Fördert Angst vor Krebs wirklich einen Krebs?

    hallo,


    habe schon von meinen verwandten und auch teilweise im internet gehört ,dass Angst krebs fördert.und ich habe einmal mitbekommen dass eine junger mann(wahrscheinlich hypochonder)ca,2 jahre angst hatte einen gehirntumor zu haben.er hatte vor denen 2 jahren aber einen befund bekommen (mrt) und der war negativ(ALSO ALLES OK)!


    er glaubte aber dass die äzte eine falsche diagnose machten,sodass er weiter an einen krebs glaubte.UND JETZT KOMMT DER HAMMER.vor einen monat machte er wieder einen mrt(hat er selber gezahlt)und der befund war POSITIV,diagnose gehirntumor.


    kann die angst wirklich einen gehirntumor auslösen???????????


    bitte um antwort

  • 25 Antworten

    ich bin kein Experte, aber ich denke schon, dass die gesteigerte Angst vor einer Krankheit diese dann auch begünstigen kann. Die übermäßige und ständige Angst bedeutet ja Stress für den Körper, was eine Erkrankung begünstigen kann.

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    Ich (26) hatte jahrelang im Gefühl, dass ich Krebs bekommen würde und ich habe im letzten Sommer Hautkrebs gehabt, der früh erkannt wurde. Keine Ahnung, warum ich dieses Gefühl hatte... Es war einfach da

    Zitat

    vor einen monat machte er wieder einen mrt(hat er selber gezahlt)und der befund war POSITIV,diagnose gehirntumor

    Na was heisst das schon? Ich hatte nie Angst vor Krebs und habe trotzdem Krebs bekommen. Heisst das etwa, sich gar keine Sorgen zu machen fördert Krebs genauso? ;-)


    Laut einem Vortrag, den ich in der Klinik für Tumorbiologie Freibug gehört habe, hat man vor 20Jahren den Verdacht gehabt, dass bestimmte Persönlichkeitsmerkmale die Entstehung von Krebs begünstigen könnten. Stand der Wissenschaft heute ist aber, dass es eine solche "Krebspersönlichkeit" anscheinend nicht gibt. Viele aufwändige Studien, die man zu dem Thema angestrengt hat, haben keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass an der These von der "Krebspersönlichkeit" etwas dran sein könnte.


    Für eine sehr differenzierte Betrachtung des Themas siehe auch:


    http://www.krebsinformationsdienst.de/leben/krankheitsverarbeitung/psyche-und-krebsrisiko.php


    Dass an der These nichts dran ist, deckt sich übrigens auch mit meiner eigenen (nicht-repräsentativen) Erfahrung. Weil ich selber betroffen bin, habe ich einige Menschen mit Krebs kennen gelernt. Und darunter sind fröhliche und traurige, lebenslustige und verbitterte, manche eher ängstlich und andere voller Hoffnung, ... wie überall.


    Und Eines sollte man auch noch berücksichtigen: Fröhlicher und zuversichtlicher als vorher wird durch so eine Diagnose wohl niemand. Sowas könnte vlt. im Nachhinein zu einem falschen Eindruck führen.


    Also mach dir bloss keine unnötigen Sorgen.

    Nein, keine Agnst, das ist nicht so.


    Durch Gedanken kann man keine Krankheit "erzwingen"...es kann zwar sein, dass man durch diese ständige Angst für verschiedene Dinge anfälliger wird, da durch Stress der Körper bzw. das Immunsystem geschwächt wird. Man wird anfälliger für Infektionskrankheiten usw...


    Aber dass man jetzt wegen seiner Angst Krebs bekommt ist falsch.


    Also mach dir keinen Kopf darüber...ich hatte früher auch so lange Angst vor so was...

    Zitat

    Ich (26) hatte jahrelang im Gefühl, dass ich Krebs bekommen würde und ich habe im letzten Sommer Hautkrebs gehabt, der früh erkannt wurde. Keine Ahnung, warum ich dieses Gefühl hatte... Es war einfach da

    Nicht böse sein, aber ich glaube das kommt daher, dass einfach jeder mal Angst vor Krebs hat.


    Zumindest wenn man mit offenen Augen durch die Welt läuft und die Gefahr sieht und auch mal Berichte im Fernsehen sieht. Aber es ist auch nachgewiesen das eine angeschlagene Psyche das Immunsystem schwächt, das ist bei entsprechender Veranlagung bestimmt nicht besonders förderlich. Aber auslösen? Das glaube ich nicht..

    Eine Bekannte von mir hatte Krebs, eine Freundin von ihr auch - beide gleichzeitig. Beide wurden operiert und bestrahlt, aber beide gingen unterschiedlich damit um. Meine Bekannte war ziemlich ängstlich, wieder Krebs zu bekommen und machte sich Sorgen. Ihre Freundin hielt es mit dem positiven Denken - sie war überzeugt, nie wieder Krebs zu bekommen. Ein Jahr später starb die Freundin. Meine Bekannte lebt und hat nie wieder Krebs bekommen bis heute trotz ihrer Angst.


