Geht es ab 50 nur noch bergab... - bin ich da nicht zu früh dran?

    Liebes Forum,


    ich bin neu hier :-)


    Hallo!


    Was mich betrübt: ich bin 51 Jahre alt und habe 3 Geschwister, die älter sind. Mein Bruder ist schon 70, eine Schwester 68, eine Schwester 60.


    Sie alle hatten und haben gesundheitliche Probleme, mein Bruder (Raucher) hatte einen Gehirnschlag, eine Schwester (auch starke Raucherin) Lungenembolien, nur die 3. Schwester (68) hat keine dramatischen Wehwehchen, sondern nur altersübliche Probleme.


    Unsere Mutter starb mit 92 Jahren.


    Vor 2 Jahren (ich war 49) hatte ich über 2 Wochen eine starke Magen-Darm-Grippe und musste dennoch arbeiten. Ich saß täglich 10 Stunden vor dem Laptop - und am Ende hatte ich eine Tiefe Venenthrombose.


    Als ich ins Krankenhaus fuhr, machten die ein Ultraschall und ließen mich nicht mal mehr auf den Topf gehen.


    Sie meinten, es bestünde Lebensgefahr.


    Dennoch nahm das alles schnell eine Wende, denn ich bekam Heparin-Infusionen, hatte am nächsten Tag viele Untersuchungen und dann meinten sie (weil Weihnachten war), dass ich Blutverdünner nehmen muss und nach Hause gehen kann, weil es wenig Sinn macht, im Krankenhaus auf eine Embolie zu warten.


    Ich ging nach Hause, startete mit Blutverdünner, begann 2 Wochen später meinen Körper durchchecken zu lassen.


    Das Ergebnis war, dass sämtliche Untersuchungen (bis auf ein Basalzellkarzinom, das entfernt wurde und meine Bauchspeicheldrüse im MRT eine seltsame Form hatte) eher unauffällig waren.


    Meine Blutwerte der Bauchspeicheldrüse waren erhöht.


    Etwa 1,5 Jahre passierte nichts, bis ich an Ostern 2020 eine Gallenkolik bekam.


    Ich versuchte die OP noch aufzuschieben, aber als ich im Mai die nächste Kolik hatte, ging ich ins Krankenhaus.


    Und von nun an wurde es mühsam:


    Gallenblasenentfernung, dabei hat der Arzt zu weit geschnitten und ein Loch gemacht, tagelang musste ich eine Drainage haben, die jeden Tag total gefüllt war, am 7. Tag machten sie dann eine ERCP, setzten ein Metallröhrchen, dabei fanden sie Zysten in der Bauchspeicheldrüse, durch die ERCP bekam ich auch noch eine Pankreatitis...


    Nach 18 Tagen Krankenhaus ging ich nach Hause, fühlte mich aber etliche weitere Wochen nicht fit...


    Im Herbst schickte mich mein Arzt dann zur Stent-Entfernung, der lies sich problemlos entfernen, am nächsten Tag konnte ich nach Hause gehen.


    Nun sollte ich eine MRCP machen.


    Hier fanden die Ärzte etliche kleine Zysten in Leber, Niere, Schilddrüse und eben Pankreas.


    Allerdings war die Zyste von der ERCP in der MRCP nicht mehr zu sehen - sondern eine andere Zyste.


    Die Ärzte sagten, dass die Qualität der Bilder heutzutage schon sehr gut ist und sie daher viele Zysten finden.


    Kurze Zeit später musste ich zum Ultraschall - wo sie 2 Leistenbrüche (links und rechts) feststellten. Die sind aber so klein und verursachen noch keine Beschwerden, weshalb das alles nicht sofort operiert werden muss...


    Vor wenigen Tagen war ich dann wieder beim Ultraschall, da meinten sie, dass die Zyste in der Schilddrüse nach wie vor ganz klein ist und keine Behandlung erfordert, die Leberzysten sind anscheinend nicht gefährlich, die Pankreaszyste (die mal da und mal dort ist) sollte man kontrollieren...


    Dazu habe ich noch ein Hämangiom in der Leber, Mini-Zysten in der Niere, usw... - aber alles scheint halb so schlimm zu sein, denn niemand meinte bis jetzt, dass ich etwas tun muss.


