Ich bitte darum, auf Mutmaßungen, Schuldzuweisungen und "Wenn, aber, hätte..." zu verzichten.


    Wer der Meinung ist, er könne eine sich sorgende Mutter grundsätzlich nicht verstehen, der mag sich doch bitte zurückhalten.


    Das Thema war:

    Zitat

    Welche Ursache kann so ein dunkler Bereich im Ultraschall ausser eines Tumors noch haben?


    Für Antworten wäre ich sehr dankbar, denn diese Unklarheit macht einen Völlig fertig.

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    Die Diagnose Krebs ziehe ich natürlich in Betracht, und zwar aus dem Grund, das sich bei meinem Sohn der Knoten eher unten am Hoden befindet, und nicht am oberen Hoden,und zweitens ebend das der gesamte rechte Hoden im Ultraschall dunkel ist.


    Allerdings denke ich bei der Diagnose Hodenkrebs nicht gleich an Tod.


    Eher gehen meine Gedanken in die Richtung, was es für eine Jungen Mann bedeutet evntl nicht mehr zeugungsfähig zu sein, wie würde so eine Therapie ablaufen, ist er dabei in der Lage seine Ausbildung weiterzuführen, oder kann er sie unterbrechen und später wieder aufnehmen.


    Aber Morgen haben wir ja den Termin und wir werden mehr erfahren ganz egal in welche Richtung.


    Im Moment bin ich ziemlich ruhig, und wir lenken uns ab.Klar ist der Gedanke was jezt bei rauskommt immer irgenwie im Hinterkopf

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    Könnten sich die Leute, die meinen, den Teufel an die Wand malen zu müssen, eventuell etwas zurückhalten?


    [Bezieht sich (auch) auf zwischenzeitlich gelöschte Beiträge]


    Hodenkrebs zu bestätigen oder auszuschließen ist heutzutage keine diagnostische Höchstleistung, und die Charite ist ja auch nicht gerade von Homöopathen bevölkert..

    @ mauma:

    Klar ist die Diagnose Krebs EINE Option. Aber eben nur eine. Und wie Du selber schreibst, selbst DANN ist es nicht das Ende. Wo DU das Thema Zeugungsfähigkeit aber aufbringst, erlaube ich mir einen kleinen Hinweis (nur für den Fall, dass... wovon wir erstmal nicht ausgehen...!!!): Es gibt die Möglichkeit der Samenspende. Hat der Mann einer Kollegin gemacht (Leukämie mit 20). Er ist tatsächlich zeugungsunfähig nach der Chemo, aber dank der Samenspende haben sie (beide mittlerweile Ende 20) mittlerweile ein Kind. Es gibt Lösungen! Das aber wirklich NUR am Rande!


    Ihr müsst jetzt leider die Ungewissheit noch eine Weile aushalten. Aber wenn das so eindeutig Krebs wäre – wie Rabenchatterin als Laie meint zu erkennen – hätte es der Arzt JETZT schon erkannt und würde nicht erstmal eine Kontrolle in 2 Wochen anordnen.

    Zitat

    Hodenkrebs zu bestätigen oder auszuschließen ist heutzutage keine diagnostische Höchstleistung, und die Charite ist ja auch nicht gerade von Homöopathen bevölkert..

    :)^ :)=

    Zum Wohlfühlen: Kein Mann fühlt sich bei einem Urologen wohl.


    (Ich fand es schrecklich.)


    zum Alter: Ja. Gerade bei jungen Männern ist Vorsicht geboten.


    Zum Knubbel: Bei mir war auch sowas ertastet worden. Meine Urologin hatte das untersucht, auch per Ultraschall. Zusätzlich gab es eine Blutuntersuchung. Ergebnis: Entwarnung. Aus irgendwelchen Evolutionsgründen ist sowas nichts Außergewöhnliches.


    Trotzdem: Gleich in der urologischen Abteilung eines Krankenhauses abchecken lassen. Die haben meistens bessere Geräte. Außerdem muss man wissen woran man ist. Sollte doch was dran sein, sind die Heilungschancen heutzutage gut.


    Good luck!

    Fälle, die man mal erlebt hat und die ungünstig ausgingen hier anzuführen, gehört zu der Sorte Klatsch, die niemandem weiterhilft!


    Sowas zu lesen, wo jemand schon mehr als beunruhigt ist, lässt mich den Kopf schütteln: Warum muss das hier, wo die TE sich ohnehin große Sorgen macht, noch brühwarm unterbreitet werden??!


    Und würde ich einen Arzt, der so etwas loslässt:

    Zitat

    das sieht komisch aus

    nicht wieder aufsuchen. Eine unmögliche Bemerkung, denn schließlich müsste heute jeder mitgekriegt haben, wie schnell Krebsangst entstehen kann, und das solch eine Aussage von einem Arzt genau diese schüren dürfte, liegt wohl auf der Hand.

    Danke an alle , die mich und meine Ängste Ernst nehmen, oder auch erst mal wieder runterholen @:)


    Mir tut es gut, einfach darüber zu schreiben.


    Ich kann mich sonst mit keinem austauschen, da mein Sohn mich gebeten hat mit keinem aus der Familie darüber zu reden, bis er tatsächlich ein Ergebnis hat.


    Wenn es negativ ausfällt, will er garnichts weiter sagen, nur dann wenn es tatsächlich positiv ist.


    Diesen Wunsch werde ich selbstverständlich respektieren, daher habe ich halt hier im Forum darüber geschrieben

    Zitat

    Zum Wohlfühlen: Kein Mann fühlt sich bei einem Urologen wohl.

    Man sollte halt die Untersuchungssituation vom allg. Umgang des Arztes mit dem Patienten trennen. Vielleicht tun sich Frauen da leichter, da unter 1-2x Gynäkologe im Jahr ja eh nix läuft und man die blöde Untersuchungssituation kennt. Es gibt Netteres (ich finde Zahnarzt schlimmer).


    Aber: Unabhängig von der Untersuchung kann einem ein Arzt "liegen" und die Kommunikation funktioniert. Oder eben nicht. Hier klingt es eher nach "der Arzt passt nicht".


    Ein unbegleiteter Jugendlicher mit unklarem Symptom sollte eben NICHT abgespeist werden mit "sieht komisch aus". Da hat sich der Arzt verdammt noch mal vernünftig auszudrücken, und nicht Ängste zu fördern.

    @ mauma:

    Lass' Dich nicht vertreiben. Das ist gerade eine echt blöde Situation, die man lieber nicht hätte. V.a. wenn man dann auch noch nicht drüber reden soll (für Dich eine echte Zwickmühle). Man kann es nicht schönreden, der Abklärungsprozess dauert. Da kann man nur alles Gute wünschen.