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    Hast du diese denn permanent, oder nur ab und zu?


    Denn ich habe den blöden Verdacht, dass du deinen Kopf einfach überanstrengst, in dem deine Gedanken nur noch um diesen Hirntumor kreisen. Das kann durchaus auch Kopfschmerzen verursachen.

    Nicht permanent zum Glück.


    Du denkst ich habe Kopfschmerzen wegen meinen schlimmen Gedanken? Nein. Erst waren die Symptome da, und dann kamen die schlimmen Gedanken.

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    Weil eine Musikerin einen Tumor hatte, fühlst Du Dich geschmeichelt, dies auch bei Dir anzunehmen?

    Damit wollte ich nur sagen, dass es nicht aus der Luft gegriffen und nicht völlig absurd ist, nur wegen Vergesslichkeit an einen Hirntumor zu denken. Oder anders gesagt, es gibt offenbar Menschen, bei denen Vergesslichkeit das einzige Frühsymptom ist. Du sagst, es ist eine. Ja, eine, von der man es gelesen hat. Warscheinlich gibt es noch zig tausend andere Menschen, denen es auch so ergangen ist, nur las man von denen nichts, weil sie nicht berühmt sind. Sorry aber ich bin nicht der einzige, der logisch denken sollte...

    Vor einigen Jahren bin ich mit meinem Auto, ich hatte es damals ca. 3 Wochen, zum Einkaufen gefahren. Als ich wieder raus kam, konnte ich es einfach nicht wiederfinden. Voller Panik hab ich den ganzen Parkplatz abgesucht und dann heulend meinen Mann angerufen und erzählt, dass das Auto geklaut worden ist. Erst da kam dann schließlich raus, dass ich die ganze Zeit an meinem schönen neuen, silberfarbenen Auto vorbeigelaufen war und nach dem alten roten Polo, den ich vorher hatte, gesucht hatte. Ganz bestimmt würden mir auch noch andere Sachen von meiner gelegentlichen Vergesslichkeit einfallen und mein Mann, der wie ein zerstreuter Professor schon seit jeher ständig seine Schlüssel, Brieftasche oder sonstwas vermuddelt, könnte ebenfalls jede Menge dazu erzählen.


    Du brauchst dir wirklich keine Sorgen zu machen, follow. Ich denke, solche Sachen kennt jeder mehr oder weniger – ebenso auch Kopfschmerzen. Ich bekomme sie durch einen total verkrampften Schulter-Nacken-Bereich auch immer wieder mal. Dazu dann auch oft noch Sehstörungen. Doch ich käme niemals auf die Idee, darum an einen Tumor zu denken und das solltest du auch nicht. Und wenn dich der Gedanke nun ganz und gar nicht wieder los lässt, dann solltest du wirklich mal einen Arzt aufsuchen und dich von ihm beruhigen lassen. :)z

    Zitat

    Damit wollte ich nur sagen, dass es nicht aus der Luft gegriffen und nicht völlig absurd ist, nur wegen Vergesslichkeit an einen Hirntumor zu denken. Oder anders gesagt, es gibt offenbar Menschen, bei denen Vergesslichkeit das einzige Frühsymptom ist. Du sagst, es ist eine. Ja, eine, von der man es gelesen hat. Warscheinlich gibt es noch zig tausend andere Menschen, denen es auch so ergangen ist, nur las man von denen nichts, weil sie nicht berühmt sind. Sorry aber ich bin nicht der einzige, der logisch denken sollte...

    Tja, logisch denken tue auch ich. Millionen Menschen vergessen mal was, haben dazu auch Kopfschmerzen. Und haben nichts dramatisch Krankes.


    Diese Millionen zählen für mich logisch gedacht mehr als die eine Frau, die Du nun (glücklich durch Tante Google) gefunden hast. Was tätest Du eigentlich, wenn Du die Frau im nicht Internet gefunden hättest? Welche Logik hättest Du dann, wenn Du gar kein Internet hättest?

    follow, ich denke auch, du solltest einfach mal zum Arzt gehen.


    Das Problem ist halt, dass viele, inklusive mir, diese "Verwirrtheitszustände", wie ich sie immer nenne, gut kennen und sich nie Gedanken darüber gemacht haben. Hier wirst du also nicht die Hilfe kriegen, die du möchtest. Ein guter Arzt wird dich ernst nehmen und Untersuchungen vornehmen/veranlassen, die Klarheit darüber geben werden, ob deine Angst berechtigt ist oder nicht und nur dann kannst du zur Ruhe kommen.

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    Millionen Menschen vergessen mal was, haben dazu auch Kopfschmerzen. Und haben nichts dramatisch Krankes.

