ich sag dir was: DU HAST KEIN KREBS! verlass dich drauf und lies nicht soviel.


    du hast es schon selbst geschrieben: "Wenn ich beschäftigt bin, merk ich nichts"


    der zahnarzt wird dich nicht bestätigen und du wirst nach dem termin noch unschlüssiger sein und weiter suchen/lesen. solang bis du bei 10 verschiedenen ärtzen warst und nach jedem arztbesuch gehts dir schlechter.


    nachtschweiß haben viele menschen, also mach dich nicht verrückt! glaub mir ich weiß wovon ich rede

    @ kirlew

    ich glaube er braucht keinen psychologen, ihm würde es schon viel helfen wenn er solche "beispiele" wie das von dir geschilderte oder am besten diese komplette forum meidet! denn ich glaube was von dir gut gemeint war bewirkt bei ihm das gegenteil: "oh gott, ihr freund hatte auch krebs. ich hab es bestimmt auch" ...

    @ Ben1001

    Erst mal danke für deinen Beitrag.


    Allerdings muss ich dich ein wenig berichtigen. So ein "typischer Hypochonder" bin ich nicht. Also ich bin nicht fest davon überzeugt, krank zu sein. Im Gegenteil: Eine leise Stimme sagt mir immer wieder, dass mir nichts fehlt. Aber der Rest arbeitet gegen die Stimme und lässt sich verunsichern. Ich gehe nicht von Arzt zu Arzt und wenn sie mir eine Diagnose stellen, glaube ich diese auch.


    Nein, bei mir ist es vielmehr die Angst, dass ich etwas haben könnte. Die Angst, was es alles gibt. Einfach die Angst, krank zu sein ohne es zu merken oder schwer krank zu werden. Wenn ich an mir etwas bemerke, dann zögere ich den Arztbesuch aus Angst vor einer schlimmen Diagnose oft Monate hinaus. Ich gehe NICHT in der Zeit zu 10 Ärzten und glaube ihnen nicht, was sie mir sagen. Definitiv nicht.


    Wenn ich jetzt höre, dass jemand - wie Kirlews Freund - Krebs hatte, dann glaube ich nicht sofort, dass ich diesen auch habe. Ich denke mir dann eher, dass es ziemlich schlimm ist. Und mich ereilt schon ein ungutes Gefühl, weil ich mir denke noch einer mehr, der Krebs hat. Ich weiß dass viele an Krebs erkranken und ich hab Angst, irgendwann zu ihnen zu gehören. Aber es ist definitiv nicht so, dass, wenn ich nun höre jmd. hat Bauchspeicheldrüsenkrebs, ich dann zu Hause vorm PC sitze und die Symptome durchlese und das dann auch meine zu haben. Bei mir kreist die Angst immer nur um bestimmte Krankheiten - nicht alle! z. B. habe ich absolut 0.00 Angst vor Gebärmutterhalskrebs. Nur als Beispiel. Es ist einfach dieser Lymphdrüsenkrebs. Einen Gehirtumor stelle ich mir auch schlimm vor. Und Brustkrebs. Vor diesen 3 fürchte ich mich, obwohl die anderen sicher mindestens genauso schlimm sind. Kann das nicht erklären.


    Vielleicht ist das bei mir eine Angst vor Krankheiten in Verbindung mit der Angst vorm Tod.


    Meine Oma z. B. hat immer felsenfest geglaubt, sie hat Unterleibskrebs. Damit hat sie sogar ihre Tochter (= meine Mutter) verrückt gemacht. Im Endeffekt hat sie aber dann Lymphdrüsenkrebs bekommen.


    Nun gut. Ich ende hier mal.

    @ Kirlew

    Danke auch dir für deinen Beitrag. Der zeigt auf, wie das Gemüt auf die Gesundheit wirken kann. Man kann sich - obwohl man gesund ist - fühlen wie ein Sterbender, wenn man es sich nur lang genug einredet.


    Zum Glück blicke ich nicht nur auf Krankheitsangst zurück. Ich habe schöne Urlaube gemacht, eine funktionierende Beziehung, eine gute Arbeit, Freunde, ein nettes Dach über dem Kopf und des öfteren schöne Unternehmungen. Zum Glück. Aber ich gebe zu, das ein oder andere hätt ich mehr genießen sollen/können/müssen.