    Zwei Ärzte sagten, dass sie eben wirklich alles finden und vieles einfach harmlos ist, manche Menschen bis zu 80 oder 100 Zysten haben...


    Leichte Fettleber habe ich auch - ebenso ist die Bauchspeicheldrüse etwas mehr unter Fett - weshalb ich seit 1.1. auf Diät bin.


    Bis vor 2 Jahren hatte ich so gut wie nichts, nicht mal Schnupfen oder Husten, nur mit 30 mal ein Nierensteinchen, das entfernt wurde. Seit 2 Jahren ist es aber mühsam geworden.


    Mir ist schon klar, im Vergleich zu einem Marathonläufer mit Muskeln bin ich wahrscheinlich krank, im Vergleich mit einem krebskranken Menschen bin ich wohl eher gesund - aber irgendwie hätte ich mir nicht gedacht, dass ich schon so früh eine solche Liste haben werde.


    Blutverdünner muss ich mein Leben lang nehmen, weil ich ein 22% Risiko für eine neuerliche Thrombose habe. Okay, damit kann/muss ich leben, das sind 2 kleine Tabletten am Tag.


    Irgendwie dachte ich mir, dass nach Corona wieder alles normal sein wird, aber anscheinend geht es da eher bergab...


    Habt ihr auch eine solche Liste????

  • 34 Antworten

    Ich sehe es ähnlich wie criecharlie.


    Hast Du denn weiterhin irgendwelche darauf zurückzuführende Beschwerden? Hat sich für Dich etwas geändert außer, dass Du nun Blutverdünner nehmen mußt?

    Bellaisadonna schrieb:

    Ich sehe es ähnlich wie criecharlie.


    Hast Du denn weiterhin irgendwelche darauf zurückzuführende Beschwerden? Hat sich für Dich etwas geändert außer, dass Du nun Blutverdünner nehmen mußt?



    Naja, ich merke schon, dass das Bein "anders" ist, als früher... die rechte Wade hat auch mehr Umfang, als die linke Wade. Manchmal zieht es, wie bei einem Muskelkater. Manchmal drückt irgendwas... Das schon die ganze Zeit seit der Thrombose. Eine neuerliche Thrombose wurde aber schon bei 4 weiteren Ultraschalls ausgeschlossen. Die Ärzte meinten, das sind Reste der alten Thrombose, die nicht mehr verschwinden werden.


    Sonst: naja, vor einigen Jahren ging ich ins Ausland und im letzten Sommer kam ich zurück, weil ich mich krank fühlte. Wie geschrieben hatte ich dann die Gallenblasenentfernung, Pankreatitis, usw...


    Momentan würde ich nicht ins Ausland gehen, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass ich "krank" bin, auch wenn ich mich nicht wirklich krank fühle. Oder: nur wenig.


    Irgendwie hat sich mein Leben durch die letzten 2 Jahre schon verändert.

    criecharlie schrieb:

    ... Ich denke, dass du die Leistenbruch und Zysten schon vorher hattest, nur Weisst du es halt jetzt.....

    Ja, damit kannst du recht haben.


    Zysten hat man wohl oft das ganze Leben und weiß es erst, wenn man gründlich untersucht wird.


    Auch das Hämangiom soll ja eher harmlos sein.


    Ich mache mir eh nur wegen Pankreas Sorgen. Denn zuerst war mal "seltsam geformt", aber der Arzt meinte, dass das nicht viel bedeutet, dann war bei der ERCP eine Zyste, die aber wenige Monate später in der MRCP nicht mehr da war. Dafür aber eine andere...


    Nun steht da was von Pankreaslipomatose, was auch harmlos sein kann, wenn nichts dahintersteckt.


    Vielleicht wird man kränker, desto öfter man zum Arzt geht. Wenn aber ein Befund gut 2 Seiten lang ist, dann denkt man schon darüber nach..

    Bei mir ging die Liste mit sechs Jahren los. Leber,Galle,Bauchspeicheldrüse, etc. Für mich normal, da damit aufgewachsen. Manchmal ist es so wie bei dir, eine Diagnose wird gestellt und die anderen Diagnosen ziehen hinterher. Ich finde es sehr wichtig, dass du in Behandlung bleibst und regelmäßig Kontrollen statt finden. Ich stelle mir jetzt die Frage, wie du dich mit deiner Krankengeschichte fühlst. Bist du in der Akzeptanz oder haderst du mit dem Schicksal?

