Seltsamer Kommentar nach Muttermalentfernung

    Was bedeutet der Kommentar "knapp im gesunden entfernt" zu einer histologischen Untersuchung eines entfernten Muttermals?


    Klingt beunruhigend!


    Vielen Dank im Voraus!

  • 8 Antworten

    lass dir bloß das untersuchungsergebnis in kopie geben.


    du kannst es bei http://www.krebs-kompass.org/forum deuten lassen wenn du die betroffenen dort lieb fragst. dort sitzen DIE profis...


    knapp im gesunden kann m.m. nach heißen, dass etwas nicht ganz gesund war (darum noch lange nicht bösartig) und vollständig entfernt wurde - aber nur knapp. besorge dir schnell den bericht.

    Knapp in gesunden heisst,dass l nicht alles entfernt worden ist.z.b. die randschnitte noch anteile des zu entfernenden tumors enthalten.entweder ist eine zweite op notwendig oder man beobachtet das ganze

    "Knapp im Gesunden" heißt (im Gegensatz zur Meinung von Irisbaby), dass das Muttermal *vollständig* entfernt wurde, aber nur mit einem sehr geringen Sicherheitsrand außenrum - der Schnitt war ja "im Gesunden"(gewebe), aber eben nur knapp. Falls es sich bei dem herausgeschnittenen Muttermal um etwas gutartiges gehandelt hat (wahrscheinlich), belässt man es dabei - falls doch ein paar Zellen übriggeblieben sind, kommt schlimmstenfalls das Muttermal wieder. Falls es bösartig war, wird man nochmal rangehen und etwas gesunde Haut außenrum entfernen, damit ein ausreichender Sicherheitsabstand gegeben ist.


    hth


    Michael

    Hallo caver,


    kann deine meinung nicht teilen.mache den job schon eine weile.und in unserer praxis heiss knapp im gesunden....siehe oben....


    aber egal was es war, in kontrolle sollte man es auf alle fälle behalten.


    es gibt ja auch sachen die entarten können


    aber jetzt bloss keine panik schieben,kontrolle ist wichtig meiner meinung nach

    the-caver hat mit seiner Erklärung vollkommen Recht.


    Und wenn es sich bei der entfernten Struktur um ein gutartiges "Muttermal", meist Arten eines "melanozytischen Nävus" gehandelt hat, ist keine weitere Behandlung erforderlich.


    MfG