Nach der OP - ist das normal?

    Hallo,



    ich hatte nun die Gallenblasen-OP und die Gallenblase war sehr entzündet.


    Es wurden auch 8 kleine (5mm) Steinchen gefunden.


    Ab nun bin ich aber verwirrt, denn:


    Die OP war Freitag um 22:00 und normalerweise kann man doch nach 2-3 Tagen nach Hause gehen.


    Heute ist der 5. Tag und ich bin noch immer da.


    Die Schmerzen werden langsam weniger (Sonntag auf Montag war es so heftig, dass ich schon Sternchen sah), aber die Drainage fühlt sich dennoch jeden Tag mit ca. 50-200ml.


    Komischerweise immer im Schlaf (etwa 80% davon).


    Kannst das an meiner Gerinnungsstörung liegen? Denn wir kriegen vor dem Schlafengehen eine Thrombosespritze.


    Auch fiel mir auf, dass meine Drainage leer war und dann duschte ich und als man danach das Pflaster wechselte, fühlte sich die Drainage auf etwa 150-200ml. Durch das Entfernen des nassen Pflasters?


    Heute wollen sie ein CT machen, um zu sehen, wie das nun aussieht und ob Flüssigkeit im Bauch ist.


    Langsam kriege ich Angst!

  • 9 Antworten
    SwissReflektor schrieb:

    Die Schmerzen werden langsam weniger (Sonntag auf Montag war es so heftig, dass ich schon Sternchen sah), aber die Drainage fühlt sich dennoch jeden Tag mit ca. 50-200ml.

    Mit Schmerzen und einer Drainnage geht man nicht nach Hause



    SwissReflektor schrieb:

    Kannst das an meiner Gerinnungsstörung liegen?

    Denkbar ja


    Nach Hause geht es erst, wenn du entlassungsfähig bist.

    So lange musst du dich noch gedulden und abwarten.

    Doch die Visite kommt.


    Vielleicht wollen sie einen Stent legen.


    Ich frage hier um Leute mit ähnlichen Problemen zu finden.

    Solange ne Drainage notwendig ist, behalten sie dich da. Wie sieht es mit der Verdauung aus, funktioniert die schon wieder? Und kannst du normal essen? Wurde die OP laparoskopisch gemacht oder hast du einen größeren Bauchschnitt?

    Wenn du Schmerzen hast, lass dir um Himmels Willen Novalgin geben! Kriegt man nach OP im Krankenhaus gerne nachgeworfen!

    Gute Besserung! @:)

    SwissReflektor schrieb:

    Doch die Visite kommt.


    Vielleicht wollen sie einen Stent legen.


    Ich frage hier um Leute mit ähnlichen Problemen zu finden.

    Bringt nichts. Jeder Patient ist anders und nicht mit dem anderen vergleichbar. Nur, weil ich nach meiner Gallenoperation nach 3 Tagen nachhause gegangen bin und keine Drainage hatte heisst das nicht, dass das bei allen so sein muss. Jeder Situs ist unterschiedlich, niemand hier weiss, was intraoperativ war und daher kann niemand, ausser dem Operateur, etwas sinnvolles dazu sagen.

    Da wurde mächtig im Bauch rumgefuhrwerkt.


    Auch wenn es demnächst schnell zu einer Entlassung kommen sollte, bis das innerlich verheilt ist, kann das Wochen dauern. Immerhin lag hier ja auch noch eine starke Entzündung vor.


    Da müßte einem die Logik sagen, Geduld, Geduld, Geduld.

    Eine Operation ist eine Operation. Wie es einem danach ergeht, muss man wohl erlebt haben, um es zu verstehen, und gerade auch, warum das so auf die Knochen geht.

    Es braucht Wochen, bis man wieder richtig auf dem Damm ist und bis zu einem halben Jahr, bis man wieder so fit ist wie vorher.

    Cornelia59 schrieb:

    Solange ne Drainage notwendig ist, behalten sie dich da. Wie sieht es mit der Verdauung aus, funktioniert die schon wieder? Und kannst du normal essen? Wurde die OP laparoskopisch gemacht oder hast du einen größeren Bauchschnitt?

    Wenn du Schmerzen hast, lass dir um Himmels Willen Novalgin geben! Kriegt man nach OP im Krankenhaus gerne nachgeworfen!

    Gute Besserung! @:)

    Die Verdauung macht schlapp, aber mit Mittelchen geht es. Hatte nun eine Ercp und sie hatten einen Stent gesetzt, der nach 4 Wochen raus muss. Dabei bekam ich eine milde Pankreatitis und bis heute nur Zwieback und Tee. Die OP war laparoscopic, aber es war ein Loch im Gallengang, deshalb die Drainage dauernd voll. Seit dem Steht wird es weniger, aber immer noch 140ml am Tag, aber immerhin schon schönere Flüssigkeit. Schmerzmittel brauche ich seit Donnerstag keines mehr, aber Antibiotika seit 14 Tagen machen mir zu schaffen. Bekam nun auch noxh eine Infektion (Stress-Herpes, weil Mama gestern gestorben ist).

    Oh Gott, mein herzliches Beileid!

    Der Herpes kann durchaus bis zu einer Gürtelrose ausarten, genau wegen sowas. Da spreche ich aus Erfahrung.

    Antibiotika seit 14 Tagen ist natürlich heftig. Aber wenn es um die Bauchspeicheldrüse geht, ist das brandgefährlich und zwingend notwendig.

    So einen Stent hatte ich damals übrigens auch, weil mir die Gallenflüssigkeit durch ein Loch im Gallengang in den Bauch lief. Stent rein, nach 2-3 Tagen war Ruhe und sie haben mir die Drainage gezogen. Den Stent selber holen die dann per ERCP. Zwieback und Tee ist natürlich nicht gerade Kraftfutter, da machst du allein schon deswegen schlapp.

    Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung... und viel Kraft für all das, was jetzt auf dich zukommt. Meine Mutter ist 2018 verstorben, ich weiß genau, wie sich das anfühlt. :°_