Probleme im HNO-Bereich, was ist es denn bloß?

    Hallo zusammen,


    zunächst die Vorgeschichte:


    Ich hatte seit Jahren schon immer mal wieder so ein Fremdkörpergefühl beim


    Schlucken, links neben dem Kehlkopf. Es kam und ging, fiel mir selten so


    wirklich auf, bis es Mitte 2014 etwas stärker wurde, und mit geschwollenen


    Lymphknoten am Hals einher ging, die ich eigentlich auf die kurz zuvor erfolgte


    Zahnreinigung schob. Dennoch wollte ich es mal abklären lassen. Es folgten


    Blutuntersuchung usw. beim Hausarzt, der schon im Vorfeld vorsichtige Entwarnung


    gab hinsichtlich Krebs. Der Bluttest ergab in der Tat keine Auffälligkeiten, und


    auch sonst waren ja keine Beschwerden da. Nach einigen Wochen wurden die


    Lymphknoten wieder "normal".


    Trotzdem wurde noch die Schilddrüse genauer unter die Lupe genommen. Es ergab


    sich eine minimale Unterfunktion, die direkt mit Jod und Hormonen behandelt


    werden sollte. Dazu hab ich einige unschöne Sachen gelesen, von wegen unnötige,


    vorschnelle Verordnung, die letztlich erst zu wirklichen Problemen führt, und


    holte mir in 2015 zwei weitere Meinungen ein. Die bestätigten meinen Verdacht,


    dass in diesem geringfügigen Fall keine Medikamente nötig waren, nur ab und an


    mal wieder kontrollieren lassen sollte ich es.


    Damit war diese Sache für mich erstmal vom Tisch. Zum Fremdkörpergefühl


    vielleicht noch..ich habe immer mal Probleme mit dem Rücken, und schiebe dieses


    marginale, ab und an auftretende Missempfinden beim Schlucken im Grunde auf die


    Halswirbelsäule.


    Aktuell ist es gerade mal wieder da, den einen Tag mehr, den anderen weniger,


    oder gar nicht.


    Seit 2-3 Wochen kommt aber Folgendes hinzu:


    Ich habe Probleme mit dem linken Ohr. Nicht wirklich schlimm, es tut halt ein


    bisschen weh, wenn ich auf den Gehörgang drücke. Auch knackt es recht stark,


    wenn ich die entsprechenden (Schluck-)Bewegungen mache.


    Wenn ich schlucke, kommt zu dem Fremdkörpergefühl neben dem Kehlkopf, nur


    manchmal, und scheinbar von der Neigung des Halses abhängig, ein


    unterschwelliger Schmerz im Bereich des linken Halslymphknotens dazu, der sich


    bis hoch ins Ohr manifestieren kann, wobei das Ganze so geringfügig ist, dass


    ich nichtmal klar sagen kann, ob der Schmerz beim Schlucken nicht sogar im Ohr


    beginnt, und nach unten Richtung Lymphknoten ausstrahlt, oder eben umgekehrt.


    Ebenfalls seit Jahren benutze ich Oropaks aus Wachs. Zu denen findet man ja kaum


    was Negatives im Netz, auch wenn ich schon las, dass manche Leute den Eindruck


    haben, förderlich wäre es nicht gerade. Habe die Dinger nun mal ein paar Tage


    nicht verwendet, aber das Schlafen fällt arg schwer (Frau schnarcht:)), und


    besser ist es auch nicht geworden.


    Wenn man mal alles betrachtet, das Gefühl beim Schlucken, das druckempfindliche


    Ohr, die leichten Missempfindungen im Bereich der linken Halslymphknoten (die


    sind übrigens nicht geschwollen) und dem Ohr, dazu die Probleme mit der


    Wirbelsäule und die Nutzung der Oropaks, was mag hier wohl der wahrscheinlichste


    Auslöser sein, wie hängen die Symptome zusammen?


    Ach ja, mit den Zähnen knirsche ich wohl auch ein wenig, meint der Zahnarzt.


    Meine Theorie: Wirbelsäule und Fremdkörpergefühl beim Schlucken hängen zusammen,


    Ohr- und Lymphknotenprobleme sind separat zu betrachten, womöglich durch die


    Oropaks und das Knirschen begünstigt?


    Ich bin kein Hypochonder, und allein, dass sich der Kram nun schon so lange


    hinzieht, ohne schwerwiegendere Probleme, beruhigt mich eigentlich, aber na ja,


    ein Freund von mir hatte bereits Lymphknotenkrebs..