    Also ich glaube, die These kann man wirklich nicht verallgemeinern.

    fördert angst vor krebs wirklich einen krebs?


    antwort: nein.


    ich könnt jetzt in fachchinesisch mein bio wissen hier ins spiel bringen von Protoonko genen die durch mutagenen zu Onkogenen werden und fehlenden Tumorsupressorgenen wie P 53 usw..


    auf deutsch: streß begünstigt zwar die produktion von Hormonen und überproduktion dieser kann schädlich sein.. aber da entsteht noch lange kein krebs.. wenn man ohne Sonnencreme im freien rumrennt und dann hautkrebs bekommt hat das ja auch nix damit zu tun das man angst vor krebs hatte.. die wahrscheinlichkeit krebsanlagen vererbt zu bekommen ist 1000 ma größer als durch angst krebs zu bekommen.. ich will eure vorstellung nicht ins lächerliche ziehen aber damit krebs entsteht braucht es viele faktoren die zusammen spielen müssen.. vielleicht begünstigt ein gestörter hormonhaushalt die krebsentstehung aber das es auslöser ist bezweifle ich stark..


    mfg

    @Cervier und die ganzen anderen Krebspersönlichkeits-Verneiner


    Danke!


    Endlich endlich wird der breiten Öffentlichkeit zunehmend bewusst, dass es die sog. Krebspersönlichkeit (was für ein bescheuerter Ausdruck!) nicht gibt!


    Aus http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EB0B5F689999C4733AA8756DB5DA5632D~ATpl~Ecommon~Scontent.html


    Die "Erinnerungsfälschung" gilt inzwischen als ein Hauptübel bei Befragungen. Man weiß beispielsweise, daß auch Krebspatienten dazu neigen, eher negative Erlebnisse zu nennen als positive, weil sie darin eine sinnvolle Erklärung für ihre Krankheit vermuten. Aus ihrer ergiebigen Quelle schöpfend, widerlegen die Forscher in Kopenhagen nun ein Vorurteil nach dem anderen. Das gilt auch für die These von der "Krebspersönlichkeit".


    Und http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/346/422107/text/


    "Es gibt bisher keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass psychische Faktoren für die Entstehung von Krebs oder die Überlebenschancen relevant sind", sagt Peter Henningsen, Leiter der Klinik für Psychosomatik an der Technischen Universität München.


    Vermutungen, dass der Charakter oder die Persönlichkeit etwas mit der Krankheit zu tun hätten, seien zudem immer auch mit der Annahme von Schuld verbunden, sagt Henningsen und fordert daher: "Wenn man mit der Mär von der Krebspersönlichkeit aufräumt, hat das auch einen entlastenden Effekt für die Patienten."


    Einfach mal bei Google Krebs und Psyche eingeben!

    @ Weba

    Das heißt, dass davon ausgeht, dass bestimmte Persönlichkeits- bzw. Charaktermerkmale das Krebsrisiko erhöhen. Zum Beispiel die weit verbreitete Annahme, dass Depressive öfter Krebs bekommen. Man hat sogar untersucht ob Frauen, die häufig lügen öfter an Brustkrebs erkranken als ehrliche.


    Hoffe, du hast verstanden, was ich meine!


    Lg @:)

    Hallo,


    meiner Meinung nach ist die Panik vor Krebs auch ungesund. Denn in USA hat man erwiesen (blue mind), dass unsere Gedanken sehr viel mehr Macht und Einfluss auf unser Leben haben, als bisher gedacht. So funktioniert zum Teil auch Geistheilung: denn Gedanken wollen sich realisieren. Also wenn ich dauernd denke: so bekomme ich Krebs etc., dann könnte man diesen eher bekommen als jemand, der nie daran denkt. Denn da macht man unbewusst Selbstsuggestion. Natürlich spielen viele andere Aspekte auch eine Rolle. Aber man kann die Kraft der Gedanken sehr gut positiv nutzen: z. B.: jeden Tag sich sagen: ich bin gesund! und das bleibt bzw. wird erfolgen. Viele Menschen sind dank solcher Selbstsuggestion gesund geworden. Leider wird die Kraft des gesprochenen Wortes unterschätzt. Wie oft sagen wir unseren Kindern: »das lernst Du nie!« oder auch Ärzte: »da kann man nichts machen, Sie werden nie wieder gesund.« Oder diese negative Suggestion: wenn man älter ist, ist die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken bei 50 %. Welch eine dreiste Programmierung, es gibt Menschen, die glauben an solche Studien, das kann schlimme Wirkung haben. Wir sollten uns das bewusst machen und positiv ändern.


    Also keine Angst, es liegt bei Ihnen gesund zu bleiben. Wir alle haben Einfluss darauf. Positiv thinking!


    dieser eintrag ist nicht von mir!


    habe es von einem anderen forum rauskopiert!


    hat diese person recht

    @ WEBA

    Ich habe dir vorher schon gesagt, dass es mit "positive thinking" nicht getan ist! Man kann keine Zellen "besprechen" keine Fehler bei der Zellteilung zu machen und so die Mutation von Zellen verhindern. Lieber Weba, ich kannte eine sehr lebenslustige, optimistische Frau, welche an Krebs erkrankt ist. Sie hat immer gesagt, dass sie sich vom Krebs nicht unterkriegen lässt, war immer überzeugt, dass sie es schafft und ist trotzdem gestorben.


    Was dieser Typ schreibt ist Quatsch! Demnach müssten alle Depressiven Krebs haben. Und KEIN Mensch kann IMMER positiv denken, weil das Leben oft einfach scheiße ist.


    Wenn man solchen Leuten glaubt, gibt man Krebskranken indirekt Schuld an ihrer Erkrankung (sie haben ja nicht positiv genug gedacht) und stigmatisiert sie zusätzlich. Außerdem fühlen sich Betroffene unter Druck gesetzt, dann positiv zu denken (und natürlich ist eine Krebserkrankung nicht unbedingt der beste Ausgangspunkt, um seine optimistischen Seiten zu entdecken).


    NEIN, du hast keinen Krebs!