Nachtschweiß

    Hallo!


    Wie verhält es sich mit dem Nachtschweiß, der als Frühsymptom von Krebs bekannt ist?


    Seit ca. 1,5 Wochen wache ich immer wieder nachts auf und merke, dass es mir ziemlich heiß ist. Ich habe dann auch ein stellenweise feuchtes T-Shirt. Schwitze hauptsächlich am Nacken, Hals und Schultern. Es reicht aber in der Regel, wenn ich mich etwas abdecke, umziehen ist nicht nötig.


    Wir waren bis vor 1,5 Wochen 16 Tage im Urlaub im Süden. Dort waren die Zudecken nichts weiter als Leintücher. Also ziemlich dünne Bettdecken. Seit ich zu Hause bin, ertrage ich es nicht mehr in meinem Federbett, in dem ich jahrelang geschlafen hab. Ich hab das auch ausgetestet und mich ein paar Nächte mit einer dünneren Decke zugedeckt. Da hab ich nicht geschwitzt. Und wenn, dann nichts davon bemerkt.


    Wie verhält es sich mit dem Symptom Nachtschweiß. Ist die Tatsäche, dass ich mit der dünnen Decke nicht schwitze, ein Zeichen, dass ich mir keine Sorgen machen brauche? Bzw. würde ich, wenn es DER Nachtschweiß wäre, auch mit dünner Decke schwitzen? Soll ich zum Arzt?


    Viele Grüße


    AusderTraum

  • 31 Antworten

    Hallo,


    mein Freund hatte Nachtschweiß wegen seiner Lymphom-Erkrankung. Er hat nicht nur ein wenig geschwitzt, er war klatschnass. Das komplette T-Shirt war nass, die Bettdecke mit, das Bettlaken und zT sogar die Matratze. Mit normalem Schwitzen hatte das nix mehr zu tun. Ob es beim Nachtschweiß unterschiedliche Ausprägungen (=Stärken) gibt kann ich dir nicht sagen, da es dir aber mit einer dünneren Decke gut geht glaub ich nicht dass du dir sorgen machen musst. Ich sag ja immer: Lieber einmal zuviel zum Arzt als sich Wochenlang mit Ängsten quälen, aber wenn du nix anderes hast was dich beunruhigt würde ich sagen: Alles ok @:)


    Grüße


    Kirsten

    nachtschweiß ist ein typisches zeichen dafür dass dein körper mit irgendwas "zu schaffen" hat. das kann aber sehr viel sein. also am besten zum arzt mal blut abnehmen lassen. hast du noch andere symptome die vll auf genaueres schließen lassen. z.b. dicke lymphknoten? oder irgendwo schmerzen?

    Ich habe keine Schmerzen. Auch keinen geschwollenen Lymphknoten. Ich spüre am Hals hin und wieder was. Keine Schmerzen, es "ziept" ab und zu leicht, aber das hat man ja auch am Arm mal oder wo anders. Habe meinen Hals vom Arzt mal abtasten lassen vom Arzt, da ist nichts geschwollen.


    Habe im Februar Blut gespendet, da war auch nichts Auffälliges im Blut. Aber das ist ja nun auch schon wieder eine Zeit lang her.


    Bis vor Kurzem hatte ich allerdings Schlafprobleme. Ich hatte öfter "Herzstolperer" und hab mich so reingesteigert, dass ich nicht mehr schlafen konnte. Aber das hat sich gelegt. Eine Zeit lang bin ich noch nachts aufgewacht und hatte Herzklopfen, aber seit kurzem schlaf ich wieder durch (auch alles in den letzten 2 Monaten gewesen). Glaub aber nicht, dass ich jetzt, wo ich wieder gut schlafe, auf einmal schwitze.

    mein schwager hatte vor kurzem auch solche "herzstolperer". wurde dann ein langezit-ekg gemacht, nach mehreren untersuchungen kam raus dass er total übersäuert war. d.h. er hat sich irgendwie falsch ernährt, er musste dann ne ganze zeit auf seine ernährung achte, hatte dafür extra ne tabelle mit den ganzen säure werten der nahrungsmittel. so hat er fast nur noch kartoffeln gegessen, keine nudeln mehr usw. aber davon ging es weg. ob er allerdings nachtschweiß hatte kann ich dir nicht sagen

    Naja, ich hab dem Arzt vertraut. Das war auch nur eine ganz leichte Unterfunktion, die ich hatte. Kann aus der jetzt eine Überfunktion werden? Bei der letzten Untersuchung meinte der Arzt jedenfalls, ich brauch kein Medikament mehr.


