Krebs Sorge

    Seit ich Anfang des Jahres eine Gürtelrose, (die ich gut und rasch überstand) hatte, spielen meine Lymphknoten verrückt. Erste Schwellungen gingen zurück, wenige Wochen später tauchten kleinere tastbare Lymphknoten am unteren Hals, zwischen Schulter und Schlüssebein auf. Der rechte ist unverändert, vlt bei einem knappen cm, der linke vlt 0,2 cm. Ich war wegen Gefühlsstörungen, in den Händen/Armen (die letztendlich durch ein Medikament verursacht wurden und nach Absetzung langsam verschwanden) bei einem MRT des Kopfes, Halses, Brust und Lende, weil ich schon dachte ich hätte MS. Zu dem Zeitpunkt bestanden diese Knoten.


    Jetzt vor ein paar Wochen meine ich, dass sich der linke Knoten ein wenig, vlt um 2mm vergrößert hat. Ich bin mir nicht wirklich sicher... aber das macht mir permanent Angst. Seit gestern spüre ich auch am Schlüsselbein einen leicht vergrößerten, druckempfindlichen Lymphknoten. Ich bin jetzt langsam schon wieder krank vor Sorge....


    Habe den Bericht von einem Typen gelesen, bei dem sich ein kleiner Knubbel als Hodgkin Lymphom raus stellte.

  • 28 Antworten
    Zitat

    Gürtelrose

    Herpes Zoster, den Virus wirst Du nicht mehr los. Er setzt sich an den Nervenden an, deshalb tut Gürtelrose meist recht weh. Es daher sehr gut möglich, dass der auch immer mal wieder die LK anschwellen lässt.


    Lass sie Ruhe, LK mögen es überhaupt nicht, wenn man sie ständig drückt und betatscht.

    Zitat

    Habe den Bericht von einem Typen gelesen, bei dem sich ein kleiner Knubbel als Hodgkin Lymphom raus stellte.

    Da liegt es natürlich nahe, dass Du das auch hast.. klingt wirklich logisch. :=o


    Wenn Du Dir unsicher bist, geh zum Arzt.

    Vergiss es doch einfach. Auch ich hatte vor 2 Jahren eine Gürtelrose. Meine Lymphknoten wissen es bis heute. Ich drücke aber nicht dran rum, weil sie dann nämlich erst recht anschwellen. Rumdrücken mögen sie nämlich gar nicht.

    Seit ein paar Tagen habe ich eine leicht schmerzhafte Schwellung in der Schlüssebeingrube. Ich weiß nicht, ob das ein Muskel/Sehne oder Lymphknoten ist. Jetzt heute fühle ich mich krank und angeschlagen, hatte leichtes Fieber und Gliederschmerzen

    Zitat

    Habe den Bericht von einem Typen gelesen, bei dem sich ein kleiner Knubbel als Hodgkin Lymphom raus stellte.

    Und? Die 5873573834 anderen Berichte, wo ein Lymphknoten einfach nur ein Lymphknoten war existieren ja auch nicht, weil sowas banales niemand ins Netz schreibt.


    Gerade weil Du Gürtelrose hattest und das Virus ja immer noch im Körper ist (schlaend) kommt es dadurch immer mal wieder zu geschwollenen Lymphknoten.


    Wenn Du Dir unsicher bist lass es ärztlich abklären, nimm es aber dann auch hin, wenn dieser sagt: Das ist in Ordnung, was ihre Lymphknoten machen und keinen Hodgkin feststellt, weil das ja mal bei einem (!) Mann so war.

    Hi,


    das war wohl wirklich sowas wie ein Vorbote eines Infekts. Ich hab ne Bronchitis und fühle mich gerade ausgelutscht wie ein Kaugummi. Hab meinem Arzt die beiden Knötchen gezeigt und der meinte nur drauf geschissen, das ist gar nichts.

    Er meinte ich hab ne Bronchitis, aber gibt mir kein Antibiotikum obwohl ich jetzt seit 2 Tagen permament Fieber habe trotz Ibuflan 400..... die Lunge tut richtig weh und das Krankheitsgefühl ist total ausgeprägt. Dazu dieser Schmerz im Schlüsselbein, durch diesen Lymphknoten aaaah

    Fieber ist ja bereits der heilungsprozess des Körpers und keine Krankheit an sich. Fieber ist ein Medikament. Wenn es nach einer Woche nicht besser ist, dann nochmal zum Arzt, dann mit Antibiose ran. Ich halte es für gut nicht sofort mit Antibiotika um sich zu werfen. Das fördert sonst nur Resistenzen.


