Rachenkrebs?

    wie der titel bereits sagt , meine ich (17 j.) rachenkrebs zu haben.


    vor ca. 1 jahr bemerkte ich im rachen eine große weisse fläche, bestehend aus mehreren weissen flecken was für mich wie eine typische leukoplakie aussah die bekanntlich zu krebs ausarten kann.


    nun , über 1 jahr später , sieht mein rachen gerötet aus und ich habe dort einen erhobenen ca. 1 cm großen fleck und daneben 3-4 1mm kleine knötchen und an den mandeln sind mehrere knoten sowie auf der zunge (ziemlich klein).


    war deswegen zu meinem hausartzt gegangen der meinte es sei nichts schlimmes, nur eine eiweißabsonderung die durch oftes atmen durch den mund verursacht wird (z.B. beim sport).


    darauf hin nam er noch einen abstrich mit einer kleinen bürste , und meinte er würde sich melden falls etwas ernstes entdeckt würde.


    tat er aber nicht , weswegen ich eigentlich beruhigt war.


    vor einigen tagen habe ich aber nun einen weiteren knoten entdeckt .


    und zwar am oberkiefer der unter der schleimhaut liegt und somit nur zu ertasten ist .


    nun war ich beim zahnartzt wo ein röntgenbild angefertigt wurde, jedoch keine auffälligkeiten gefunden.


    die ärtzin meinte nur der knoten könnte eine schwellung sein die durch den darunterliegenden weissheitszahn verursacht wird.


    das für mich alles gar nicht plausibel an , und ich habe geleich mal einen termin beim HNO-artzt gemacht um richtige auskunft zu bekommen.


    denn es dürfte sich wohl zumindest um eine leukoplakie einen pilz oder sonstwas handeln was einer behandlung/beobachtung bedarf.


    nun meine fragen:


    werden abstriche auch auf krebszellen hin untersucht?


    was könnte das ganze bei mir überhaupt sein?

  • 40 Antworten

    Hallo,


    hast du Schluckbeschwerden, Atemprobleme?


    Nasenbluten, Mittelohrentzündung, geschwollene Lymphdrüsen und Kopfschmerzen?


    Und du warst ja auch schon bei deinem HA ;der einen Abstrich wegen einer eventuellen Leukoplakie gemacht hat, der anscheinend ja negativ war.


    Vertrau deinen Ärzten und geniess das Leben.


    LG

    hab keine schmerzen/schluckbeschwerden/atemprobleme hab nur tastbare lymphknoten unterm unterkiefer (geschwollen?) ...


    die am hals sinds jedenfalls nicht.


    naja aber was zur hölle solln der knoten im kiefer , und das andere?


    normal wirds doch wohl nich sein , oder?


    worauf soll ich bei den ärtzten vertrauen ?


    auf die diagnose? sowas hab ich nich bekommen -.-

    manchmal hab ich kopfschmerzen in der rechten kopfhälfte...


    ich bin niemand der wegen kleinigkeiten zu ärtzen läuft...


    will nur wissen was los is , denn unter umständen kann es ja auch was ernstes sein.


    ganz objektiv betrachtet...

    ja der HA hat irgendsonn unsinn erzählt.


    was hat ein knoten unter der schleimhaut nämlich mit eiweissabsonderung zutun ?


    versteht sich doch von selbst dass das nich stimmen kann...


    is halt kein HNO artzt... mal abwarten was der meint .


    hm , ja keine ahnung was der knoten halt noch bedeuten kann???

    so , schon 3 monate um und ich bin immer noch nicht schlauer.


    beim termin im april wurde mir gesagt dass es sich bei den ganzen "auffälligkeiten" um lymphfollikel handelt.


    also wurden mir tropfen verschrieben um diese zu beseitegen.


    sollte das nicht innerhalb von 3 wochen verschwunden sein sollte ich wiederkommen.


    es hatte sich nichts gebessert , also kam ich auch wieder.


    in die selbe praxis , zum glück (oder auch nicht)aber zu nem anderen artzt.