    Es ist echt seltsam mit dem Schwitzen nachts. Wenn ich nicht im Bett bin, friert mich eher. Und kaum bin ich in diesem Bett, dann habe ich fast schon einen "Hitzestau" unter der Decke. Das merk ich schon, wenn ich noch wach bin. Auch unter der dünnen Decke hab ich heut geschwitzt. Das ist erst seit nach dem Urlaub so. Und nur der Kragen ist morgens feucht, nicht das ganze Shirt.


    Falls es was zur Sache tut: Wir haben ein Wasserbett. Meine Seite ist auf 27 Grad eingestellt.

    Nachtschweiß muss aber auch nicht automatisch gleich pathologisch sein. Bei mir gibt es immer mal Zeiten, wo ich nachts so viel schwitze, dass ich mich umziehen muss, und dann wieder gar nicht. Womit es zusammenhängt, habe ich noch nicht herausgefunden, ich vermute aber: Kleidung, Luftfeuchtigkeit im Zimmer, Decke, Träumen...

    Hallo Ausdertraum,


    als alter Hypochonder habe ich natürlich bei mir selbst auch an Krebs gedacht, als ich eine zeitlang mit Nachtschweiß zu kämpfen hatte..............das kam schon ein paar Mal vor in den letzten Jahren; ich vermute dahinter Infekte, die man nicht unbedingt bemerkt, vielleicht hast du dich im Urlaub einfach ein bisschen erkältet? Wenn du sogar Halsweh hast? Die Sache mit der dünneren Decke habe ich auch ausprobiert und dem Mittagsschlaf und da schwitzte ich nicht..............ich glaube, bei Krebs ist es egal ob dünne Decke oder zu welcher Uhrzeit man schläft............


    ich glaube auch, dass seelischer Stress oder hormonelle Schwankungen auch so was auslösen können............


    viele Grüße und schlafe heute gut und trocken,


    Kuller

    Ich habe auch eine hypochondrische Ader. Ich habe jetzt viel über Nachtschweiß gelesen. Dass er von Krebs kommen kann. Hierüber kam ich zu Lymphdrüsenkrebs. Und jetzt bin ich auch noch beim Mundhöhlenkrebs gelandet. Bei mir ist es so, dass meine 4 Weisheitszähne schön reingewachsen sind und sie bräuchten theoretisch nicht ziehen. Allerdings beiße ich mir ständig auf die Backe. Jetzt hab ich gelesen, dass das auch Krebs fördern kann, wenn eine Stelle im Mund immer so "leidet". Zum Glück hab ich nächste Woche nen Zahnarzttermin, da kann ich das gleich mal anfragen.


    Wenn ich beschäftigt bin, merk ich nichts. Aber jetzt ist mein Kopf so heiß und ich spür auch immer wieder meinen Hals. Habe aber kein (!!) Halsweh, sondern das ist eher äußerlich. Rechts und links am Seitenstrang spür ich es hin und wieder mal. Aber Schmerzen sind das nicht. Wenn ich jetzt immer auf meine rechte Wade achten würde, würde ich diese wohl auch spüren.


    Ich dreh noch durch. Ich möcht einfach unbeschwert leben können. Aber diese hypochondrische Ader habe ich seit langer Zeit. Ich glaub so mit 10 hat das angefangen. Und immer war ich schon auf Lymphdrüsenkrebs fixiert. Meine Oma ist dran gestorben. Ich hab mit 10 Jahren meine Mutter mal gefragt, wie das bei meiner Oma so war. Meine Mutter hat mir erklärt, dass meine Oma einen geschwollenen Lymphknoten hatte und ich habe meinen Hals abgetastet. Und promt einen gefunden. Und der Arzt hat dann tatsächlich pfeiffersches Drüsenfieber rausgefunden bei mir.


