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    Ich werd mir immer sicherer mit meiner Vermutung Recht zu haben. Habe wieder Anzeichen dafür gefunden.


    Bei der letzten Blutuntersuchung als ich am 15.02. im Krankenhaus war wurde festgestellt, dass


    Leukozyten 10.4 (Norm: 4.3 – 10.0)


    und was ich schlimmer finde


    CRP 1.0 (Norm: <0.5)


    Ach KA, ich halt's im Kopf nicht aus, vor allem dass ich noch 10 Tage warten muss. =/

    Zitat

    Leukozyten 10.4 (Norm: 4.3 – 10.0)

    minimalst erhöht


    wenn du den referenzbereich von 4,3-10,0 siehst,siehst du auch,dass eine grosse spannbreite an "normal"ist-da machen die 0,4 mehr garnix

    Zitat

    CRP 1.0 (Norm: <0.5)

    minimalst erhöht,zeigt dass du eine kleine infektion hattest,oder eine die grad abgeklungen ist(oder eben eine die anfängt)

    Hallo!


    Ich finde es ach super, dass du versuchst dein Leben in den Griff zu bekommen :) Du hast angefangen bewusster mit dir und deinem Körper umzugehen! Dass du jetzt total unruhig bist verstehe ich, dass Gefühl kenne ich, wann man Angst hat und trotzdem warten muss.


    Wir drücken dir alles sehr die Daumen und das schaffst du! :)^

    Ich danke euch allen schonmal in jedem Fall für eure Anteilnahme. Noch vor 3 Wochen wäre ich mit so nem Fall wie mir überhaupt nicht geduldig gewesen und hätte vermutlich gesagt er solle sich nicht so anstellen. Ich war ja vorher auch so. Wenns nicht bis zur Unbeweglichkeit weh tut, kanns nicht so schlimm sein.


    Das ist alles so viel auf einmal und ja bewusster gehe ich auf jeden Fall mittlerweile um. Jedoch ist halt die Befürchtung da, dass es zu spät kommt. Der Tod kann mich, gelinde gesagt, am allerwertesten, der soll sich bloß von mir fernhalten und das für ne ganze Weile – sorry, verzweifelter Versuch, als wenns helfen würde =/.


    Das Problem ist, dass sich irgendwie ein Puzzle zum anderen fügt und die Wahrscheinlichkeit Aufgrund der komibinierten Symptome erhöht. Dass die Rate von operierten, kalten und bösartigen Knoten in der Schilddrüse nur bei 5% liegt und die dazugehörige Krebsart, welche die Überlebensprognose von <80% für die nächsten 10 Jahre senkt auch nur sehr gering ist, täuscht mich darüber leider nicht hinweg. Denn selbst wenn die Überlebensrate bei 99,9% liegt, du kannst im Prinzip immer der blöde sein und in den 0,1% liegen. Und das macht mich fertig, denn das will ich nicht...am besten nichts davon. Besser nicht mal einen einzigen kalten Knoten...

    Dazu kommt ja noch, dass der geschwollene Lymphknoten im Hals (und vielleicht die, die ich meine am Schlüsselbein entdeckt zu haben), Metastasen sein könnten und deshalb geschwollen sind, was für ein fortgeschrittenes Stadium sprechen würde...Das wird mindestens ein ganz harter Monat für mich...mindestens.

    Ach, Frances. Mit Tumormarkern kenne ich mich inzwischen mit ziemlicher Sicherheit besser aus als du, die du das alles nur aus zweiter Hand an deiner Bekannten beobachtest. Im Gegensatz zu dir bin ich in der zweifelhaft tollen Position, das alles aus erster Hand zu erleben.


    CEA ist NICHT dafür geeignet, unzutreffende Aussagen wie "Mit diesem einen Blutwert (CEA) hast du den ganzen Körper erfasst und endlich Ruhe" machen zu können.


    CEA ist NUR für die Nachsorge von ganz bestimmten Krebsarten geeignet. Da neor weder wegen Darm-, Bauchspeicheldrüsen-, Adenokarzinomen der Lunge oder Brustkrebs herumflippt, ist CEA in diesem Fall gänzlich fehl am Platz.


    Fällt dir etwas auf? Weder Kehlkopf- noch Schilddrüsenkrebse tauchen in dieser CEA-Liste auf. Und selbst wenn, dann wäre der Tumormarker dennoch kein geeignetes diagnostisches Mittel wegen der extrem hohen Rate an falschen Positiven und falschen Negativen, die sie so mit sich bringen.

