Also wenn man die Dinge mal ganz realistisch betrachtet würde ich unterm Strich sagen dass die Wahrscheinlichkeit eher sehr gering ist. Dein "Ziehen im Hals" kann, wie schon gesagt, einfach ein leichter Infekt sein. Sowas kommt vor ;-).


    Und was die belegten Bronchien angeht, sechs Jahre rauchen geht nunmal nicht spurlos an einem vorbei. Irgendwo muss sich der Mist ja ablagern, und was liegt da näher als die Bronchien selber.


    Als ich aufgehört habe zu rauchen (ich hab vielleicht 2-3 Jahre unregelmäßig am Wochenende mal ne Packung geraucht, in der Woche so etwa 2-5 Zigaretten am Tag), hatte ich bestimmt acht Wochen den übelsten Husten. Die Schei** muss halt auch wieder raus. Aber dann war es überstanden.


    An deiner Stelle würde ich jetzt einfach mal abwarten, die nächsten zwei oder drei Monate. Wenn der grobe Mist dann raus ist und es nicht besser oder vielleicht sogar schlimmer wird, dann sollte man das mal untersuchen lassen. Aber in deinem Alter würde ich mir über Lungenkrebs noch nicht so große Sorgen machen, bezieht man sich mal auf das oben gepostete mittlere Erkrankungsalter.


    Aber schonmal gut dass Du den Entschluss gefasst hast damit aufzuhören. Kostet nur unnötig (viel) Geld, geht auf die Gesundheit und mal ehrlich, ständig an den Händen und in den Klamotten den Kippengeruch haben ist auch nicht grad das Gelbe vom Ei. ;-)

    woher kommt der husten nach rauchstopp eigentlich?


    ich hab einfach so eine scheiss angst und ständig zieht irgendwas. google die ganze zeit nach symptomen für lungenentzündungen oder ersten anzeichen für krebs. das ist echt nicht mehr aus zu halten. sind raucher unter euch?

    Ich schmeiß noch was hinterher: glaub mir, eine Lungenentzündung merkst du sehr deutlich ]:D


    Ansonsten, du hast 6 Jahre geraucht und gestern aufgehört. Kann das sein, dass da ein bisschen Entzug mit dabei ist? ;-)

    inwiefern meinst du denn entzug? Bezogen auf was?


    Ich weiß dass ich mir viel einbilde und das krankhaft ist und ich damit zum arzt gehen muss aber bei dieser lungenkrebs geschichte ist es das erste mal, dass die angst irgendwo auch begründet ist weil ich eben nunmal raucher WAR ( hört sich cool an hehe ).

    Ein paar Jahre lang rauchen kann für eine schwere Erkrankung (Lungenkrebs, COPD, etc) reichen. Man kann auch nach 50 Jahren noch gesund sein.


    Hat dir das geholfen? Nein, also geh zu einem Arzt.

    Du hast gestern die letzte geraucht, oder? Dann hast du vermutlich auch Entzugserscheinungen, Nikotin wirkt nunmal direkt aufs zentrale Nervensystem.


    Jetzt warte doch erstmal ab und mach dir keinen Harten, mal ehrlich. Eine Lungenentzündung würdest du merken, soviel ist klar. Schau doch, wie du jetzt das Aufhören durchhälst und was dein Körper macht. Die Lunge muss den ganzen Krempel (die geteerte Straße ;-) ) ja auch erstmal wieder loswerden. UND wahrscheinlich hast du einfach nur 0815-Halsschmerzen. @:)

    Zitat

    Ich weiß dass ich mir viel einbilde und das krankhaft ist und ich damit zum arzt gehen muss

    Bist du denn deswegen in Behandlung? @:)

    Nein bin ich nicht weil ich nicht weiß wie ich es anpacken soll und im Endeffekt mir das doch nicht zugestehen will und mein Empfinden als Wahrheit sehe.


    Ich hatte vorher den Gedanken gehabt ein akutes Nierenversagen zu haben weil meine Eiweißwerte mal hoch waren im Urin. Hatte dann am Montag einen Urintest gemacht und der war gott sei dank negativ. Habe dann abends mir anscheinend irgendwas eingeklemmt auf der linken seite, so dass ich nicht tief einatmen konnte und mit der zeit entwickelte sich die Angst vor Lungenkrebs. Das einzige gute bisher daran ist, dass ich aufgehört habe zu rauchen

    Sei froh, dass Du nicht schwanger werden kannst. Sonst hättest Du noch ein weiteres Problem ....


    Beschäftige Dich mal etwas: Geh ins Kino, Theater, Freue Dich, dass bald Frühling ist und genieße den Tag!


    Schönes Wochenende!