    Ich weiß auch immer nicht, wie sich diese geschwollenen Lymphknoten anfühlen. Ich spüre an meinem Hals viel, aber eigentlich ist rechts und links alles in etwa gleich. Würde sich so ein geschwollener Lymphknoten wie eine harte Murmel zwischen all dem anfühlen??


    Gestern Nacht bin ich wieder nach ca. 1 Stunde Schlaf aufgewacht mit Herzklopfen. Habe wieder verstärkt ans Sterben gedacht (hatte vor 2-3 Wochen eine Phase, wo ich dran gedacht hab, dass ich nach dem Einschlafen nicht mehr aufwachen könnte). Hab dann mit Licht ca. ne Stunde später weiter geschlafen.


    Ne so gehts nicht weiter. Ich werde nächste Woche zum Zahnarzt gehen. Dann geh ich nochmal zum Kardiologen wegen den Herzstolperern. Dann möcht ich zum Hausarzt, weil ich immer wieder Sonnenbrand auf dem Kopf hatte - einfach mal kucken lassen. Eventuell Hausarzt, wenn das mit dem Nachtschweiß nicht weg geht. Und dann bemühe ich mich um eine Therapie.

    PS Ich war heuer im Februar Blut spenden. Das wird ja auch untersucht. Hab nix gehört - wird also passen. So im Mai war ich nochmal, hab aber abgebrochen. Weiß nicht ob das auch untersucht wird...

    Hallo Ausdertraum,


    das hört sich nicht schön an was du über deine Krankheitsängste schreibst: Ich habe auch schon in früher Kindheit damit angefangen weil mein Vater herzkrank war. Mit 15 mussten mich meine Eltern in die Klinik bringen weil ich Herzbeschwerden hatte..............war natürlich nichts, außer einem Angstanfall; ich wollte dir damit nur sagen, dass dich der Tod der geliebten Oma schon vielleicht ein bisschen traumatisiert hat und zumíndest den Grundstein gelegt hat, schließlich identifiziert man sich mit geliebten Menschen und ist ihnen gegenüber empathisch.


    Ach übrigens: Die Herzstolperer habe ich auch immer wieder, war schon zweimal deshalb beim Kardiologen weil ich dachte, nach einem Infekt eine Herzmuskelentzündung und anschließende Insufizienz zu haben.


    Bei mir kommt eines nach dem anderen: Vor ein paar Wochen dachte ich noch Brustkrebs zu haben, war eine Zyste. Anfang des Jahres dachte ich nach drei Blasenentzündungen, dass ich Blasenkrebs habe.


    Bei mir persönlich sind die Krankheitsängste eine Art Beschäftigung um meine restlichen, schwerwiegenderen Probleme zu verdrängen.


    Ich weiß nicht wie sich bösartig veränderte Lymphknoten anfühlen; ich hatte schon öfters welche am Hals bei Infekten, die sind vergrößert, etwas verhärtet und tun weh beim Draufdrücken. Ich habe aber auch Lymphknoten die dauerhaft tastbar sind, wie eine Erbse........ist aber schon 20 Jahre so, also wird nichts Schlimmes sein.


    Einen geschwollenen Lymphknoten unklarer Ursache hatte ich mal in der Achselhöhle, der war ganz fest und derb und groß wie eine dicke Bohne............kannst dir vorstellen, was ich dachte zu haben.............der ist aber einfach wieder abgeschwollen, kam vielleicht vom Rasieren und Deo und äußeren Verletzungen dadurch.


    Ich wache auch nachts auf und habe Angst vorm Sterben.............ich glaube, das ist bei vielen Angstgestörten so. Phasenweise schlafe ich auch schlecht oder habe Angst beim Einschlafen, dass ich nicht mehr aufwache usw.


    Weißt du was für uns beide Gift ist? Das Internet, dort finden wir viele Anregungen für neue Krankheiten.................übrigens dachte ich auch schon, dass ich Mundhöhlenkrebs hätte, weil ich bei einer Krone eine weiße Stelle am Zahnfleisch habe, die auch noch verhärtet ist.


