Krebs oder nur Angst?

    Hi Leute,


    ich werde langsam verrückt.....ich plage mit seit nunmehr ca. 10 Monaten mit Halsproblemen rum. Ich möchte es aber NICHT Schluckbeschwerden nennen, da das anscheinend bedeutet, dass man das Essen nicht mehr runterkriegt. Dieses Problem habe ich überhaupt nicht. Es ist mal weg, mal stärker, mal schwächer.....ich werde bald verrückt, häufig "springt" der Kehlkopf auch merklich von außen...als ob er irgendwie nicht mehr so ganz korrekt gehalten wird oder so. na jedenfalls bin ich seit zwei ein halb Jahren sehr hypochondrisch.....viele Symptome, die ich mir anlese, bekomme ich dann auch. Häufig in den letzten 2,5 Jahren wechselten die Symptome, was ja deutlich ist für eine Hypochondrie, also was Psychisches. Aber diese Halssache werde ich seit 10 Monaten eben nicht mehr los. War schon bei Ärzten, HNO, Blutbild, Physiotherapie (könnte auch von HWS kommen), Osteopathie, Orthopäde, Schilddrüse, Kehlkopf okay.... Also ich bin angeblich organisch total gesund. Aber es ist so schlimm wechselhaft...wenn ich jetzt z.B. zehn Minuten im Internet was von Speiseröhrenkrebs lese, werden meine Symptome so massiv und ich könnte schreien und heulen.... Wie gesagt, ich bin psychisch am Ende, und ich bin in Psychotherapie und ich wünsche mir, auch wenn ichs nicht unterschätze, dass es "nur" von der Psyche kommt, aber ichwill auch nicht, dass es sich die Ärzte zu einfach machen...sowas liest man ja auch..... Vielleicht kennt einer die Problematik und kann evtl. helfen?


    Liebe Grüße

  • 17 Antworten
    Zitat

    bei Ärzten, HNO, Blutbild, Physiotherapie (könnte auch von HWS kommen), Osteopathie, Orthopäde, Schilddrüse, Kehlkopf okay...

    Zitat

    aber ichwill auch nicht, dass es sich die Ärzte zu einfach machen... sowas liest man ja auch...

    Also ich finde deine Ärzte haben schon einiges gemacht....

    Hi Schnuffelhäschen... Danke für Dein Statement.... Ja, das beruhigt mich ja auch ein wenig, dass ich schon Einiges hinter mir habe...Aber ich frage mich z.B., warum kein Arzt eine Endoskopie für die Speiseröhre gemacht hat bzw. mir dazu geraten hat. Ich mein, ich will das ja nicht, aber auf der anderen seite denke ich immer, dass man doch nur sicher sein kann, wenn man "nachgeguckt" hat.... oh man, ich werd aus alledem nicht schlau..... ich weiß nur eines, so kann es definitiv nicht weitergehen...ich will wieder leben!!!!!:-p


    So, ich lenk mich jetzt mal mit Handball-EM ab....


    LG

    Hallo ihr beiden,


    was agnes sagt, stimmt natürlich total. So eine Untersuchung beruhigt mich dann für max. eine Woche. Wisst ihr, ich möchte das nochmal klarstellen, ich will nicht, dass mit unbedingt jemand in' Hals guckt. Mir geht es einfach darum, dass der HNO-Arzt doch z.B. sagen könnte: "Also eine Endoskopie von Hals und Speiseröhre brauchen wir nicht, da ihre Symptomatik das nicht nötig macht." Also, so eine kurze Erklärung. Aber ein "normaler" Patient braucht so eine Begründung wahrscheinlich nicht, der ist froh, wenn nicht sgemacht wird und vertraut dem arzt einfach so, was?! Naja, ich hab diesen Kram ja schon 10Monate. Es nervt total, ist aber nicht schlimmer geworden, eher ins Gegenteil. Ich mein, wenn man schwer krank ist, würden sich doch irgendwann mal Vershclechterungen einstellen, oder?! Ihr seht, ich starte ständige Versuche, mich zu beruhigen...:-(


    Schönen Sonntag noch.

    Wenn eine Arzt jeden Test erklären soll, der NICHT nötig ist, wann soll er dann die Sachen machen, die nötig sind?


