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    Das Alter deines Sohnes spricht auf jeden Fall gegen Krebs! Natürlich ist das noch kein 100prozentiges Ausschlusskriterium, aber auf jeden Fall ist es extrem unwahrscheinlich.


    Ein Urologe müsste eigentlich auch in der Lage sein, einen Tumor zu erkennen. Viel wahrscheinlicher ist, dass er den Knubbel für etwas hält, dass sich eventuell hormonell bedingt verändert und deshalb in einem gewissen Zeitabstand noch mal schauen möchte, ob der Knubbel sich verändert hat. Das hätte er euch aber eigentlich auch deutlich erklären können.


    Dass er das Blut nicht sofort abgenommen hat, liegt vermutlich daran, dasss er das lieber auf nüchternen Magen machen würde und eben daran, dass er nach Veränderungen schauen will.


    "Dunkel" kann auf einem Ultraschall quasi alles sein, was Gewebe ist. Und helle Stellen sind eher Flüssigkeiten. Aus "dunkel" allein kann man aber leider kaum was lesen, kommt auf Größe und Struktur an.


    Dennoch solltest du versuchen, ein bisschen Zuversicht auszustrahlen und deinen Sohn nicht in seinen Ängsten zu verstärken. Wie gesagt, Krebs in seinem Alter ist wahnsinnig unwahrscheinlich und es gibt auch gutartige, harmlose Veränderungen am Hoden. Wenn du einen früheren Arzttermin bekommst, umso besser, vielleicht fühlt ihr euch bei einem anderen Arzt dann wohler.

    Wenn ihr nicht warten könnt und dem Arzt nicht traut:


    Schick ihn einfach zu einem anderen Urologen und dann soll er sagen dass er eine Veränderung erfühlt hat (vielleicht sogar Schmerzen), dann dürfte er schneller rankommen.

    @ mauma

    Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass ihr nun besorgt seid und ganz ehrlich: Ich glaube, bei jedem wäre nun das Kopfkino voll im Gange. Ich finde den Rat, eine Zweitmeinung einzuholen, wirklich gut. Und lass wirklich das Rumsuchen im Internet – wenn man da nur ein Symptom eingibt, hat man immer gleich die schlimmsten Krankheiten.


    Versucht euch ein bisschen abzulenken und atmet erstmal tief durch. Es muss nichts schlimmes sein! Klar, denkt man an Krebs oder so gleich zuerst. Aber es gibt sicherlich noch viele andere Möglichkeiten... :)_

    Zitat

    Das Alter deines Sohnes spricht auf jeden Fall gegen Krebs!

    Blödsinn. Hodenkrebs tritt gerne bei jungen Männern (20–40 Jahre alt) auf. 17 Jahre ist also sehr dicht an dem ganz typischen Alter dafür dran.

    Zur Beruhigung, was ein Knubbel noch sein könnte:


    Mein Mann hat schon sehr lange einen Knubbel im Hoden, war damit bei zwei Urologen, weil er dem ersten nicht getraut hat. Beide sagten aber übereinstimmend, dass es eine Kalkablagerung sei. Beim zweiten Ultraschall war ich sogar dabei und es stellte sich auch dunkel dar. Beide waren sich aber absolut sicher, dass es sich um diese Kalkablagerung handelt.


    Viele Krankenkasse haben mittlerweile auch den Service, dass sie einem Termine beim Facharzt ausmachen, wenn es schneller gehen muss. Ich muss hier teilweise bis zu 5 Monate auf einen Facharzttermin warten. Wenn ich es aber eilig hätte, würde ich definitiv den Service in Anspruch nehmen. Frag dort doch einfach mal nach.

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    Naja, leider hat der Arzt ja meinen Sohn nicht beruhigen können, ihm erklärt was für Ursachen dieser dunkle Bereich auf dem Ultraschall haben könnte, sondern ihn ohne jegliche Aufklärung gesagt, es müsse Blut entnommen werden, um die Tumormarker zu bestimmen.


    Ich habe dann am nächsten Tag dort angerufen und gefragt ob er nüchtern sein muß zur Blutentnahme, das wurde verneint. Hätte man ihm dann nicht gleich Blut abnehmen können ???


    Auch auf meine Frage , was es noch gibt was auf dem Ultraschall dunkel aussieht, hat man mir gesagt, das könne man mir nicht sagen ":/ **


    Alles etwas eigenartig.