    Ich war früher auch immer beim Blutspenden; ich habe das aber in den letzten Jahren aufgegeben weil ich körperlich arbeiten muss und bemerkte, dass ich in den zwei Tagen danach zu infektanfällig bin.


    Wenn bei den Blutwerten was nicht in Ordnung ist, schicken sie sofort einen Brief; das war bei mir einmal der Fall, wegen eines Eisenwertes.


    Sie machen ein großes Differenzialblutbild, ich hatte immer zwei Wochen danach noch Angst vor dem Brief.


    Ich habe auch viele Jahre Therapie gemacht, aber in schweren Therapiephasen wurden meine Krankheitsängste nur noch verstärkt.


    Wie alt bist du eigentlich? Ich bin vierzig und im besten Krebsalter.........


    viele Grüße,


    Kuller

    Ich bin 24 :-(


    Und ich hab vor allem solche Angst vor dem Sterben. Davor, tot zu sein, endgültig weg zu sein. Jahr um Jahr verstreicht und ich bin komplett weg, wie vor der Geburt... Schreckliche Vorstellung!


    Manchmal denk ich mir, wenn ich vielleicht gläubig wäre, würde es mir besser gehen. Alles Schlechte ist Gottes Wille, alles Gute auch. Und Angst vorm Sterben braucht man auch nicht mehr zu haben. Aber ich schaffs nicht, irgendwie ist mir das im Moment noch zu fern.


    Dazu kommt, dass ich außerdem auch große Zukunftsangst hab. Was in 20 Jahren sein könnte, was mit meinen noch nicht mal geplanten Kindern schief laufen könnte... usw.


    Zur Zeit ist es ganz arg. Ich komm nicht mehr klar.


    Flugangst hab ich auch. Ich steig in kein Flugzeug mehr aus Angst abzustürzen.


    Als meine Oma starb, war ich grad mal 4. Kann mich kaum an sie erinnern. Sie war damals 56. Sie hatte auch psychische Probleme (Depressionen). Aber ihre Medikamente haben sich mit den Krebsmedikamenten nicht vertragen. Also während Chemo usw. durfte sie ihre Anti-Depressiva nicht nehmen. Da war sie natürlich in einem Tief, was für die Heilung nicht förderlich ist. Heute hätte man ihr sicher helfen können. Damals hat man sie mit ihrem geschwollenen Knoten zum Zahnarzt (!!) geschickt.

    Hallo Ausdertraum,


    in deinem Alter fand ich es immer blöd wenn jemand zu mir sagte, dass ich doch noch so jung sei und die Welt mir offenstände...............heute würde ich es am liebsten auch tun, aber mit 24 hat man schließlich auch ein Recht auf Ängste.


    Dass du Angst vor der Zukunft hast, ist ja schon gerechtfertigt in dem Sinne, dass man ständig damit konfrontiert wird, dass nichts Gutes mehr kommen kann..........


    möglicherweise könnte religiöser Glaube helfen die Angst vor dem Tod zu besiegen, aber insgesamt ist er doch eher wenig förderlich für Identität und Autonomie.


    Ich habe keine Angst vor dem, nicht mehr zu Sein oder nichts mehr zu spüren.............eher vor dieser Tatsache, dass das Leben endlich ist!! Natürlich auch vor Alter, Krankheit, Siechtum...............in einem Billigheim oder so.


    Flugangst ist, glaube ich, nichts Außergewöhnliches.............ich habe sie auch, fliege aber trotzdem. Man muss dort einfach alle Kontrolle abgeben und ist gefangen in einem Monstrum aus Technik, dem man auch noch vertrauen soll.


    Kinder habe ich leider nicht einmal...................auch eine Möglichkeit die Verantwortung zu scheuen und die Angst davor zu überwinden! Mache du es einfach anders, ist ja noch was Zeit.............


    so, aber nun muss ich mal ins Bett...............


    sei gegrüßt,


    Kuller

    Hallo,


    ich fühle mich grad so hoffnungslos *schnauf* Ich muss mir vielleicht einfach viel mehr vornehmen und immer beschäftigt sein und mich über Alltägliches aufregen. Dann komme ich nicht zum Nachdenken über all das.