    Leg Dich ins Bett, trink viel Tee, ruh Dich aus, schlafe und lass das Fieber wirken.

    Dem kann ich nur beipflichten. Fieber ist eine wunderbare Reaktion des Körpers. Es beschleunigt alle Stoffwechselprozesse und damit auch die Bekämpfung von Erregern. Lass' Deinen Körper seine Arbeit erledigten. Dafür braucht er vor allem eines: Ruhe und viel trinken.


    Was willst Du derzeit mit einem Antibiotikum? Es spricht für Deinen Arzt, dass er Dir nicht gleich die Bombe verschreibt. Glaub' mir, erfahrene Ärzte wissen, was sie tun. Geht es Dir in einer Woche unverändert schlecht oder sogar noch schlechter, kann man immer noch über eine Antibiose nachdenken.

    Ne das Fieber war bei fast 40 Grad, das packe ich nicht. Sobald es an die 39 ankommt senke ich. Mir dröhnt so mega der Schädel. Poah ich war lang nicht mehr so krank. War bei einem anderen Arzt und der meinte es sei bakteriell und gab mir Antibotika, sind jetzt schon 5 Tage wo ich so derbe kränkel

    5 Tage - wahnsinn.


    %-|


    Starke Erkältungen dauern oftmals 2 Wochen und mehr.


    Bei 40 Grad sollte man Fieber auch senken, das hat ja kein Mensch behauptet, dass man so hohes Fieber aushalten muss. Aber nicht zu arg senken. Bis 39 sollte man gewähren lassen und dann eben schlapp sein.


    Gute Besserung. Und: Wichtig, Antibiotikum unbedingt zu Ende nehmen, nicht abbrechen, wenn es Dir besser geht.

    Entscheidend für die Gabe eines Antibiotikums sollte in der Tat sein, dass sich auf einem viralen Infekt eine bakterielle Infektion (= Superinfektion) gesetzt hat.


    Bis 40 Fieber würde ich niemals senken, sondern brav im Bett bleiben, viel trinken und ansonsten den Tag verschlafen. Bakterielle Infektionen verlaufen übrigens i.d.R. eitrig, was Du im Fall einer Bronchitis am gelb-braun-grünlichen, sehr zähen Hustenauswurf erkennst. Solange der Auswurf vor allem schleimig ist, bringen Antibiotika gar nichts. Ist er eitrig und mit starkem Krankheitsgefühl verbunden, so ist tatsächlich ein Antibiotikum angebracht.


    5 Tage sind für eine ordentliche Bronchitis sehr wenig. Ich hatte noch nie eine Bronchitis, die weniger als zwei Wochen dauerte. Mehrfach entstand daraus eine Lungenentzündung, aber da war ich bis auf einmal selber schuld, weil ich mir keine Ruhe gönnte und trotz Fieber arbeiten ging. Naja, soviel Dummheit musste anscheinend bestraft werden ...


    Und ja, Maerads Hinweis, dass das Antibiotikum unbedingt bis zum Ende genommen werden sollte, ist sehr wichtig! Ansonsten riskierst Du nämlich, dass Du Resistenzen entwickelst.


    Weiterhin gute Besserung!

    Der Auswurf ist grünlich, seit ein paar Stunden habe ich jetzt ein stechen beim atmen im rechten Lungenflügel oh man. Ich kann auch nicht ewig krank machen, hab nen Job mit Pflichten. Ich war echt nie länger als 4 Tage krank. Und ich hatte schon mal so ne bakterielle Bronchitis...


    Die hier ist aber komisch, sie schmerzt in der Brust aber es ist nur wenig Schleim vorhanden.

    Hashimoto kannst Du nicht durchgemacht haben, das ist eine crhonische, nicht heilbare Erkranung.


    Ich habs auch....so what? Motzen bringt doch nichts.


    Eine Bronchitis mit vier Tagen glaube ich Dir nicht.


    Auch ich habe einen Job, wenn ich krank bin, bin ich aber nunmal krank. Hinschleppen und Kollegen anstecken ist doch wesentlich nerviger als wenn sich jemand auskuriert - solche "Helden" der Arbeit braucht niemand.


    Deine Symptome berichte Deinem Arzt, wir hier können Dir beim Abhusten nicht helfen.