    Aufgrund von teils privat guter Nachrichten und dem Willen positiver zu denken, ging es mir die letzten 2 Tage eigentlich ganz gut. Was mir aber wieder Angst macht, ist die recht starke und harte Schwellung im Hals Rechts, so ziemlich genau da, wo ich vor wenigen Tagen extremes (wenn mit 10 Minuten nicht allzulanges) heftiges Stechen/Ziehen gespürt habe :(

    Mach dich nicht verrückt.kann Juliana nur zustimmen.hab eigene Erfahrung.tumormarker sind keine Suchmaschine.dienen nur der nachsorge.werden von Ärzten gern bestimmt,einfach so.bringt Geld.tumormarker sind kein screening.wenn das so einfach wäre,wäre man in der krebsdiagnose weiter.

    Zitat

    bringt Geld.

    Das ist bisher die beste Erklärung, die ich für mein Erlebnis mit Tumormarkern habe.


    Ich hatte vor 1.5 Jahren Krebs im Mundbereich, gleichzeitig eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (letztere schon seit Jahrzehnten; seit Jahren nicht mehr medizinisch betreut, da die Medikamente mir eigentlich nicht wirklich helfen). Während der Chemo gegen den Krebs war mir wiederholt von den Onkologen eingeschärft worden, daß ich ein Aufkommen eines Schubes der Darmerkrankung sofort melden sollte.


    Ein paar Monate nach der Chemo kam dann ein Schub, ich meldete den einfach mal den Onkologen, die mich zu ihren Kollegen in der Gastroenterologie weiterschickten.


    Diese Gastros fingen dann an, wirklich wild und querfeldein Tumormarker zu erheben. Erst "nur" CEA und AFP. AFP war minimal erhöht. Als Tumormarker wäre er für die Nachkontrolle von manchen Leberkarzinomen geeignet, als einfacher Wert kann er für alles mögliche stehen. Unter anderem für eine recht angegriffene Leber. Ja sowas. Kein Wunder nach einer Chemo und Strahlentherapie. Erkenntnisgewinn? Keiner.


    Beim nächsten megamäßig aufgeblähten Blutbild durch die Gastros fügten sie willkürlich noch den CA 19-9 (üblicher Anwendungsbereich: Kontrolle der Wirksamkeit einer Chemo bei Bauchspeicheldrüsenkrebs) hinzu, und siehe da, ein "Volltreffer"! Normwerte gehen bis max 38, mein Wert lag bei 235. Yay. Lostreten der diagnostischen Maschinerie, Auslösen eines massiven Streßzustands bei der Patientin. Yay.


    Ich besprach das mit tatsächlichen Fachleuten aus der Onkologie und wir sind uns einig, daß (a) man nicht einfach querfeldein Tumormarker bestimmt, weil sie kein diagnostisches Mittel sind. Und daß (b) der Wert mit einiger Sicherheit wegen des akuten Schubes erhöht war. Dafür spricht, daß er bei Abklingen des Schubes auf 176 absank (im folgenden aufgeblähten Blutbild, das die Gastros durchführten.)


    Als Reaktion habe ich die diagnostische Maschinerie gestoppt, u.a. weil die Gastros unfähig waren, das CT Abdomen bürokratisch richtig zu ordern und ich deswegen extra Streß hätte machen müssen und extra nochmal zu ihnen hätte reisen müssen. (Anmerkung: in den eh schon krebsnachsorge-technisch stattfindenden CTs Thorax ist die Bauchspeicheldrüse sowieso gut genug abgebildet und in den krebsnachsorge-technisch stattfindenden Sono Kontrollen Abdomen wird auch die Bauchspeicheldrüse angeschaut).


    Und als weitere Reaktion wechsele ich in diesem Quartal zu einer anderen Gastro.


    Ich kann mir das alles nur dadurch erklären, daß die Gastros halt durch die Vorerkrankung ein Argument dafür hatten, Geld zu verschwenden und es von der Kasse bezahlt zu kriegen. Macht meine Gyn im gewissen Rahmen nun übrigens auch, mit 2x/Jahr von der Krankenkasse plötzlich bezahltem vaginalem Ultraschall. Aber das ist wenigstens weder streßverursachend noch sonst irgendwas.