    Nicki13 schrieb:

    Bei mir ging die Liste mit sechs Jahren los. Leber,Galle,Bauchspeicheldrüse, etc. Für mich normal, da damit aufgewachsen. Manchmal ist es so wie bei dir, eine Diagnose wird gestellt und die anderen Diagnosen ziehen hinterher. Ich finde es sehr wichtig, dass du in Behandlung bleibst und regelmäßig Kontrollen statt finden. Ich stelle mir jetzt die Frage, wie du dich mit deiner Krankengeschichte fühlst. Bist du in der Akzeptanz oder haderst du mit dem Schicksal?


    Das klingt nicht gut! Tut mir leid :-( Da hast Du ja einiges zu bewältigen gehabt.


    Ja, genau, die anderen Diagnosen ziehen hinterher und auch wenn dann gesagt wird, dies und das ist harmlos, wirkt das seltsam, wenn der Befund total lang ist und überall was geschrieben steht.


    Ich habe derzeit keine Behandlungen, sondern nur Verlaufskontrollen. Die Thrombose von 2018 ist noch nicht verschwunden und wird auch nicht mehr ganz verschwinden, aber wenn man "einfach so" zur Kontrolle gehen möchte, fragen die Ärzte, ob man denn Beschwerden hat, denn viel mehr als Blutverdünner können sie eh nicht tun.


    Das mit der Zyste in der Bauchspeicheldrüse vom Juni war dann im Oktober wieder anders. Bei der ERCP fanden sie eine Zyste, die aber anscheinend noch sehr klein und nicht gefährlich war. Bei der MRCP im Oktober fanden sie diese Zyste nicht mehr, dafür aber eine andere. Nun war ich im Januar beim Ultraschall der Bauchspeicheldrüse und dort meinte man, dass die BSD etwas verfettet aussah. Das ist ja anscheinend noch harmlos, wenn nichts Ernstes dahintersteckt. Fakt ist aber, dass ich mir da schon Sorgen mache, weil eben Zysten in der Bauchspeicheldrüse gefährlich sein können (sie können ja entarten).


    Ob ich in der Akzeptanz bin oder mit dem Schicksal hadere??? Nun ja, beides wohl ein wenig. Mir bleibt nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, dass da immer wieder was gefunden wird - zugleich hätte ich mir das schon (Schicksal) etwas später gewünscht.


    Ein Beispiel: als ich vor einigen Jahren ins Ausland ging, fühlte ich mich kerngesund und war voll Tatendrang. Jetzt sitze ich aber ziemlich zermürbt in DE und wäre eher unsicher, wieder ins Ausland zu gehen, weil ich dort nicht immer die medizinische Betreuung hatte, die ich gebraucht hätte. Ein Beispiel: mit der Gallenkolik rief ich damals im Krankenhaus an (im Ausland), war die konnten keine Nicht-Covid-Patienten aufnehmen. Ich war also zu Hause, wusste noch nicht, dass es eine Kolik ist, hatte extreme Schmerzen, mir war heiß und kalt zugleich, ich musste mich übergeben, usw... - also in jener Situation wusste ich wirklich nicht, wie es weitergehen wird.


    Ich war also nun ERCP, MRCP, Ultraschall, usw.. und nirgends sagte man mir, dass ich etwas Gefährliches oder Akutes habe. Anscheinend muss ich eh nur zu Kontrollen gehen, wie ich das mit dem Knoten in der Schilddrüse schon 15 Jahre mache und sich am Befund nichts ändert. Wenn das mit der Bauchspeicheldrüse auch so ist, wäre ich glücklicher

    homeoffice.at.home schrieb:

    Ob ich in der Akzeptanz bin oder mit dem Schicksal hadere??? Nun ja, beides wohl ein wenig. Mir bleibt nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, dass da immer wieder was gefunden wird - zugleich hätte ich mir das schon (Schicksal) etwas später gewünscht.

    Also insgesamt klingen Deine Ausführungen so, dass Du meinst es besteht ein Zusammenhang Alter(n)-Gesundheit. Und Du befürchtest, dass es jetzt so langsam "los geht" und Du langfristig nicht mehr so agil oder spontan sein könntest wie früher. Hinzu kommt noch die Umstellung durch Corona die bei Dir recht stark sein dürfte.

