Verdacht auf Kehlkopfkrebs - kein Arztbesuch

    Hallo,


    Ich habe stark den Verdacht das mein Vater Kehlkopfkrebs oder ähnliches hat weil er Symptome entwickelt hat seit einem Jahr und seit ich denken kann viel Bier trinkt.


    Er will aber nicht zum Arzt gehen. Jetzt weiss ich nicht was ich machen kann. Gerade warte ich nur das es so schlimm wird das es keine Alternative gibt, aber dann ist es wohl eh zu spät.


    Wie soll man damit umgehen?


    Ich merk einfach das was nicht stimmt. Zu den Symptomen, es passiert immer wieder mal das eine Schluckstörung auftritt, da kommt es einem so vor als ob er gleich erstickt. Das war das erste Symptom. Nun klingt die Stimme ständig heiser und recht schwach und er fasst sich dauernd an den Hals und räuspert oft. Er ist 70 Jahre alt.


    Was meint ihr dazu?

  • 5 Antworten

    Wie hoch ist denn der Bierkonsum deines Vaters?

    Ist er auch starker Raucher? Raucher bekommen deutlich häufiger Kehlkopfkrebs als Biertrinker die nicht rauchen.

    Kannst du die Symptome mal etwas genauer beschreiben?

    Ich vermute, du hast schon gegoogelt, oder?

    Falls dein Vater einen langjährigen Hausarzt hat würde ich den mit ins Boot holen.

    Anrufen, deine Sorgen schildern und Papa dann hinschicken.

    Auch wenn das jetzt hart klingt, wenn es wirklich Kehlkopfkrebs ist wird man da bei einem 70 jährigen eh nicht mehr viel machen.

    Man könnte natürlich den leidensdruck verringern und dadurch die Lebensqualität heben, der leidensdruck scheint aber momentan bei deinem Vater noch nicht hoch genug zu sein.

    damit will ich nicht sagen dass dein Vater nicht dringend zum Arzt gehen sollte, operieren würde man vermutlich auch einen 70 jährigen und da gilt je früher desto besser weniger belastend, allerdings würde ich nicht mit Heilung rechnen

    Was hat er denn für Symptome? Hat er noch andere Erkrankungen? Räuspern/Husten und teilweise das Gefühl zu ersticken kenne ich auch. Bei mir liegt es daran, dass ich chronisch verschleimt bin vom Asthma.

    Nein, geraucht hat er nur ganz früher vor meiner Geburt. Es ist "nur" viel Bier. Das Problem ist halt das er nicht zum Arzt will und ich kann ihn nicht zwingen.

    Symptome sind eben das er sich seit einem Jahr immer wieder mal verschluckt hat, ziemlich unregelmäßig und damals wurde wohl nur eine Allergie gegen irgendwelche Gräser festgestellt. Aber jetzt seit ein paar Wochen hat er offensichtlich was am Hals, klingt immer wieder heiser und verschleimt und ist zeitweise ziemlich geschwächt. Asthma hat er nicht trotz Vorbelastung durch seine Mutter. Ansonsten sagt er aber auch nicht ob er Schmerzen hat, kann die Symptome nur deuten die man von aussen deutlich sieht.


    Ich denke nun auch, wenn es Krebs ist dass es eh zu spät wäre, aber wirklich anfreunden kann ich mich nicht damit, weil ehrlich gesagt ist mein Leben ziemlich an die Wand gefahren aus mehreren Gründen (die ich teilweise auch schon in anderen Unterforen geschildert hab), wenn jetzt das Elternhaus auch noch wegbricht... naja das gehört eher ins Depressionsforum.