Tumor unterhalb der Brust - brauch ein paar nette Worte

    Liebes Forum,


    seit über eine Woche hab ich einen verschiebbaren, leicht schmerzhaften Knoten (über 1cm groß) unterhalb der linken Brust erkannt. Ich bin dann zur Hausärztin und sollte nach ner Woche wieder kommen. Nun hab ich eine Überweisung zum Chirurgen bekommen. Ich hab irgendwie Angst, dass es was bösartiges sein könnte. Das Ding war plötzlich da. Sie meinte es könnte ein Lipom sein, wäre sich aber nicht sicher, ich sollte das nochmal abklären. Laut Überweisung ist es echoarm, echoarm ist glaub ich nicht so toll oder? :-/

    Der Termin ist am 20.8, was wird da überhaupt gemacht?

    Hab ja schon Multiple Sklerose und irgendwie keine Lust auf was anderes, mit der MS komm ich gut klar. Ich möchte keine schlechten Diagnosen mehr bekommen, aber hab irgendwie Angst, dass es diesmal anders ist :-(

  • 8 Antworten

    Da der Knoten verschiebbar ist, würde ich jetzt auch auf ein Lipom tippen. Ich denke mal, der Chirurg wird das sicherer sagen können, die haben da mehr Erfahrung....Krebsgeschwülste sind meines Wissens nicht verschiebbar.

    Die Sorgen sind verständlich und die Wartezeit ist immer für die Betroffenen gruselig. Aber solange die Diagnose noch nicht gestellt ist, versuche dich immer an die positiven Möglichkeiten zu erinnern und gib die Hoffnung nicht auf. Selbst wenn es ein Tumor sein sollte, ist es noch völlig unklar, wie gefährlich und was für ein Typ. Es besteht aber genauso die Möglichkeit, dass es etwas Harmloses ist. Da das Ding so gut tastbar und wohl gut erreichbar liegt, plant der Chirurg möglicherweise eine Entfernung. Die wird sicher nicht am 20. August schon gemacht, aber er muss sich das mal anschauen. Und danach wird es untersucht, und dann ist erst sicher, was es war. Vielleicht bekommst du auch erst Röntgen oder CT?


    Ich drücke dir die Daumen :)^. Lenk dich in der Zeit einfach mit irgendetwas ab. So gut es geht halt. Oder du textest uns mit deinen Sorgen zu, auch das ist völlig OK, wenn es die Zeit überbrückt. :)z

    Vielen lieben Dank für eure netten Worte!

    Ist halt so verflixt, da ich vor genau drei Jahren auch die Diagnose MS vor meinen Geburtstag bekommen hab und ich schon noch jährlich an diesen "Diagnosezustand" zurückdenke.

    Ich war schon immer leicht Hypochonder und wenn dann wirklich ne schlechte Diagnose kommt, ist das irgendwie echt nicht so förderlich^^ ("die Ängste waren ja berechtigt")

    Vor 1,5 Monaten hatte ich ein kl. Blutbild, wäre da schon was sichtbar gewesen? Weil da war an sich alles in Ordnung... das würde mir jedenfalls Mut machen :D

    Hab an sich gedacht, ich krieg gleich ne Überweisung zum Radiologen, bin da ja quasi Stammgast und weiß was da auf mich zukommt. Aber dass da schon am Montag irgendwelche Gewebeproben genommen werden, ist unwahrscheinlich oder?

    Auch ich vermute, dass es etwas Gutartiges ist. Hätte Deine Hausärztin den Verdacht auf etwas Bösartiges gehabt, wäre es mit dem Termin beim Chirurgen wesentlich schneller gegangen. Zudem wächst ein bösartiger Tumor nicht so rasant, lässt sich nicht verschieben und tut er i.d.R. auch nicht weh.


    Der Chirurg wird sich das Ding zunächst anschauen und dann entscheiden, was zu tun ist (z.B. weitere Untersuchung bzw. Entfernung unter Lokalanästhesie).


    Ich drücke Dir die Daumen, dass etwas ganz Harmloses ist!

    Zitat

    Hab an sich gedacht, ich krieg gleich ne Überweisung zum Radiologen

    Ja, bei Verdacht auf einen bösartigen Tumor landet man sehr kurzfristig beim Radiologen (nicht beim Chirurgen!), bei dem eine Stanzbiopsie gemacht wird.