    Vor allem der Gedanke, komplett ausgelöscht zu sein... der macht mich fertig. Aber das ist unausweichlich so... Jeder muss gehen.


    Sag mir ruhig, dass mir mit 24 alles noch offen steht. Mich würde das jetzt eher trösten.


    Ich habe eine Freundin, die vor 2 Jahren gläubig geworden ist. Ihr hat das sehr gut getan. Sie spricht auch viel mit mir, aber das ein oder andere ist mir einfach noch etwas "fern".


    Vor dem Alter habe ich weniger Angst. Da hab ich eher Angst davor, wenn es mit meinen Eltern mal so weit ist.


    Kinder möchte ich unbedingt haben. Aber davor muss ich mit mir selbst klar kommen.


    LG

    Hallo,


    so ein bisschen kennen das glaub ich viele, auch ich kriege wenn ich von irgendner schlimmen Krankheit höre die bspw mit Magenschmerzen zu tun hab erstmal gleich die Magenschmerzen hinterher. Aber ich kann es einschätzen, ignoriere das und meist sind sie sobald ich nicht mehr dran denke auch weg. So war es auch als mein Freund ins Krankenhaus kam (Lymphknotenkrebs), prompt fühlte ich mich matt, hatte Bauchschmerzen, hab nachts geschwitzt. Alles nicht unnormal eigentlich, vor allem wenn man so unter Stress ist. Sein Arzt war da ganz lieb, hat dann nen Rundum-Check bei mir gemacht, natürlich war alles ok.


    Vor zwei Jahren hatte ich auch geschwollene Lymphknoten im Hals. Ich könnt jetzt nicht mal sagen wie die sich angefühlt haben, hab halt gefühlt dass da was dicker ist unter der Haut. Wieder zu seinem Arzt (Internist), der wieder Untersuchungen gemacht hat und siehe da: Lymphknoten waren wirklich vergrößert. Aber entgegen meiner Aussage "die sind mind. 1,5 cm groß" konnte er mir dann am Ultraschall beweisen, dass es nur 0,8 cm waren. Kommt einem alles so riesig vor. Letztlich stellte sich nach einer Blutuntersuchung raus, dass ich Toxoplasmose hatte, total ungefährlich wenn man nicht grad schwanger ist.


    Was ich damit sagen will: Grade Krebsanzeichen sind natürlich oft schwammig und passen auf 100 andere Krankheiten auch. Und die meisten davon sind harmlos. Jeder der einen Krebsfall Fall in der Familie oder so hatte wird auch deine Gedanken nachvollziehen können. Nur die Ausprägung die das ganze bei dir hat ist echt besorgniseregend. Auch ich hab Angst vor dem Tod, bzw es ist wohl eher Angst vor dem Ungewissen. Keiner weiß was da kommt und ich glaub die wenigsten stehen dem gelassen gegenüber. Bis auf wenige Ausnahmen kann ich die Gedanken aber bisher ganz gut verdrängen, trotzdem gibt es sie. Aber es sind Ausnahmen! Du bist 24 und verbringst dein Leben damit zu denken du hättest eine Krankheit an der du bald sterben wirst. Das ist doch kein Leben! Nachher wirst du 90 und blickst zurück und blickst auf 80 Jahre Krankheits- und Todesangst. :-(


    Ich weiß nicht viel über Hypochonder, ich denke mit logischen Argumenten kommt man nicht weiter? Leider weiß ich auch nicht wie man weiter kommt? Vielleicht macht es Sinn sich mal an einen Psychologen zu wenden? Vielleicht kannst du mit deinem Hausarzt halbjährliche Rundum-checks verabreden? Irgendwas was dir hilft, das ganze in vernünftige Bahnen zu lenken. Die Angst wird man wohl nie ganz loswerden, aber soweit in den Griff bekommen dass man sich auch über das Leben freuen kann, muss doch irgendwie drin sein?


    Alles Gute :)*


    Kirsten