    Sehe ich das ungefähr richtig?


    Also ich bin Mitte 50 (die Tendenz mittlerweile Richtung Ende ;-)) und hatte eher in jüngeren Jahren schwerere Erkrankungen die einen Krankenhausaufenthalt forderten (zwei Mal). Beides ohne Spätfolgen. Das war Alles noch vor meinem 30. Geburtstag. Eines davon u.A. auch Gallensteine mit anschließender Entfernung der Galle. Siehst also, hat nicht zwingend mit dem Alter zu tun.


    Jetzt habe ich die üblichen altersbedingten oder auch nicht Zipperlein wie Rücken, Gewichtszunahme...ich gehe sehr selten zum Arzt, abgesehen von normalen Vorsorgeuntersuchungen (FA und Darm). Denn ich denke mal, dass es mir hier ähnlich gehen würde wie Dir. Ich glaube ebenso, dass im Alter naturgemäß mehr gefunden wird. Der Körper nutzt sich eben ab, die Hormone verändern sich, das Immunsystem und der Stoffwechsel werden beeinflußt usw. - ähnlich wie in der Pubertät. Ich hatte als Kind eine schwere Allergie, bzw. sogar Mehrere, die ab der Geburt meines ersten Kindes mit 20 so nach und nach verschwanden.

    Sicher steigt das Risiko bestimmter Erkrankungen im Alter - was auch naturgemäß logisch zu erklären ist - das heißt aber noch lange nicht, dass man auch krank werden muß.


    So insgesamt fühle ich mich nicht wesentlich anders als vor noch 20 Jahren. Einfach etwas unagiler, ich habe mehr "Rücken" und bin im Schnitt 20 Kg dicker (von 60-65 kg auf 80-85 kg), was allerdings Alles auch an meiner Sportmuffeligkeit liegt. Vor 20 Jahren machte die sich nicht so bemerkbar, heute fühle ich mich manchmal wie eingerostet.


    Ich würde Dir raten von dem Alter runterzukommen. Was Du beschreibst kann durchaus auch in jungen Jahren vorkommen. Z.B. eine Freundin von mir mußte sich mit 25 Jahren in der Schwangerschaft täglich Trombosemittel spritzen wegen erhöhtem Risiko. Und wie gesagt, Gallenkolliken hatte ich auch mit Mitte 20, seit der Entfernung der Galle im selben Alter keinerlei Probleme mehr. Anderes Beispiel: ein Cousin von mir mit fast 80 fährt noch Radtouren über mehrere Stunden - da hätte ich selbst mit 30 nicht so locker mithalten können;-)- und hatte schon zwei (leichte) Herzinfarkte. Da hätte ich selbst mit 30 nicht mithalten können ;-).


    Lebe danach wie Du Dich fühlst. Alter, und schon gar nicht Anfang 50 ist noch lange kein Ding mehr nicht noch agil zu sein, spontan zu handeln. Schlimme Erkrankungen können letztendlich Jeden jedes Alters treffen.


    Lass Dich durch solche Gedanken nicht einschränken. @:)

    Bellaisadonna schrieb:

    und hatte schon zwei (leichte) Herzinfarkte. Da hätte ich selbst mit 30 nicht mithalten können ;-)

    Äh...das sollte da nicht so stehen |-o:_D

    Danke für so viel Text!


    Grundsätzlich stimme ich Dir zu...


    Das Problem ist viel mehr, dass ich Blutverdünner nehmen muss und 2 Tabletten pro Tag sind sicher nicht tragisch.

    ABER: man sagte mir, dass ich ein 22%iges Risiko habe eine neue Thrombose zu kriegen und das ist nicht wenig. Und da kann man noch so viel Sport machen, gesund essen, wenn sich eine Thrombose bildet und die löst sich und wandert in die Lunge, kann man sterben.


    Dazu kommt, dass ich kein Übergewicht habe, sondern relativ fit bin (kann auch mal 30km an einem Tag durch eine Stadt gehen im Urlaub), aber man eben am Bein merkt, dass da was war/ist.