    Huhu :)


    Also erstmal, mein Freund hat auch 6 Jahre geraucht (ca. 6-14 Zigaretten am Tag) und hatte, nachdem er aufhörte, auch erst einmal ein paar Wochen Husten. Ich glaube einfach, dass der Körper das Zeug nach und nach wieder loswerden will...Der Husten kam bei ihm übrigens auch nicht direkt, soweit ich mich erinnern kann, hatte er eine Woche auch erstmal "nur" ein komisches Gefühl auf den Bronchien (ich kann ihn heute Abend mal fragen, wenn du willst), und dann kam irgendwann der Husten.


    Die Wahrscheinlichkeit, dass du Lungenkrebs hast, ist wirklich sehr gering. Wenn du dich zu sehr sorgst, würde ich einmal zum Arzt gehen, ich denke, er wird dir ähnliches sagen. Du darfst dann nur nicht den Fehler machen, dem Arzt nicht zu glauben, zum nächsten Arzt zu gehen....


    Und zum Googeln der Syptome:


    Was müsstest du denn tun, damit deine Symptome noch schlimmer werden und sich dein Problem noch verstärkt? (Ich denke, du weißt die Antwort schon... ;-))...


    Ich kann dich übrigens verstehen, ich habe Jahrelang auch SEHR viel gegoogelt bei kleinsten Krankheitsanzeichen, und es hat nie etwas gebracht, außer noch mehr Angst und irgendwann wirklich unrealistische Ängste und Sorgen...Das ging von Darmkrebs über ne Herzneurose über Diabetes über Angst vor Thrombose über die Angst, einfach umzufallen...und weißt du, je mehr ich mich mit den Symptomen beschäftigt habe, desto schlimmer wurde es. Irgendwann hatte ich ständig nur noch meine Symptome im Kopf, hab mich ständig selbst beobachtet, jedes "Ziepen" wahrgenommen und als Indiz für eine "schlimme Krankheit" (je nachdem, was gerade "aktuell" war) gesehen...


    Das Schlimme ist, wenn man da so "drin" ist in dem Kreislauf, dann will man nicht wahrhaben, dass man zu 99,9% gesund ist. Denn die Symptome sind ja DA, man sagt sich "Ich bin ja nicht blöd, ich hab die Symptome doch, ich merke die doch!" Ja, das ist auch so – aber die Psyche hat einen gehörigen Einfluss, und mir ging es erst dann besser, als ich mir u.a. das googeln verboten habe (soweit als möglich, ich muss mich teils immer noch zusammenreisen).


    Ich glaube, du könntest dort jedes Symptom eingeben, du würdest es immer in Verbindung mit einer schlimmen Krankheit finden. Kopfschmerzen – Gehirntumor. Bauchschmerzen – Darmkrebs. Stechen in der Brust – Herzprobleme etc.pp...verstehst du?


    Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Beschwerden völlig harmloser Natur sind, und dass unser Körper nunmal keine Maschine ist,die rund um die Uhr einwandfrei funktioniert, das auch mal kleine "Fehlfunktionen" völlig normal sind...das will man oft nicht wahrhaben, lieber beschäftigt man sich weiter mit den schlimmen Krankheitsbildern, steigert sich immer mehr da rein...


    Sage ganz bewusst "STOPP", denn das bringt dich nicht weiter.


    Überlege mal, was würdest du denn einem Freund raten, wenn er dir von genau deinem Problem erzählen würde? Würdest du ihm sagen, dass er auf jeden Fall wohl Lungenkrebs hat, und dass er weiter im Internet nach seinen Symptomen suchen soll, weil ihm das auf jeden Fall weiterhilft? Oder...vielleicht was anderes? ;-)


    Liebe Grüße!


    *:)

    hallo delilah,


    danke für deinen aufmunternden Text. Es wäre wirklich nett wenn du deinen Freund mal fragen würdest.


    Das Problem ist auch einfach, dass wir bzw. ich auch möchte dass es wehtut. Ein beispiel zu meiner Nierengeschichte. Hab mir irgendwann die Symptome angeschaut und da stand Rückenschmerzen etc. dann hab ich natürlich auch sofort diese schmerzen bekommen. hab zusätzlich noch ein bisschen rumgedrückt und mich irgendwie dann gewundert wenn der schmerz weg war und fleissig so lange rumgedrückt und mich gedreht bis der schmerz wieder da war- es hatte mich irgendwie in dem bestätigt was ich dachte. ich weiß das ist krank.


    ich bin auf der arbeit aber google die ganze zeit. meine leistung nimmt rapide ab, immer wieder zwickt irgendwo was und wenn nicht wird gedrückt bis es zwickt. es macht mich wahnsinnig.


    wie hast du dich damals abgelöenkt delilah? oder wie lenkst du dich immernoch ab?


    ich würde auch am liebsten den ganzen tag in mich reingucken um zu schauen ob irgendwelche zellen mutieren oder sonstwas. es ist dumm gewesen zu rauchen bzw. überhaupt damit anzufangen.


    also würdet ihr die wahrscheinlichkeit, dass ich in nächster zeit krebs entwickeln könnte eher abtun unter dem augenmerk, dass immer alles möglich ist?