    Nun denkt mein Sohn es wäre schon so schlimm, dass der Arzt ihm deshalb die Warheit verschweigt.


    Ich bin jezt halt auf der Suche nach möglichen Erklärungen, um ihm erst mal diese wansinigge Angst zu nehmen

    Warum bist Du eigentlich nicht mit zum Arzt gegangen? Du hättest ja nicht bei der körperlichen Untersuchung dabei sein müssen (was Deinem Sohn wahrscheinlich eher unangenehm wäre), aber zumindest beim Gespräch danach. Dann hättest Du Deine Antworten bereits, wenn Du dort mit der gleichen Hartnäckigkeit aufgetreten wärest, wie hier. Ich hätte mein (minderjähriges) "Kind" nicht allein in so einer Situation zum Arzt gehen lassen.

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    Zitat

    Ich hätte mein (minderjähriges) "Kind" nicht allein in so einer Situation zum Arzt gehen lassen.

    Schon komisch in manchen Fäden wird mir gesagt mein Sohn wäre schließlich schon erwachsen und hier ist er aufeinmal wieder ein Kind.

    Zitat

    Warum bist Du eigentlich nicht mit zum Arzt gegangen?

    eigentlich muß ich mich hier ja nicht rechtfertigen,aber ich bin breufstätig im Handel und bekomme nicht so ebend mal frei um meinen fast erwachsenen Sohn zum Artz zu begleiten.

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    Hallo mauma,


    meine Frage, warum Du Deinen Sohn nicht zum Arzt begleitet hast, war kein Angriff. Es tut mir leid, wenn das so rübergekommen sein sollte.


    Es geht mir auch nicht um jeden Arztbesuch, aber dieser hier war doch etwas Besonderes. Wenn eines meiner Kinder einen Knoten im Körper feststellt und automatisch der Krebsgedanke da ist, dann ist das kein normaler Routinebesuch. Ich bin auch mit meiner erwachsenen Freundin zum Arzt gegangen, als sie einen Knoten in ihrer Brust fand. Sie wollte in so einer Situation nicht allein gehen. Und ich persönlich würde mir auch Begleitung wünschen.


    Das soetwas als Berufstätige nicht einfach ist, weiß ich auch, aber es geht schließlich im mein Kind.


    Vielleicht kannst Du, zu Eurer beiden Beruhigung, beim nächsten Mal doch mitgehen. Vier Ohren hören nämlich mehr. Meist kann man als Betroffener in der Aufregung eben nicht richtig zuhören und die richtigen Fragen stellen.


    Es sei denn natürlich, Dein Sohn will das nicht.


    Alles Gute für Euch zwei.

    Zitat

    Nun denkt mein Sohn es wäre schon so schlimm, dass der Arzt ihm deshalb die Warheit verschweigt.

    Deswegen muß er sich keine Gedanken machen. Wie agnes schon schrieb, ist Hodenkrebs eine der Krebsarten, die man selbst im fortgeschrittenen Stadium gut wegkriegt. Außerdem teilen Ärzte einem ein hoffnungsloses Endstadium durchaus mit; man selber versteht jedoch eventuell nicht, was einem da gerade gesagt wurde. Hier sind 4 Ohren hilfreicher als 2 betroffene Ohren.


    Wenn der Arzt das Wort "Krebs" oder "Tumor" nicht einmal erwähnt hat, bleibt eigentlich nur folgende Erklärung: Da der Arzt einen Termin spezifisch für Bestimmung der Tumormarker (bist du dir sicher, daß es spezifisch darum gehen soll?) ausgemacht hat, dann hat er offensichtlich Verdacht in Richtung Krebs. Aber im Gegensatz zu Google und diversen Laienforen im Internet zog er es vor, dem Pat. nicht sofort dies ins Gesicht zu sagen, sondern erst den Verdacht zu prüfen.


    Wieso er sich mit der Blutentnahme 2 Wochen Zeit läßt, weiß ich aber auch nicht. Könnte mit der hohen Rate an falschen Positiven bei Tumormarkern zusammenhängen und mit "warten wir mal noch 2 Wochen ab und schauen den Knubbel dann nochmal an", was ausgesprochen gängiges Vorgehen wäre.