    Hier (UK) wäre die einfache Erklärung: unter 40 endoskopieren wir keinen, da ein Krebs sowieso so gut wie ausgeschlossen ist (Ausnahme sind Alkoholiker, die andere Probleme haben)

    Guten Morgen ihr beiden.

    @ agnes:

    was bedeutet UK? ich stehe irgendwie aufm Schlauch.....:-p


    Wisst ihr, ich habe über mein Problem mal wieder nachgedacht...wie solls auch anders sein.... ich glaube, dass mein Denken einfach dahin geht, dass ich denke, dass alle Zipperlein, die längere Zeit anhalten, was Schlimmes bedeuten müssen. Weil sonst geht ja alles nach paar Tagen, jedenfalls relativ zeitnah wieder weg... Und eine kleine Beruhigung für mich habe ich gestern finden können....ich schrieb ja eingangs, dass ich mein "Problem" nicht Schluckbeschwerden nenne möchte; ich will das deshalb nicht, weil ich mich, wenn ich das so bezeichne, viel kranker fühlen würde, weil diese Schluckbeschwerden bei vielen schweren Krankheiten vorkommen. Na jedenfalls habe ich gestern nochmal nach einer eindeutigen Definition gesucht für die Schluckbeschwerden. Auf einer deutschsprachigen Seite habe ich nichts Genaues gefunden, aber auf englisch habe ich dann etwas gefunden. Und Schluckbeschwerden bedeuten nicht irgendwas, was mitm Hals nicht stimmt (Gott sei Dank), sondern wirklich, dass der Prozess des "Nahrung zum Magen bringens" nicht mehr ordentlich funktioniert.


    Ach übrigens Agnes, mit so einer Begründung: keine Endoskopie, da Krebs quasi ausgeschlossen werden kann, würde ich mich vollkommen zufrieden geben. und ich bin kein Alkoholiker und lebe auch sonst nicht so extrem ungesund....lediglich so, wie wohl viele Studenten aufgrund von Geldknappheit weniger Obst und Gemüse und billiges Bier, aber das holt man doch am Wochenende im Hotel Mama nach, oder?!


    Dieses mal ein bisschen Spaß zum Schluss.:-p


    LG

    Hi agnes, danke für den Thread, habe ihn sehr interessiert gelesen, allerdings hab ich ja keine Probleme damit, Essen runterzuschlucken. Wie kommst du eigentlich in dieses Forum? Also, hast Du ähnliche Probleme wie ich?

    Du bist aber immer kurz angebunden Agnes...:-p


    Was treibt dich zu diesem Forum hier? Naja, Missempfindungen könnte man es wohl nennen, aber da stand sooo viel von Schluckbeschwerden, daher sagte ich das.


    Ciaoi

    Hey!


    Ich hatte das Problem auch, hatte dieses Kloßgefühl im Hals und dass der Kehlkopf springt und alles... Habe mich auch sehr hineingesteigert, alle meinten auch bei mir es sei die Psyche. Bin da auch immer sehr empfindlich und leicht hypochondrisch.


    Jedenfalls wollte ich mal fragen, inwiefern deine Schilddrüse untersucht wurde?


    Ich möchte dir keine Angst machen, aber bei mir hat sich erst nach einer Ultraschalluntersuchung (die keineswegs vom Arzt vorgeschlagen wurde) herausgestellt, dass ich dort einen kleinen Knoten habe. In endeffekt wars Krebs, der jedoch sehr gut zu behandeln war.


    Nicht dass ich dir Angst mache, aber solltest du die Schilddrüse nicht mit Ultraschall abgeklärt haben, würde ich das tun, weil das im Endeffekt bei mir der Auslöser für dieses Gefühl im Hals war und nicht die Psyche (wobei die vielleicht ein extremeres Auftreten des Gefühls begünstigt hat).


    Wünsche dir alles Gute und mach dich nicht verrückt, es ist wahrscheinlich auch nur Angst, die du verspürst.


    Und verlass dich nicht auf Ärzte, mit deren Beratung wüsst ich heut noch nichts von der Erkrankung. Aber das ist immer unterschiedlich.


    Oh Gott, ich hoffe ich hab dich jetzt nicht noch ängstlicher gemacht... Ich weiß, wie empfindlich ich darauf reagieren würde...


    Ich wollte es nur schreiben, weil ich so etwas ähnliches auch hatte.