• Leber - Gamma GT - stark erhöht

    Hallo zusammen, leiber habe ich seit ca 2.5 Jahren immer wieder starke Probleme. Habe sämtliche Ärzte aufgesucht und sämtliche Untersuchungen durchgeführt. Dachte am Anfang es sei ein Magen/Darm Problem. Konnte phasenweise keine Nahrung aufnehmen bzw blieb diese nicht lange drinnen. Auch bei Alkoholkonsum hatte und habe ich bis heute massive Probleme.…
  • 60 Antworten
    Hyazynthe schrieb:
    Zim schrieb:

    Durch Hepatitis - Impfungen können sich die Leberwerte auch ändern, siehe Fachinformation Twinrix.

    Dafür brauche ich keine Fachinformation. Die GGT Werte steigen seit 2,5 Jahren und man findet die Ursache nicht? Der Befund des Gewebeprobe wäre von Interesse.Eine ERCP ermöglicht eine genaue Gallen und Pankreasdiagnostik. Fast jeder Alkoholiker leugnet, daß er Alkoholiker ist. Daher ist der Befund der Biopsie von Interesse und den haben wir nicht schriftlich.

    Befund der Leberpunktion vom 31.12.2018


    Leberstanzbiopsien bei klinisch angegebenen unklarer Transaminasenerhöhung, bestehend aus intakten lebergewebe.

    Kein anhalt für malignität. Kein Nachweis einer entzündlichen infiltration, einer fibrose oder Verletzung bei klinisch angegebener transaminaserhöhung.

    onodisep schrieb:

    Hallo! Ich habe das so verstanden, dass Du trotz Problemen seit 2 Jahren immer noch Bier trinkst. Du darfst absolut kein Bier oder anderen Alkohol mehr trinken bis medizinisch das Gegenteil bewiesen ist!

    Eventuell hilft Dir Mariendistel mit oder ohne Artischocke in Kapseln aus dem Drogeriemarkt ein wenig.

    mariendistel habe ich auch schon probiert gehabt- leider auch ohne erfolg.


    Nein, ich trinke keinen Alkohol. Ich habe es tatsächlich zwischen durch mal probiert, im herauszufinden, ob es immer noch so ist - rein aus Interesse,.. ist immer noch so, also lasse ich es - was mir aber auch nicht schwer fällt.

    Stand 29.06.20


    GGT 313

    AP 122

    MCV 99

    MCH 34.2

    GPT 18

    GOT 22


    So i.O?

    Hallo Liza, hast du auch noch die Referenzwerte dazu?



    GGT <38

    AP 45 - 129

    MCV 80 - 96

    MCH 28 - 33

    GPT 10-35

    GOT 10 - 35


    So ?

    Dann hast du jetzt endlich eine Diagnose. Ich wünsche dir gute Besserung und einen guten Befund der Biopsie. Sorry, daß ich den Alkohol erwähnte. Dann bist du jetzt in guten Händen.

    Vielen lieben Dank dir! Ich hoffe du hast es nicht als persönlichen Angriff aufgenommen, dass ich beim dem Thema Alkohol mittlerweile etwas empfindlich reagieren.

    Leider ist es tatsächlich in unserer Gesellschaft so, dass man dann gleich als Trinker/Alkoholiker bezeichnet wird. Egal ob beim Thema Leber oder GGT.


    Danke dass du dich in dieses Forum miteingebracht hast!

    Hallo zusammen, bei mir wurden folgende Werte im Blut bestimmt:

    GGT: 14 U/L ( bis 60)

    GOT: 24 U/L (bis 50)

    GPT: 32 U/L (bis 50)

    Lipase : 35 U/L (bis 50)

    Billirubin: 2.80 mg/dl (bis 1.2)

    Hämatokrit: 51% (39% bis 50%)

    CK gesamt: 204 U/L (bis 190).


    die letzten 3 genannten Werte sind erhöht, worauf deutet aber das erhöhte Billirubin hin? Liegt dies an der Ernährung?

    Zu dem erhöhten Bilirubin. Als weiterführende Diagnostik sollte das Verhältnis von direkten und indirekten Bilirubin bestimmt werden.

    Vor 2 Monaten hatte ich folgende Werte erhalten:

    Gesamt Billirubin: 2.1

    Indirekt: 1.8

    Direkt: 0.3


    das war stand august 2020

    Ebschi92 schrieb:

    Vor 2 Monaten hatte ich folgende Werte erhalten:

    Gesamt Billirubin: 2.1

    Indirekt: 1.8

    Direkt: 0.3


    das war stand august 2020

    Dann ist das Gesamtbilirubin ja noch gestiegen? Was sagt dein Arzt denn dazu? Bist du schon einmal auf das Gilbert Syndrom getestet worden?

    Die Werte von august wurden in einer neurologischen Klinik/ms Ambulanz gemacht, dazu hat sich nie jemand geäußert.


    Das ist es eben, da der Wert noch angestiegen ist.


    Getestet wurde auf Gilbert nicht, wie soll dies getestet werden? Durch eine genuntersuchung?

    Bei Morbus Meulengracht - Gilbert Syndrom kann ein Gentest gemacht werden, aber dieser wird dir nicht sehr viel bringen. Es handelt sich um eine vererbliche Stoffwechselerkrankung, die keine anderen Organe schädigt und keiner Therapie bedarf, lediglich das Bilirubin ist erhöht.

    Allein durch die bilirubin Erhöhung kann die „Diagnose“ gestellt werden? Mich wundert es nur:

    07.08.20: Bilirubin gesamt: 1.2 (dir:0.4, Indir:0.78

    14.08.20: Bilirubin gesamt: 1.47

    26.08.20: Bilirubin 2.1 (dir: 0.3, indirekt: 1.8)

    06.10.20: 2.8, jedoch weiß ich nicht welche Werte direkt und indirekt haben.


    Albumin ist noch erhöht aber ich weiß nicht wie und ob dies zusammen hängt. Es ist über 2 Monate angestiegen... spricht das für meulengracht?

    Bei Morbus Meulengracht ist das Gesamtbilirubin und das indirekte Bilirubin immer oder in Phasen erhöht. Wenn der Albuminwert erhöht ist hängt das mit dem indirekten Bilirubin zusammen, weil dieser Wert an Albumine gebunden ist, d.h. es könnte das Gilbert Syndrom vorliegen. Eine endgültige Diagnose kann nur über einen Gentest festgestellt werden, dem UGT 1A1 Gen.