Kann man beim Blut ziehen Krebs feststellen

    Hallo


    Ist eiegntlich nur eine frage zu mein wissen;-)


    Und will ich demnächst zum Artz Blutziehen lassen, ob alles ok ist ( Nur ein gesundheits check)


    Jetzt zu meiner frage.


    Kann man am Blut feststellen das man Krebs hat???


    Will mich nur auf das schlimmste gefasst machen, da ich über 8 Jahre lang nicht mehr beim doc war.


    Bin Männlich und 19 jahre alt.

  • 13 Antworten

    Tumormarker sollten (von wenigen Ausnahmen abgesehen) auf keinen Fall zur Tumorsuche herangezogen werden, weil sie dafür viel zu unspezifisch sind (mit anderen Worten: Es laufen Massen von Leuten mit erhöhten "Tumormarkern" herum, die gar keinen Tumor haben). Diese Werte taugen nur zur Verlaufskontrolle bei bekannter Tumorerkrankung.


    Ansonsten gibt es ein paar unspezifische Laborveränderungen, die durch Tumor verursacht sein können, aber in der Diagnostik nicht wirklich weiterhelfen. Außer bei Leukämien natürlich.


    Da es ja aber ohnehin offenbar keinen Tumorverdacht bei Dir gibt, gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Es gibt übrigens auch keinen Grund für die Blutentnahme.


    Grüße

    naja blurtentnahme ist ja nichts schlimmes.. und doch man kann aufjedenfall am Blut sehen ob du eventuell einen tumor hast .. du wirst selber sehen.. es reicght z.B. wenn sich der blutwert verschlechtert .. oder zuviele weiße blutkörperchen entstehen... doch


    anhand des blutbildes sieht man fast alles.. da es im ganzen körper durchgeht in aller gewebebindungen , deswegen müsste es auch merken dass irgendwo was nicht stimmt.......


    also wie gesagt , dagegen spricht nichts und anhand vom blut kann man viel ablesen.......


    weswegen würden sonst die ärzte ständig blut entnehmen wegen infektionen....... weil sie daran erkennen ob es was ernstes ist oder nicht^^

    Sorry halluigalli, aber das ist ziemlicher Unsinn:

    Zitat

    und doch man kann aufjedenfall am Blut sehen ob du eventuell einen tumor hast.. du wirst selber sehen.. es reicght z.B. wenn sich der blutwert verschlechtert.. oder zuviele weiße blutkörperchen entstehen...

    Die allermeisten Tumore lassen sich im Blut weder erkennen noch ausschliessen. Und was meinst du mit "wenn sich der Blutwert verschlechtert" - welcher von den hunderten (wenn nicht tausenden) verschiedenen? Falls Du das Hämoglobin meinst: Das ist genauso unspezifisch wie die weißen Blutkörperchen auch (natürlich können bestimmte Tumoren zu Hb-Absenkungen führen, aber erst in eher späten Stadien. Außerdem sind andere Ursachen deutlich wahrscheinlicher).

    Zitat

    anhand des blutbildes sieht man fast alles

    Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, hat aber mit der Realität leider nichts zu tun.

    Zitat

    weswegen würden sonst die ärzte ständig blut entnehmen wegen infektionen

    Infektionen und TUmoren sind ja wohl zwei völlig verschiedene Dinge: Bei Infektionen können Blutwerte zur beurteilung in der Tat wichtig sein (v.a. weiße Blutkörperchen und CRP), aber mit Tumoren hat das absolut nichts zu tun.

    Zitat

    dagegen spricht nichts

    Doch, dagegen sprechen sogar 2 Dinge:


    1. ist es Geldverschwendung - und zwar millionenfache Geldverschwendung jedes Jahr. Ich will gar nicht zu viel darüber nachdenken, wieviele sinnvolle Dinge man mit dem Geld bezahlen könnte, was in Deutschland für sinnlose Untersuchungen ausgegeben wird - Untersuchungen, die sehr oft von falschinformierten Patienten gefordert werden. Und bevor der Patient woanders hingeht, macht mans dann halt, ist ja einfacher, als im zu erklären, warum er das nicht braucht...


    2. besteht bei jeder Untersuchung das Risiko falsch positiver Befunde. Normwerte sind statistisch ermittelt (in der Regel der Wert, innerhalb dessen 98% der gesunden Bevölkerung liegen). Mit anderen Worten: Je mehr man misst, desto wahrscheinlicher hat man auch "auffällige Werte" bei gesunden Menschen. Die werden dann weiter abgeklärt, mit teuren, aufwendigen und belastenden weiteren Untersuchungen. Je gesünder und jünger der Patient ist, desto schlechter ist das Verhältnis von möglichem Nutzen zu möglichem Schaden. Und deswegen sehe ich keinen Grund, bei einem 19jährigen, der so gesund ist, dass er 8 Jahre nicht beim Arzt war, einfach so Blut abzunehmen.


    Grüße

    AAAAACHTUNG: (@ Lucas-Kane)

    Ich hatte vor 2 Jahren bei einer Blutuntersuchung mal zuviel weiße Blutkörperchen, die Ärztin machte mich sogar ziemlich "wuschig" was es alles sein könne (Krebs erwähnte sie nicht!)


    Was war's ? - Ne simple Erkältung !


    Also keep cool !


    Silber

    zur Frage...

    Blutbilder geben keine Auskunft über Krebserkrankungen! Sonst würden sich ja die ganzen Frauen die nicht sehr angenehmen Kontroll-Mammographien ersparen.


    Außerdem wurde meinem krebskranken Freund nach Analyse des Blutbildes gesagt, er sei ein "kerngesunder junger Mann" - am nächsten Tag erfuhren wir, dass er Krebs im 4. Stadium hat (sorry, will dir keine Angst machen!).


    Aber da du jung und beschwerdefrei bist, ist es sowieso sehr, sehr, sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich, dass du einen Tumor hast!


    Alles Liebe :-)

    Hallo!


    ich hätte auch mal ne Frage zum Thema Blutabnhame:


    Ich hatte vor ca. 2 Jahren eine Darmspiegelung,vorher wurde mir Blut genommen und festgestellt,das der Entzündungswert meines Darms erhöht ist.


    Jetzt wollte ich gerne mal wissen,was bei so einer Standard-Blutabnahme noch alles ausfindig gemacht werden kann,bzw. worauf das Blut untersucht wird?


    Wäre mal interessant zu wissen:-)


    Danke schon mal im Voraus!


    Liebe Grüße,Evita