Leukozyten erhöht, Angst Leukämie??

    Hallo,


    mein Mann klagt schon seit ca. 2/3 Wochen über Mattheit, abendliches Fieber, Nachtschwitzen und weitere "Wehwechen". Am Dienstag war er zur Blutabnahme. Gerade hat uns unser Arzt mitgeteilt, dass im Blutbild eine erhöhte Anzahl Leukozyten von 11.800 vorliege, also eine Entzündung im Körper, wir sollen zum Internisten.


    Nach meiner Frage, ob dies auf Leukämie hindeute meinte er, dies stehe nicht zur Debatte ... Ich hab trotzdem totale Angst. Was heißt das "erhöhte Leukozyten", was kann da vorliegen? Und vor allem, was macht nun der Internist?


    LG


    meiba

  • 6 Antworten

    Der Internist schaut nun, woher die Entzündung kommen kann. Das ist ein "niedriger" Entzündungswert. Wenn Du nur irgendwo nen kleinen entzündeten Pickel hast, eine Blasenentzündung oder sonst was, dann steigt der Leukozytenwert, weil der Körper natürlich reagiert.


    Bei einer Leukämie ist der Wert meistens jenseits der 100.000er Grenze. *:)

    Erhöhte leukozyten geben leider nicht viele infos her. Meistens besteht dann eine entzündung oder infektion im körper. Der internist wird deinen mann genau untersuchen und seine weißen blutkörperchen genauer untersuchen um festzustellen welche unterart erhöht ist (und welchen reifegrad diese haben) und ob es sonst noch auffälligkeiten gibt, zb hohe entzündungsparameter oder eine anämie.

    Leukozyten zeigen, dass irgendwo im Körper eine Entzündung ist bzw, dass sich das Immunsystem gerade gegen etwas wehrt. Das hat nichts mit Leukämie zu tun. Warum glaubst du deinem Arzt nicht? Ich meine, wenn man schon zum Arzt geht, ist das doch irgendwie sinnlos, wenn man dem, was er sagt, sowieso nicht vertraut, oder?

    @ Silverpearl

    Naja, Leukos >100.000 sind auch bei einer Leukämie selten, bzw. können nur bei einer lymphatischen Form vorliegen. Sonst käme es zur Stase.


    Allerdings habt ihr alle Recht, Leukos um 12.000 sind sicherlich kein Hinweis auf eine Leukämie, sondern nur minimal erhöht.