Wie kommt der Krebs?

    Ich hasse diese Krankheit. Ich habe schon 3 Menschen/ enge Verwandte an Ihn verloren, und jedesmal war es so: Gewichtsverlust, Schmerzen, Arzt, Diagnose und dann nach 4 Wochen der Tod.


    Ich frage mich seither, wieso kommt er so heimlich? Kommt er heimlich? Kann man ihn nicht doch bemerken? Man muss doch fühlen, das irgendwas im Körper nicht stimmt, und wenn man Krebs haben würde, würde es da ein paar stunden am Tag super gehen und an den anderen Stunden sehr schlecht, oder geht es einem nur schlecht?


    Wie kann man schneller sein als dieser Krebs?


    Ich habe wirklich sehr große Angst :-/ ":/

  • 33 Antworten

    Um welche Art Krebs hat es sich bei deinen Bekannten denn gehandelt? Prinzipiell muss man zwischen den verschiedenen Krebsarten differenzieren, manche sind sehr aggressiv und deren Verlauf ist ähnlich dem, den du geschildert hast (z.B. bei Lungenkrebs), andere sind weniger aggressiv, werden früher erkannt und haben bessere Heilungschancen. Die Sache bei Krebs ist eben, dass man den Tumor/ die Tumoren erst bemerkt, wenn sie in der Lage sind, irgendwelche Funktionen des Organismus zu verändern/zu beeinflussen. Im Falle des Lungenkarzinoms ist dies eben erst der Fall, wenn es schon zu spät ist, oft erst wenn die Tumoren gestreut haben oder zu sehr gewachsen sind. In anderen Fällen merkt man schon sehr frühen Stadien, dass etwas nicht in Ordnung ist, das hängt von der Lokalisation und Art des Tumors ab.

    Krebs ist eine fürchterliche Krankheit, aber leider nicht wegzudenken, er wird auch niemals wegzudenken sein, höchstens heilbar oder gar vorab verhinderbar. Denn im Grunde genommen ist Krebs nichts anderes als schief gegange Evolution, eine Zelle mutiert, aber nicht zu unserem Nutzen, wird zu Krebs. Vorbeugen tut man ihm am besten durch regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen und Achten auf den Körper und was in ihm vorgeht. Sonst kann man leider (noch) nicht viel machen.

    meine Tanten hatten alle drei Darmkrebs im Endstadium


    ich denke und überlege jeden Tag


    wie kann man ihn austricksen ,ihn zuvorkommen


    ich dachte immer wenn im Körper sich irgendwas verändert,das der KörperAlarm schlägt


    auch bängstigend ist,das man ihn mal nicht so einfach im Blut erkennt


    regelmäßige Vorsorgeunteruchung


    hmmm ":/ ":/ ":/ ":/


    da hab ich das Vertrauen verloren


    selbst wenn man so zum Artz geht ,kann man nur noch den kopf schütteln


    im Jahr 2008 liesen mich Ärzte 8 MONATE lang mit einem 3 fachen Bandscheibenvorfall rum laufen


    ich konnt kaum laufen,atmen ,reden


    und ich bin mama,die mussten zur schule,einkaufen,putzen und und und


    ich war fast täglich bei den Ärzten


    die sagten immer wieder,so schlimm kann es ja nicht sein,du bist ja hier in der Praxis


    erst als ich echt gedroht habe,das ich mich auch wie ein jammerlappen benehmen könnte und hier rumheulen könnte


    und zack MRT


    nach dem MRT


    alle OH OH


    das haben wir nicht gewußt und haben mich voll geballert mit Tramal,novalgin,ibu,Tetrazepam :|N 2010


    kreißlaufkollaps


    DANKE HERR ARZT ":/

    Das ist das Problem von uns Frauen. Wir jammern zu wenig, wenn wir Schmerzen haben. Mänenr werden im Schnitt öfter und länger krankgeschrieben als Frauen.


    Zum Krebs: gerade Darmkrebs macht sich erst sehr spät bemerkbar. Du hast liebe Menschen verloren und das tut mir leid für dich, aber es ist doch müßig darüber nachzudenken, ob sie etwas hätten mekren müssen oder nicht. Es ist geschehen.


    Da es sich bei Krebs um körpereigene Zellen handelt schlägt der Körper eben keinen Alarm.

    Letztendlich hat Krebs doch mit Mutation zu tun oder?


    Ich glaube es sind viele Faktoren, die da mitspielen, weil der Körper ja auch in der Lage ist Zellen zu eliminieren, die falsch arbeiten etc...


    Ich hab schon vieles gelesen, die genauen Ursachen sind aber immernoch nicht ganz klar. Klar gibts dann vereinzelte Stoffe, die krebserregend sind, aber allgemein kann man da halt immernoch nichts sagen.


    Viele unterschätzen meiner Meinung nach aber auch das, was sie selbst in der Hand haben. Ich glaube weniger, dass die Gene eine Rolle spielen, sondern Alkohol trinken, ungesunde Ernährung ( zuviel Süßes, zuviel Weißmehl etc. )...


