• Leber - Gamma GT - stark erhöht

    Hallo zusammen, leiber habe ich seit ca 2.5 Jahren immer wieder starke Probleme. Habe sämtliche Ärzte aufgesucht und sämtliche Untersuchungen durchgeführt. Dachte am Anfang es sei ein Magen/Darm Problem. Konnte phasenweise keine Nahrung aufnehmen bzw blieb diese nicht lange drinnen. Auch bei Alkoholkonsum hatte und habe ich bis heute massive Probleme.…
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    Selbst Arzt? liege ich richtig? Würde passen, nicht lesen, nicht zuhören aber wild spekulieren.


    Die TE hat Gallen und Magenkrebs geschrieben. Mir ist klar, dass Galle Flüssigkeit ist, die in der Leber produziert wird und somit keinen Krebs haben kann. Daher ist es ein autokorrektur Thema - - > Gallen(Bladen) und Magenschmerzen


    Was wäre denn deine weitere Diagnostik, wenn bei Magenspiegelung, Darmspiegelung, Leberbiopsie, Ultraschalluntersuchung und Blutuntersuchung nichts rauskommt? Von Tumoren mal abgesehen, sehe ich nicht viel anderes als Bauchspeicheldrüse. Übergeben, kein Hunger, Bauchschmerzen, empfindlich auf Nahrung und Alkohol.


    Man kann aber alternativ auf auf Formulierungen rumreiten, es auf Alkohol schieben und mit anderen Foren it gliedern diskutieren 🙄

    Eine ERCP. Damit kann man nicht nur diagnostizieren, sondern sogar therapieren.

    Ja, du liegst richtig. Fachärztin für Palliativmedizin. Die Kunst eines Palliativmediziners liegt nicht nur im exzellenten wissen und können, sondern basiert auf Empathie, Gesprächsbereitschaft, ( zuhören) und vor allem auf Zeit, Zeit und nochmals Zeit für die Patienten, die sich in der Terminalphase befinden. Hast du schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht? Ich lese etwas in der Art, zwischen den Zeilen. Wenn es so sein sollte, du kannst nicht alle Ärzte auf eine Stufe stellen. Für mich gilt: der Patient ist keine Nummer, sondern ein Mensch mit all seinen Sorgen und Ängsten!!!!

    Palliativmedizin finde ich eine tolle Sache 👍


    Nein, prinzipiell hab ich eher gute Erfahrungen gemacht.Aber auch einige schlechte.. Am meisten stört mich, dass sie genau Zeit meistens nicht haben und nehmen. Ein Arztbrief wird überflogen, Inhalte meist ignoriert und dann macht man es nochmal selber, weil viele Ärzte eine Art von Selbstüberschätzung haben.

    Es gibt intelligente und einfühlsame Ärzte, Anwälte, Ingenieure aber es gibt das auch bei Friseure, KZF Mechaniker und Verkäufern.

    Insbesondere bei seltenen Krankheiten habe ich das Gefühl, dass gut informierte Patienten eventuell sogar mehr wissen über die Krankheit haben als Allgemeinärzte oder Ärzte anderer Fachrichtungen.


    Daher heisst es für mich nicht pauschal, dass Ärzte automatisch alles medizinische besser wissen, nur weil sie es studiert haben. Daher habe ich auf die Frage "Bist Du Gastroenterologe?" etwas pissig reagiert. Auch ohne Arzt zu sein weiss ich, dass Amylase und Lipase erst nach Jahrelanger chronischer Pankreatitis im Serum erhöht ist, wenn die Bauchspeicheldrüse dann wirklich langsam stark in Ihrer Aufgabe eingeschränkt ist.


    Beispiele was mir schon alles diagnostiziert worden ist:

    Non Compaction Kardiomyopathie

    Dilatative Kardiomyopathie

    PSC

    Morbus Bechterew

    Morbus Crohn (das stimmt sogar)


    Wenn auch nur eins der ersten 3 gestimmt hätte, würde ich 15 Jahre später, höchstwahrscheinlich hier nicht gerade schreiben.


