Rajani, interessante Theorie :-) Ich nehme allerdings keine Medikamente, habe nur einmalig Ende Januar insgesamt 1,5mg Lorazepam genommen. Aber ich habe die letzten Wochen sehr viel MCP und vor allem Imodium genommen, leider immer vorbeugend und eigentlich ohne Grund |-o


    Imodium lähmt ja den Darm und ich hab wirklich viel von dem Zeug genommen... Da könnte schon ein Zusammenhang sein. Werde den Neurologen mal befragen, was der von der Theorie hält.

    Schon mal an psychologische betreuung gedacht denn scheinbar kommst du ja nicht wirklich mit der Situation zurecht. Es ist jedenfalls kein normales verhalten auf eine idiopathische Fazialisparese mit solcehr Panik zu reagieren und das nach gerade mal 14 Tagen ....

    Ich bin ja in Therapie, so ist es nicht. Mein Therapeut findet mein Verhalten in dieser Situation allerdings nicht besonders ungewöhnlich, im Gegenteil, er meinte, es würde ihm eher Sorgen machen, wenn ich mich nicht so verhalten würde^^

    Mich nimmt diese Lähmung halt ziemlich mit, bedingt durch meine Vergangenheit. Ich bin wegen Ängsten in Behandlung und habe massive Probleme damit, die Kontrolle abzugeben. Dieser Kontrollverlust ist der Knackpunkt meiner ganzen Problematik. Und nun reagiert meine eine Gesichtshälfte nicht mehr, völliger Kontrollverlust über Teile meines Körpers. Schrecklich. Diese Hilflosigkeit und das Ausgeliefert sein :°(

    Und der findet das auch normal das du jetzt meinst einen Hirntumor zu haben weil du Kopfschmerzen hattest?


    Also bei aller Liebe, aber du überschreitest da eine Grenze zwischen mitgenommen sein und sich maßlos seiner Hypochondrie hinzugeben ....und das ist meiner Meinung nach alles andere als normal.

    Wie gesagt, das hängt mit meiner Geschichte zusammen. Mein Therapeut kennt mich nun schon ziemlich gut, ich denke, er kann das ganz gut einschätzen. Ich vertraue ihm da voll und ganz, hat auch lange genug gedauert^^


    Für mich ist es halt ein schrecklicher Zustand, nicht zu wissen, wann es wieder verschwinden wird. Ja, es wird verschwinden. Aber wann? Das weiß man nicht. Der jetzige Zustand ist für mich kaum erträglich und hat auch ziemlich unschöne Auswirkungen auf meine Zukunft, alles geht den Bach runter, weil ich so eingeschränkt bin. Ausbildung weg, Hobby ausüben auf unbestimmte Zeit nicht möglich, langersehnter Urlaub muss mit viel Verlust storniert werden. Das geht mir an die Substanz.

    Ja, das findet er in der jetzigen Phase auch durchaus normal. Klar, es ist ziemlich hypochondrisch, keine Frage, das sieht er auch so. Er meint aber, dass solche Gedanken nach so einem Ereignis menschlich und auch natürlich sind. Klar versuchen wir, gegen diese Gedanken anzugehen, es ist nicht so, dass er nicht versucht, mir zu helfen. Schlimm findet er es in dieser Phase aber echt nicht.

    Wir arbeiten ja an mir, sonst wäre das ja alles ziemlich sinnlos. Hab auch Fortschritte gemacht und lebe grundsätzlich befreiter. Diese Lähmung ist nun mal Mist und wenn man deswegen seinen Ausbildungsplatz verliert, dann ist das einfach Mist, da gibt es meiner Meinung nach nichts zu diskutieren und da kann man auch nicht sonderlich an sich arbeiten.

    Mag ärgerlich sein, aber wenn man dich nach 14(!) Tagen gekündigt hat hat das ja schon einen Grund seitens des Arbeitgebers. Dann hättest du dir auch ein Bein brechen können mit dem du 6 Wochen ausfällst, dann höttest du die Kündigung genauso bekommen.


    Da hat dein Arbeitgeber dann wohl nur einen Grund gesucht um dich loszuwerden, eine grippe hätte dich genauso ins aus katapultieren können

    @ Mellimaus21,

    ich schließe mich D.oris L. an. - bitte zurück zum Thema. Oder, falls Du hier keine weiteren hilfreichen Gedanken äußern kannst, bitte lieber erstmal einem anderen Faden zuwenden. Es sei denn, @hawkeye007 hat nichts gegen den rauhen Ton und den harten Boden deiner Wirklichkeit und findet es okay, wenn du dabei bleibst?!

    Danke für euren Zuspruch, aber ich denke, Mellimaus meint es nicht böse. Hoffe ich zumindest ;-)


    So, nun aber zurück zum Thema: Ich war am Montag beim HNO Arzt, den ich nach einem MRT fragte. Er war ganz erstaunt, dachte, das hätten sie im Krankenhaus schon gemacht. Er meinte, das würde bei einer Gesichtslähmung auf jeden Fall nötig sein. Habe nun a, 26.3. einen Termin. Ich weiß, dass das weiß Gott nicht lange ist und doch weiß ich nicht, wie ich die Zeit bis dahin überstehen soll.


    Ich habe auch wieder mal das Gefühl, dass die Lähmung schlimmer wird bzw. auf die andere Seite übergreift :-o :°( Gestern juckte das Auge gar nicht, obwohl ich keine Augentropfen hatte, heute könnte ich wieder permanent tropfen :(v


    Meine Mutter meinte auch, man würde auf der linken Seite deutlich sehen, wie geschwollen der Ohrnerv ist, das finde ich extrem gruselig. Hab ja Montag das letzte Mal Kortison genommen...

    So, heute war das MRT, Gott sei Dank kein Gehirntumor :-D Der Nerv ist noch entzündet, aber das dauert ja. Die letzten Tage hatte ich auch leichte Schmerzen hinter dem rechten Ohr, was mich ziemlich in Panik versetzt hat, aber der Nerv sieht völlig unauffällig aus. Hach, ich bin so erleichtert! ;-D