    ich schilderte auch ihm die ganzen probleme, woraufhin er sich alles genau anschaute.


    er stellte eine kehlkopfentzündung fest , und äußerte auch den verdacht einer mandelentzündung.


    er fragte nur ob ich nicht eine chronische madelentzündung habe was die ursache meiner "zerklufteten" mandeln sein könnte , und nein habe ich nicht.


    wieder ne andere diagnose , schon die 4. .


    diesmal wurde mir aber wenigstens blut abgenommen.


    jetzt ist schon über ein monat vergangen und man hat sich nicht bei mir gemeldet.


    würde man mich telefonisch kontaktieren wenn das blutbild auffällig wäre ?


    woraufhin wurde es denn jetzt wahrscheinlich untersucht?

    naja , wie würden sich denn für dich 4 verschiedene diagnosen anhören und dazu noch die gewissheit von definitiven anzeichen von rachenkrebs?


    ich gebe echt mein bestes um eben nicht hypochondrisch zu werden , aber das geht halt nicht wenn man nicht nur nen pickel am sch**** hat ...


    na denn frage ich beim artzt nach...

    Hast du den arzt denn mal nach Rachenkrebs gefragt?


    Nur weil man Kopfschmerzen und Schwindel hat muss man nicht gleich einen Hirntumor haben. Und ein dunkler Leberfleck ist nicht gleich ein malignes melanom.

    nach rachenkrebs gefragt ?


    ne.


    aber ich würde trotzdem nicht ausschließen dass er den verdacht hatte.


    ich hatte ihm nämlich extra nochma gesagt dass die verdickungen seit wochen (eigentlich seit jahren) nicht weggegangen sind, dann hat er nochmal mit einer art "endoskop" reingeguckt und hat eben noch die blutuntersuchung angeordnet.


    er meinte auch er habe nichts womit er jetzt genauer gucken könnte.


    hatte vielleicht auch eine entnahme einer gewebeprobe im sinn ?


    ausschließen tun sie diese schlechte option also alle nicht , obwohl ich ja erst 18 werde und somit die wahrscheinlichkeit recht gering ist.


    deswegen sollte ich das schon weiter verfolgen...

    werde ich wohl machen.


    aber mir ist das völlig unverständlich warum auch ein HNO artzt krebs im rachen nicht erkennen kann? im internet habe ich gelesen dass selbst der zahnartzt dafür ausgebildet ist. also war ich auch bei einem solchen.


    aber gut , was soll ich denn dem onkologen sagen wenn ich mit 17 da hingehe und mit krebsvorsorge oder auch früherkennung anfangen möchte?


    nur schief angesehen werden ist das letzte was ich mir da erhoffen würde...

    Zitat

    warum auch ein HNO artzt krebs im rachen nicht erkennen kann

    Wenn keiner da ist, kann er keinen erkennen.

    Zitat

    nur schief angesehen werden

    Wer mit einer Krebsphobie beim Onkologen auftaucht, sollte nicht damit rechnen, mit Begeisterung empfangen zu werden.

    also eins will ich mal klarstellen,


    ich bin ein sehr vernünfitger mensch und gehe bestimmt nicht wegen halsschmerzen oder einer grippe zum artzt.


    der besuch beim HNO war mein erster artztbesuch seit ca. 3 jahren wenn nicht noch länger.


    wenn ich hier poste will ich nicht mit leuten über einen kamm geschert werden die sich wegen "knoten am hals" oder "roten punkt" in an der mandel sorgen machen.


    zu solchen kandidaten gehöre ich defenitiv nicht.


    mein verdacht beruht auch auf der kenntnis meiner zahlreichen risikofaktoren , wie rauchen schlechter mundhygiene und chronischer entzündung , ganz im gegensatz zu den leuten die hirntumore und melanome bei einem normalen leberfleck vermuten.


    ich will hier ernstgenommen werden und nicht diese pauschalen antworten lesen die für hypochonder sicherlich einleuchtend wären.


    dass ich bei jedem artzt innerhalb von 2 minuten abserviert werde ist für mich schon enttäuschend genug.