    Durch die vielen Diagnosen habe ich mich natürlich auch informiert und weiss daher bestimmte Dinger der Medizin, insbesondere Kardiologische und gastroenterologische Themen auch. Und das einfach nur als Patient, weil es mich einfach interessiert und ich wissen möchte was im Körper so vor sich geht, ohne es selbst sehen zu können. Und aus Patientensicht ist es eben hilfreicher zu beruhigen und mit Ideen zu unterstützen.


    Grüße

    Ein gut informierter Patient ist mir immer willkommen. Ich melde mich später nochmals bei dir, wegen der Diagnose Kardiomyopathie.LG

    Zim schrieb:

    Durch Hepatitis - Impfungen können sich die Leberwerte auch ändern, siehe Fachinformation Twinrix.

    Dafür brauche ich keine Fachinformation. Die GGT Werte steigen seit 2,5 Jahren und man findet die Ursache nicht? Der Befund des Gewebeprobe wäre von Interesse.Eine ERCP ermöglicht eine genaue Gallen und Pankreasdiagnostik. Fast jeder Alkoholiker leugnet, daß er Alkoholiker ist. Daher ist der Befund der Biopsie von Interesse und den haben wir nicht schriftlich.

    Hallo! Ich habe das so verstanden, dass Du trotz Problemen seit 2 Jahren immer noch Bier trinkst. Du darfst absolut kein Bier oder anderen Alkohol mehr trinken bis medizinisch das Gegenteil bewiesen ist!

    Eventuell hilft Dir Mariendistel mit oder ohne Artischocke in Kapseln aus dem Drogeriemarkt ein wenig.

    Hyazynthe schrieb:

    Dafür brauche ich keine Fachinformation. Die GGT Werte steigen seit 2,5 Jahren und man findet die Ursache nicht? Der Befund des Gewebeprobe wäre von Interesse.Eine ERCP ermöglicht eine genaue Gallen und Pankreasdiagnostik. Fast jeder Alkoholiker leugnet, daß er Alkoholiker ist. Daher ist der Befund der Biopsie von Interesse und den haben wir nicht schriftlich.

    Absolut unklar dass sogar ein Arzt nur in die eine Richtung denkt und gleich ein Alkoholproblem unterstellt.

    Auch bei mir gab es jahrelang steigende Leberwerte und auch viele Krankenhausaufenthalte mit allen möglichen Untersuchungen (auch Biopsie und MRT/MRCP). Es konnte aich nach mehreren Jahren keine Ursache festhestellt werden. Die Biopsie ergab "leichte bis mittlere Entzündung". Aber das sagt auch nicht aus was deren Ursache ist. Nichts war typisch für etwas Bestimmtes.

    Wenn mir ein Arzt so gekommen wäre wie Du, wäre ich sofort gegangen. Ich habe auch kein Alkoholproblem und leugne es auch nicht.


    Letztlich habe ich mich an eine Uniklinik gewandt und hatte Glück, dass der Prof. der Hepatologie Interesse hatte. Eine Genanalyse hat ergeben, dass es Mutationen gibt, welche die Werte und Beschwerden erklären könnten (Galletransportstörung, Störung der Gallezusammensetzung und damit toxische Wirkung). Unter Ursofalk hat sich alles stabilisiert.


    Hyazynthe schrieb:

    Die GGT Werte steigen seit 2,5 Jahren und man findet die Ursache nicht?

    Guck an, das soll es tatsächlich geben.

    Ich unterstelle niemanden ein Alkoholproblem. Jeder Arzt wird bei einer massiven Erhöhung der Gammagt zunächst an Alkoholgenuss denken. Ich fragte nach den Werten der Transaminasen ( GOT und GPT) und vor allem nach den Fettstoffwechselwerten. Die Triglyzeride wären von Interesse. Es kam keine Reaktion. Dann erwähnte ich ein ERCP als weitere Diagnostik. Diese Untersuchung hat mit Alkohol absolut nichts zu tun. Die Antwort steht noch aus. Wurde diese Untersuchung schon durchgeführt oder nicht?

