Hast Du schon mal versucht: schmerzpflaster fentanyl


    Oder geht das auch nicht?


    Weiß natürlich nicht, ob das bei Migräne hilft.


    Ich hatte es bei starken Schmerzen genommen.


    Am Anfang ist man etwas benebelt, bis der Körper sich an den Inhaltsstoff gewöhnt.


    Aber dann wirkt es supergut.

    Leider hatte ich bislang nicht die Zeit, aber jetzt möchte ich definitiv mal zum Heilpraktiker gehen.


    Fentanyl ist ein opioidhaltiges Analgetikum, das klingt nicht schlecht.


    Mein Neurologe hat mir heute höherdosiertes (?) Naproxen verschrieben, wenn das nicht hilft und das befürchte ich fast, werd ich ihn mal drauf ansprechen.


    Bin eh überhaupt nicht zufrieden da heute rausgegangen.


    MRT hat er keines veranlasst, okay sehe ich auch ein. Das CT war unauffällig, was sollte bei einem MRT noch groß anderes rauskommen.Wenn ich einen Tumor hätte, hätte man ihn auf dem CT gesehen.


    Dann hat er mich an den Tropf gehängt mit Paracetamol, na klar, damit man halt noch was abrechnen kann.


    Ansonsten hat er mir Flunarizin zur Prophylaxe verschrieben, mit Nebenwirkungen wie Depressionen, Müdigkeit, Gewichtszunahme, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen. Genau das richtige für mich... %-| Das werd ich garantiert nicht anfangen zu nehmen.

    Zitat

    Ich habe auch keine Angst vor einem Tumor, manchmal wünsche ich es mir sogar, weil ich dann endlich einen greifbaren Feind hätte. Gegen Migräne ist man machtlos und über Migräne lächelt nur jeder, der nicht selbst so arg betroffen ist.

    Sowas sollte man sich nicht wünschen! Ganz ehrlich, ich würde meinen Tumor liebend gern gegen Migräne tauschen!!!


    Das mit dem Schwindelgefühl bei Dir kann aber auch psychisch sein, einfach durch die ständige Belastung durch die Schmerzen.

    Vielleicht solltest du dich an eine Schmerzambulanz wenden. Wie der Name schon sagt, kennen die sich zum Thema Schmerzen aus. Ich denke, dort bist du am Besten aufgehoben, bevor du vom Hausarzt zum Facharzt und dann sonst wohin geschickt wirst. Einfach googeln, vielleicht ist etwas in erreichbarer Nähe für dich dabei.

    Ich weiß, ich möchte auch niemanden, der einen Tumor hat damit kränken, glaub mir. Wie das eben mit den Wünschen ist: Wenn ich mir was wünschen könnte, dann eine Krankheit, die heilbar/besser behandelbar ist als Migräne oder eben eine Krankheit, die nachweisbar ist und über die nicht so hergezogen ("Ja ja sie hat wiedermal ihre Migräne") und gelacht wird. Diese Tatsache belastet mich immens.


    Kenne auch jemanden, dessen Hirntumor ist inoperabel.

    Ch.Bu


    Ja, ich versteh Dich schon. Aber nicht jeder Hirntumor ist heilbar. Ich muss mit meinem Leben, genauso wie mit den Symptomen. Und ich würde sehr viel dafür geben, wenn ich statt dessen Migräne hätte.

    Die nächste Schmerzambulanz ist von uns 60 km weg, also nichts wo man mal eben so hinfahren kann wenn's wieder schlimmer wird.


    Ich genieße jetzt mal den heutigen Tag, denn heute hab ich mal etwas weniger Schmerzen und fast gar keinen Schwindel.

    Ich hab von diesem Arzt jetzt Metamizol, was überhaupt nicht gewirkt hat und Naproxen verschrieben bekommen, dessen Wirkung ich aber auch anzweifel. Aber was kann ich schon von einem Arzt erwarten, der einen an einen Paracetamol-Tropf hängt...


    Hatte daheim noch Dolomo, ebenso null gewirkt und Tramagit, wovon ich weniger als eine Vierteltablette genommen hab (100 retard), was ein bisschen geholfen hat, dafür aber Übelkeit verursacht hat.


    Triptanverbot hab ich 2 Wochen lang, das einzigste was mir bisher IMMER geholfen hat. Heute ist der 4. Tag ohne, aber wiegesagt mir geht es schon ein bisschen besser.

