• Hilfe!!! Pap 4a, HPV high risk

    Hallo meine Lieben, gerade jetzt bin ich ziemlich aufgelöst und weiß Grad nicht weiter...liegt vielleicht auch daran, dass ich zudem noch in der 36. SSW schwanger bin. Letztes Jahr im Sommer hatte ich einen auffälligen Abstrich, Ergebnis Pap 4a, HPV high risk :( Frauenärztin meinte, muss weiter im Auge behalten werden, da dies schon grenzwertig ist. …
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    Achso, meine FÄ hat mir davon abgeraten damals. Auch heute gibt es noch keine Langzeitstudien zur Impfung, ob sie überall was bewirkt. Nur gegen Feigwarzen soll sie wirken.


    Insgesamt sagt mir dann mein Gefühl, dass ich das nicht möchte.


    Jeder kann diese Entscheidung für sich treffen, nachdem er sich informiert hat. Mittlerweile wäre ich für die Impfung eh zu alt.

    Die Impfung ist laut STIKO empfohlen und laut Robert-Koch-Institut gut verträglich.


    Was sie allerdings bei Erwachsenen großartig nützen soll, wenn man bereits mit High-Risk-Stämmen infiziert ist, ist mir persönlich nun nicht so ganz klar. Dazu hab ich auch beim RKI keine Infos gefunden. Wenn man allerdings regelmäßig zur Krebsvorsorge geht und bereits ab PAP III richtig reagiert wird, lassen sich Gefährdungen ohne großen Aufwand aus der Welt schaffen. Dafür ist ja Vorsorge da.


    Meine Tochter werde ich auf jeden Fall impfen lassen, einfach um das Risiko zu minimieren. Ist mir relativ wurscht ob's gegen alle oder nur ein paar oder "nur" gegen Feigwarzen (die wahrlich unangenehm genug sind) wirkt. Ich werde immer alles tun um meine Tochter zu schützen.


    Diese Impfdiskussionen nerven mich sowieso tierisch. Ich kenne Eltern, die nicht mal gegen Tetanus impfen, also da pack ich mir an den Kopf. Und es artet einfach immer aus - was da in Krabbelgruppen für Kämpfe ausgetragen wurden, nach denen die Mütter teilweise nicht mehr miteinander gesprochen haben. Worunter im Endeffekt die Kinder leiden. Hab mich da nie beteiligt weil's einfach nichts bringt - dass meine Tochter Freunde hat ist mir wichtiger als irgendwelche Grundsatzdiskussionen mit ihren Eltern.


    Das sind dann auch die Eltern, die ihre kranken Kinder in den Kindergarten bringen, oder obwohl die Geschwisterkinder krank sind. "Ist ja nur ein harmloser Infekt". Am Arsch. Würden die Leute sich mal informieren würden wüssten sie, dass sie die Kinder mit Noro noch mindestens zwei Tage nach Abklingen der Symptome zuhause lassen müssen, weil es dann immer noch ansteckend ist. Und die armen Kinder tun mir auch leid, die sind noch total groggy. Aber nein, es muss ja in den Kindergarten und schon schießt es den Kindern reihenweise aus allen Löchern.


    Aber nochmal zurück zum Impfen: Nicht umsonst werden ungeimpfte Kinder zum Beispiel bei einem Fall von Masern in der Gruppe vom Besuch der Einrichtung ausgeschlossen. Und dann regen sich ihre Eltern auch noch auf.


    Irgendwie fehlt mir hier der Smiley, der sich an die Stirn tippt.

    Ich hatte ja nun im Sommer die Konisation und wurde zusätzlich zu diesem Zeitpunkt auf Anraten des FA geimpft (bzw. wurde damit begonnen, letzte Impfung ist im Januar und ja, sie ist abartig unangenehm). Durch die Entfernung allen betroffenen Gewebes soll der Zustand quasi wieder jungfräulich sein, weswegen zu diesem Zeitpunkt die Impfung stattfinden und auch wirken kann. Gibt auch irgendeine Charite-Studie dazu...

    Danke für die Erklärung. :-)

    Zitat

    und ja, sie ist abartig unangenehm

    Eine Konisation ist auch unangenehm, oder eine Wurzelbehandlung, also was soll's. Die Tollwut-Impfung ist auch unangenehm, trotzdem müssen wir da durch, denn Tollwut ist deutlich unangenehmer.

    Klar müssen wir da durch. Trotzdem wird es ja erlaubt sein anzumerken, dass diese Impfung unangenehmer ist als andere %:| aber was muss, muss halt.