ja. welche nahrungsmittel speziell meint ihr genau?


    was mit... wie nennt es sich... gluten oder so?


    wo ist das alles drin?


    aber wiederum leute, die perfekt gesund leben, kriegen dann auch mal krebs., aber das vielleicht, weil es vlt die eltern hatten oder sie in speziellen industrieländern leben.


    dass es die umwelt beeinflusst, steht außer frage. wenns die mutter hat ist ne reine begünstigung des ganzen

    Es kann ja auch spontan mal auftreten... und naja, bei mir hat das auch keiner gehabt, nur meine Tante. Die ist nun dran gestorben. Jetzt hat es meine Mutter vielleicht auch, der Tod meiner Tante und der Verdacht bei meiner Mutter kamen etwa zeitgleich, sie haben aber unterschiedliche Sachen. Ich glaube in der Familie ihres Vaters kam auch mal Krebs vor, aber wieder eine ganz andere Art... alles ziemlich komisch...


    Außerdem passen die ganzen Krebsarten nicht... meine Mutter soll evtl. Lympdrüsenkrebs haben, weiß nicht ob das auch vom Rauchen kommen kann oder nur Lungenkrebs? Und meine Tante hatte Brust- und Lungenkrebs, hat nie geraucht und hat auch 3 Kinder, also normalerweise heißt es ja eher wenn man keine Kinder hat ist es gefährlicher... ":/ Mir kommt das alles wenig beeinflussbar vor.

    @ Waterli

    Wenn man sagt, dass Rauchen Lungenkrebs verursacht, dann schließt man das aus Statistiken. Soll heißen, für das Kollektiv gelten diese ganzen Regeln mit den Risikofaktoren, für den Einzelnen sagen sie jedoch recht wenig aus.

    @ waterli

    gerade bei Lymphknotenkrebs gibt es nur Vermutungen was diese Art Krebs evtl. begünstigt.


    Was wird den genau bei deiner Mutter vermutet einen Hodgkin oder ein Non-Hodgkin. Beide Arten sind heute meist gut zu behandeln.


    Halte Euch die Daumen


    Noddie

    schaffft ihr schon ;-)


    das mit dem krebs ist echt so ne sache


    man kann sich da wohl echt nicht festlegen... also jeder kanns kriegen


    aber das mit der nahrung erscheint mir auch plausibel! also... irgendwelche stoffe.... ach keine ahnung :D

    @ soundso

    Zitat

    Solche Tests sind Quatsch.

    Entschuldige, aber diese Aussage als generelles Statement ist Quatsch! ;-)

    Zitat

    Ich habe kein Risiko und habe trotzdem Brustkrebs.

    ...und diese Aussage zeigt, dass du den Sinn solcher statistischen Tests nicht verstanden hast. :=o


    Wer sagt dass dir jemand garantiert nie Brustkrebs zu bekommen?


    Eine Statistik gibt dir nur eine Wahrscheinlichkeit. Sie sagt dir z.B. dass es extrem unwahrscheinlich ist vom Blitz getroffen zu werden. Dies hilft den wenigen die trotzdem vom Blitz getroffen werden natürlich gar nichts.


    Aber wenn man weiß dass man ein höheres Risiko auf Krebs hat, kann man Vorsorge betreiben z.B. durch ein engeres screening. Genauso wie es in London sinnvoller ist nie ohne einen Regenschirm aus dem Haus zu gehen als auf Zypern. Trotzdem kann dich auf Zypern ein Regenschauer erwischen (..ich weiß das, ich war die letzten Tage dort ;-) )


    Aber ich gehe davon aus, dass du hier nicht mal die statistischen Tests meinst sondern die Gentests auf Mutationen in den BRCA Genen.


    Diese Tests sind für viele Frauen aus sogenannten Brustkrebsfamilien hilfreich, da sie ihnen eine bessere Abschätzung ihres persönlichen Krebsrisikos geben.


    Ich denke was du meintest war dass die spontan entstandenen, nicht "ererbten", Krebsformen viel häufiger sprich viel relevanter sind, das stimmt natürlich. Das wurde in diesem Faden ja schon diskutiert.


    Hier ein guter link dazu und zu BRCA:


    http://envirocancer.cornell.edu/FactSheet/General/fs48.inheritance.cfm


    Allein schon dieses Gen/diese Gene als brustkrebsrelevant gefunden zu haben ist eine wissenschaftliche Meisterleistung. Versuch mal in tausenden von Genen das zu finden das für Krebs verantwortlich ist! ??Und das mit unter Arbeitsbedingungen unter denen 90% aller Arbeitnehmer nicht arbeiten würden...??


    Viel Spass!

    @ BlauerLotus

    Zitat

    Ja, sowas solls geben und bei irgendjemandem muss Krebs ja sozusagen mal anfangen...

    Kleine Anmerkung:


    Das klingt ein bisschen so als würde jeder Krebsfall die Wahrscheinlichkeit für die nachfolgenden Generationen erhöhen.


    Vorsicht Denkfehler! ;-) :)_


    Man muss man zwischen Körperzellen (Hautzelle, Leberzelle, Brustzelle...) und den Geschlechtszellen (Eizellen und Spermien) unterscheiden.


    Angenommen in einer ehemals gesunden Körperzelle der Eltern finden mehrere Mutationen statt, sie entartet und eine Krebszelle entsteht. Dies ist für die Kinder völlig irrelevant, da sie ja die Gene die z.B. in der Hautzelle der Eltern stecken nicht direkt erben. Sie erben die Gene aus denen sie entstanden sind, also die in der Ei-/Spermazelle. Diese Mutationen in der Körperzelle könnten sogar erst nach ihrer Geburt im Körper ihrer Eltern entstanden sein.


    Vererbt wird also nur das genetische Material in den Geschlechtszellen. Um vererbt zu werden müssen diese Mutationen also in den Geschlechtszellen stattgefunden haben.


    So. Leider ist die Natur noch viel komplizierter. Es wird nicht "Krebs" als solcher vererbt, sondern eine Prädisposition, deshalb werden auch nicht alle Kinder krank. Sprich es werden mutierte Gene vererbt, aber die Mutationen die schlussendlich zum Ausbruch des Krebses führen kommen dann noch im Laufe des Lebens dazu, es sind eben nur weniger Mutationen nötig als bei anderen Menschen.


    (Deshalb bekommen Individuen aus Krebsfamilien meist jünger Krebs, wenn es ein spontan entstander, nicht vererbbarer Krebs ist, findet man ihn eher bei älteren Leuten)

    @ liver

    Zitat

    was mit... wie nennt es sich... gluten oder so?

    :-D


    Neeee, Gluten ist einfach nur ein ganz normales Eiweiß aus Getreide. Die meisten vertragen es gut, manche haben genetisch bedingt eine Unverträglichkeit (Zöliakie).


    Wird das nicht behandelt (glutenfrei essen) wird durch die ständigen Entzündungen indirekt die Krebsgefahr erhöht. Das ist es aber auch schon.