Radonbelastung im Wohnraum

    Hallo Leute,

    ich wohne mittlerweile 10 Jahre in einer alten Kellerwohnung im Raum Köln. Letzens erst hab ich in den Nachrichten über Radon gelesen und mir darauf hin ein Messgerät geliehen.

    Im Durchschnitt ergab die Messung eine Strahlenbelastung von ~ 300Bq/m^3 also beim Grenzwert und deutlich über dem von der WHO empfohlenen wert von 100Bq/m^3


    Maßnahmen zur Reduzierung habe ich schon begonnen.


    Jedoch mache ich mir jetzt Sorgen darüber, dass mein Krebsrisiko erhöht ist. Meint ihr, ich sollte meine Lunge ab und zu von einem Arzt checken lassen?


    Grüße, Tim

  • 7 Antworten
    Zitat

    Maßnahmen zur Reduzierung habe ich schon begonnen.

    die wären? bleibunker bauen?


    häufen sich die krebsfälle in deiner region? dafür gibt es ein krebsregister.

    Zitat

    sollte meine Lunge ab und zu von einem Arzt checken lassen?

    wahrscheinlich ist die röntgendosis gefährlicher als die radonstrahlung.

    https://www.bfs.de/DE/themen/i…n/karten/innenraeume.html


    Über den Link kannst Du weitere Seiten anklicken und dich informieren.

    Sollten deine Sorgen überhand nehmen, bzw. Du die Gedanken nicht abstellen kannst, wäre ein Umzug anzuraten. Wobei ich dir die 1. Etage bis höher empfehlen würde.


    Ich will das Risiko nicht kleinreden, nur alles im Leben kann Risiko bedeuten.

    Und jetzt jedes Jahr die Lunge röntgen zu lassen, ist nicht erforderlich mMn. Könnte sich evtl. als ungesünder herausstellen, als die Radonstrahlungen allgemein.


    Suche dir Fachleute und/oder besprich das mit den Ärzten.

    TimFaber schrieb:

    die wären? bleibunker bauen?

    Radon ist ein Gas, welches im Erdreich durch Zerfall von natürlichem Uran entsteht und dann in den Keller, durch z.b Undichtigkeiten, eindringt.

    Radon zerfällt durch Alphastrahlung also eigentlich würde ein Papierbunker bauen. Aber ich muss das Radon ja draußen behalten.


    TimFaber schrieb:

    wahrscheinlich ist die röntgendosis gefährlicher als die radonstrahlung.

    Da hast du wahrscheinlich recht! Ich bin leider kein Experte in Medizin und weiß auch nicht, ob es nicht schädliche Untersuchungsmethoden gibt. Z.b. Blutmarker, oder Ultraschall

    Vielen Dank für den Link, die dort empfohlenen Maßnahmen versuche ich umzusetzen. Ein Umzug ist aber eine Option die ich im Hinterkopf habe.

    Leider habe ich nirgendwo Empfehlungen gelesen, was man machen soll, wenn man längere Zeit belastet war.

    ...man lebt dann einfach gesünder vor sich hin, dazu gehört sicherlich eine andere Wohnung, Kellerwohnung ist sicherlich nicht ideal.

    Ein Raucher, der nach 40 Jahren aufhört zu rauchen, hat sicherlich eine größere Belastung in der Lunge...


    Ansonsten: Das ganze Leben ist ein Risiko. Gestorben wird aber immer erst ganz zum Schluss.

    Ich würde da auch kein Geld und keine Zeit investieren sondern umziehen, wenn es sich ergeben sollte. Und dann: einfach leben....

    jetzt verstehe ich kellerloch = gefährlich.


    wenn sich die krebsfälle in deiner nachbarschaft nicht häufen, ist ja alles OK.


    krebs (egal was) wird in einem krebsregister erfasst. wird von arztpraxen und kliniken gemeldet. such mal das für dich zuständige auf und schau dir mal die zahlen an.