Panische Angst vor Darmkrebs oder Eierstock.

    Hallo,

    ich bin mir bewusst, dass ihr keine Diagnosen stellen könnt. Ich erhoffe mir, etwas Beruhigung.

    Nun zum eigentlichen Punkt.

    Ich habe 2 kleine Kinder beide wurden per Kaiserschnitt entbunden. Das jüngste Kind ist 2.

    Ich habe seit Monaten Schmerzen im unteren linken Becken, bei Belastung. Mal mehr, mal ganz weg. Immer nur bei einer bestimmten Bewegung.

    Ich habe es auf eine Fehlhaltung beim Tragen zurückgeführt und mir nichts dabei gedacht.

    Die Tage ist mir allerdings aufgefallen, das mein Bauch auf der linken Seite minimal größer ist (Tumor?).

    Ich hab gegoogelt und jetzt habe ich wirklich Panik.

    Zudem habe ich seit Monaten leichte Verdauungsbeschwerden (weicher Stuhl, gelegentlich Bauchschmerzen vorm Stuhlgang).

    Zudem muss ich sagen, dass ich in den letzten 2-3 Jahren öfter Antibiotika nehmen musste. Ich hoffe dadurch ist mein Darm einfach nur durcheinander.

    Morgen früh habe ich einen Termin bei meiner Hausärztin und ich habe so riesige Angst vor einer schlimmen Diagnose. Mir bleibt bei den Gedanken, dass meine Kinder ohne mich aufwachsen müssen die Luft weg.

    Ich kann kaum noch essen und schlafe sehr wenig.

    Corona macht alles gerade nicht einfacher. Mein Mann hat morgen Urlaub um auf die Kinder aufzupassen.

    Mein Papa hat letztes Jahr leider auch eine Krebsdiagnose (Prostata) bekommen.

    Meine Nerven sind am Ende.

    Bin verzweifelt.

  • 9 Antworten

    Also nachmal,. nach 2 Kaiserschnitten hatte ich massive Verwachsungen im Unterleib. Alles war miteinder verwachsen und das machte ne Menge Probleme. Anfangen von Schmerzen, immer wieder Durchfall, dann wieder alles verschwunden. Dann wieder solche Schmerzen, dass ich gekrümmt auf dem Boden lag.


    In einer Bauchspiegelung wurden die Verwachsungen gelöst und seither hab ich keine Probleme mehr.


    Ich denke, in dieser Richtung kannst du auch mal denken, bevor du wegen Krebs in Panik verfällst. Verwachsungen sind sehr häufig nach Bauch OPs. Es spricht nur leider keiner drüber.


    Ich würde zum Frauenarzt gehen. Verwachsungen sieht man im Ultraschall nicht. Aber im Ultraschall würde man Zysten oder einen Tumor sehen.


    Einen Tumor, den du von außen spüren kannst, würde dein FA auf jeden Fall sehen, aber ich denke einen so großen Tumor spürt man nicht nur, der würde längst ganz andere Beschwerden machen.


    Ich wünsch dir alles Gute@:)

    Und ich nochmal: bei mir waren Darm, Eierstöcke, Gebärmutter und Blase mit der Bauchwand verwachsen. Ich habe quasi alles gespürt, Darmbewegungen, Gebärmutterkontraktionen, beim Pipilassen....es war teilweise echt die Hölle. Dann wieder plötzlich wie vom Erdboden verschwunden. Es war verrückt! Schmerzmittel halfen nicht.

    Ich war gefühlte 100x beim Gyn und er machte immer US und konnte nichts feststellen (ganz typisch für Verwachsungen)


    Ich dachte wirklich schon, ich spinne und bilde mir das alles ein.

    Das ganze Ausmaß sah man erst in der Bauchspiegelung

    ScoCar schrieb:

    Danke, einen Termin bei der FA habe ich erst für den 01.02. bekommen.

    wenn du die Schmerzen aushälst, reicht der Termin am 1.2. sicher aus. Ist ja nicht mehr sooo lange hin, Aber wenn es unaushaltbar ist, dann geh als Akutpatientin hin. Bei starken Schmerzen dürfen sie dich eigentlich nicht abweisen.

    Ich habe eigentlich kaum Schmerzen.

    Nur wenn ich das Gewicht von einem auf das andere Bein verlagere.


    Ich hoffe meine Hausärztin macht morgen einen Ultraschall vom Bauchraum.

    Ich wollte hier mal Rückmeldung geben.

    Die Hausärztin hat im Ultraschall vom Bauchraum nichts gesehen.

    Ergebnisse der Blutuntersuchung habe ich heute telefonisch bekommen. Ist auch alles in Ordnung.

    Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen oder?

    Meinen FA-Termin habe ich auf den 26.01. vorverlegen können. Nicht viel früher aber immerhin etwas.

    Meint ihr ich muss mir noch groß Gedanken machen?