    @ Ben1001

    Zitat

    ich glaube er braucht keinen psychologen, ihm würde es schon viel helfen wenn er solche "beispiele" wie das von dir geschilderte oder am besten diese komplette forum meidet! denn ich glaube was von dir gut gemeint war bewirkt bei ihm das gegenteil: "oh gott, ihr freund hatte auch krebs. ich hab es bestimmt auch" ...

    Hm, wenn das so eine Reaktion wie oben beschrieben hervorruft ist das sicher nicht von mir gewollt. Meine Intention war eher, dass nicht nur Leute die keine direkten Erfahrungen damit haben schreiben "du hast nix", sondern auch jemand der da selber mit zu tun hatte.

    @ AusderTraum

    Wo Ben recht hat ist, dass das im Internet lesen eigentlich das schlimmste ist was du machen kannst. Man findet garantiert immer was was man haben könnte. Oder man landet durch die Suche in einem Krebsforum und denkt "oh Gott, die haben ja alle Krebs"... natürlich, deswegen sind sie ja dort. Grundsätzlich halte ich es nicht für verkehrt sich auch selber zu informieren. Aber wenn man weiß, dass man zu solchen Ängsten neigt, wäre es da nicht besser sich genau das zu verbieten? @:)

    Hallo,


    ich hab jetzt noch eine Zeit beobachtet. Ich schlafe mittlerweile wieder mit der dicken Decke. Aber ich habe jeden Morgen einen ganz leicht feuchen T-Shirt-Kragen. Ich wach aber nicht nachts auf und bin schweißgebadet. Ne ich schlaf eigentlich durch.


    Ist das u. U. normal?


    LG


    AusderTraum

    Zitat

    Ist das u. U. normal?

    Ich würde sagen:Ja! Glaub mir, ich leide seit Jahren unter Nachtschweiss und mein T-Shirt ist klitschnass, wenn die Beine mitbetroffen sind (nicht immer der Fall), klebt die Decke regelrecht daran und ist auch feucht.

    Hast du das mal untersuchen lassen?


    Diese Nacht hab ich auch geschwitzt. Ich bin dann so um 3 Uhr aufgestanden, hab das Fenster ganz aufgemacht und die dünnere Decke wieder genommen.


    Mir wars richtig heiß unter der Decke. Typischer ist es bei Krebs doch, dass man aufwacht und einem kalt ist und alles nass ist. Bei mir ist immer nur der Nackenbereich hass und die Schultern, vielleicht noch das Dekoltee.

    Zitat

    Hast du das mal untersuchen lassen?

    Das Problem trat vor ein paar Jahren auf. Bin dann mal zum Arzt. Ich wurde zum Lungenröntgen geschickt und die Schilddrüse wurde überprüft. War alles schick. Ist wohl psychisch bedingt bei mir.

    Zitat

    Typischer ist es bei Krebs doch, dass man aufwacht und einem kalt ist und alles nass ist.

    Weiss ich nicht, ich hatte nie Krebs. Aber mir ist natürlich kalt, weil das T-Shirt klitschnass ist und die Decke feucht.


    Ich würde an deiner Stelle mal die Schilddrüse überprüfen lassen.

    Schilddrüse... wie gesagt, bis vor ca. 2-3 Jahren hatte ich ne leichte Unterfunktion. Der Arzt meinte irgendwann aber, dass ich die Medikamente nicht mehr nehmen muss. Scheinbar sind die Werte i. O. gewesen. Sollte es dann auf einmal ne Überfunktion sein? Ist das überhaupt möglich?

    Zitat

    Schilddrüse... wie gesagt, bis vor ca. 2-3 Jahren hatte ich ne leichte Unterfunktion. Der Arzt meinte irgendwann aber, dass ich die Medikamente nicht mehr nehmen muss.

    Meines Wissens ist eine Schilddrüsenerkrankung lebenslang und hört nicht plötzlich auf.

    Zitat

    Scheinbar sind die Werte i. O. gewesen.

    Das ist ja auch Ziel einer medikamentösen Behandlung, dass sich die Werte normalisieren. Ich gehe allerdings davon aus, wenn die Medikamente abgesetzt werden, es wieder zum Ungleichgewicht kommt.

    Zitat

    Sollte es dann auf einmal ne Überfunktion sein? Ist das überhaupt möglich?

    Keine Ahnung. Ich würde dir dringend empfehlen zu einem Endokrinologen oder Nuklearmediziner zu gehen.