Morbus Meulengracht mit extremen Symptomen

    Hallo,

    ich bin weiblich und 17 Jahre alt.

    Seit mir vor 3 Wochen komplett übel war und ich 2 Stunden zitternd und beinahe brechend in meinem Bett liegen musste, geht es mir total schlecht. Mir ist jeden Tag andauernd kotzübel und manchmal glaube ich, den Verstand zu verlieren. Übergeben muss ich mich nie, doch ich habe fast immer einen schrecklichen Würgereiz. Als ich vor 2 Wochen beim Arzt war, wurde mir durch eine Blutuntersuchung Morbus Meulengracht diagnostiziert. Daraufhin habe ich Magensäurehemmer bekommen, den ich einmal erfolglos angewendet habe. Manchmal glaube ich nicht, dass die Symptome allein von meiner Krankheit kommen. Durch die Umstände bin ich schon total fertig, depressiv und kann gar nicht mehr alleine sein, dann bringen mich meine Gedanken um und mir wird gleich noch schlechter. Manchmal hilft mir Iberogast, doch das auch nur vorübergehend. Außerdem habe ich seit dieser Woche gar keinen Appetit mehr und muss mich regelrecht zum Essen zwingen. Einmal habe ich versucht, Pommes zu essen, jedoch wurde mir dadurch so übel, dass ich nur noch zitterte und an die frische Luft gehen musste. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Ich kann wirklich nicht mehr. Für Antworten und Hilfe wäre ich wirklich so dankbar.


    Lg

  • 3 Antworten

    Nimmst du außer den verschriebenden noch andere Medikamente? Die können manchmal im Zusammenhang mit Morbus Meulengracht zu solchen Nebenwirkungen führen.


    Aber wie du schon schreibst, spielt bei dir sicherlich auch die Psyche eine Rolle. Du machst dir Gedanken, woher diese Übelkeit kommt, findest keine Lösung und dann wird es dir gleich noch schlechter.


    Macht dir außer der Krankheit sonst noch etwas Sorgen oder hast du übermäßigen Stress?

    Als auch Betroffener frage ich mal nach: Hast du ausreichend Schlaf? Das ist bei mir meist der Knackpunkt. Wenn ich über mehrere Tage zu wenig Schlaf habe, "zerbröselt" es mich ähnlich. Da muss man sich unter der Woche, auch wenn es schwerfällt, auch früher ins Bett zwingen.


    Und bezüglich Essen in solchen Situationen ist das natürlich schwer. Ich versuche mich mich dann immer mit trockenem Brot,Zwieback, Knäckebrot mit Butter, oder ähnlichem aufzuraffen - was in der Regel gelingt. Ab Mittag / Nachmittag, wenn ich dann auch durch nachgeholten Schlaf regeneriert habe, sollte fast jede Nahrung (bei mir zumindest) funktionieren.

    Komisch, habe gerade mal aus Neugierde nach dieser Krankheit gegoogelt und lese überall, wie harmlos die Krankheit doch ist. Wieso ist sie bei dir so schlimm? Das würde mich echt interessieren, was sagt denn der Arzt dazu?