    Zitat

    Die nächste Schmerzambulanz ist von uns 60 km weg, also nichts wo man mal eben so hinfahren kann wenn's wieder schlimmer wird.

    Dafür ist eine Schmerzambulanz ja auch nicht in erster Linie mal da. Da geht es nicht um Akutschmerzlinderung, sondern darum, dich so einzustellen, dass du sowohl über die "leichteren" Tage kommst, als auch über die, die der pure Horror für dich sind. Bei jedem Termin wird durchbesprochen, wo es gut geklappt hat und wo weniger gut. Das Therapieschema wird jedesmal individuell auf dich angepasst. Die meisten Schmerzambulanzen bieten auch alternativmedizinische Methoden an, zB Akupunktur, was auch bei Migräne sehr gut einsetzbar ist.


    Also an deiner Stelle würde ich die 60 km investieren und mir einen Termin geben lassen.

    Ich kann mich Fenta nur anschließen.

    Zitat

    Aber was kann ich schon von einem Arzt erwarten, der einen an einen Paracetamol-Tropf hängt...

    In der Schmerzambulanz würdest du Mediziner treffen, die eben etwas mehr drauf haben zum Thema Schmerzen. Jetzt experimentierst du ohne ärztliche Kontrolle mit Medikamenten herum, was auf Dauer zusätzlich krank machen kann.

    Ich habe am 19.12. mit Betablockern zur Migräneprophylaxe begonnen und seitdem jeden Tag übelste Migräne gehabt, die mich jeden Tag (bis vor 4 Tagen, bis zur verordneten Zwangspause eben) gezwungen hat bis zu 2 Triptantabletten (die aber immer halfen, wenn auch nur für ein paar Stunden) zu schlucken - jap ich denke ich habe einen Triptankopfschmerz ;-) (und auch die Betablocker haben eine Menge verbockt, siehe Schwindel, Alpträume und Halluzinationen), deshalb muss ich jetzt 14 Tage auf AscoTop, Sumatriptan, Formigran und Co. verzichten.


    Und in Zukunft verzichte ich auf diese Hämmer als Prophylaxe und besorge mir was Pflanzliches (Petadolex). Das hatte ich mal als Jugendliche und hat auch ganz gut geholfen, das wollte der Neurologe nicht nochmal versuchen, da es "out" geworden ist, also schätze ich mal das wirft einfach nicht so viel Gewinn ab oder?

    hallo ch.bu


    das antidepressiva wird ja auch nicht wegen einer depression genommen sondern in der niedrigsten dosierung, 25mg 1mal abens zur schmerztherapie.es trixt quasi das schmerzempfinden im gehirn aus.über nebenwirkungen in dieser niedrigen dosierung braucht man sich keine gedanken zu machen. gib mal--amitriptilyn schmerztherapie oder amitriptilyn kopfschmerzen-- bei google ein, du wirst erstaunt sein. überleg mal was du deinem körper bzw. organen mit den ganzen schmerzmitteln antust.du schreibst-du bist benebelt etc. das geht auch über das nervensystem wie andere schmerzmittel auch und die greifen noch den magen,die leber und den darm an.


    liebe grüße,melli.s*:)

    Pedadolex hat bei mir gar nichts geholfen... Soll auch nicht bewiesen sein... Akkupunktur kann ich nur empfehlen, hatte ich mal und danach war es besser (könnte auch mit Schwangerschaft alleine zusammengehangen haben)


    Heilpraktiker gehen.. HAst du AMalgan Blomben? Candida Albicans mal getestet worden?


    Es gibt einige SAchen, die Trigger sein können..


    Ach ja, ich würd von den ganzen Schmerzmitteln mal die Finger lassen.. Die helfen nicht wie du ja auch schreibst) Weil das Schmerzmittel sind und nicht gegen die Migräne hilft...


    Dass du zuviel Triptane genommen hast, hab ich ja auch schon geasgt, finde gut, dass du es durchhälst Und ich hatte auch mal 10 mal im Monat ASco genommen... und dann hab ich gemerkt sie kommt öfter... gestern abend hatte ich wieder anfängliche Migräne, hab aber nix genommen, weil ich selbst sage, erst wenn es ganz schlimm ist nehme ich was... So ging dann von alleine wieder weg (was ganz selten ist)


    Es ist ja schon besser hast du gesagt oder? Wie ist es mit den Schmerzen???


    Alles gute


    Alessa