An alle Kritiker und Hypochoner-Schreier – habt ihr Kinder und bestand bei denen mal ein Verdacht, dass sie Krebs haben? Oder bei euch selbst? Wenn nicht, dann haltet euch zurück mit euren Beschuldigungen, das ist ein beschissenes Gefühl und wenn man dann noch an einen Arzt gerät, der einen auf die ein oder andere Weise scheinbar nicht Ernst nimmt, ist es noch schlimmer.


    Es ist auch ein beschissenes Gefühl, wenn man etwas im Körper hat, was da nicht hingehört. Sobald man das weiß, ist es gedanklich immer präsent und man kann das Warten nicht einfach auf einer Arschbacke absitzen. Ich finde es wirklich unfassbar, wie wenig Empathie und wie viel Arroganz hier manche an den Tag legen.

    Zitat

    Wie agnes schon schrieb, ist Hodenkrebs eine der Krebsarten, die man selbst im fortgeschrittenen Stadium gut wegkriegt.

    Sowas lässt sich auch leicht daherschreiben...aber er ist dann derjenige der dann vielleicht nur noch einen hat...(was eigentlich auch kein Drama ist, aber bei einigen krazt es dennoch am Selbstbewusstsein)


    Naja...wird aber bestimmt eh nichts sein. *:)

    Ich bin wirklich fassunngslos über so viel Boshaftigkeit in einigen der Beiträge :|N


    Mir wird gesagt ich solle mich normal verhalten. Allerdings frage ich mich wer sich hier nicht normal verhält ???

    Zitat

    [...]

    Zitat

    [...]

    Letlie


    wem gegenüber habe ich mir Vorteile verschafft ??? Wer muß wegen mir länger warten- keiner und erst recht nicht DU


    Ja , ich bin egoistisch, wenn es um die Gesundheit meines Kindes geht, und ob ich irgendeiner Sprechstundenhilfe auf den Geist gehe, ist mir gelinde gesagt ??scheißegal??


    Juliania

    Zitat

    aber [...]

    Das ist unverschämt :(v

    Zitat

    [...]

    woher willst DU das wissen ???


    Er hat einen sogenannten Pendelhoden, das heißt sein Hoden befindet sich nicht dauerhaft im Hodensack. Somit hat er ein 10 fach vergrößertes Risiko an Hodenkrebs zu erkranken.

    Bin auch geschockt über einige Beiträge hier. Ich kann deine Sorgen ganz gut nachvollziehen Mauma, war persönlich auch schon in der Situation dass ich auf eine Untersuchung warten musste und fast vergangen bin vor Angst dass ich Krebs habe.


    Lass dich mal drücken !! :°_ :)_

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    Um mal wieder auf's Thema zu kommen:


    Ich habe ganz am Anfang ja mal geschrieben, dass eine solche Abklärung oft einfach länger dauert bzw. langsamer stattfindet, als man gerne hätte. Der Wunsch, es SOFORT wissen zu wollen, ist nachvollziehbar. Aber so ist es leider nicht. Bei meiner Ma hatten wir 4 Wochen von positiver Vorsorge-Untersuchung über gezielte Untersuchung über CT bis hin zur Klinikaufnahme. ALS dann klar war, was es ist, ging es alles schnell und problemlos (sogar in der weiter entfernten Wunschklinik). Aber ob es bis dahin nun 2 oder 4 Wochen sind, ist irrelevant.


    Und hier gibt es immer noch gute Alternativerklärungen auf die man sich konzentrieren könnte und sollte. Auch Ärzte haben gewisse Vorgaben. Nicht von Krankenkassen, sondenr durch international gültige Diagnostik- & Behandlungsleitlinien. D.h. Kontrolle in 2 Wochen und Blutuntersuchung sind hier – vor dem Hintergrund realistischer Alternativerklärungen – nun mal eine angemessene Vorgehensweise.


    Wie gut die Kommunikationsfähigkeit des Arztes ist und wie gut die Passung Arzt und Patient, kann hier niemand beurteilen. Selbst wenn ein Arzt kommunikationstechnisch fit ist, kann es trotzdem sein, dass der Patient allein irgendwas in den falschen Hals bekommt, selektiv Informationen wahrnimmt, sich was zurechtspinnt.


    Und die Tatsache, dass die Blutabnahme nicht zumindest am nächsten Tag stattfindet: Es kann auch beruhigend vom Arzt gemeint gewesen sein. Nach dem Motto "Kontrolle zu Zeitpunkt X, vorher dann mal Blut abnehmen". Statt (vielleicht grund-/verdachtslos) panisch-hektisch Untersuchungen anzuordnen, die der Patien dann vielleicht interpretiert als "es muss schlimm sein, da der Arzt jetzt alles so schnell haben will".