    Hyazynthe schrieb:

    Ich unterstelle niemanden ein Alkoholproblem.

    Wenn ich mir Deine bisherigen Kommentare ansehe läuft das eindeutig darauf hinaus. Nicht nur von Dir. An Stelle der TE hätte ich hier auch nicht mehr geantwortet.

    AB01 schrieb:
    Hyazynthe schrieb:

    Ich unterstelle niemanden ein Alkoholproblem.

    Wenn ich mir Deine bisherigen Kommentare ansehe läuft das eindeutig darauf hinaus. Nicht nur von Dir. An Stelle der TE hätte ich hier auch nicht mehr geantwortet.

    Ob man antwortet oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Wenn ich nach Blutwerten frage, wäre eine Antwort schon wünschenswert.

    Hallo zusammen, bitte entschuldigt meine verspätete Antwort - ich war nun 5 Tage stationär im Krankenhaus.


    Zum einen erst mal, ich betrinke mich nicht regelmäßig. Habe kein Alkoholproblem oder ähnliches. Ich habe es lediglich erwähnt weil es auffällig ist und ich nach jemandem gesucht habe, der vllt auch solche Symptome hat.


    Das Alkohol nicht gut ist, ist offensichtlich und weiß ich selbst! Vielen Dank für den unpassenden Beitrag.


    So, ich kam also ins Krankenhaus. Lag dort 5 Tage stationär. Es wurden viele Ultraschalluntersuchungen, Ct mit Kontrastmittel und Leberbiopsie durchgeführt. Aufgrund der außergewöhnlichkeit wurden alles Oberärzte und sogar der Chefarzt hinzugezogen. Auch Besprechungen mit anderen Leberspezialisten wurden geführt. Die Ärzte kümmerten sich sehr gut um mich und fanden tatsächlich am ersten Tag das Problem. In meinem linken leberlappen befindet sich ein ca. 11 cm großes "ding". Ding ist im Moment noch die passende Beziechnung, da im moment noch nicht eindeutig diagnostiziert werden kann ob es sich bei der Raumforderung um FNH (Fokal Noduläre Hyperplasie), Hämangion oder ähnliches. Es wird vermutet dass es sich um einen gutartigen Tumor handelt. Genaueres erfahre ich voraussichtlich in einer Woche, wenn die Pathologie meine Gewebeproben der Leberbiospie ausgewertet hat. Einen Verweis auf eine Uniklinik habe ich bereits erhalten, Termin wird vereinbart, sobald die Ergebnisse vorliegen.

    Da ich Beschwerden habe, wird alles wahrscheinlich auf eine OP herhauslaufen, so der Chefarzt.


    Bereits 2018 war ich ja schon in einem anderem KH, dort hätte es laut den Ärzten bereits festgestellt werden sollen/können.


    Tja, hab wohl damals einfach Pech gehabt. Ich bin aber froh, dass nun jetzt etwas gefunden wurde.

    BenitaB. schrieb:

    Da wird doch ein Arzt mal auf die Idee gekommen sein und dir gesagt haben, Alkohol ist der Auslöser Nummer eins..... Ab sofort bitte keinen Alkohol mehr....


    Aber nö, da wird hier dann berichtet, nach Alkohol ginge es dir schlecht.... Nun ja, man kann sich selbst ein Leberkoma ranzüchten...

    Kopfschüttel...

    Keine Sorge, ich züchte mir kein Leberkoma heran.

    Danke für dieses schwachsinnigen Beitrag.

    Hauptsach etwas gesagt, ohne dass du auch nur annähernd mich oder mein Alkoholkonsum beurteilen kannst.