    Und zu den anderen Dingen: ja, stimmt, Du hast natürlich recht. Ich habe auch kein Problem mit den aufgelisteten Zysten, nachdem ich nun gelesen habe, dass manche Menschen zwischen 50 und 100 Zysten im Körper haben. Aber gerade die Zysten in der Bauchspeicheldrüse sind nicht ohne... da muss man schon vorsichtig sein. Die können auch entarten und dann geht alles ganz schnell. Meine Tante ist daran gestorben.


    Ich stimme Dir aber grundsätzlich zu.

    homeoffice.at.home schrieb:

    Habt ihr auch eine solche Liste????

    In der Tat! Ich liste das alles aber lieber nicht auf. Nur so viel: Ich bin 65 Jahre alt, habe seit über 17 Jahren einen GdB von 90 mit zwei Vermerken und bin Pflegegeldempfängerin. Nichtsdestotrotz genieße ich mein Leben und mache mir keinen unnötigen Kopf um das, was noch kommen könnte.

    homeoffice.at.home schrieb:

    man sagte mir, dass ich ein 22%iges Risiko habe eine neue Thrombose zu kriegen und das ist nicht wenig. Und da kann man noch so viel Sport machen, gesund essen, wenn sich eine Thrombose bildet und die löst sich und wandert in die Lunge, kann man sterben.


    homeoffice.at.home schrieb:

    Die können auch entarten und dann geht alles ganz schnell. Meine Tante ist daran gestorben.

    Mhh...ja, da kann ich Dich verstehen.

    Aber ich würde hier den Ärzten vertrauen, mein Leben weiterführen wie bisher (denn dagegen haben sie ja nichts gesagt, oder?) und vor allem nicht anfangen mit dem Alter zu hadern. Damit machst Du Dir Dein Leben nur unnötig schwerer.


    Ich weiß wovon ich rede, denn ich habe auch manchmal solche Gedanken, vor allem, weil ich mich gar nicht (so) alt fühle. In wenigen Jahren bin ich 60! Für mich ist diese Zahl wenn ich sie vor mir sehe völlig unreal. Denn ich fühle mich wie Mitte 30. Wenn ich in den Spiegel sehe oder mein Verhalten, bis auf ein paar Fältchen und die besagten Kilos ist da nix anders als "damals" (abgesehen von den Umständen, die haben sich zum Glück verändert, mit Mitte 30 war ich unglücklicher als heute ;-)).

    Ja genau, das muss ich lernen.


    Ich muss mir wieder mehr zutrauen, wie früher. Wenn was passieren sollte, muss ich es sowieso ändern.


    Mein Bruder saß nach dem Gehirnschlag sofort im Rollstuhl und konnte nichts mehr machen. Der hat aber schon vorher kaum was gemacht - außer viel geraucht.


    Ich muss es besser machen :)

    Monsti schrieb:
    homeoffice.at.home schrieb:

    Habt ihr auch eine solche Liste????

    In der Tat! Ich liste das alles aber lieber nicht auf. Nur so viel: Ich bin 65 Jahre alt, habe seit über 17 Jahren einen GdB von 90 mit zwei Vermerken und bin Pflegegeldempfängerin. Nichtsdestotrotz genieße ich mein Leben und mache mir keinen unnötigen Kopf um das, was noch kommen könnte.

    Das ist schön zu hören, dass Sie damit umgehen gelernt haben.


    Ich denke, dass es Zeit braucht.


    Bis ich im Dezember 2018 ins Krankenhaus kam, hatte ich ein Leben wie ein junger Hund. Und auf einmal: "Bitte bleiben sie sitzen - es besteht Lebensgefahr."


    Ich durfte nicht mal mehr auf den Topf.


    Jetzt muss ich damit beginnen, mich darauf einzustellen, dass ich eben Untersuchungen haben werde - es ist ja nicht sicher, dass die was finden. Vielleicht bleiben es Kontrollen - ohne Ergebnis!

    Ich bin noch knapp U50, aber blicke in den letzten Jahren auf ca. 25 OP's zurück; davon 2, die eher typisch für Ältere sind (künstl. Kniegelenk, grauer Star). Habe aktuell 4 akute Baustellen, wo theoretisch auch OP's erforderlich werden könnten.

    Ja und?


    Das Leben geht weiter und ist lebenswerter, wenn ich mich um diese Dinge kümmere, sie aber nicht über mich bestimmen lasse, sondern eben aktiv das tue, was mir eigentlich wichtig ist.