Antwort auf meine Fragen... und denke nun, dass DU diejenige bist, die Mama und die Angehörigen tragen und stützen muss - und hast das alles selber so nötig!


    Wenn Du das Bedürfnis hast, zu reden (=zu schreiben), bin ich gerne für Dich da. Heute Abend bin ich jedoch weg und erst gegen 23Uhr wieder zurück. Auf jeden Fall werde ich hier nochmal reinschauen.


    Ich denke an Dich.

    Na aber nur weil es drei sind muss es nix bedeuten. Der radiologe hat bei mir in seinen Bericht geschrieben "....sie imponieren durch ihre Vielzahl "....der Onkologe meinte die Anzahl sagt garnichts aus.


    Das mit deiner Mutter tut mir sehr leid. Da fehlt dir in der Tat gerade eine Stütze.


    Aber noch ist bei dir alles offen.

    @ koltrast

    Immerhin hab ich ja noch meinen freund. Der hat allerdings die ruhe weg und meint nur abwarten😂


    Naja meine Mama hatte schonmal krebs...brustkrebs... Da war ich 7... Der Schock ist halt nur dass es dieses mal nicht gut aussieht...


    Trotzdem danke ich dir für deine aufmunternden Worte.


    Morgen nachmittag bekomme ich die Ergebnisse vom bluttest...

    Schön, dass Du einen Freund hast, der mit Dir den Weg der Ungewissheit geht. Er hat die Ruhe weg, schreibst Du. Männer sind in der Hinsicht meistens grundverschieden von den Frauen. Sie mögen es nicht "ungelegte Eier zu bebrüten", halten sich lieber an Facts. Die Frauen möchten zum voraus schon alle möglichen Szenarien durchdenken. Aber als Kombination ist es in der Regel gut und ausgleichend. Wichtig ist, dass er Anteilnahme zeigt und das tut er ganz bestimmt, sonst hättest Du von Desinteresse geschrieben.


    Ja, Bauchspeicheldrüsenkrebs ist etwas ganz Fieses. Bis er diagnostiziert wird, vergeht oft zu viel Zeit und oft liegt er an einer Stelle, wo er inoperabel ist. Ich hoffe nicht, dass das bei Deiner Mama so ist.


    Bald wirst Du Näheres vom Blutuntersuch wissen und ich hoffe, dass es Beruhigendes ist.