Wirbelsäulentumor?

    aufgrund starker Rückenschmerzen wurde MRT gemacht. Befund: L3/4 deutlich höhengemindert und signalreduziert,in der T2-Sequenz im Sinne einer Dehydration, detliche zirkuläre Bandscheibenprotrusion, diskrete Protrusion bei L4/5 und L5/S1, L5/S1. In L5/S1 deutliche Verdickung der S1-Wurzel am Abgang und Verziehung derselben. Ergebnis: Kein eindeutiger Tumornachweis und kein Hinweis auf Wuzeltaschenziste- Nun habe ich Angst, das beim Neurochirogen ein EINDEUTIGER Tumornachweis herrauskommt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

  • 7 Antworten

    Gibt es einen konkreten verdacht auf einen tumor? In dem befund gehts es um bandscheibenprobleme deiner lendenwirbel und um eine veränderung am 1. kreuzbeinnerv. Ein tumor wird überhaupt nicht erwähnt!

    Das steht da weil vermutlich was auf der Überweisung stand. Du ahst schlicht und ergreifend Banscheibenprobleme. Und Tumor heißt erst einmal nichts anderes als Schwellung und bedeutet nicht gleich Krebs!

    Na ja das heißt doch nichts, warum geht man denn immer von schlimmsten aus?


    Der Neurochirurg ist nun einmal der Fachmann für Bandscheiben (mal abgesehen von Orthopäden die sich spezialisiert haben )

    Radiologen sehen das anders herum: Sobald ihnen die kleinste auffälligkeit ins auge springt, wird das vermerkt, zb. "schlecht abgrenzbarer rundherd; differentialdiagnose tumor, zyste, blabla". Also, falls es irgendeinen hinweis auf einen tumor gäben würde, wäre es als "verdacht auf tumor, weitere abklärung benötigt" bezeichnet worden. Aufgrund eines MRTs wird aber sowieso keine tumordiagnose erstellt, sondern nur ein verdacht geäußert.


    Du hast offensichtlich bandscheibenprobleme und genau das wird der neurochirurg mit dir besprechen.