    Fazit ist daher:


    Ja, es gehört dazu, diese Ungewisstheit jetzt auch mal auszuhalten. Und es muss einfach nicht alles SOFORT und DIREKT stattfinden.

    Zitat

    Ich kenne seit ich denken kann kaum eine Arztpraxis, die außerhalb ihrer eigenen festgelegten Laborzeiten Blut abnehmen. Ich mußte auch schon sehr oft zwei Mal gehen weil Blutbilder/untersuchungen eben abgetrennt gemacht werden.

    Weil diese Blutproben in Labore gehen, d.h. vom Laborkurier werden auf festgelegten Strecken die Arztpraxen abgefahren und die Proben eingesammelt. Da müssen best. Transportbedingungen eingehalten werden (Kühlung bspw.); auch Blutproben können nicht beliebig lange stehen gelassen und dann verarbeitet werden. Mehrere Freunde von mir haben sich durch diese Fahrerei ihr Studium finanziert. Die Blutproben kommen z.T. aus 50 und mehr km Entfernung, die Fahrten sind auf die Arbeitszeiten im Labor abgestimmt.


    D.h. die Ärzte legen ihre Laborzeiten auch nur begrenzt selber fest, sondern hängen auch vom Kurierdienst ab. Wenn der bis 10h alle Proben abholt und dann am nächsten Tag wieder, könnte man zwar Nachmittags Blut abnehmen. Das würde aber dann fast 24 Stunden rumstehen, was problematisch ist.


    Ich gehe bei wichtigen/akuten Dingen immer Vormittags zum Arzt – und habe oft schon erlebt, dass mein Arzt schnell Blut abnehmen wollte, es dann aber hieß: "Sorry, ist schon 10.35h, Labordienst ist soeben weg, geht nicht mehr."


    Wie gesagt: Es ist nicht immer alles so dringend erforderlich, wie man als Laie denkt.


    Und es kann extrem hilfreich sein, sich über grundlegende Dinge mal zu informieren. Und nicht irgendwelche Seifenopern als Basis zu nehmen, wie es im Medizinbetrieb funktioniert.

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    Zitat

    Das ist unverschämt

    ???


    Das ist nicht unverschämt, das ist völlig faktenentsprechend. Was denkst du denn, was in den Unikliniken los wäre, wenn jeder "ich hatte heute Fieber, also muß ich doch wohl Krebs haben!!!"-Patient dort sofort aufschlagen würde?


    Man sollte sich schon an den normalen diagnostischen Prozeß halten, statt mal eben von sich aus zu eskalieren. Als offiziell "echter Krebspatient" kann man das nämlich auch.

    Zitat

    woher willst DU das wissen ???


    Er hat einen sogenannten Pendelhoden, das heißt sein Hoden befindet sich nicht dauerhaft im Hodensack. Somit hat er ein 10 fach vergrößertes Risiko an Hodenkrebs zu erkranken.

    Woher sollte ICH das denn wissen? Bisher hattest DU nur von deinem 17 jährigen Sohn geschrieben, nichts von irgendwelchen Risikofaktoren erwähnt.


    [...]

    Ich erwähne hier ja gerne häufiger die Option einer Hypochondrie – aber wie man auf die Idee kommen kann, hier bei einem Knubbel am Hoden DAS Stichwort einzubringen, verstehe ich nicht. Ein Knubbel gehört da nicht hin; es war genug Knubbel, dass der Arzt Ultraschall machte und Kontrolle angeordnet hat. Da ist offensichtlich etwas, auch wenn es realistische andere Diagnosen gibt außer Krebs. Aber es ist nicht NICHTS.


    Und bzgl. Charité:


    Ähem... es wurde angerufen und ein Termin vereinbart. Also fühlt sich die Poliklinik für den Fall zuständig. Da sind Kliniken eigentlich ziemlich deutlich, ob sie zuständig sind oder es an Niedergelassene abschieben (zumindest ist mein Pulmologie-Versuch an dieser Hürde gescheitert, klare Ansage der Uniklinik!).


    Hier ist niemand panisch sofort in die Notaufnahme gefahren, sondern hat einen regulären Termin in der Poliklinik zur Abklärung. Daran ist nichts verwerflich und Zweitmeinung ist eh häufig sinnvoll.


    Meine Ma hat's letztlich (auf mein Drängen) bei ihrer Diagnose so gemacht. Eine allererste Abklärung in der kleinen Heimatstadt; der Rest dann koordiniert über die Uniklinik. Die bis heute, 4 Jahre später, noch Reha und Nachsorge koordiniert und dem Hausarzt sogar vorgibt, wenn welche Blutwerte gemacht werden sollen.

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