    Da finde ich es dann immer etwas lächerlich, wenn man sich über Pestizide etc. aufregt, weil die vielleicht kariogen sind. Natürlich befürworte ich deswegen keine Pestizide, aber ich will damit betonen, dass der Mensch einen Großteil selber in der Hand hat. Wenn jemand täglich seinen Schokoladenriegel oder sein Feierabendbier braucht, dann soll er nicht rumheulen, wenn die Diagnose Krebs lautet.

    hallo kekse,


    gerade bei Darmkrebs gibt es die gute Chance der Früherkennung. Bei Deiner familiären Vorbelastung rate ich Dir dringend, regelmässig zur Darmspiegelung (Koloskopie) zu gehen. Auch die gynäkologische Vorsorge ist gut. Aber sonst... eher vom Glück abhängig, rechtzeitig entdeckt zu werden... leider...

    Darmkrebs ist eine recht tückische Krebsart, da sie mit keinen schmerzen vorhergeht.


    Wenn es denn dann schmerzt oder Blut im stuhl zu **sehen ** ist, ist es meistens schon zu spät.


    Gute Frauenärzte machen ab einem bestimmten alter (glaub bei Frauen ab 35 ?!?) auch ne Tastuntersuchung des Anus und Stuhlbriefchen....


    Bei Krebs hat man nur die Chance auf Vorsorge.


    Es gibt aber Blutwerte die Krebsveränderungen anzeigen... glaub aber das diesevon den Krankenkassen nicht mehr übernommen werden :-/

    Zitat

    kann man ihn nicht doch bemerken?


    man muss doch fühlen ,das irgendwas im Körper nicht stimmt

    Dafür sind die meisten Menschen nicht sensibel genug. Kaum jemand nimmt sich Zeit für sich selbst. Wir hasten durch das Leben und wissen oft nicht einmal, wohin es gehen soll. Entspannung heißt dann, sich von diesem Stress abzulenken. Entweder durch erfrischend anderen Stress (Sport, Party, Disco usw.) oder Ablenkung durch schönes Essen, Fernsehen, Musik, Bücher... Aber wann nehmen wir uns Zeit für uns und unseren Körper? Für sein Äußeres tun viele etwas. Schminke, Klamotten, Schmuck müssen sein.


    Aber mal nach innen gehen? Sein Gehirn in einen Alpha- oder Theta-Zustand versetzen, um die Wahrnehmung zu verändern? Das machen nur wenige. Die meisten erleben das nur kurz beim Einschlafen und Aufwachen. Und da nutzen sie es nicht bewußt. Sie bemerken ein SOS-Signal des Körpers erst dann, wenn es laut genug ist. Zum Beispiel als Schmerz. Und erst dann gehen sie zum Arzt und erwarten, daß der unter den vielen Möglichkeiten für Ursachen sofort die zutreffende findet.

    Zitat

    Es gibt aber Blutwerte die Krebsveränderungen anzeigen... glaub aber das diesevon den Krankenkassen nicht mehr übernommen werden

    falls du damit sogenannte Tumormarker meinst, so ist dies auch sinnvoll, sie nicht zur Diagnostik einzusetzen, da sie extrem unspezifisch und auch ungenau sind. Sie eignen sich höchstens zur Verlaufskontrolle. Es gibt sehr viele Menschen mit Krebs bei denen die Tumormarken nichtmal ansatzweise erhöht sind, deshalb wäre es fatal sie zur Diagnostik einzusetzen. Umgekehrt sind sie auch bei einigen Menschen hoch, obwohl kein Krebs da ist.


    Zur Therapiekontrolle machen sie manchmal Sinn, ist aber auch von Fall zu fall unterschiedlich.


    Ausser Leukämie kann man keine Krebsart am Blut eindeutig erkennen.

    Schnattergusche, ich finde es etwas bedenklich das so zu schreiben, weil es impliziert, dass die Erkrankten Menschen eine "Eigenschuld" an ihrer Erkrankung tragen, frei nach dem Motto: "Hätte ich mal den halben Tag damit verbracht in mich reinzuhorchen."


    Dass viele Menschen von einem Arzt erwarten, dass sofort und ohne Fehler die Diagnose gefunden wird )am besten in fünf Minuten), das stößt mir auch oft sauer auf. Da bin ich ganz deiner Meinung. :)^

    Klar... so meinte ich das auch. Die Werte sagen niemals aus welcher Krebs da ist... nur das Veränderungen im Körper sind wo man ggf mal näher drauf schauen lassen sollte.


    Zusätzlich zum Darmkrebs kommt aber noch die "scham" überhaupt deswegen zum Arzt zu gehen.

    Eine Scham, die völlig unbegründet ist. Glaubt mir, die Ärzte, die Darmspiegelungen durchführen denken schon lange nicht mehr über Popolöcher nach. ;-D Wir Frauen gehen doch auch zum Frauenarzt, warum sollte es "hinten" schlimmer sein? ;-D