    Da ist was dran, aber von diesen vielen Menschen haben sich sicher auch schon sehr viele Sorgen gemacht, dass sie etwas ernstes haben könnten. Und ausserdem, ich spreche nicht von "mal was vergessen", sondern von abnormal viel vergessen (es nahm in den letzten Wochen so stark zu, dass es eben auffällt und deutlich mehr ist als sonst).

    Zitat

    Diese Millionen zählen für mich logisch gedacht mehr als die eine Frau, die Du nun (glücklich durch Tante Google) gefunden hast. Was tätest Du eigentlich, wenn Du die Frau im nicht Internet gefunden hättest?

    Ich hab das per Zufall gelesen, nicht per Google gesucht. Ausserdem dachte ich wie schon mal gesagt schon VOR dieser Geschichte an einen Hirntumor.

    @ follow

    Ich würde mich an Deiner Stelle auf Nährstoffmängel untersuchen lassen. Kopfschmerzen, Vergesslichkeit, das kann auch an irgendeinem Vitaminmangel liegen und sowas entwickelt sich langsam. Statte Deinem Hausarzt einen Besuch ab und schildere ihm die Symptome, vielleicht hat er ja auch eine Idee dazu.

    Bin gerade zufällig über diesen Faden gestolpert und wollte auch noch etwas dazu schreiben.


    Ich bin nämlich auch seit länger Zeit echt schusselig, ziemlich arg vergesslich und kann mich nur sehr schwer konzentrieren.


    In der Schule war ich immer gut, hatte nie Probleme mit dem Lernen und konnte dem Unterrichtsstoff immer folgen.


    Zum einen denke ich, dass es auch ein wenig daran liegt, wenn man länger aus diesem "Rythmus" raus ist, dass die Leistungsfähigkeit sinkt, weil sie nicht mehr so gefordert wird. Früher habe ich noch oft Kreuzworträtsel etc. gemacht, etwas das meinen Grips etwas antreibt.


    Mir kam das mit dem Nachlass meiner geistigen Leistungsfähigkeit aber doch schon etwas zu krass vor, darum bin ich damit auch schon beim Hausarzt gewesen. Auch wegen anderen Symptomen, aber aus irgendeinem Grund ist selbst dem Arzt aufgefallen, das ich etwas verpeilt bin. |-o Naja, das war mir schon ein wenig unangenehm.


    Jedenfalls hatte er dann per Blutbild festgestellt, dass mein Eisenwert abnormal niedrig ist, er hatte sogar auf dem schriftlichen Ergebnissen vermerkt, dass der Wert völlig im Keller ist.


    Ich hatte schon immer einen niedrigen Eisenwert, der in meiner Kindheit und Jugend auch immer wieder behandelt wurde, aber so schlecht wie bei dem letzteren Ergebnissen war er mit Abstand noch nicht.


    Der Arzt meinte dann, dass diese Symptome mit hoher Wahrscheinlichkeit auf diese starke Mangelerscheinung zurückzuführen sind. Ich habe sogar schon eine Eisenmangelanämie. Die Medikamente, die ich bekam habe ich nie gut vertragen, anschließend hab ich noch diverse andere Medikamente versucht, ob nun Tabletten, Saft oder Tropfen – Ich vertrage es nicht. Der behandelnde Arzt sagt, es ist völlig normal, das einem bei Einnahme von Eisenpräparaten unter Übelkeit leidet, aber bei mir ist es unerträglich, sodass ich kaum die Medikamente bei mir behalten kann.


    Ich versuche seither durch Ernährungsumstellung meinen Eisenwert zumindest grenzwertig zuhalten. Komplett Ausgleichen kann ich so einen Mangel sowieso nicht, das wäre selbst mit den üblichen Medikamenten-Dosen unwahrscheinlich, lt. Arzt. Aber es gibt eben einen Mindestwert, den ich schon erreichen und halten sollte.


    Und, je besser der Wert umso besser fühle ich mich auch. Ich weiß letztendlich nicht warum der Wert sich so verschlechtern konnte und ob alle Symptome allein darauf zurückzuführen sind, aber ich merke auf jeden Fall einen Unterschied.


    Bei Frauen sinkt der Eisenwert ja während der Regelblutung nochmal ab und da z.B. merke ich immer wieder, dass ich gleich wieder viel abgeschlagener und antriebsloser bin und mich eben wieder auf so gar nix konzentrieren kann.


    Schusselig und vergesslich bin ich immer noch und meine Werte sind auch immernoch nicht im Normbereich, aber als der Mangel so unterirdisch war, das war tatsächlich auch genau meine absolut "tollpatschigste" Zeit, daher denke ich schon dass der Arzt Recht hatte und das keine unbedeutende Rolle spielt.


    Es gibt bestimmt viele Mangelerscheinungen, die sich wirklich stark im Alltag bemerkbar machen können.