    Zitat

    also würdet ihr die wahrscheinlichkeit, dass ich in nächster zeit krebs entwickeln könnte eher abtun unter dem augenmerk, dass immer alles möglich ist?

    Ja :) 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Es ist wirklich sehr unwahrscheinlich, dass du tatsächlich krank bist! Und wie oben schonmal jemand geschrieben hatte – warte mal ein bisschen ab, wenn es dir dann immer noch nicht besser geht, dann könntest du immer noch zum Arzt gehen. Dann wäre es aber mit ziemlich großer Sicherheit auch trotzdem kein Lungenkrebs. :)*

    Zitat

    Hab mir irgendwann die Symptome angeschaut und da stand Rückenschmerzen etc. dann hab ich natürlich auch sofort diese schmerzen bekommen. hab zusätzlich noch ein bisschen rumgedrückt und mich irgendwie dann gewundert wenn der schmerz weg war und fleissig so lange rumgedrückt und mich gedreht bis der schmerz wieder da war- es hatte mich irgendwie in dem bestätigt was ich dachte. ich weiß das ist krank.

    Ich kenne das. Es ist erst einmal super, dass du selbst schon siehst, dass das kein gutes Denken ist, das erkannt zu haben, ist schon der erste Schritt in die richtige Richtung! :-)

    Zitat

    Das Problem ist auch einfach, dass wir bzw. ich auch möchte dass es wehtut

    Wer ist "wir"? Hast du dich mal gefragt, warum du das möchtest? Kannst du dir das selbst erklären?


    Gibt es denn eigentlich Momente, in denen du weniger dran denkst, zu googeln? Wo es dir gut geht, du vielleicht auch abgelenkt bist? Was machst du denn gerne? Erzähl mal.. :-)

    Zitat

    wie hast du dich damals abgelenkt delilah? oder wie lenkst du dich immernoch ab?

    Wenn ich gemerkt habe, dass mich so ein Anfall von "Krankheitsangst" überkommt, habe ich mir bewusst "Stopp" gesagt, und dass ich so nicht leben möchte, dass das Leben viel zu schön ist, um es mit Ängsten und bedrückt sein zu "verschwenden".


    Ich weiß ja tief in mir drin, dass meine Symptome mit sehr großer Wahrscheinlichkeit eben überhaupt nichts mit einer schlimmen Krankheit zu tun haben...und selbst wenn, ich könnte es nicht ändern. Wäre es aber so, würde ich es sicherlich merken (und dann kann ich immer noch zum Arzt gehen und mich verrückt machen), ist es nicht so, dann geht es mir vermutlich bald wieder besser und dann wäre es schade, wenn ich mich tage- oder wochenlang verrückt gemacht hätte. Ich habe auch eine zeitlang wirklich bewusst versucht, das Googeln zu vermeiden, denn letztendlich füttert es sowieso nur die Ängste, und man sucht im Grunde ja geradezu nach der Bestätigung, dass man etwas schlimmes haben muss...


    Ich hatte auch eine Zeitlang ständig das Gefühl, umzukippen, das mein Kreislauf versagt...ich hatte dann natürlich auch Schwindel, mir war ständig komisch, ich hatte Beklemmungsgefühle...das ging über mehrere Monate hinweg so. Irgendwann hab ich mir gesagt "Es reicht". Ich konnte nirgendwo mehr hingehen, ohne in mich hinzuhorchen, ständig ging es mir schlecht,...Ich hab dann beschlossen, dass ich das nicht mehr will, und mir gesagt "Wenn es so ist, dass ich wirklich tot umfallen soll, dann ist es eben so, dann habe ich bis dahin wenigstens noch gut gelebt." (um's mal überspitzt zu sagen, aber so habe ich mich damals auch gefühlt). Und je weniger ich auf mich und meine Symptome geachtet habe, desto besser wurde es....es ist wirklich so.


    Das heißt, wegzukommen von dieser ständigen Fokussierung auf den eigenen Körper ist meiner Meinung nach ganz wichtig. Wenn du merkst, es ist soweit – mach was anderes, zwinge dich dazu, nicht Google zu öffnen, drücke nicht auf Stellen die wehtun ;-),..beschäftige dich einfach mit anderen Dingen, sei es mit der Arbeit oder mit Sachen, die dir Spaß machen....und du wirst merken, dass sich dein Fokus irgendwann wieder ein wenig verändern wird...so ist es mir nach und nach gelungen. Ich neige teils immer noch dazu, zu googeln, oder mir zuviele Gedanken zu machen, aber ich versuche, es nicht mehr zuzulassen, dass ich mir solche Panik mache.