    Frances, was du aus dieser Geschichte mitnehmen könntest: Ui, es gibt mehr Tumormarker als nur den CEA. Wenn du also ""Mit diesem einen Blutwert (CEA) hast du den ganzen Körper erfasst und endlich Ruhe" machen willst, mußt du schon mal eben locker für das Erheben von locker 3 Dutzend Werten das Geld locker machen – denn keine halbwegs normale Krankenkasse wird einem Hypochonder so etwas idiotisches bezahlen. Hoffe ich zumindest.


    Und ui, die können falsche Positive liefern, weil sie auch in anderen Situationen erhöht sein können. Sogar recht signifikant erhöht.


    Und ui, die tatsächlichen Fachleute für dieses Thema drehten nicht im Geringsten wegen des erhöhten Wertes ab. Nur die Möchtegerns, die von Onkologie überhaupt nichts verstehen, aber einfach mal machten.




    Oh und übrigens: In meinen Nachsorgen des realen Krebses werden KEINE Tumormarker zur Kontrolle gemessen. Ja, sowas.


    Und wenn der CEA so ein tolles Wunderwerkzeug wäre, dann hätte der Wert bei meinem Krebs doch erhöht sein müssen? War er nicht. Ja, sowas.


    ??Ich mußte nochmal nachtreten, weil diese dumpfbackige Aussage zu Tumormarkern von Frances mich wirklich auf die Palme bringt.??

    Ohje, der Stress muss unfassbar gewesen sein, und dann für nix :(


    Bei mir gibts Neuigkeiten. Ich war heute beim HNO, wegen des "Krankheitsgefühls" im Hals. Der Kloß im Hals ist nicht mehr so extrem, aber wenn ich Abends im kalten unterwegs bin, fühlt es sich an, als hätte ich ne Erkältung. Die Atmung ist schwerer bzw. bekomme schlechter Luft, es ist halt kratzig. Als hätte ich ne Bronchitis oder so. Er hat sich meinen Kehlkopf angeguckt und meinte es sähe besser aus. Ich hätte aber im Rachenraum typische Merkmale für einen Mundatmer (und das bin ich leider auch). Er verschrieb mir ein Spray für den Rachen der allgemein wohl Bakterien und Co abtötet und dazu ein Nasenspray für die Nacht. In 2 Wochen soll ich wieder kommen.


    Dann zu der Stechen/Ziehen im rechten Hals-Thematik: Er hat meinen Hals recht ausgiebig (20-30 Sekunden) abgetastet. Was ich für nen Knubbel halte, hält er für Muskulatur. Möglicherweise wäre das Verspannung. Er habe beim Abtasten KEINE geschwollenen Lymphknoten entdeckt und ja offensichtlich auch sonst nichts auffälliges.


    Das gibt mir Mut und Kraft für die Untersuchung am 12. Wenn da dann auch alles gut ist bin ich erstmal erleichtert. Ich kann ja den Nuklearmediziner mal fragen ob ich mir die Lymphknoten am Schlüsselbein wirklich nur einbilde. Wenn der einmal mit Ultraschall zu gange ist...


    Und dann wäre erstmal Ruhe.

    Ja das hat er auch gemeint, dass es möglicherweise von der HWS sein könnte. Ich wüsste allerdings nicht, was für Probleme ich mit der HWS ich hätte. Ich kanns nicht ausschließen, aber bis auf die Sache hab ich eigentlich keine Beschwerden die wirklich groß sind. Was für Probleme kann die HWS denn z.B. machen, vielleicht finde ich mich bei irgendwas wieder? Ö

    Zitat

    Meine Freundin kränkelte, ihr HA machte den CEA und traf genau ins Schwarze, der Wert war bei 27.3 !! Daraufhin sofortige stationäre Aufnahme, 2 Darmspiegelungen, Magenspiegelung etc. Sie wurde auf den Kopf gestellt. Bei diesem hohen Wert muss von einer Streuung ausgegangen werden. Die Metastasen wurden gefunden, der Primärtumor bis heute nicht. D.h. die Histologie der Metastasen deutet auf ein paraduodenales Adenocarcinom hin. Chemo wird von ihr abgelehnt... Abwarten...!

    Irgendwie kann ich dem in der Form nicht so ganz Glauben schenken. Welcher HA macht bei einem Patienten, der "kränkelt", erstmal eine CEA Bestimmung? Ich vermute, deine Freundin hat dir gegenüber nur die hälfte oder gar eine abgeänderte Variante erzählt oder aber du hast einfach etwas aufgeschrieben, was deinen vorherigen Beitrag irgendwie stützen könnte. :-/