Lymphdrüsenkrebs?

    Liebes Forum,


    meine Symptome sehen seit 4 Monaten wie folgt aus:


    Immer stärker werdender Druck am Hals, einhergehend mit schmerzlosen Lymphknotenschwellungen und anderen Verhärtungen im Hals (über der Halsschalgader?)


    Nachtschweiss


    Krankheitsgefühl, erhöhte Temperatur


    Ausserdem:


    Der LDH-Wert steigt ständig (von vor drei Monaten 150 auf jetzt 239)


    Nun bin ich davon überzeugt, LK-Krebs zu haben. Meine Untersuchungen bisher:


    3 Krankenhausaufenthalte


    3 Onkologen, die sagen:Kein Krebs


    2 MRTs


    2 CTs Hals, Thorax und Abdomen, bei denen immer rauskam: Zahlreiche LK-Vergrößerungen im Halsbereich, bis 1,6 cm


    unzählige Ultraschalluntersuchungen


    aufgrund eines Ultraschalls wurden vor drei Monaten im KH eine Punktion und eine Komplettentnahme eines Knotens ( 2x1 cm) durchgeführt, ohne Ergebnis.


    Da es mir körperlich immer schlechter geht, aber alle Ärzte sagen, mehr kann man nicht untersuchen, frage ich mich nun: Was soll ich machen? Wie bekomme ich einen Arzt dazu, erneut einen Knoten herauszunehmen? Alle Symptome deuten ja grusligerweise auf LK-Krebs hin...Oder sollte ich mich beruhigen?


    Liebe grüße


    Charles

  • 42 Antworten

    Git es denn andere Krankheiten, die schmerzlose Lymphknotenschwellungen und Verhärtungen im Hals verursachen? Ich bin echt verzweifelt. Jeden Tag wache ich mit knapp 38 Grad und dem schlimmen Drücken im Hals auf.

    Zitat

    Am häufigsten entstehen Lymphadenopathien sekundär durch eine Infektion im Drainagegebiet der betroffenen Lymphknoten mit pathogenenen Mikroorganismen (vor allem Streptokokken und Staphylokokken).


    Die Lymphknoten können jedoch auch direkt von einer Infektion betroffen sein, z.B. im Rahmen generalisierter Virusinfektionen (z.B. Mononukleose, Zytomegalievirus-Infektionen) oder bei bakteriellen Infektionen mit Mykobakterien, Toxoplasmen oder Borrelien, die bevorzugt die Halslymphknoten befallen.

    Man Dir doch nach der Entnahme der LK was gesagt haben?

    Das Ergebnis der Lymphknotenentnahme und feingeweblichen Untersuchung war : "Lymphknoten mit erweitertem follikulärem Zentrum - im vorliegenden


    Material findet sich kein Hinweis auf ein Lymphom" Nun frage ich mich, ob vielleicht der falsche Knoten enrtnommen wurde...???

    Kann es denn vorkommen, daß man trotz eines Negativbefundes nach Entnahme LK-Krebs hat? Denn alle Zeichen deuten darauf hin - mein ganzer Hals ist voll von bis zu 2 cm großen Lymphknoten, die immer mehr werden...und alle Ärzte sagen, ist nicht so schlimm, histologie war negativ -geht schon wieder weg. Wenn da nicht meine erhöhte Temperatur, der Nachtschweiss und das ständige Krankheitsgefühl wären...Was denkt Ihr, kennt ihr vielleicht in München oder Berlin einen guten Arzt, der sich mit sowas auskennt?

    Ich hatte über ein Jahr lang mehrere schmerzlos vergrößerte Lymphknoten, so groß, dass man die Vergrößerung mit bloßem Auge sehen konnte. Kamen von meiner Mononukleose und die meisten sind irgendwann wieder abgeschwollen. Ein paar sind geblieben. Hab mir da nie groß Gedanken drüber gemacht. Hab sie 1x schallen lassen und das war's.