    Liebe Grüße


    *:)


    PS. Habe gerade meinen Freund gefragt, als er nach Hause gekommen ist, er sagte, es ging ihm am anfang ähnlich, dann kam eben der Husten, und nach ein paar Wochen war es überstanden... :-)

    ...weißt Du, ich wünsche Dir alles gute,


    aber ich – und viele andere hier im Forum- plagen sich zur Zeit mit ECHTER Krankheit rum und ehrlich gesagt wollen wir nichts anderes mehr, als das diagnostizierte Zeug los zu werden.


    Bei Dir hat man den Eindruck, Du sehnst Dich nach Krankheit, Schmerzen und Einschränkungen – von diesem Ansatz her würde ich das mal angehen...


    warum willst Du diesen Zustand erreichen?

    Zitat

    ch möchte keine diagnose, nur eine realistische einschätzung und evtl eine statistik

    Wir jetze inne Glaskugel guck....


    Wer Lungenkrebs hat, merkt davon in der Regel erst mal nüschte, die Statistik dazu ist nahezu 100 %.


    Manchmal ist man einfach nur verschleimt wegen einer Erkältung. Frosch im Hals nennt man das.


    Man könnte auch mal etwas an der Schilddrüse haben, da muß man sich öfter räuspern. Oder man hat eine Reizung am Kehlkopf...


    Ich würde mal die fast 100 % ige Statistik annehmen, man spürt seinen Lungenkrebs erst, wenn es schon sehr weit fortgeschritten ist. Mit 25 spricht aber auch jegliche Statistik der Vielraucher dagegen, 25 jährige liegen nicht massenhaft lungenkrank in Krankenhäüsern rum....


    Warum nicht mal annehmen, es ist eine harmlose Erkrankung, wegen der man ein Zwicken hat und die der Körper auch in der Lage ist, wieder zu heilen? Mit Arzt vielleicht in 2 Wochen und ohne in 14 Tagen?


    Ich würde mit dem Hausarzt mal über die Ängste sprechen, diese sollten behandelt werden, Angsterkrankungen sind heutzutage sehr häufig – und da würde ich mich in die Hände eines Fachmannes begeben. Das ganze Leben liegt noch vor einem – und bis man 90 ist, immer Angst zu haben, das mindert die Lebensfreude – und eigentlich das ganze Leben....

    Es gibt wenig Momente, in denen ich richtig abgelenkt bin, wirklich wenige. Wenn ich nicht grade google oder sonstwo im Netz schaue mach ich mir so meine Gedanken. Denke an alles was ich noch machen will aber wahrscheinlich nicht mehr kann. Irgendwo habe ich mit meinem Leben auch schon abgeschlossen.


    delilah bist du auch bei professioneller Hilfe gewesen?


    Hab noch ne Frage. Will morgen zum Hausarzt gehen und a) einen Lungenfunktionstest machen und b) ein Röntgen-Thorax.


    Nun zu meinen Fragen :


    a) Bedeutet ein schlechter Lungenfunktionstest automatisch eine Lungenerkrankung?


    b) Überweist mich mein Hausarzt dann zum Radiologen für ein Röntgenbild wenn ich das möchte (Würde die Ärztin machen, weil ich mich mit ihr gut verstehe)


    c) Muss ich beim radiologen oder dort wo ich dann die Überweisung hinbekomme etwas zum Röntgen dazu zahlen auch wenn ich wie gesagt eine Überweisung habe?


    Mittlerweile gehts mir wieder etwas schlechter weil ich denke, dass ich Schmerzen entlang der Speiseröhre oder Luftröhre habe. Das schlägt sich extrem auf meine Lebensqualität nieder. Es gibt Momente in denen ich einfach nicht mehr kann. Momentan ist wieder so ein Moment. Ich kann mich nicht mehr auf die Arbeit oder sonstwas konzentrieren. Wache total früh auf und horche erstmal in meinen Körper, finde dann was in der Brust und kann dann nicht mehr schlafen. Es ist ein Teufelskreis.


    Nochmal so als Überlegung meinerseits.


    Hatte ja wie gesagt diese Sache mit meinen Nieren gehabt. Als ich dann meinen negativen Befund hatte, hab ich noch eine geraucht gehabt und mir gesagt "Warum denkst du eigentlich, dass du was an den Nieren hast? Dass du Lungenkrebs hast ist doch viel wahrscheinlicher!". Ungefähr seit dem Tag hab ich nun Schmerzen.


    Ich weiß auch nicht was ich beim Arzt sagen soll, dass ich ne ordentliche Untersuchung bekomme ohne für verrückt gehalten zu werden