    Auch Kehlkopfkrebs gibt mir zu denken, da die Symptome nicht gerad unpassend sind. Das wäre auch der einzige


    Krebs im Halsbereich, der nicht gezielt abgeklärt wurde, mit Spiegelung usw,


    eben weil die Blutuntersuchung keine Auffälligkeiten ergab. Aber hätte ich den,


    müsste der sich doch seit Ende 2014 weitergehend bemerkbar gemacht haben?


    Wenn ich aber mit all diesen Gedanken erneut zum Arzt renne bringt das


    erfahrungsgemäß nicht viel, jedenfalls kenne ich keinen Arzt der heute noch die


    Zeit hat, sich das überhaupt in Ruhe anzuhören, und ich bin auch kein Freund


    übermäßiger, verfrühter Vorsorgeuntersuchungen, wie Röntgen usw, die mir sicherlich mal wieder verordnet werden würden.


    LG


    Alex

  • 5 Antworten

    Ich würde mal das Knirschen abklären / behandeln lassen mit einer Schiene.


    Krebs ist es sicher nicht, denn der wächst nicht nur alle paar Jahre einen Millimeter. Will heißen: Dann hättest du mittlerweile schon ganz, ganz gravierende Probleme.


    Warst du mal beim Facharzt, d.h. HNO?

    Hey,


    danke für die Antwort!


    Der HNO wurde mir halt für die Kehlkopfspiegelung nahegelegt, vor knapp zwei Jahren, aber der Hausarzt meinte selber, nur auf meine eigene Idee mit dem Kehlkopfkrebs hin, Sinn würde er keinen sehen. Also war ich da nicht.


    Zuletzt hab ich so einen vor ein paar Jahren aufgesucht. Da hatte ich sonst noch nichts Auffälliges bemerkt. War eigentlich nur zum Ausspülen da. Er fragte mich initiativ gleich, ob ich Oropaks tragen würde. Ja meinte ich, sieht man das? Nö meinte er, ich frage nur der Vollständigkeit halber. Auch komisch irgendwie.


    Im Grunde ist es etwas komplizierter, aber ich hatte eh schon so weit ausgeholt..:)


    Weiß schon, Krebs kann es über den Zeitraum eigentlich nicht sein.


    Nun bin ich allerdings ein Fan alternativer Medizin, und habe zu Ärzten nur bedingt Vertrauen. Ich ernähre mich also recht gesund, und futtere auch diese bitteren Aprikosenkerne. Gerade Rauchen ist allerdings mein einziges Laster. Auch hier nur den unbehandelten Tabak. Trotzdem mies, weiß ich alles...


    Was für mich die Krebsangst immer noch aufrecht hält ist, dass wohl schon einige Leute, nach meinen Quellen zumindest, jahrelang mit Krebs überlebt haben, bei der Ernährung. Weiter hört man immer öfter von Leuten, deren Krebs plötzlich diagnostiziert wird, und nach drei Wochen sind sie dann weg. War in meiner Nachbarschaft der Fall.


    Weiter hab ich Nachtschweiß, aber nur im Winter, wenn ich das Schlafzimmer nicht heize. Dafür gibt es ja auch ne harmlose Erklärung. Ist der Raum beheizt schwitze ich nicht.


    Auch Gewichtsverlust hatte ich über die letzten 9 Monate recht heftig, was aber über viel körperliche Belastung und noch gesündere Ernährung leicht zu erklären ist.


    Es sind einfach so viele Fragezeichen, jedes für sich genommen nicht beunruhigend, aber in der Gesamtheit..


    Im Grunde würde ich sofort Ruhe geben, wenn mir jemand glaubhaft den Zusammenhang zwischen meinem angegriffenen Ohr und dem Schmerz in der Lymphknotenregion erklären könnte. Oder ist es nur der Hals, nicht die Lymphknoten, und hängt doch mit der Wirbelsäule zusammen? Habe gegoogelt ohne Ende, aber nichts Konkretes gefunden.


    Kann beides vom Knirschen kommen?


    Oder beides von der Halswirbelsäule?

    Ach so, zum Knirschen noch, der Zahnarzt fand es nicht gravierend genug, eine Schiene zu verordnen. Man sieht es zwar ein bisschen, aber die Schiene hat meine Frau verpasst bekommen :)=


    Eben hatte ich den Halsschmerz wieder. Hab direkt den Finger draufgeballert, und keinen Lymphknoten ertasten können. Es scheint konkret folgende Stelle zu sein:


    Wenn ich vom Kehlkopf aus linksseitig nach oben taste gibt es eine kurze Lücke bevor es wieder knöchern wird, wohl zwischen den einzelnen Wirbeln oder Knochen oder was auch immer, und genau da schmerzt es, aber ohne, dass ich es durch Druck künstlich hervorrufen könnte.

    laut diesem Bild ist es dann wohl die Schilddrüse, Punkt 7, linksseitig:


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